Inhaltsangabe:
Der Erzähler arbeitet seit vielen Jahren als Friedhofswächter und fühlt sich dort zugehörig, bis ein Missverständnis sein Leben erschüttert. Eines Nachts bittet ihn eine Jugendliche um Feuer, woraufhin ihre Eltern ihn fälschlicherweise wegen Drogenverkaufs anzeigen. Obwohl er unschuldig ist, glaubt ihm zunächst niemand, nicht einmal seine Chefin oder seine Anwältin. Erst als das Mädchen die Wahrheit gesteht, wird der Erzähler entlastet. Am Ende erhält er von dem Mädchen eine CD mit einer Entschuldigung, was ihn zwar berührt, aber nicht vollständig über die erlebte Ungerechtigkeit hinwegtröstet.
Mögliche Übungen und Aufgaben
„Was lustig ist, weil es nämlich genau so anfing. Dass jemand an mein Fenster klopfte, als ich in der Box sass, in der ich immer Pause mache.“ (S. 10)
Erzählstil:
Wie würdest du den Erzählstil beschreiben?
Welche sprachlichen Besonderheiten fallen dir auf?
„... weil sie hier anders waren als sonst, während eine Spionin ja so hätte tun müssen, als wäre alles wie immer.“ (S. 17)
Erzählperspektive:
Aus welcher Perspektive wird die Geschichte erzählt?
Wie beeinflusst das deine Wahrnehmung der Handlung?
Perspektivenwechsel
Schreibe einen Tagebucheintrag aus der Sicht von Teresa über den Vorfall.
„Meine Chefin war erleichtert, nicht siebzehn Jahre lang einen Grasverkäufer angestellt zu haben.“ (S. 16)
Dialog schreiben:
Verfasse ein Gespräch zwischen dem Erzähler und seiner Chefin, in dem er versucht, seine Unschuld zu beweisen.
Thema Vorurteile:
Der Erzähler wird schnell verdächtigt, obwohl er unschuldig ist. Überlege dir Folgendes: Wo gibt es ähnliche Situationen im echten Leben?
Unter folgendem Link sind weitere Aufgaben zum Thema Vorurteile zu finden: Vorurteile und Missverständnisse
Vertrauen & Misstrauen:
Warum fällt es den Menschen im Kapitel schwer, dem Erzähler zu glauben? Hattest du schon einmal eine ähnliche Erfahrung?
Unter folgendem Link sind weitere Aufgaben zum Thema Vorurteile zu finden: Freundschaft und Vertrauen