Lied
Lasst uns mal die Welt retten.
Das wäre so phänomenal.
Es ist einfach und banal.
Es ist nur eine Idee.
Die ich täglich als bedeutend ansehe,
was ich gut verstehe.
Es ist so etwas von erforderlich,
Einander beizustehen,
Da genau hinzusehen
Macht mir das etwas aus?
Das alles ist ein Grausen,
Davon bekomme ich Muffensausen.
Lasst uns mal die Welt retten.
Das wäre doch phänomenal.
Es ist einfach und banal.
Es ist so etwas von erforderlich,
Einander beizustehen,
Da genau hinzusehen
Das ist nur eine Idee.
Die ich täglich sehe,
Was ich gut verstehe.
Macht Dir das etwas aus?
Das alles ist ein Grausen,
Davon bekommst Du Muffensausen.
Lied
Mhm mhm mhm mhm
Mhm mhm mhm mhm
Mhm hm hm hm
Mhm hm hm hm
Sie lügen
Da da da da da
Sie lügen
Da da da da da
Sie lügen und betrügen
Da da da da da
Sie lügen und betrügen
Da da da da da
Sie lügen mit Wasser,
Sie lügen mit Wein.
Das alles sollte nicht sein.
Dagegen kämpft man allein.
Ha ha ha ha ha
So kommt es.
Ha ha ha ha ha
Das braucht man nicht zu verstehen!
Ha ha ha ha ha
So kommt es.
Ha ha ha ha ha
Wer wird schon dazu stehen?
Das hat man getan.
Niemanden geht es etwas an.
Was auch immer hier geschehen ist,
Es bleibt so trist.
Wer wird schon davon berührt?
Wen hat man an der Nase geführt?
Wen hat man so aufgezogen?
Ja, wen hat man betrogen?
Damm da damm da dam
Damm da damm da dam
Bamm da Bamm ba bam
Voller Kraft ist der Gesang.
Doch wir haben kaum noch Worte,
Die wir äußern können.
Das alles ist Retorte
Es ist zum Davonrennen.
Lied
Ding Ding Ding
Ding Ding Ding
Dong
Dong
Dong
Doioioioiong
Bamm
Es scheppert im Gebälk.
Es huscht eine Katze aus dem Haus.
Es geht etwas um.
Ein Land im freien Fall.
Die Blumen stehen welk.
Der Mensch ist wie eine Laus.
Es geht etwas um.
Ein Land im freien Fall.
Knall
Knall
Da knallt was
Da knallt was durch.
Lurch
Lurch und Vogel
Der Panther und das Krokodil.
Alle wollen von hier fort.
Doch gibt es einen besseren Ort?
Blei
Blei
Bleiben denn alle hier?
Es sind viele schon gegangen.
Es gibt keinen besseren Ort.
Die Sorgen sind verhangen
Alles ist schief, der Wind weht zügig.
Zugig ist das alte Haus.
Aus dem Haus und auf das Land
Geht es, wohin, das ist noch unbekannt.
Wohin wir ziehen wohin wir fliehen,
Das geht keinen etwas an.
Lurch und Vogel
Der Panther und das Krokodil.
Alle wollen von hier fort.
Doch gibt es einen besseren Ort?
Knall
Knall
Da knallt was
Da knallt was durch.
Blei
Blei
Bleiben denn alle hier?
Es sind viele schon gegangen.
Lied
Theater, es träumt sich gut, toll und tief, man spürt unsere Wut
die Szenen spielen wir wild, schnell und schief, wie es uns gefällt.
Mit Masken machen wir mutige Mienen, wir zaubern Launen,
etwas kommt ans Licht, das haben wir gern. Nichts ist da mehr fern.
Wir wollen wandeln, wirken, wagen,
Figuren formen, fabelhafte Gedanken haben.
Heldentaten, mit Posaunentönen geht es weiter,
Die Geschichten haben uns stets erheitert.
Rollenspiele berauschen, an Reimen sind wir reich,
Das Publikum soll uns lauschen, es ist keinem anderen gleich.
Die Kostüme kitzeln im Gesicht, das stört die Aufführung nicht.
Wir gehen aufs Ganze, brechen jede Lanze.
Dramen drehen sich in dieser Welt stets um den eigenen Kern,
Alle machen mit uns herum. Das steht keinem frei, wir haben es nicht gern.
Die Narrheit neigt bald ihrem Ende zu, die Wende kommt herbei.
Die Bühnenbretter beben, wir stehen auf, sind frei. .
Wir wollen wandeln, wirken, wagen,
Figuren formen, fabelhafte Gedanken haben.
Heldentaten, mit Posaunentönen geht es weiter,
Die Geschichten haben uns stets erheitert.
Ob etwas wahr sein soll, was uns nicht gut gefallen hat?
Wir glauben keinesfalls, was man uns da vormacht.
Wir wissen, dass so etwas nicht das Ende des Liedes sein wird.
Das haben wir schon kapiert.
Oh, wir haben nichts zugelassen, wir wollen uns wehren.
Man darf den Sinn unseres Daseins nicht ins Übel verkehren. .
Der Mensch hat berechtigterweise ein eigenes Gespür,
Das machen wir klar, da sind wir dafür
Was auch immer sein kann, sieht man.
Tha tha tha tha tha tha tha
Da da da da da da da
Es fängt alles erst an.
Wir wollen wandeln, wirken, wagen,
Figuren formen, fabelhafte Gedanken haben.
Heldentaten, mit Posaunentönen geht es weiter,
Die Geschichten haben uns stets erheitert.
Doch wir sind daran gescheitert.
Wir haben es nicht ausgehalten.
Das bricht den Mensch, das macht ihn schwach.
Da bekommen wir eine aufs Dach.
Wir wollen wandeln, wirken, wagen,
Figuren formen, fabelhafte Gedanken haben.
Heldentaten, mit Posaunentönen geht es weiter,
Die Geschichten haben uns stets erheitert.
Was auch immer sein kann, sieht man.
Tha tha tha tha tha tha tha
Da da da da da da da
Es fängt alles erst an.
Rollenspiele berauschen, an Reimen sind wir reich,
Das Publikum soll uns lauschen, es ist keinem anderen gleich.
Die Kostüme kitzeln im Gesicht, das stört die Aufführung nicht.
Wir gehen aufs Ganze, brechen jede Lanze.
Lied
Was ich auch tue, man lässt mich in Ruhe.
Wenn ich auch lach’, gibt es kein Gemach’.
So bin ich doch froh, mit dem was ist.
Das gebe ich wieder, glaube Dir, was Du bist.
Da singe ich summend so vor mich hin,
Ich weiß, dass ich nicht alleine hier bin.
Man macht mir nichts vor, es soll so geschehen.
Es gefällt mir, das ist mein Leben.
Das hat mir geschmeckt, ich finde das gut.
Bei mir beruhigt sich langsam das Blut.
In Harmonie kann ich noch besser sein,
Es wird manches gut, so fein und klein.
Das ist nicht nur mir so gegangen,
Auch andere Leute wird das betreffen.
Keiner möchte den anderen belangen,
Man möchte sich nicht miteinander messen.
Was ich auch tue, man lässt mich in Ruhe.
Wenn ich auch lach’, gibt es kein Gemach’.
So bin ich doch froh, mit dem was ist.
Das gebe ich wieder, glaube Dir, was Du bist.
Jeder ist für den anderen da.
Das hat uns gestärkt.
So macht es Spaß, ja.
Ich habe kapiert. Wir haben etwas erwirkt.
Was ich auch tue, man lässt mich in Ruhe.
Wenn ich auch lach’, gibt es kein Gemach’.
So bin ich doch froh, mit dem was ist.
Das gebe ich wieder, glaube Dir, was Du bist.
Lied
In Glanz gehüllt, ein sanfter Hauch, Der schöne Schein, welch Zauber auch! Er lockt die Blicke, zieht uns an, Ein flücht'ger Traum, der jeden bann.
Vam tha pham, vam phat, Tha pham vam, phat phat. Pham phat tha, vam vam, Phat vam pham, tha tha.
Vam tha, pham phat, Tha pham, vam phat. Pham phat, tha vam, Phat vam, pham tha.
Wie Sonnenstrahlen, gold'nes Licht, Erhellt er jedes Angesicht. Ein Lächeln fängt sein helles Spiel, Ein Augenblick, der mehr als viel.
Doch trügt der Schein, so hell er blitzt, Oft tiefer Schmerz im Herzen sitzt. Ein falsches Bild, so wunderschön, Kann uns're Seelen leicht verdreh'n.
Vam tha pham, vam phat, Tha pham vam, phat phat. Pham phat tha, vam vam, Phat vam pham, tha tha.
Vam tha, pham phat, Tha pham, vam phat. Pham phat, tha vam, Phat vam, pham tha.
Drum achte stets auf's inn're Licht, Das wahre Schönheit dir verspricht. Der schöne Schein mag kurz erfreu'n, Doch wahre Werte ewig sei'n.
Vam tha pham, vam phat, Tha pham vam, phat phat. Pham phat tha, vam vam, Phat vam pham, tha tha.
Vam tha, pham phat, Tha pham, vam phat. Pham phat, tha vam, Phat vam, pham tha.
Lied
Priorität eins im Leben ist es, seinen Feinden zu vergeben.
Erst dann, wenn so etwas geschehen ist, spürst Du, wer Du eigentlich bist.
Eine Vorbereitung auf das Leben ist es, seinen Feinden zu vergeben.
Der große Feind im Innern soll Dich dabei als Erster kümmern.
In gleichem Maße, wie der Dich verführt, wird er von Dir kontrolliert.
Da suchst Du eines Tages jenen Frieden, welchen es auch gilt anzustreben.
Beherrschst Du Dich dann so, wirst Du einmal wieder froh.
So hast Du schließlich doch erreicht, dass Dein Dasein wieder Dir gleicht.
Rühre Dich, das ist mein Wort, auf das ein Segen treibt Dich um.
Bestehe hier, an diesem Ort, und sei nicht länger dumm.
So wird all das, was Du bist, auch Dir dazu gereichen.
Dann kannst Du endlich ein gutes Fahrwasser erreichen.
Lied
Endlichkeit ist eine Macht, die unsere Bedingtheit schafft.
Bald alles besessen, doch nur kurz bewahrt.
Darum klagt der Mensch, ohne Frage, gegen das Schicksal.
Doch ist es nicht allen so ergangen? – Alle Menschen bangen.
Trist ist dieses eine Leben, kaum einer kann sich das Leid vergeben.
Kaum einer, der etwas Besseres daraus macht.
Uns macht das Ganze keinen Spaß, ja, es scheint nicht jeden Tag die Sonne.
Wir müssen lernen, damit gerecht umzugehen.
Derweil wehen die Winde, viele Tage vergehen.
Welten verschwinden und entstehen,
das dauert alles bei uns an.
Derweil geht das Leben weiter.
Zuerst froh und heiter, dann, nach eitlem Überschwang,
nach Überhang von Kräften und Säften,
ist uns kaum mehr wohl gewesen.
Es erlischt die Glut, und es folgt der Niedergang.
Da scheint das Leben so lang.
Mit ernster, bedrückter Miene sind wir da verblieben,
Schatten suchend, Rast und Liebe,
und werden grauer, Jahr für Jahr.
Lied
Wieland, der Schmied hat einen Namen,
der weit und breit seinesgleichen sucht.
Doch der Glaube lehrt uns das Erbarmen.
Die Größe mancher ist für sie wie ein Fluch.
Unbedeutend ist das Geschick meines Lebens,
kümmerlich erscheint vor mir der Ertrag meiner Hände Arbeit.
Doch ist jetzt schon Zeit, um zu resümieren?
Ja, ist alles bereits vergebens?
Das Leben hat viele Seiten.
Manche davon sind mir unbekannt.
Da bin ich, prüfe meine bange Hand,
atme schwer und spüre mein Leiden.
Was soll mir mein Leben möglich machen?
Was soll mir zur Linderung werden?
Im Garten höre ich da die Vögel singen.
Daran erkenne ich eine Munterkeit bei gewissen Dingen.
Es wäre für einen Kauz nicht leicht zu lachen.
Man schaut ihn doch schief an dabei.
Keiner ist heute so gänzlich frei.
Was möchten wir daraus machen?
Etwas Großes hat man nicht befohlen.
Es sollte gegeben werden, aber es wird nicht von uns gestohlen.
Meine Augen sind getrübt, was bedeutet mir mein Leben?
Verloren gegangen ist mir der Sinn für das Streben.
Mein Geist bezeugt keine solche Tiefe mehr,
auch wenn ich für sie schon in diesem Dasein gestritten habe.
Die unbehagliche Enge der Vorgabe
macht mich unzufrieden und leer.
Das Meinige schmiede ich am Gegenstand fest.
Das mache ich, wenn man mich lässt.
Dann möchte ich wieder Weite, Höhe und Tiefe verspüren.
Es sollte nichts Übles passieren.
Von Bedeutung in der Welt
ist eine ungezwungene Hand,
die schöpferisch aus sich erwirkt,
was das Material in sich verborgen hält.
Da habe ich meine Dinge gestaltet.
Sie sind es, was mich aufrecht hält.
Etwas davon habe ich verwaltet.
Dabei hat sich meine Miene aufgehellt.
Das Glück sollte man sich erhalten.
Dafür haben wir zu streiten.
Was wir zu richten wissen,
dafür sollte uns die Muße küssen.
Lied
Im Leben suchen wir nach Zeichen,
Die uns den Weg weisen, Orientierung geben.
Wir schauen auf das, was vor uns liegt,
Und versuchen, die Wegmarken zu verstehen.
Manchmal ist es schwer, Antworten zu finden,
Reaktionen gilt es zu verkraften, den Sinn zu erkennen.
In der Tiefe ist etwas bei uns,
Das verspüren wir als Glück.
Die Zeiten des Streitens und der Dunkelheit,
Sie bringen uns manche schwere Stunde.
Die Nacht mag zwar finster, doch der Tag wird erneut hell sein,
Da merken wir, was uns erfüllt.
Manchmal ist es leicht, etwas zu sagen.
Freude gilt es zu verspüren, den Sinn zu erkennen.
In der Tiefe ist etwas bei uns,
Das verspüren wir als Glück.
Die Erfüllung ist ein Ziel, das wir uns setzen.
Das ist ein Anker in der Zeit.
Doch wir müssen dafür kämpfen,
Jeden Tag, jede Stunde unseres Lebens wird das von uns gefordert.
Manchmal ist es schön, Antworten zu geben,
Die Menschen suchen unentwegt.
In der Tiefe ist etwas bei uns,
Das verspüren wir als Glück.
Lied
In Prag's Gassen, nebelverhangen,
Lebt einer, im Schachspiel gefangen,
Der den Lauf der Welt bestimmen kann,
Alistair, der Schattenmann,
Ein Meisterspieler, sonnenklar.
Seine Augen sind dunkel, tief und blitzen,
Sein Spiel ist radikal,
Manchmal hat er einen Sitzen. .
Schach, das ist ein großes Spiel,
Wer es kennt, hat ein Gefühl.
Man zieht die Fäden, lenkt die Hand,
Ist ein Puppenspieler, nicht verkannt.
Er sieht die Züge, ahnt einen Plan,
Das Netzwerk spinnt er, fern und nah.
Die Menschen tragen es ihm vor,
Sie flüstern es ihm zu, leise und sachte des Tags und in der Nacht.
Tief versinkt er da im Spiel,
Er kennt das Ganze, weiß was er will.
Der Präsident und sein Geleit,
Wird manipuliert, zur rechten Zeit.
Als Meister der Täuschung, raffiniert,
Weiß er, wie man das Schicksal führt?
Das Korrektiv, so scheint es zu sein,
WIrd dieser Schattenmann, der Spieler sein.
Schach, das ist ein großes Spiel,
Wer es kennt, hat ein Gefühl.
Man zieht die Fäden, lenkt die Hand,
Ist ein Puppenspieler, nicht verkannt.
Einsamkeit umgibt sein Herz,
Nein, da ist keine Liebe.
Er bleibt der Spieler,
Ist stets im eigenen Bann gefangen,
Wer das Spielen mit der Welt begonnen hat,
Schaufelt vielleicht unser aller Grab.
Schach, das ist ein großes Spiel,
Wer es kennt, hat ein Gefühl.
Man zieht die Fäden, lenkt die Hand,
Ist ein Puppenspieler, nicht verkannt.
Die Welt versteht er als sein Brett,
Die Züge führt er einfach aus.
Man glaubt es, weiß, wie es ist.
Trist ist das Kalkül.
Wer da noch Hoffnung haben kann,
Der hat schon sehr viel.
Es geschieht, auch wenn es keinem gefällt,
Stets viel Gutes in der Welt.
Da hat auch der Mensch seinen Eid gesprochen
Der Pakt des Teufels ist gebrochen.
Was er jetzt will und auch so kann,
Das zieht keinen mehr in seinen Bann.
Schach, das ist ein großes Spiel,
Wer es kennt, hat ein Gefühl.
Man zieht die Fäden, lenkt die Hand,
Ist ein Puppenspieler, nicht verkannt.
Lied
Die Welt dreht sich, die Welt steht nicht.
Im Eiltempo fährt das Karussell.
Information, es kann schon sein,
Dröselt dauernd auf uns ein.
Da geifern und verlachen wir,
Was uns nicht gut gefällt.
Das ist nicht mehr meine Welt.
Alles vergeht so schnell.
Soziale Medien drangsalieren,
Der Unfug ist nicht länger zu kapieren.
DIe Nachrichten, so laut und klar,
tönen blechern, ist es nicht wahr?
Da schauen wir zu und schauen dumm,
Da geht ein kleiner Teufel um,
Er schimpft auf einen altersschwachen Mann,
Der sich selbst nicht helfen kann.
Da glauben wir noch an das Gute?
Wer macht denn all dieses Getue?
Wer lässt uns denn dauernd auflaufen,
Ja, wer will unsere Seele kaufen?
Habt ihr so viel Zeit?
Liebt ihr diese Oberflächlichkeit?
Was bedeutet euch die Einsamkeit?
Stille Momente bremsen uns aus.
Mal sind wir schick, mal sind wir zuhause.
Es rührt sich nichts, man ist stumm.
Da schaut man fern, da ist man dumm.
Da glauben wir noch an das Gute?
Wer macht denn all dieses Getue?
Wer lässt uns denn dauernd auflaufen,
Ja, wer will unsere Seele kaufen?
Soziale Medien drangsalieren,
Der Unfug ist nicht länger zu kapieren.
DIe Nachrichten, so laut und klar,
tönen blechern, ist es nicht wahr?
Da schauen wir zu und schauen dumm,
Da geht ein kleiner Teufel um,
Er schimpft auf einen altersschwachen Mann,
Der sich selbst nicht helfen kann.
Habt ihr so viel Zeit?
Liebt ihr diese Oberflächlichkeit?
Was bedeutet euch die Einsamkeit?
Die Welt dreht sich, die Welt steht nicht.
Im Eiltempo fährt das Karussell.
Information, es kann schon sein,
Dröselt dauernd auf uns ein.
Da geifern und verlachen wir,
Was uns nicht gut gefällt.
Das ist nicht mehr meine Welt.
Alles vergeht so schnell.
Lied
In engen Gassen, voll Tand und Staub,
Bietet ein Händler einen Augenschmaus, die Glasperlen, was für ein bunter Raub,
Eine Verheißung von Glück, die kein leerer Trugschluss für uns ist.
Wir sehen den Glanz so klar und sind nicht trist.
Ein Silbertaler geht leicht dahin,
Für rote Steinchen, glatt und fein.
Was für ein Spaß, das hat doch Sinn,
Doch es zieht uns der Glanz tief in einen Bann hinein.
Werkzeuge treu und Handwerkskunst, das haben wir.
Das wird bald von uns eingetauscht.
Der Händler macht sich ewig reich.
Eine Glasperle ist der anderen so gleich.
Diese Sucht, die uns gefangen hält,
Bedeutet uns auf einmal alles in der Welt.
Kein Ohr haben wir für die Warnungen der Leute
Das Glasperlenspiel bewirkt so vieles heute.
Unsere starken Hände werden weich,
Die kräftige Farbe im Gesicht wirkt schon ganz bleich,
Wir tauschen unsere wertvollsten Güter gegen eine Illusion.
Gut ist das nicht, gefährlich ist das schon.
Am kalten Morgen stehen wir dann da ohne Dach,
Wir haben keine warmen Kleider und sind so schwach.
Die Perlen, die uns einmal glücklich machen sollten,
Waren es, weswegen wir das alles so wollten.
Die Hoffnung flieht bei diesem Grausen,
Viele Freunde wenden sich jetzt von uns ab.
Wir stehen vor dem Scherbenhaufen.
Das Ganze bringt uns noch ins Grab.
Lied
Dichter Rauch um ihn, Fleckige Jacke erzählt, Vernachlässigung.
Hemd voller Falten, Dunkle Ränder an Kragen, Wasser ferne Welt.
Hosen hängen schlaff, Gürtel rissig und müde, Hält kaum noch den Fall.
Raue Stimme hallt, Unpassende Worte flüstern, Stirnrunzeln die Saat.
Öffentliche Bühne, Freiheit ohne Konvention, Blicke unbeachtet.
Kein fester Rhythmus, Laune treibt ihn ungestüm, Ein Schiff ohne Ziel.
Morgens Schlaf im Park, Mittags Krümel auf dem Bauch, Nachts wirre Gespräche.
Termine verweht, Versprechen wie leichter Wind, Erwartung verhallt.
Gedanken springen, Erzählungen ohne Pfad, Der Faden zerrinnt.
Trübe Augen kurz, Ein Schimmer von Melancholie, Verlorener Blick.
Chaos seine Welt, Unordnung als Melodie, Auffällig sein Tanz.