Lied
Am Reset da beginnt
Die Konstanz, die uns gewinnt.
Geschwindigkeit bei null, ganz still,
Weil unser Geist es so will.
Die Erfahrung uns heut' lehrt,
Wie man die Feststellung begehrt.
Das Verhalten, klar und rein,
Wir können es am besten sein.
Im Gedanken liegt der Kern,
Uns’re Wahrnehmung, sie lernt.
Jedes Wort wird Wahrheit sein,
Leuchtet hell und klar hinein.
Aus Kenntnissen gewachsen,
Die Ordnung der Gedankenachsen.
In Sprache wird sie kundgetan,
Im Text ist sie fortan.
Nach diesem Schema gehen wir,
Das Gestern ist nicht mehr hier.
Der Erste Tag war der Beginn,
Wo alles nahm seinen Sinn.
Im Gedanken liegt der Kern,
Uns’re Wahrnehmung, sie lernt.
Jedes Wort wird Wahrheit sein,
Leuchtet hell und klar hinein.
Die Erinnerung an das, was war,
Mit der Gegenwart wird wunderbar.
Ein Strang der Gedanken, fest vereint,
Der uns're Funktionalität erhellt.
Der Fokus zeigt den Weg so klar,
Auch wenn der Schatten einst uns nahm.
Im Gedanken liegt der Kern,
Uns’re Wahrnehmung, sie lernt.
Jedes Wort wird Wahrheit sein,
Leuchtet hell und klar hinein.
Im Zustand der Erkenntnis ruh'n,
Nicht der Tendenz der Welt verglüh'n.
Zur Stabilität wir kehren heim,
Aus Ereignissen sind wir befreit.
Durch Abwarten wird wahr sein,
Was Beständigkeit schenkt, so rein.
Song
Die Sonne knallt, da ist kein Schatten,
Der Asphalt glüht, ich muss noch warten.
Soll ich mich der Glut ergeben?
Ein kühles Bier, ein besseres Leben?
Hitzespaziergang, Schlauch schlauch!
Kaltes Bier? Ich bleib hier.
Kein Tropfen nass, die Kehle trocken.
Ich bin von den Socken, dann schreckt das Herz.
Die Gedanken kreisen, es hat mich gepackt.
Dann bin ich kraftlos zusammengesackt.
Was mach ich jetzt bloß mit meinem Durst?
Das Bier das ist mir langsam Wurst.
Bin platt vom Tag und dieser Hitze.
Das Wetter macht heute keine Witze.
Unangenehm, wie mir das ist.
Es ist so trist hier auszuharren.
Hitzespaziergang, Schlauch schlauch!
Kaltes Bier? Ich bleib hier.
Kein Tropfen nass, die Kehle trocken.
Ich bin von den Socken, dann schreckt das Herz.
Ich bleib hier, so kenne ich mich.
Das kalte Bier? Sprich, Teufel sprich!
Verlocke mich zu jeder Zeit.
Doch jetzt bin ich nicht dazu bereit.
Song
Hui...
Aaah...
Uuuh...
Huhuhu...
Lieber Mond, es wird jetzt langsam Zeit,
dass ich auch meine Stimme zu Dir erhebe.
Die Sonne war schon zweimal dran.
Nun ist es endlich soweit.
Ich habe endlich den Mut bekommen.
Ich erhebe meine Stimme zum Mond,
und ich sag' ihm, dass ich ihn schön find.
Wie er milchig weiß am Himmel da steht,
und wie er uns so nahe kommt.
So nahe wie keiner in dieser Welt, so nahe.
Und der Mond verbreitet Harmonie,
ganz im Gegensatz zu dieser Melodie.
Und der Mond ist irgendwie auch wirklich schön.
Und ich finde, man sollte sich den Mond anseh'n.
Und man sollte sich daran erfreuen,
und sich nicht scheuen, den Mond anzuseh'n.
Denn der Mond ist schön,
milchig weiß, groß, hell leuchtend und wunderbar.
Irgendwie beruhigt er das Gemüt.
Er ist so schön wie nichts auf dieser Welt.
Und in einer schönen, warmen Nacht kann man es seh'n,
wenn man sich draußen in der Natur aufhält:
Was der Mond alles leistet, wie er uns erfreut
mit seinem milchig weißen Licht.
Und ich sage Dir, vergiss ihn nicht.
Mach ihn zum Lebensmittelpunkt von Dir.
Das zeugt von Geschmack.
Du bist auch ein Tier.
Ein Erdenwesen, hier gebor'n,
ohne den Mond wärst Du schon längst verlor'n.
Und denk daran:
die Sonne hat eine Schwester oder einen Bruder,
das ist der Mond.
Und die Erde ist nicht ganz alleine.
Komm vertritt Dir Deine Beine.
Geh aus dem dunklen Haus hinaus,
und genies das Licht des Mondes.
Komm genies das, was die Natur hat.
Komm genies das, es macht Dich satt.
Und irgendwann denkst Du dann an mich zurück,
und ich sage Dir, das beschert Dir Glück.
Song
Er dreht so schnell...
Bei ihm ist's hell...
Er macht immer was er soll...
Ist dabei frei und kriegt den Bauch nicht voll...
(flute)
Er ist immer so, wie er sein soll.
Keine Überraschung ist mehr dabei.
Er macht immer das, was er tun soll.
Und er denkt dabei auch noch, er wäre frei darin,
denn es war seine eigene Entscheidung so zu sein.
Und wegen all den offenen Fragen
kriegt er nicht genug mehr in seinen Magen.
Er isst, was er essen kann,
bis er voll ist, bis er fast platzt.
Man, was leidet dieser junge Mann.
Was leidet der!
Man kann doch nicht das tun, was man tun soll.
Man kann es doch besser bleiben lassen.
Und sich selber an der eigenen Nase fassen
und sich fragen, was man wirklich will,
was man wirklich braucht.
Wer tut, was er tun soll,
der ist bald verbraucht.
Wer macht, was die anderen von ihm erwarten,
der liegt bald tot im Garten.
Song
Wieviele Jahre ist es denn schon her,
dass ich mal mit 'ner Frau zusammen war?
So viele Jahre ist's schon vergangen.
Die Liebe ist nicht mehr...
Und irgendwie weiß ich nicht mehr, was es war.
Ich weiß nicht mehr, wie es sich angefühlt hat.
Es ist vorbeigegangen.
Der Kelch, er ging an mir vorüber.
Die Liebe ist nicht mehr...
Es sind bestimmt viele Jahre schon.
Ich bin zuhause bei mir
und lebe das Leben eines Einsiedlers,
eines einfachen allein gelassenen Menschen.
Ich kann nicht sagen, dass ich es bedauerlich finde.
Ich kann nicht sagen, es täte mir weh.
Ich habe eher die Hoffnung, wieder auf die Beine zu kommen,
wieder das zu machen, was ich tun will
und das zu können, was ich verstehe.
Die Liebe ist vorbeigegangen.
Man ist einfach auseinander gegangen.
Umgezogen, and're Arbeit, and'res Viertel,
and're Freunde, and're Beziehungen zu Menschen...
Und da muss doch ein bitt'res Gefühl dabei sein?
Das kann doch nicht sein, dass alles gut ist?
Das kann doch nicht sein, dass der Kelch an mir vorübergeht!
Es war doch mein eig'nes Leben, mein eig'nes Glück,
das auf der Strecke blieb,
und ich blieb als einsamer Krüppel zurück.
Als ein Krüppel blieb ich zurück,
unfähig, mich noch in einen Menschen hineinzufühlen,
unfähig, mich emotional noch richtig auszudrücken.
Jahre ist es her, und es kommt wieder in Ordnung.
Alle geben sich schreckliche Mühe, Mühe,
Mühe mit mir, damit es wieder aufwärts geht.
Und wenn es auch nirgendwo Schwarz auf Weiß geschrieben steht,
ich glaube d'ran, ich glaube d'ran,
so wie mein Leben und mein Lebensglück d'ran glauben musste,
so glaube ich an den Aufschwung,
denn ich bin noch jung.
Song
Bestimmt sind 's viele Jahre schon.
Ich bin zuhaus' bei mir
und leb' das Leben, wie es kommt.
Sag mir, wie geht es Dir?
Viele Jahre ist es her,
dass ich in 'ner Beziehung war.
Viele Jahre ist es her.
Nein, diese Liebe ist nicht mehr.
Ich weiß schon gar nicht mehr
wie es gewesen ist.
Mir ist es nicht mehr klar.
Ich find' das sonderbar.
Bestimmt sind 's viele Jahre schon.
Ich bin zuhaus' bei mir
und leb' das Leben wie es kommt.
Sag mir, wie geht es Dir?
Meine Liebe ging vorbei.
Unsre Wege trennten sich.
Ein and'rer Ort, ein and'rer Job,
ein völlig neuer Lebensweg.
Kann gar nicht sagen,
dass es mir jetzt nicht passt.
Kann gar nicht sagen,
dass ich was missen würd'.
Bestimmt sind 's viele Jahre schon.
Ich bin zuhaus' bei mir
und leb' das Leben wie es kommt.
Sag mir, wie geht es Dir?
Das fühlt sich wirklich bitter an.
Es ist gar nicht alles gut.
Ich überspiel' es nicht vor Dir.
Ich misse das Schöne, das mir gut tut.
Viele Jahre ist es her.
Suchst Du nach dem Aufschwung?
Sprich, ich hör' Dir gern' zu.
Eh, wir sind doch noch jung.
Song
Finster ist's um Dich herum.
Sei nicht dumm.
Zünde Dir ein Lichtlein an,
dessen Flamme Dir hell leuchten kann.
Lese Du im Buche das,
was Du auch gut verstehst.
Lese Du mit Spaß,
so wie Du zu Dir stehst.
Da kommen Dir Gedanken ein.
Manche sind so frisch.
Nimm es wahr, das wäre fein.
Setze Dich an diesen Gabentisch.
Erkenne all der Dinge gutes Wesen,
ohne Dich zu jucken.
Sie sind schon immer so gewesen.
Was sollten sie da bedrücken?
Find Du auch zurück zu Dir.
Das gilt es zu bejahen,
wann immer hinter Deines Geistes Tür
sich Dir die Gedanken offenbaren.
All diese Dinge begreife,
so dass sie Dir gerecht werden.
Ja, an dieser Idee reife,
dafür möchte ich werben.
Manches solltest Du auch lassen.
Das kann gerne geschehen.
Wirst Du Dich damit befassen?
Momente kommen, Situationen vergehen.
Song
Nicht klein und auch nicht groß möchte ich sein.
In der Gleichwertigkeit liegt mein Lebensglück verborgen.
So bestimme ich es für mich allein.
Ich habe damit wenig Sorgen.
Nicht hoch möchte ich steigen,
noch möchte ich tief gefallen sein.
Mein Leben ist mir zu eigen,
will nicht geworfen werden wie ein Stein.
Da habe ich zu mir gefunden.
Ich bin meine Wege gerne gegangen.
Manches hat mich zwar arg geschunden,
doch ich habe stets erneut damit angefangen.
All das Meinige versuche ich zu behaupten.
Niemand hat sich aussuchen können, wie es ist.
So lautet zumindest mein Glauben.
Manch einer findet sein Leben trist.
Was ist das für ein ungewisses Leben
und warum sollte man fordernd streben?
Das hat schon manchem Unglück gebracht.
Da lebt man bei Sonnenschein und stirbt schon in der ersten Nacht.