Liedtext
Es treibt 'ne Leiche im Wasser,
eine einstmals so schöne Frau.
Sie ist gestorben.
Es treibt 'ne Leiche im Wasser.
Mir wird bewusst
das Leben ist nicht nur schön.
Wer weiß, was sie dazu veranlasst hat
ins Wasser zu gehen?
Es treibt 'ne Leiche im Wasser.
Ein Mensch auf der Suche
nach seiner wahren Natur.
Ich bin traurig darüber.
Ein Mensch, dem man nicht helfen konnte.
Ein Mensch, der von uns gegangen ist.
Mit den Worten kann man manchmal nichts erreichen.
Mit den Wünschen kommt man manchmal nicht an.
Manchmal ist es einfach so, dass man nicht helfen kann.
Es ist die wahre Natur des Menschen,
dass er in bestimmten Situationen einfach aufgibt.
Ich würde niemals
in den Gedanken darauf kommen,
diesem Menschen vorzuwerfen, was er tut.
Es treibt 'ne Leiche im Wasser,
eine einstmals so schöne Frau.
Und ich muß sagen,
ich hab gedacht ich würde verstehen,
doch hier ist meine Grenze.
Ich kann es nicht nachempfinden.
Ich kann es auch nicht verstehen,
wie man sowas tun kann.
Doch ich denk,
das Wasser ist in der Lage
dieser Seele zu geben, was ihr fehlt.
Das, was die Menschen
nicht mehr gekonnt haben.
Das, was der Seele so fehlt,
das hat der See ihr sicher zurückgegeben.
Ich denke an Hoffnung.
Ich denke an Glück.
Die vergangenen Leben,
man sollte sie getrost vergessen.
Ich schau nach vorne und nicht nach zurück.
Ich kenne nichts andres.
Ich glaube an die Bestimmung.
Ich glaube, dass alles seinen Sinn schon hat.
Ich möchte nicht darüber urteilen.
Ich wünsche mir nur, dass sie ihre Ruhe findet,
oder dass sie sie schon gefunden hat.
Ich glaube an die Kraft der Natur.
Ich gehe weiter.
Gehe weiter
und denke lange noch nach.
Ich kann es nicht vergessen.
Es ist so wichtig.
Auch mir wird mal der Tod begegnen.
Es spielt eine Rolle,
wie ich darüber denke.
Und ich weiß, ich weiß nichts.
Es gibt die Natur.
Alles ist, wie es sein soll.
Das ist meine Hoffnung.
Alles hat seinen Grund.
Liedtext
Oh, ich bin mal wieder auf der Suche nach nem Menschen,
der mich weiterbringt.
Ich bin mal wieder auf der Suche nach nem Menschen,
der mich weiterbringt im Leben.
Ich bin mal wieder auf der Suche nach nem Menschen,
der etwas weiß.
Der etwas weiß und etwas versteht,
was ich nicht verstehe.
Von dem ich etwas lernen kann
und lernen will.
Und ich suche den Menschen.
Ich nehm es an, dass es ihn gibt.
Ich nehm es an, dass er mich liebt.
Ich nehm es an, er ist schon da.
Er ist genauso wie ich, geborn,
und er ist genauso wie ich, aus Fleisch und Blut.
Und er ist genauso wie ich ein Mensch voller Triebe,
ein Mensch voller Liebe,
ein Mensch voller vieler Gedanken,
ein Mensch in einem Leben voller Schranken,
ein Mensch auf der Suche nach der Freiheit.
Ein Mensch auf der Suche nach dem Leben im Leben.
Sowas soll es geben:
Ich such nach dem Leben im Leben.
Ich such nach nem Mensch. ...
Ich such ihn schon lange. ...
Ich werde weitersuchen. ...
Egal wie lange es dauern mag.
Ich bin auf der Suche nach nem Mensch. ...
Ich bin auf der Suche nach nem Mensch,
der mich liebt.
Ich bin auf der Suche nach nem Mensch,
den es schon gibt.
Ich bin auf ner Suche,
die für mich Sinn macht.
Ich bin auf ner Suche,
die mein Leben lang schon dauert.
Ich bin auf der Suche nach nem Mensch. ...
Und wenn er dann auftaucht,
und ich ihn gefunden hab,
ist es mir nicht wichtig, wer er ist.
Es ist mir nicht wichtig, ob er ein Doktor ist.
Es ist mir nicht wichtig, was er für ein Auto fährt.
Es ist mir nicht wichtig, was er für einen Beruf hat.
Es ist mir nicht wichtig, an welchen Gott er glaubt.
Was er tut ist wichtig.
Wer er ist, frag ich ihn nicht.
Er muß mir nicht gefallen.
Ich möchte ihn ohne Grund verehrn.
Ich möchte einfach etwas von ihm lernen.
Ich bin auf der Suche. ...
Ich bin auf der Suche nach nem Mensch. ...
Einem ganz einfachen Mensch.
Einem Mensch, wie Du und ich.
Einem Mensch, der mich weiterbringt.
Einem Mensch, wie Du und ich.
Einem Mensch, der etwas hat.
Und ich suche ihn.
Und ich weiß, er ist schon da.
Er ist schon da. Er ist immer schon da.
Ich würde ihn nicht suchen,
wenn es ihn nicht geben würde.
Ich würde nicht an ihn denken,
wenn er nicht ebenso an mich denken würde.
Liedtext
Ich bin ein Frosch und ich sitze am Teich.
Und im Teich, da ist mein Froschlaich.
Und ich freue mich, dass ich es geschafft habe.
Ich freue mich.
Ich bin ein Frosch und ich sitze am Teich.
Und im Teich, da ist mein Froschlaich.
Heute ist so schönes Wetter.
Heute ist wirklich warm.
Ein Tag voller guter Gefühle,
nicht mehr so kühle.
Ich bin ein Frosch und ich sitze am Teich,
und da drin ist mein Froschlaich.
Kaulquappen, Kaulquappen, Kaulquappen gebt Acht.
Dort sind überall Fische.
Die fressen euch, wenn ihr nicht Acht gebt.
Kaulquappen wackelt mit dem Schwanz
und lernt euren Kaulquappentanz.
Ich bin ein Frosch und ich sitze am Teich.
Und im Teich, da ist mein Froschlaich.
Es geht mir gut, denn es scheint heut die Sonne.
Es ist eine Wonne. Es ist eine Wonne.
Ich habe endlich mal wieder so richtig warm.
Kaulquappen regt euch, Kaulquappen regt euch,
Es ist heut ein schöner Tag.
Tanzt mit dem Schwanz und lernt zu schwimmen.
und gebt Acht vor den Fischen.
Werdet erwachsen. Werdet zu Fröschen wie ich.
Ich bin ein Frosch und ich sitze am Teich.
Und im Teich, da ist mein Froschlaich.
Und ich freue mich, denn es ist heute warm,
und ich... bin heute gut drauf.
Und ich sitze am Teich und bin ein Frosch.
Na und, na und.
Kaulquappen regt euch. Kaulquappen wacht auf.
Kaulquappen regt euch.
Fresst Bitte Insektenlarven oder irgendwas.
Wackelt mit dem Schwanz und vollführt euren Kaulquappentanz
Ich bin ein Frosch und ich sitze am Teich.
Da drüben ist ne Froschbraut. Ich quake gleich.
Ich quake in den schönen, schönen Tag hinein.
Ich bin ein Frosch und ich sitze am Teich.
Und passt auf, ich quake gleich.
Kaulquappen regt euch.
Kaulquappen regt euch. Wackelt mit dem Schwanz.
Kaulquappen regt euch. Vollführt euren Kaulquappentanz.
Fresst euch satt und werdet endlich wach.
Ich bin ein Frosch und sitze schon lang an diesem Teich.
Ich... führe... langsam... meinen Gedanken... etwas.
Ich bin ein Frosch. Ich sitze am Teich.
Da drin ist mein Froschlaich.
Kaulquappen regt euch, werdet wach.
Fresst was. Fresst was.
Und ich sitze da und wenn ich nicht lach, dann fress ich nen Besen.
Ich lache, lache , lache.
Quak, Quak, Quak
Lied
Rausgeschmissen, rausgeworfen.
Keiner mag mich, keiner mag mich. Ich bin alleine vor der Tür.
Keiner läuft hinterher.
Ich bin wütend aus der Wohnung gegangen.
Keiner läuft mir nach.
Ich dreh mich um und drück' 'ne Träne aus dem Auge. Keiner läuft mir nach.
Ich bin alleine vor der Tür mit etwas in der Hand. Eine kleine Tasche.
Ich geh' jetzt weg, geh' in die weite Welt hinaus. Ich komm nie mehr zurück.
Ich bleib' für immer aus diesem Haus draus.
Ich gehe nie mehr mehr zurück. Ich bin so sauer. Ich werde immer daran zurück denken, wie man mich gepeinigt hat.
Und im Grunde bin ich doch nur traurig, weil man mich nicht zurückgeholt hat.
Ich bin doch nur traurig, weil man mich gehen lassen hat.
Wie gerne wäre ich daheim.
Wie gerne wäre ich im geborgenen Nest.
Wie gerne wäre ich - das ist der Mut, der mich verlässt.
Ich gehe weg in die Welt raus. Ich bin schon vor dem Haus.
Ich bin schon weg, ich bin schon weg.
Ich werfe mein Leben weg.
Ich bin schon weg, ich bin schon weg.
Ich werfe mein gutes Leben weg.
Ich werfe alles weg, was ich habe.
Es ist nicht einfach.
Die Tränen trocknen aus, die Seele dörrt.
Es ist nicht einfach.
Die Tränen trocknen aus, die Seele dörrt.
Ich erfahre endlich, was es heißt, frei zu sein und bin allein.
Ich erfahre endlich, was es heißt, frei zu sein und bin allein, so verdammt noch mal allein und fühl mich klein.
Fühl mich klein so verdammt allein.
Die Welt ist groß, die Welt ist groß, ich bin allein.
Die Welt ist groß, die Welt ist groß, und ich bin klein.
Die Welt ist groß.
Lied
Herrgott, ich danke Dir für diesen schönen Tag, für das alles hier, was mir passiert, was ich so mag. Lieber hab ich das schon als die Trübsal von gestern. Ja, die hat mir gar nicht gut getan. Und ich sage es ganz einfach: Danke dafür. Lichtblicke habe ich so gerne. Ich schaue wirklich darauf. Ich brauche einen guten Moment. Etwas zu sein, etwas zu haben, das ist doch nicht ein Schaden. Lieber Gott, ich danke Dir dafür.
Lieber Gott, ein bisschen was habe ich doch auch noch zu meckern. Ich will doch nicht alles tun, was ich tun soll. Ich will mir etwas aussuchen dürfen, etwas eigenes für mich will ich finden und will nicht machen was die anderen von mir erwarten. Will nicht im Garten liegen, will nicht sterben. Nein, ich will nicht machen, was ich soll. Ich find' das alles gar nicht so toll. EIn bisschen was muss ich halt auch meckern.
Lieber Gott, ich sag' danke schön, denn heute weht ein frischer Wind. Etwas Schöneres kann ich nicht finden, er streichelt meine Haut. Ich grüße Dich, oh guter Gott, ich find' das super. Ich habe etwas davon, Du hast es sicher schon gemerkt. Ich bin doch nicht dafür da, das Leben nicht ernst zu nehmen. Ich habe es gerne. Es ist wie mein Brot. Das Wasser, das ich trinke, stinkt nicht. Das Brot, das ich esse, schmeckt gut.
Lieber Gott, ich danke Dir für das alles hier, was ich habe, was ich bin. Es kommt mir wirklich in den Sinn, danke zu sagen. Ich will mich mit Dir gut stellen, ja, ich will mich mit Dir vertragen. Darum sag' ich's jetzt, ich muss es aussprechen, das, was mir nicht passt. Ich muss auch Kotzen-Dürfen gehen und ich muss DIch auch verstehen. Muss DIch auch verstehen. Du kannst nicht einfach machen, was Du willst. Es muss verständlich sein. Lass mich nicht allein. Lass mich nicht allein.
Guter Gott, ich sag' danke dafür. Du hältst zu mir. Du lässt mich nicht allein, bin ich auch noch so klein. Ich sag danke dafür. Ich weiß, ich kapiere nicht alles, was Du tust, aber das muss ich auch nicht. Danke schön, egal, was es bedeutet. danke schön, egal, was ich auch kann. Das Leben ist lang. Danke schön dafür, es ist so gut. Ich spüre Liebe in meinem Blut, spüre Liebe in meinem Herzen, egal, wie es mich auch tut schmerzen.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber Danke möchte ich DIr sagen, möchte mich mit Dir vertragen, möchte bei Dir sein und mit Dir singen, lachen, springen, Dinge machen, Lieber Gott ich sag' danke schön dafür. Danke schön dafür.