Song
Der Flitzer mit dem Filzer, er ist ein Künstler der Nacht. Mit schnellen Strichen und bunten Farben erweckt er die Stadt. Er huscht durch Gassen, vorbei an Laternen, ein Schatten in der Dunkelheit. Dort hinterlässt er Kunstwerke, die im Morgenlicht erstrahlen.
Flitzer, Flitzer, mit dem Filzer malst du die Wände kunterbunt. Deine Bilder erzählen Geschichten von Freiheit und von Lebenslust. Du tanzt mit den Farben, es spielen dabei die Formen, deine Imagination verwandelt graue Mauern. Das ist deine Inspiration.
Rot, Gelb, Gelb, Blau, Rot und Grün, ja, nein, nein, nein, ja, so denkst Du, das ist wahr. Du kennst keine Grenzen, du lässt dich nicht erwischen. Fantastische Dinge, aber auch Worte hast Du im Sinn. Dein Geschenk ist Freiheit. Du schenkst der Stadt, was ihr sonst fehlt.
Flitzer, Flitzer, mit dem Filzer malst du die Wände kunterbunt. Deine Bilder erzählen Geschichten von Freiheit und von Lebenslust. Du tanzt mit den Farben, es spielen dabei die Formen, deine Imagination verwandelt graue Mauern. Das ist deine Inspiration.
Manche nennen dich Vandal, keiner sieht die Kunst. Die Stadtväter fluchen, sie wollen nach Dir suchen.
Rot, Gelb, Gelb, Blau, Rot und Grün, ja, nein, nein, nein, ja, so denkst Du, das ist wahr. Du kennst keine Grenzen, du lässt dich nicht erwischen. Fantastische Dinge, aber auch Worte hast Du im Sinn. Dein Geschenk ist Freiheit. Du schenkst der Stadt, was ihr sonst fehlt.
Flitzer, Flitzer, mit dem Filzer malst du die Wände kunterbunt. Deine Bilder erzählen Geschichten von Freiheit und von Lebenslust. Du tanzt mit den Farben, es spielen dabei die Formen, deine Imagination verwandelt graue Mauern. Das ist deine Inspiration.
Der Flitzer ist und bleibt ein Mysterium. Seine Werke sprechen für sich. Die Stadt ist kein Museum, doch er malt unter freiem Himmel. Für jeden ist es sichtbar. Nicht jeder mag das, nicht jeder findet das wunderbar.
Song
Pratt ist schon früh am Morgen wach.
Heute regnet es, die Tropfen prasseln auf das Dach.
Da kommt ihm ein Gedanke. Er möchte Brot.
Dafür sollten wir ihm danken. Brot zu haben, das tut Not.
Es liegt die Idee davon schon in der Luft.
Doch Pratt kommt nicht aus seiner Gruft.
Sein Rücken schmerzt, die Schulter drückt,
Das hat uns alle nicht entzückt.
Welch ein Genuss wäre jetzt ein Butterbrot.
Darauf freuen wir uns jetzt.
Zerfetzt ist unser Willen,
Pratt ist noch nicht bei Sinnen.
An etwas anderes ist nicht zu denken.
Wir versuchen seinen Geist darauf zu lenken,
Das ist uns zwar nicht gleich gelungen,
aber immerhin hat er mit sich gerungen.
Da jault und schreit er, ai ai ai,
Wann ist diese Misere denn mal vorbei?
Er steigt noch immer nicht aus dem Bett,
Doch dieser Hunger ist das volle Brett.
Den Bäcker möchte keiner von uns mimen,
So gutes Brot würden wir nicht selbst backen.
Es braucht Kenntnisse für solche Sachen,
Man kann nicht alles selber machen.
So reiten wir weiter auf dieser Welle.
Unser Magen hat schon eine Delle.
Irgendwann steht Pratt doch noch auf.
Er nimmt das alles nun in Kauf.
Jetzt suchen wir die Kohlen,
Bei uns sind nur Centstücke zu holen.
Da haben wir es ihm befohlen
und er hat einfach für uns das Brot gestohlen.
Song
Ich bin ein Hoppelhase und hoppel über Wiesen.
Ich bin gegen Gräser allergisch, deshalb muss ich davon niesen.
Als Hoppelhase ist das Leben gar nicht leicht.
Der Fuchs rennt hinter mir her, ich habe es schwer.
Der Fuchs rennt hinter mir her, ich habe es schwer,
und muß dabei niesen.
Ich bin ein Hoppelhase, das Leben ist nicht leicht.
Ich bin ein Hoppelhase, manno manno mann.
Scheiß Fuchs, Scheiß Fuchs.
Wegen mir können sie mir gestohlen bleiben.
Wegen mir können sie mir gestohlen bleiben.
Hau ab, Scheiß Fuchs, hau ab.
Hey du kriegst mich nicht, hey du kriegst mich nicht, niemals.
Ich bin ein Hoppelhase und renne über Wiesen.
Es gibt da irgendwelche Zweibeiner, die finden mich zum Schießen.
Die zielen auf mich mit ihrer Flinte,
mit Kimme und Korn nehmen sie mich auf die Pinte.
Oder wie das heißt, ich kann das Deutsch nicht richtig.
Ich bin auch ein Hoppelhase und im Geist nicht vielschichtig.
Ich schwätze halt so, wie es mir passt.
Das ist auch der Grund, warum man mich so hasst.
Das glaube ich, das glaube ich fest.
Das ist der Grund, warum der Jäger mich nicht in Ruhe lässt.
Er will mich als Braten auf seinem Tisch haben.
Den Gefallen tu ich ihm nicht.
Ich will keinen Schaden für mich.
Ich renne weg.
Ich renne weg.
Ich renne weg.
Der kriegt mich nicht.
Ich renne weg.
Ich renne weg.
Der kriegt mich nicht.
Was kümmert mich der Jäger, was kümmert mich der Fuchs, die kriegen mich nicht.
Was kümmert mich der Jäger, was kümmert mich der Fuchs, die kriegen mich nicht.
Niemals, niemals. Nein nein.
Ich bin ein Hoppelhase.
Das Leben soll auch für mich ein Schönes sein.
Ich mag die Karotten und ich mag die Gräßer,
auch wenn ich niesen muß davon.
Ich lebe gern in meinem Bau,
und rammle gern mit meiner Frau.
Ich habe 100000 Nachfahrn,
weil wir immer wieder soviele Kinderlein machen,
das Leben hat auch schöne Seiten,
und ist dabei zum Lachen und zum Schönfinden,
na klar, na klar, na klar.
Wie sehr hasse ich den Fuchs und den Jäger,
wie sehr hasse ich die.
Mich lassen sie ja, sie wissen mich kriegen sie nie.
Doch die Kinder von mir und meine Frau, genau,
die nehmen sie genauso aufs Korn, und genau,
die wollen sie auch Fressen
und wollen auf ihrem Tisch meine Familie als Mittagessen.
Das lass ich nicht zu, das lass ich nicht geschehen,
auch ein Hoppelhase muß einmal ein besseres Ende sehen.
Hoppelhasendasein ist wunderbar.
Hoppelhasendasein ist wunderbar.
Wir brauchen keine Jäger und keine Füchse.
Wir brauchen keine Jäger und keine Füchse.
Song
Schlappohr, guter Freund, leere Worte, nie bereit, träumt und kommt nicht her.
Verabredung steht, doch Schlappohr, der Träumer, fehlt, Meister der Vermeidung.
Kühne Taten träumt, Welt zieht vorbei, er versäumt, lachen, Kopfschütteln.
Geheimer Agent? Träumer, verloren in Zeit? Schlappohr bleibt ein Rätsel.
Fern in seinen Träumen, Schlappohr, der Freund so fern doch, bringt Lachen, fehlt uns sehr.
Song
Ein Kind ist so wild und frei, ein Wirbelwind der Unruhe. Für diese Welt ist es jedoch nicht gemacht. Die Lehrer seufzen tief, den Eltern steigt die Röte ins Gesicht. Da rufen die anderen Kinder laut: "Mensch, du passt hier nicht her!"
Verschwinde, verschwinde, so sagen sie alle. Man ist zu still und zu bunt für diese Welt. Ein Kind trägt die falschen Klamotten, spricht stets die falschen Worte. Da lachen sie es aus.
Die Jahre ziehen ins Land, doch der Mensch bleibt der Gleiche. Er wirkt wie ein bunter Fleck inmitten der grauen Scharen. Das passt den anderen Kindern nicht. Er scheint nicht so zu sein wie sie. Darum ist er ein Fremdkörper in ihrem Umfeld.
Verschwinde, verschwinde, so sagen sie alle. Man ist zu still und zu bunt für diese Welt. Ein Kind trägt die falschen Klamotten, spricht stets die falschen Worte. Da lachen sie es aus.
Als Mensch spürt man die Blicke, man hört jedes Wort. Aber man will auch sein, wer man ist. Da quälen ihre Scherze. Die Gedanken sind uns lieb, die Gefühle sind groß. Das geben wir keinesfalls auf.
Verschwinde, verschwinde, so sagen sie alle. Man ist zu still und zu bunt für diese Welt. Ein Kind trägt die falschen Klamotten, spricht stets die falschen Worte. Da lachen sie es aus.
Song
Mensch, Moment in der Unendlichkeit, Atemzug in der Ewigkeit. Sternenstaub, Wunderwerk aus Fleisch und Blut, Gedanken und Gefühle, eine Lebensglut.
Du spürst die Sonne, den Wind in deinem Haar, das Leben pulsiert, nah und so klar. Da lachst und weinst, liebst und verlierst Du, träumst von Welten, die niemand sonst ziert.
Tanz zwischen Licht und Schatten, Auf und Ab, Werden und Vergehen. Spuren hinterlässt du, zart und klein, in den Herzen und der Welt, wo du warst, daheim.
Du spürst die Sonne, den Wind in deinem Haar, das Leben pulsiert, nah und so klar. Da lachst und weinst, liebst und verlierst Du, träumst von Welten, die niemand sonst ziert.
Was bleibt, wenn der Vorhang fällt, deine Zeit gekommen ist, der Klang der Glocke alles erhellt? Träume, Hoffnungen, Ängste verwehn, doch der Funke deiner Seele wird bestehen.
Du spürst die Sonne, den Wind in deinem Haar, das Leben pulsiert, nah und so klar. Du lachst und weinst, liebst und verlierst, träumst von Welten, die niemand sonst ziert.
Bleib übrig, in den Herzen derer, die dich lieben, bleib übrig, in den Spuren, die du beschreibst. Bleib ein Teil des Ganzen, für immer verbunden mit dem ewigen Fluss des Lebens, bist Du einmal auch entschwunden.
Song
Mit Elli T. trinke ich Tee, das macht mir heuer Freude.
Bin ich auch bei Elli T., so lasse ich das heute.
Das ist gut, so wie es ist, so ist es zu gebrauchen.
Der Zorn, die Wut und alles Triste sollten da verrauchen.
Was einer macht und einer kann,
Das hat mir schon immer gut gefallen.
Ich liebe es, wenn etwas gelingt, dann
Möchte ich das auch so halten.
Darum will ich mich besinnen,
Ich sage nichts, wenn die Leute das sehen und spinnen.
Wenn sie sagen, was sie alles hassen. Das müssten sie wegen mir auch gar nicht lassen.
Warum sie aber dazu auffordern, sich selbst an die Nase zu fassen?
Das habe ich nicht verstanden.
Ich habe es auch nicht gewusst.
Da habe ich noch immer keine Lust.
Es ist ihr eigener Frust.
Ah, Du bist noch da.
Oh, da bin ich aber froh.
So, jetzt geht es weiter.
Manch einer ist daran schon gescheitert.
Was alles hier daneben ist,
Das ist doch trotzdem so geschehen.
Da trinke ich mit Elli Tee,
Und hoffe auf ein Wiedersehen.
Ich bin so frei, da nehm ich mir
Einen frisch gebackenen Keks.
Brösel, Kleckern, alles geschieht hier,
Auf dem T-Shirt ist ein Klecks.
Darum will ich mich besinnen,
Ich sage nichts, wenn die Leute das sehen und spinnen.
Wenn sie sagen, was sie alles hassen. Das müssten sie wegen mir auch gar nicht lassen.
Warum sie aber dazu auffordern, sich selbst an die Nase zu fassen?
Das habe ich nicht verstanden.
Ich habe es auch nicht gewusst.
Da habe ich noch immer keine Lust.
Es ist ihr eigener Frust.
Ah, Du bist noch da.
Oh, da bin ich aber froh.
So, jetzt geht es weiter.
Manch einer ist schon daran gescheitert.
Mit Elli T. trinke ich Tee, das macht mir heuer Freude.
Bin ich auch bei Elli T., so lasse ich das heute.
Das ist gut, so wie es ist, so ist es zu gebrauchen.
Der Zorn, die Wut und alles Triste sollten da verrauchen.
Lied
Mit dem Kopf im Blumentopf, die Augen sind schwer wie Blei,
der Morgen graut, doch wir sind nicht von den Gedanken frei.
Die Nacht war lang, die Gespräche gingen tief,
mein Kumpel und ich, das Schicksal rief,
Da haben wir uns geschunden, gestritten und gemessen,
Am Ende gab es etwas zu Essen.
Es schrie in uns schon die Müdigkeit,
doch wir hatten für sie keine Zeit.
Mit dem Kopf im Blumentopf,
die Gedanken kreisen darum.
Lebenszeit und Weltgeschehen, man wird sehen.
Ach, welch ein tiefes, dunkles Loch! Das soll geschehen.
Wir reden uns um Kopf und Kragen,
mal zur Freude, mal zum Schaden.
Wir sind verstrickt in schwere Themen,
komplex und bizarr sind die Schemen.
Spät kochen wir da einen Gaumenschmaus.
Wir schauen Filme an.
Es herrscht irgendwann Ruhe im Haus.
Aber keiner macht das Licht aus.
Mit dem Kopf im Blumentopf, der Kaffee dampft schon mild,
Unsere Köpfe rauchen wild.
Die Augenringe ziehen sich tief über unser Gesicht,
die Glieder scheinen schwer und matt,
Wir sind satt, uns stört das nicht.
Die Nacht war lang, die Gespräche recht,
Das ist nicht schlecht.
Nichts haben wir uns gedacht, aber viel gelacht.
Im Morgengrauen mussten wir das Ganze anschauen
und unsere Aufregungen verdauen.
Es herrscht Ruhe im Haus.
Aber keiner macht das Licht aus.
Mit dem Kopf im Blumentopf, so fängt der Tag jetzt wieder an,
Die Erinnerungen verschwimmen, doch wir haben keinen Plan.
Eine Nacht wie die, die Zeiten sind jetzt vergessen.
Das eigene Ermessen, Lachen und Essen, ja fressen.
Sich aneinander mit Worten zu erbauen und zu messen.
Sich laben, nicht darben,
Aneinander etwas gewinnen, Träume, die trotzdem zerrinnen.
Suchen und finden. Einander nicht schinden.
Im Morgengrauen galt es das anzuschauen
und unsere Aufregungen zu verdauen.
Es herrscht jetzt wieder Ruhe im Haus.
Aber keiner macht das Licht aus.
Song
Du hast dunkle Locken,
Deine Augen sind tief und klar,
Ich bin von den Socken,
Das finde ich wunderbar
So seh’ ich Dich gerne,
Dein Lächeln ist so schön,
Komm wir machen eine Sause
Und trinken eine Brause.
Du bist eine Grazie,
Ich kann das verstehen.
Dir schauen die Männer nach
Dabei bist du schüchtern wie ein Reh.
Du schickst mir Bilder,
Und schreibst mir Texte,
Das freut mich sehr,
Deine Nachrichten sind süß,
Ich möchte Deine Küsse spüren
Und auch Dein Herz berühren.
Bei Dir erstrahlt mein ganzes Sein.
Dein Blick, dein Lächeln, sie tun mir gut.
Mein Leben, das in Deinen Händen ruht,
Ich spüre Deiner Liebe Schein.
Lass uns diese Welt vergessen,
Wir sind zwei Seelen, rein.
Lass uns einfach vereinigt sein,
zwei Menschen, die sich schätzen,
Du schickst mir Bilder,
Und schreibst mir Texte,
Das freut mich sehr,
Deine Nachrichten sind süß,
Ich möchte Deine Küsse spüren
Und auch Dein Herz berühren.
Wir sind füreinander da.
In deinen Augen seh' ich die Liebe.
Sie währt für alle Zeiten an.
Das wird mir langsam klar.
Du schickst mir Bilder,
Und schreibst mir Texte,
Das freut mich sehr,
Deine Nachrichten sind süß,
Ich möchte Deine Küsse spüren
Und auch Dein Herz berühren.
Lied
Zwei grüne Gräser, die daheim in Töpfen steh’n, schmücken mein Haus. Es ist schön sie anzusehen. Ihre Halme wiegen sich sacht im Wind, ein Anblick, der mich an sie bindet.
Oh, ihr lieben Gräser, zart und fein, eure Schönheit erfreut allein. Ich pflege euch sehr, denn ihr seid mir das wert, das ist doch klar, das ist wahr.
Eure Blätter strecken sich empor nach dem Licht, das stört euer Wachstum nicht. Im Gegenteil, das spornt es an, Tag für Tag bringt ihr Freude in meinen Alltag.
Oh, ihr lieben Gräser, zart und fein, eure Schönheit erfreut allein. Ich pflege euch sehr, denn ihr seid mir das wert, das ist doch klar, das ist wahr.
Manche mögen Blumen, prächtig und bunt, doch meine Gräser, ihr seid mir der beste Fund. Eure schlichte Eleganz, so unaufdringlich schön, berührt mein Herz, lässt mich höher geh’n.
Oh, ihr lieben Gräser, zart und fein, eure Schönheit erfreut allein. Ich pflege euch sehr, denn ihr seid mir das wert, das ist doch klar das ist wahr.
So steht ihr da, in euren Töpfen, ihr zwei Gräser, mein. Ich hege, ich pflege euch gern, eure Reife ist gar nicht fern.
Lied
Eine Blume steht am Straßenrand und schaut ganz lieb
und ich schau’ sie mir genau an und frage mich, warum sie da steht.
Geht sie etwa auf den Strich oder was will sie da?
Sie ist schön. SIe hat glänzendes, braunes Haar.
Geht sie etwa auf den Strich oder was will sie da?
Sie ist schön. SIe hat glänzendes, braunes Haar.
Wofür braucht sie das Geld? Warum steht sie hier?
Was ist das für eine Welt? Doch es ist nicht mein Bier.
Ich schau’ sie an und sie schaut weg.
Sie ist peinlich berührt, Das ist es, was hier passiert
Und wenn es ihr abends dann nicht mehr zum Lachen ist,
Und wenn sie da sitzt und weint,
Und der Retter in der Not die Droge ist,
Dann ist sie mit allem Dunklen vereint.
Mit allem Dunklen ist sie vereint,
mit allen Mächten des Lebens,
Die schlecht sind
und die Menschen verderben.
Und dann steht sie
da mit ‘nem Haufen voller Scherben und wird vergessen,
Sie verdirbt und verwelkt…
Wenige Jahre sind ihr vergönnt…
Es wird nichts bleiben außer dem Scherbenhaufen,
lauter schlechte Momente.
Dinge, an die man sich nicht erinnern möchte
Sie kann nicht mehr davor weglaufen.
Auch wenn sie eine schöne Blume ist
Und gerade noch in ihrer Jugend dasteht
Ist es doch so, dass mir hier der Appetit vergeht.
Es ist fast schon zu spät…
Ich finde die Blumen sollen Blumen bleiben
Wir brauchen sie nicht zu pflücken.
Ich finde die Blumen sollen Blumen bleiben
Wir brauchen sie nicht zu pflücken.
Es bringt mir kein Entzücken, ein Leben zu zerstören.
Ich will den Untergang eines jungen Menschen nicht beschwören.
Ich will das nicht beschwören.
Es würde mich stören.
Lied
De Matze, unser Matze, wohnt in ere chleine Kammer, nid viel drin, nur es Bett und e Lampe am Rand. Er het kei Geld für nüt, kei grossi Sprüng cha er mache, denn si grossi Leidenschaft, die frisst sini ganze Tand.
Schallplatte um Schallplatte, schwarzes Gold in raue Menge, die frisst de Matze si Lohn, oh weh, oh je. "Die Musik isch mis Läbe!", seit er mit glänzende Auge, "und für die scheni Tön geb i alles Gäld, oh je!"
Er spart sich d'Platte vom Mund ab, kei Wurst und kei Chäs meh, nur no Brot und Wasser, so isch jetzt si Speiseplan. "Egal", seit de Matze, "s'isch wert, jedi Entbehrung, solang d'Nadel kratzt und de Sound so richtig knallt."
Schallplatte um Schallplatte, schwarzes Gold in raue Menge, die frisst de Matze si Lohn, oh weh, oh je. "Die Musik isch mis Läbe!", seit er mit glänzende Auge, "und für die scheni Tön geb i alles Gäld, oh je!"
Die Miete, de Strom, die chönnt er grad no bezahle, doch s'Esse und d'Chleider, die sind jetzt zweitrangig. De gröscht Kostenposte, s'isch klar, das isch d'Musiksammlung, für die git er alles us, eifach alles, oh weh!
Schallplatte um Schallplatte, schwarzes Gold in raue Menge, die frisst de Matze si Lohn, oh weh, oh je. "Die Musik isch mis Läbe!", seit er mit glänzende Auge, "und für die scheni Tön geb i alles Gäld, oh je!"
De Matze, unser Matze, e arme Siech isch er, aber glücklich mit sinere Musik, so laut und klar. Und wenn er emol stirbt, denn weiss mer ganz genau, er hinterlosst e Schatz, Schallplatte um Schallplatte, wunderbar!
Lied
Zwei Gefährten in den Alpen, sie sind im Nebelgrau verloren.
Der Weg verschwand vor ihren Augen, die Pfade schleifen ihre Kräfte.
Da war kein Ausweg, nirgendwo.
Der Hagel peitscht, der Wind grollt laut,
Die Kälte kriecht ins Mark,
die Kälte macht ihre Glieder taub.
Verzweiflung nagt an ihren Herzen,
die Hoffnung schwindet bald,
an diesem eisigen Tag ist es so kalt.
Ein Hirte ruft vom hohen Hang, seinen Blick ins Tal gerichtet,
zu einem Knecht hinunter:
"Junge, geh in die Berge rauf, zwei Wanderer sind zu finden!"
Suche sie, bevor in Eis und Schnee die Nacht über sie hereinbricht.
Bringe ihnen Brot und Käse mit,
damit sie keinen Verzicht erleiden.
Der Junge steigt hinauf, mit hartem Mut im Herzen.
Er findet sie, die Armen dort,
frierend und verletzt unter einem Hang.
Er teilt mit ihnen das Brot und den Käse,
wärmt sie mit dieser inneren Glut.
Er spricht: "Verliert nicht den Mut, ihr Herren,”
"Ich bringe euch zurück ins Tal, zu eurer Obhut bin ich gekommen."
Gemeinsam steigen sie hinab, der Junge voran,
Schritt für Schritt geht es einen verwinkelten Pfad.
Der Hagel weicht,
die Sonne bricht endlich wieder durch Wolken.
Im Dorf harren die Leute,
mit Angst und banger Qual stehen sie beieinander.
Doch als sie die Drei endlich erblicken,
bricht die Freude wieder aus ihnen hervor.
Erleichterung, Lob, Dankbarkeit, die Herzen schlagen hoch.
Die zwei Gefährten sind nun gerettet,
dem Jungen sei hier der Dank gezollt.
Da hallt durch das Wolkengebirge ein Lied von ihrem Glück.
Das mahnt uns stets zur Menschlichkeit,
in Zeiten des schlimmsten Geschicks.