An die Periode der Großen Fastenzeit schließt sich die Große und Heilige Woche an. Jetzt nähern sich die gläubigen Christen, die durch die Große Fastenzeit mit Gebet und Fasten hindurchgegangen sind, dem Fest der Feste, um die Passion Christi und Seine Auferstehung zu feiern. Während der ganzen Fastenzeit versuchen die Gläubigen die Ideale und Gebote dieser Zeit im Lichte der Auferstehung zu leben. Deshalb beziehen sich auch die Hymnen der ganzen Fastenzeit und besonders auch der Großen Woche auf die Auferstehung Christi als dem Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Jeder Tag der Großen Woche ist den Geschehnissen und Lehren Christi in Seiner letzten Woche auf Erden gewidmet. Die Gläubigen, die die Gottesdienste dieser Woche besuchen sind sich bewusster ihrer Pflichten gegenüber sich selbst und gegenüber ihren Nachbarn, bewusster durch Fasten, Beten, Almosengeben und der Vergebung der Vergehen anderer. Mit anderen Worten, sie nehmen Tag für Tag am Geist des Evangeliums Christi teil.
An die Periode der Großen Fastenzeit schließt sich die Große und Heilige Woche an. Jetzt nähern sich die gläubigen Christen, die durch die Große Fastenzeit mit Gebet und Fasten hindurchgegangen sind, dem Fest der Feste, um die Passion Christi und Seine Auferstehung zu feiern. Während der ganzen Fastenzeit versuchen die Gläubigen die Ideale und Gebote dieser Zeit im Lichte der Auferstehung zu leben. Deshalb beziehen sich auch die Hymnen der ganzen Fastenzeit und besonders auch der Großen Woche auf die Auferstehung Christi als dem Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Jeder Tag der Großen Woche ist den Geschehnissen und Lehren Christi in Seiner letzten Woche auf Erden gewidmet. Die Gläubigen, die die Gottesdienste dieser Woche besuchen sind sich bewusster ihrer Pflichten gegenüber sich selbst und gegenüber ihren Nachbarn, bewusster durch Fasten, Beten, Almosengeben und der Vergebung der Vergehen anderer. Mit anderen Worten, sie nehmen Tag für Tag am Geist des Evangeliums Christi teil.
Schauen Sie sich die Ikone genauestens an. Darin sehen Sie, wie Christus sich auf seine Braut, die Heilige Kirche, vorbereitet. Sein Hochzeitsanzug ist das Gewand, das ihm die Soldaten gegeben haben. Seine Hochzeitskrone ist der Dornenkranz.
An diesem Abend beginnen wir mit dem Hymnus des Bräutigams: „Siehe, der Bräutigam kommt in der Mitte der Nacht. ... Sieh zu, meine Seele, daß du dem Schlaf nicht verfällst, ... und nicht ausgeschlossen wirst vom Reich ...“. Das Exaposteilarion enthält ebenso eine symbolische Ermahnung: „Dein Brautgemach schau ich, mein Heiland, geschmückt. Ich habe kein Festgewand, .... Lichtspender, mach leuchtend meiner Seele Gewand und sei mein Erretter.“ Zugleich findet die Prozession um die Kirche mit der Ikone des Christus als Bräutigam statt. Das Volk singt das Kathisma in Vorausahnung des Leidens Christi: „Deine erhabenen Leiden läßt der heutige Tag der Welt wie rettende Lichter aufleuchten.“
Dienstag: „Wachet und betet ...“
Der Orthros vom Dienstag wird am Montag Abend gesungen. Der Dienstag der Großen Woche mahnt durch das Gleichnis der Zehn Jungfrauen (Matthäus 25: 1-13). Moralische Vorbereitung und Wachsamkeit sind die Grundlagen für einen lebendigen Glauben. Das Gleichnis von den Zehn Jungfrauen wird um das Thema des Bräutigams entwickelt: „Was bist du sorglos, meine arme Seele? ... Arbeite sorgfältig mit den Gaben, die dir anvertraut sind; wache und bete.“ Der Dichter mahnt uns: „Ich besitze nicht das von Tugenden brennende Licht. Den törichten Jungfrauen ward ich gleich und habe mich in der Zeit des Wirkens umhergetrieben“ und „Verschließe, Herr, mir Deines Mitleids Güte nicht.“ Die Mahnung folgt: „Wohlan, Gläubige, lasset willig uns mühen im Dienste des Herrn. ... Denn so werden wir das Darlehen vervielfachen ... mit guten Werken die Weisheit zieren.“
https://www.orthodoxe-ikone.de/gro%C3%9Fe-und-heilige-woche/
Wie werden Sie sich auf die Hochzeit vorbereiten?
DAS KÖNNEN SIE JEDEN MORGEN & ABEND TUN
Stellen Sie sich an Ihre Gebetsecke und verehren Sie das Kreuz und die Symbole (Ikonen). Zünden Sie eine Kerze an und auch, wenn Sie darüber verfügen, die Holzkohle und den Weihrauch. Öffnen Sie die Bibel und markieren Sie die entsprechenden Passagen im Evangelium (nächste Seite). Folgen Sie dem Online-Gottesdienst. Wenn dies nicht möglich ist, lesen Sie die Verse des Evangeliums mit den Morgen- und Abendgebeten aus Ihrem Gebetsbuch laut vor.
Lesung aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus
Ehre sei Dir unser Gott , Ehre sei Dir
15 Da gingen die Pharisäer und hielten Rat, wie sie ihn in der Rede fangen könnten. 16 Und sie sandten ihre Jünger samt den Herodianern zu ihm und sprachen: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst und auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst die Person der Menschen nicht an. 17 Darum sage uns, was dünkt dich: Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht? 18 Als aber Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? 19 Zeiget mir die Steuermünze! Da reichten sie ihm einen Denar. 20 Und er spricht zu ihnen: Wessen ist das Bild und die Aufschrift? 21 Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! 22 Und als sie das hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen ihn und gingen davon.
23 An jenem Tage traten Sadduzäer zu ihm, die da sagen, es gebe keine Auferstehung, fragten ihn 24 und sprachen: Meister, Mose hat gesagt: «Wenn jemand ohne Kinder stirbt, so soll sein Bruder dessen Frau zur Ehe nehmen und seinem Bruder Nachkommen erwecken.» 25 Nun waren bei uns sieben Brüder. Der erste heiratete und starb; und weil er keine Nachkommen hatte, hinterließ er seine Frau seinem Bruder. 26 Desgleichen auch der andere und der dritte, bis zum siebenten. 27 Zuletzt, nach allen, starb auch die Frau. 28 In der Auferstehung nun, wem von den Sieben wird sie als Frau angehören? Denn alle haben sie zur Frau gehabt. 29 Aber Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift noch die Kraft Gottes kennt. 30 Denn in der Auferstehung freien sie nicht, noch lassen sie sich freien, sondern sie sind wie die Engel Gottes im Himmel. 31 Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt ist, der da spricht: 32 «Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs»? Er ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen. 33 Und als die Menge solches hörte, erstaunte sie über seine Lehre.
34 Als nun die Pharisäer hörten, daß er den Sadduzäern den Mund gestopft, versammelten sie sich; 35 und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: 36 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? 37 Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.» 38 Das ist das erste und größte Gebot. 39 Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
41 Als nun die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus 42 und sprach: Was dünkt euch von Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagten zu ihm: Davids. 43 Er spricht zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im Geiste «Herr», da er spricht: 44 «Der Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße45 Wenn also David ihn Herr nennt, wie ist er denn sein Sohn? 46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten. Auch unterstand sich von jenem Tage an niemand mehr, ihn zu fragen.
1 Da sprach Jesus zum Volk und zu seinen Jüngern: 2 Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt. 3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken tut nicht; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. 4 Sie binden aber schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie selbst aber wollen sie nicht mit einem Finger berühren. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, um von den Leuten gesehen zu werden. Sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume an ihren Kleidern groß 6 und lieben den obersten Platz bei den Mahlzeiten und den Vorsitz in den Synagogen 7 und die Begrüßungen auf den Märkten und wenn sie von den Leuten Rabbi genannt werden! 8 Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. 9 Nennet auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer, Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 13 Aber wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Himmelreich vor den Menschen zuschließet! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein. 14 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr der Witwen Häuser fresset und zum Schein lange betet. Darum werdet ihr ein schwereres Gericht empfangen! 15 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr Meer und Land durchziehet, um einen einzigen Judengenossen zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr ein Kind der Hölle aus ihm, zwiefältig mehr, als ihr seid! 16 Wehe euch, ihr blinden Führer, die ihr saget: Wer beim Tempel schwört, das gilt nichts; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist gebunden. 17 Ihr Narren und Blinde, was ist denn größer, das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? 18 Und: Wer beim Brandopferaltar schwört, das gilt nichts; wer aber beim Opfer schwört, welches darauf liegt, der ist gebunden. 19 Ihr Blinden! Was ist denn größer, das Opfer oder der Brandopferaltar, der das Opfer heiligt? 20 Darum, wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf ist. 21 Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. 22 Und wer beim Himmel schwört, der schwört bei dem Throne Gottes und bei dem, der darauf sitzt. 23 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässiget, nämlich das Gericht und das Erbarmen und den Glauben! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen. 24 Ihr blinden Führer, die ihr Mücken seihet und Kamele verschlucket! 25 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reiniget; inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit! (Markus 7.4) (Markus 7.8) 26 Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch das Äußere rein werde! (Johannes 9.40) (Titus 1.15) 27 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr getünchten Gräbern gleichet, welche auswendig zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und allen Unrats sind! 28 So erscheinet auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzwidrigkeit. 29 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Gräber der Propheten bauet und die Denkmäler der Gerechten schmücket 30 und saget: Hätten wir in den Tagen unsrer Väter gelebt, wir hätten uns nicht mit ihnen des Blutes der Propheten schuldig gemacht. 31 So gebt ihr ja über euch selbst das Zeugnis, daß ihr Söhne der Prophetenmörder seid. 32 Ja, machet nur das Maß eurer Väter voll! 33 Ihr Schlangen! Ihr Otterngezüchte! Wie wollt ihr dem Gerichte der Hölle entgehen? 34 Darum, siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr in euren Synagogen geißeln und sie verfolgen von einer Stadt zur andern; 35 auf daß über euch komme alles gerechte Blut, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blute Abels, des Gerechten, an bis auf das Blut Zacharias, des Sohnes Barachias, welchen ihr zwischen dem Tempel und dem Altar getötet habt. 36 Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen.
37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt! 38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen werden; 39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Im 8. Ton
Siehe, der Bräutigam kommt um Mitternacht, und selig der Knecht, welchen Er wachend findet, unwürdig aber hingegen der, den Er nicht bereit finden wird. Siehe also zu, meine Seele, dass du nicht vom Schlaf befallen wirst, damit du nicht dem Tod übergeben und vom Reiche ausgeschlossen wirst, sondern sei nüchtern und rufe: Heilig, heilig, heilig bist Du, o Gott, (Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin), erbarme Dich unser.
Arabische Aussprache
Ha Huazal Chatanu Ya-ati, Fi Niesfil Leil, Fatuba Lil Abdi l-lazi Yagiduhu Mustaikizan, Ammal Lazi Yagiduhu Mutagafilan, Fahua Gairu Mustahek.
Fanzuri ya Nafsi, An La Tastagriki fil Naum, ua Yuglaka Alaiki Charigal Malakut, ua tusal-lami YLaL Maut, bel Kuni Muntabihatan Saricha: Kud-duson, Kud-duson, Kud-duson Anta Ya Rab, min Agli Ualidatil Ielahi Rham-na.
Bedenke die Stunde des Endes, o Seele, und fürchte das Fällen des Feigenbaumes; arbeite fleissig mit den dir gegebenen Talenten, o du Schwache, wache und rufe: lasset uns nicht aus dem Brautgemach Christi ausgeschlossen bleiben !
Herr und Gebieter meines Lebens, den Geist der Trägheit, des Kleinmuts, der Herrschsucht und der Schwatzhaftigkeit gib mir nicht. Schenke mir, deinem Gläubigen, hingegen den Geist der Weisheit, der Demut, der Geduld und der Liebe. Ja, mein Herr und König, lass mich sehen meine Fehler und nicht richten meinen Nächsten, denn Du bist gesegnet in alle Ewigkeit !
Schauen Sie sich die Ikone genauestens an. Darin sehen Sie, wie Christus sich auf seine Braut, die Heilige Kirche, vorbereitet. Sein Hochzeitsanzug ist das Gewand, das ihm die Soldaten gegeben haben. Seine Hochzeitskrone ist der Dornenkranz. Sein Kopf ist tief gesenkt und seine Arme sind demütig verschränkt, um sein Leben für seine Braut niederzulegen. Die Hochzeit wird seine Kreuzigung sein. Später in dieser Woche werden wir die Gäste zur Hochzeit einladen. Deshalb müssen wir uns gut vorbereiten.