bedeutet, die Aufmerksamkeit gezielt auf ein einzelnes Objekt (Atem, Mantra, Bild) zu lenken und dort zu halten, Ablenkungen sanft loszulassen und den Geist zu beruhigen, um geistige Klarheit und innere Kraft zu entwickeln, wobei die Einspitzigkeit des Geistes ein wichtiges Ziel ist, um den Geist gehorsamer und fokussierter zu machen. Es ist eine aktive Fokussierung, die von der Achtsamkeit, die das gesamte Erleben wahrnimmt, zu unterscheiden ist.
Fokussierung: Die Aufmerksamkeit wird auf einen einzigen Punkt (z.B. den Atem, ein Geräusch, ein Mantra) gerichtet, um sie zu sammeln und auszurichten.
Ablenkungen loslassen: Wenn der Geist abschweift, wird dies bemerkt und die Aufmerksamkeit sanft und ohne Selbstkritik zum Fokuspunkt zurückgeführt.
Geistige Ruhe: Durch die stetige Übung wird der Geist ruhiger, weniger rastlos und «sprunghaft», ähnlich einem Affen, der beruhigt wird.
Entwicklung von Willenskraft: Sie stärkt die Fähigkeit, den Geist zu kontrollieren und zu führen.
Beispiele für Konzentrations-Objekte:
Atem: Beobachtung des Ein- und Ausatmens an der Nasenspitze oder Bauchdecke.
Mantra: Wiederholung eines bestimmten Wortes oder Tons.
Bild: Visualisierung eines Objekts oder Symbols.
Abgrenzung zur Achtsamkeit:
Konzentration (Shamatha): Engt den Geist ein, um ihn zu stabilisieren und zu fokussieren.
Achtsamkeit (Vipassana): Nimmt die gesamte Fülle des inneren und äußeren Erlebens bewusst wahr, ohne zu urteilen oder auszublenden.
Konzentration in der Meditation ist ein Weg, um den Geist zu trainieren, ihn auf das Hier und Jetzt zu bringen und eine tiefere meditative Erfahrung zu ermöglichen.