Beim Klimawandel denken die meisten Menschen zuerst an die globale Erwärmung. Unter dem Begriff versteht man jedoch alle langfristigen Veränderungen des Klimas – dazu gehören Temperaturveränderungen, Erwärmung, wie auch Abkühlung, aber auch Änderungen bei Niederschlag, Stürmen oder dem Meeresspiegel. Der Begriff „Klimawandel“ beschreibt also, wie sich das Klima über Jahre und Jahrzehnte hinweg verändert. Die von Menschen verursachte, extrem schnelle Erderwärmung, wird mit dem Begriff „Klimakrise“ definiert. Eine natürlich bedingte Veränderung des Klimas hat es in unserer Erdgeschichte schon immer gegeben – heiße Perioden wechseln sich mit kühlen Perioden ab. Heutzutage findet jedoch ein anthropogener Klimawandel statt. Das Klima erwärmte sich von 1970 bis 2020 schneller als je zuvor in den letzten 2000 Jahren. Die meisten der wärmsten Jahre wurden seit 2015 gemessen. 2024 war bisher das wärmste Jahr, 2025 zählt zu den drei wärmsten Jahren.