Der Regenwald hat einen großen Einfluss auf das Klima unseres Planeten.
Er speichert große Mengen an Wasser und gibt durch Verdunstung viel Wasser wieder an die Atmosphäre ab. Außerdem nimmt der Regenwald große Mengen CO2 auf und trägt somit zum Schutz unseres Klimas bei. Ein Hektar tropischer Regenwald kann etwa 750 Tonnen CO2 binden.
Trotz seiner großen Bedeutung wird der Regenwald jedoch stark zerstört. Jährlich werden etwa 45.000 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt oder abgebrannt. Das entspricht ungefähr 12 Fußballfeldern pro Minute. Da der Regenwald zuvor große Mengen CO2 aus der Luft aufgenommen hat, wird dieses bei der Rodung wieder freigesetzt.
Durch immer weniger Niederschläge trocknen die Böden des Regenwaldes aus, viele Bäume verlieren ihre Kraft oder sterben ab. Das schwächt das gesamte Ökosystem und macht den Regenwald anfälliger für Waldbrände, die große Flächen zerstören und seine einzigartige Artenvielfalt bedrohen.
Die abgeholzten Flächen werden häufig als Weideflächen für Tiere genutzt. Außerdem entstehen dort große Plantagen, auf denen Soja oder Palmöl angebaut werden. Auch für die Papierproduktion werden große Flächen des Regenwaldes abgeholzt. Zusätzlich wird der Regenwald zerstört, um wertvolle Bodenschätze zu gewinnen.
Durch die Zerstörung des Regenwaldes werden nicht nur Bäume und Pflanzen vernichtet, sondern auch viele Tiere verlieren ihren Lebensraum. Arten, die perfekt an das Leben im Regenwald angepasst sind, sind plötzlich vom Aussterben bedroht.
Studien haben außerdem gezeigt, dass der Regenwald mittlerweile teilweise mehr CO2 ausstößt, als er speichern kann.