Als anthropogener Klimawandel bezeichnet man den Teil des Klimawandels, der von Menschen verursacht wird. Er entsteht durch Aktivitäten, wie den Ausstoß von Treibhausgasen, die Veränderung der Natur und die Nutzung fossiler Brennstoffe.
Forscher sind sich mittlerweile sehr einig, dass wir Menschen für den Großteil der Erderwärmung seit der Industrialisierung verantwortlich sind. Der Anteil der menschengemachten globalen Erwärmung beträgt etwa 95%. Das bedeutet, dass fast die gesamte beobachtete Erwärmung der letzten Jahrzehnte auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, während natürliche Faktoren wie Sonnenaktivität oder Vulkanausbrüche nur einen sehr kleinen Einfluss haben.
Der Klimawandel liegt also in unseren Händen. Das bedeutet auch, dass wir den Klimawandel verlangsamen können, wenn wir dagegen handeln.