Catch Me If You Can (17. Februar 2003)
Wenn Leonardo di Caprio, Tom Hanks und Steven Spielberg zusammenarbeiten, tritt der Ernstfall ein: Nicht nur in Hollywood und anderen Zentren der Freien Welt, sondern auch in den Provinzen des Alten Europa. Auf Initiative von di Caprio hat Steven Spielberg einen Film über den schönen Schein und seine häßlichen Nebenwirkungen gedreht. Frank Abagnale, Teenager aus einer Kleinstadt am Rande New Yorks, stapelt hoch. Nach der Generalprobe als Französischlehrer an seiner neuen High School gibt sich der smarte Frank aus als PanAm-Pilot, der niemals selbst fliegt, als Kinderarzt, der niemanden behandelt, und als Staatsanwalt, der keinen Prozess führt. Gutmeinende Bankangestellte nehmen seine Schecks entgegen; eine Krankenschwester aus reicher Familie will ihn heiraten. Mit zwei Wochen Vorlauf gelingt es ihm sogar, während der Prüfung zur Zulassung als Rechtsanwalt (bar exam) ausgefuchste Juristen übers Ohr zu hauen.
Während dieser Operationen jagt ihn FBI-Agent Carl Hanratty (Tom Hanks). Nachdem Abagnale seinen Verfolger immer wieder abschütteln konnte, gerät der Hochstapler in die Fänge der französischen Justiz. Hanratty befreit den jungen Mann aus einem Gefängnis und mittelalterlichen Haftbedingungen, um ihn nach Amerika zu überführen. Nach einigen Jahren US-Knast schließen die beiden Gegner Freundschaft. Abagnale beginnt eine neue berufliche Laufbahn als FBI-Berater. Ex-Betrüger und Agent bringen nun gemeinsam Scheckbetrüger zur Strecke.