Amistad (18. April 2001)
Steven Spielberg heißt der neue Praeceptor Americae. Die heute relevanten Teile der amerikanischen Geschichte hat er verfilmt - auch das Drama um das in Neuengland gestrandete Sklavenschiff Amistad.
20 Jahre vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges kommen die politischen und ethnischen Konflikte der Nation unbarmherzig zum Vorschein. Die in Afrika gefangenen und für die spanische Kolonie Kuba bestimmten Schwarzen kapern in der Karibik das Schiff, um vor Boston von der Küstenwache aufgegriffen zu werden. In einem Aufsehen erregenden Verfahren, das John Quincy Adams zuletzt vor dem Supreme Court austrägt, werden die Afrikaner vor dem Zugriff der Sklavenhalter gerettet.
Bewegende Bilder, dramatische Effekte, herzzerreißende Geschichten, politische Lektionen: Hollywoods Meister hat wieder einen Treffer gelandet.