Es hat sich für viele bewährt, den Einkaufszettel für die Woche direkt nach der Erstellung des Wochenplans zu schreiben. Schreibt doch erstmal auf, was Ihr diese Woche laut dem Wochenplan alles brauchen würdet. Und damit meine ich jede Zutat für jedes Essen.
Danach folgt ein Abgleich mit den Vorräten, somit verkürzt sich die Liste vermutlich erst einmal.
Danach fügt Ihr hinzu, was diese Woche definitiv und unabänderlich gekauft werden müsste (zum Beispiel die Butter, weil Ihr schon die Verpackung anfangt abzukratzen) .
1. Nach Laufrichtung
Das ist vermutlich die üblichste Variante. Mit der Zeit weiß man ja, in welcher Reihenfolge welche Produktkategorie (Obst, Brot, Kaffee/Tee, etc...) im Supermarkt abgeklappert wird. Mir persönlich liegt diese Variante sehr, da ich sonst in Verlegenheit komme irgendwas zu vergessen.
2. Nach Gerichten
Wenn Ihr z.B. zwar einen Wochenplan, aber keine Zuordnung zu Tagen habt, ist es eventuell sinnvoll, den Einkaufszettel so anzuordnen. Wenn Ihr dann wisst, was Ihr die nächsten zwei Tage definitiv kochen wollt, braucht Ihr bloß die zwei Gerichte-Einkaufszettel als Hilfe.
3. Nach Tagen
Anfangs habe ich mir für jeden Einkaufstag einen Einkaufszettel für jedes Geschäft erstellt, diese immer in Laufrichtung.
Somit müsst Ihr dann nur am jeweiligen Tag den richtigen Einkaufszettel dabei haben. Ich hatte dann immer alle dabei, damit ich nicht den wirklich wichtigen vergesse.
4. Gar keine Ordnung
Sofern Ihr nur das drauf habt, was Ihr braucht und Ihr dadurch nichts vergesst, ist das auch ok. Hauptsache es ist ein Einkaufszettel.
5. Nach Priorität
Ihr könntet den Einkaufszettel auch nach “Muss unbedingt eingekauft werden” und “Wenn noch Puffer ist, sollte das aufgestockt werden”, sowie “Wäre ein Schmankerl” einteilen. Auf die Weise habt Ihr auch gleich im Blick, was Ihr Euch bei einem verbleibenden Restbudget noch kaufen könntet, um in anderen Wochen ein Rot zu vermeiden. (Vorausschauendes Einkaufen!)
6. Mit oder ohne Preise?
Je nach Form des Einkaufszettels (App, Zettel etc) sind die Preise ohnehin dabei. Zum Abgleich Eurer Kalkulation während des Einkaufs empfiehlt es sich, die Preise zu notieren für den besseren Vergleich und eine bessere Kalkulation in der nächsten Woche.
Bei Gemüse und Obst geben manche auch einfach nur ein Budget an, z.B. dass sie für Obst nur 10€ ausgeben möchten ohne genaue Angabe der Sorten.
7. Mit oder ohne Mengenangaben?
Empfehlung: ganz klar mit Mengenangaben! Ohne lauft Ihr Gefahr zu viel oder zu wenig zu kaufen, wenn Ihr nicht gerade im Kopf habt, was Ihr wirklich an Mengen braucht.
Oder Ihr macht eine Kombination aus oben genannten Varianten. Oder Euer ganz eigenes System?
Mein Einkaufszettel, den ich in eine App eintrage, listet alle für diese Woche benötigten Produkte auf. Wenn ich also noch etwas Zusätzliches kaufen möchte, kann ich gleich kalkulieren, ob das überhaupt noch drin ist. Dabei gehe ich nach dem Motto vor “erst Dinge, die bald alle werden und dann die Schmankerl”
1. Papier
Diese Variante kennt wohl jeder. Zettel und Stift, dann brav abhaken.
Vorteil: ihm geht nie der Akku aus
Nachteil: Kalkulation geht nur händisch (also im Kopf, oder schriftliche Addition) , Abhaken geht nur, wenn man den Stift nicht vergessen hat...
2. Handy
2.1 eine App
Apps für das Smartphone, die sich mit der Verwaltung von Einkäufen beschäftigen, gibt es wie Sand an Meer. Jeder schwört auf eine andere, jeder legt auf andere Details wert. Eine Möglichkeit ist zB MightyGrocery, OutOfMilk,.. Schaut Euch um, testet und findet Euren Favoriten, ob kostenfrei oder kostenpflichtig.
Vorteil: automatische Kalkulation, teilweise Vorratslisten
Nachteil: Akku sollte nicht leer sein, evtl. gewöhnungsbedürftig von der Bedienung her im Vergleich zu Papier und Stift
2.2 ein Bild
Ihr könnt natürlich Euren EKZ auch einfach photographieren und so mitnehmen. Unter Umständen ist das auch als Zusatzmöglichkeit sinnvoll, wenn man den Zettel doch mal vergisst, um nicht komplett ohne da zu stehen.
Vorteil: keine Bedienschwierigkeiten, ist ja nur ein Bild
Nachteil: abhaken/abstreichen geht nicht, die Kalkulation ist da auch etwas schwierig unterwegs, und natürlich das Akkuproblem
2.3 Excel-Liste
Kingsoft-Office gibt es zum Beispiel kostenfrei! für den PC und das Handy (Android). Ihr könntet also z.B. selbst etwas programmieren, darauf basierend eine Liste erstellen (kalkuliert), auf Euer Smartphone übertragen und unterwegs ebenfalls während des Einkaufs noch weiter kalkulieren.
Vorteil: automatische Kalkulation (wenn programmiert), Vorratslisten können dort auch angelegt werden, auf Eure Bedürfnisse anpassbar
Nachteil: je nach Smartphone macht die Bedienung einer Exceltabelle keinen Spaß, und natürlich Akku