AVGED TRAINER - DAS TRAINING DER EWIGEN LIEBE IN DER GRÖSSTMÖGLICHEN LEBENSSCHWINGUNG - AVGED - LIEBE, LIEBE NUR DU ALLEINE SOLLST MEIN GEFÜHL MEINES LEBENS SEIN!
Samstag Spezial: Radiothek Radio Maria - "Jetzt erst recht … lebe, lache, liebe" (3), mit Sr. Teresa Zukic. "Bewahre Dich davor, Menschen Macht über dich zu geben, gib nur Gott Macht über dich."
Danke und viel Freude beim durchlesen!
https://www.radiomaria.at/audio/?rtid=26922
BEWUSST SEIN - SEI DIR BEWUSST - BEWUSST SEIN - DASS DU, DU BIST!
Bewusstsein, Gott und Jesus? Das bedeutet BEWUSST SEIN. Bist Du Dir BEWUSST, dass Du bei Gott einfach SEIN darfst? In diesem Bewusstsein lebt es sich ruhiger und leichter als in verzerrtem gesetzlichem Denken, was am Ende nur zerstört. Gott möchte Deine Leichtigkeit und Unbeschwertheit sehen. Und das ohne Drogen oder bewusstseinserweiternde Substanzen. Er will einfach mit Dir zusammen sein und Dir sagen, dass Du völlig okay bist und er Dich so liebt wie Du bist. Du darfst bei ihm einfach SEIN. Sei Dir dessen bewusst. Ungläubigen fehlt NUR DAS BEWUSSTSEIN DER PERMANENTEN ANWESENHEIT GOTTES. Wenn ich eine Eingangstüre ohne Bewusstsein absperre, bin ich mir später nicht sicher, ob die Türe auch wirklich versperrt ist. Wir Menschen sind uns nur wenige Prozente unserer vielen Bewusstseinsmöglichkeiten mächtig. Nur was uns bewusst ist, gehört unserem Leben. Bewusst gehen, riechen, staunen etc. Je mehr ich mir bewusst mache, je mehr stehe ich im Leben. Das Gottesbewusstsein, sich für eine Dreifaltigkeit bewusst zu entscheiden erweitert unseren Bewusstseinshorizont. Trau Deiner Bewusstheit zu, an die Beichtvergebung zu glauben. Alleine die Beichte ist eine Bewusstseinserweiterung von größter Weite. Viele schaffen es, vielen bleibt diese „Bewusstseinsecke“ verborgen.
Der Vergleich mit einer Pizza ist immer lustig und macht Freude. Lustig ist daran zu denken, dass wir eine „Lebenspizza“ vor uns haben, und uns nur 1 Pizzastück von über 10 Stück bewusst ist. Und so ist es im Leben wirklich, wir Leben nur mit einem Pizzastück und den Rest „verdrängen“ wir oder wird vielen nicht bewusst. Heiterkeit steigt auf wenn es Menschen schaffen, mehrere „Lebensstücke“ zu entdecken und von denen, denen das nicht bewusst ist, verlacht werden. Diejenigen, die den Rosenkranz beten bewusst entdeckt haben, wird das bekannt vorkommen. Die Entdeckung und die bewusste Entscheidung zur Dreifaltigkeit wird scheinbar nur wenigen geschenkt. Gut ist es, dass die Dankbarkeit und Mitfreude vielen bewusst wird, weil alleine die Mitfreude schon ein „Pizzastück“ ist, das sehr gut schmeckt. Die Dankbarkeit und Verzeihung sowieso. Lange Rede kurzer Sinn erweitere täglich Dein Bewusstsein und lebe Dein Leben in und mit Freude. AMEN!
UNBERAUBBAR BEWUSST - UNRAUBBAR BEWUSST - HERR - LEHRE UNS BETEN - HERR ,LEHRE UNS UNSER BEWUSSTSEIN TÄGLICH ZU ERWEITER!
Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von den Bösen.
Erweiter täglich unser Bewusstsein, dass es Dich gibt, denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit AMEN
UNS DARF BEWUSST SEIN - DAS GOTT UNS RETTEN KANN - UNS DARF ES BEWUSST SEIN - DASS DIE GOTTESMUTTER MARIA UNS IMMER HILFT. UNS DARF BEWUSST SEIN, DASS WIR TÄGLICH VON GOTT GELIEBT SIND! DURCH UNS DARF SICH KANN SICH GOTT IMMER BESSER ZEIGEN - DURCH UNS KANN SICH GOTT IMMER BESSER ZEIGEN! SEI UNS DAS BEWUSST!
In Europa ist Gott unser Retter und König, Beichten ist ein Genuss , Glaube an Jesus ist ein Geschenk - Dreifaltigkeit Inside!
EMC - Es Macht Christus - Jesus der Sohn Gottes in der Dreifaltigkeit, eine Person wird dreimal verehrt!
KircheKEOA9019 gegründet "Menschenionischesoftware"
EAC eurabicool 1.0 Gott gesegnete Software - INSIDE!
Die wahre Liebe ernährt sich von der Erkenntnis,
je mehr man sich kennt, desto mehr ..
Höre Israel, Flughafen in Israel,
Erinnerung an den Wunsch Gottes, bitte höre mir zu!
Wenn ich unberaubbar Gott wirklich mein
ganzes Leben übergeben würde ... Haben sie keine Angst!
Dankbarkeit in jeder Situation,
Merlin Carothers
Diesen Tagen Leben, wir gemeinsam
in einer großen Nachfolge Christus sind. Die Zeit ist kurz ...
Bin ich den Leuten egal
oder wie ist es ...
Pater Luc Emmerich,
kommet zu mir! Gott ist Familie!
Jesus liebt Dich unberaubbar genau so, wie du jetzt gerade bist, er wollte dich so haben.
WIR SIND EINE UNFREIE CHRISTENGEMEINDE - IN JESUS CHRISTUS GEFANGEN!
Unberaubbar herrliche Quelle Jesus Christus!
Prof. Dr. Tomislav Ivančic erklärt im Vortrag 7, wie er vom Krankenhaus unheilbar entlassen wurde, und wieder gesund wurde, und noch über 40 Jahre gelebt hatte.
Immer wieder zu Jesus Christus zurückkehren, jeden Augenblick kann dein und unser Leben geändert werden, und wir können, ich und du jederzeit zu Gott zurückkehren!
Jeder kann sich einmal über Prof. Tomislav Ivančić informieren, der eine unheilbare Bauchspeicheldrüsenkrankheit überstanden hat, dass er im Teil 7 erklärt,
und Herr Sandler Willibald "Verbotener Baum im Paradies" kann man hier Online lesen.
Danke und viel Freude beim durchlesen!
Sei zufrieden mit dem, was du hast.
Erfreu dich an dem Leben.
Wenn du verstehst, dass nichts fehlt,
gehört dir die ganze Welt!
luc emmerich kommt zu mir -1- gott wer bist du
Die wahre Liebe ernährt sich von der Erkenntnis,
je mehr man sich kennt, desto mehr ..
luc emmerich kommt zu mir 2 höre mir bitte zu
Höre Israel, Flughafen in Israel,
Erinnerung an den Wunsch Gottes, bitte höre mir zu!
luc emmerich kommt zu mir 3 jeden tag leben wie den letzten
Wenn ich unberaubbar Gott wirklich mein
ganzes Leben übergeben würde ... Haben sie keine Angst!
luc emmerich kommt zu mir 4 christus in uns
Dankbarkeit in jeder Situation,
Merlin Carothers
luc emmerich kommt zu mir 5 danken und loben
Diesen Tagen Leben, wir gemeinsam
in einer großen Nachfolge Christus sind. Die Zeit ist kurz ...
luc emmerich kommt zu mir 6 ich lebe aus dem augenblick
Bin ich den Leuten egal
oder wie ist es ...
luc emmerich kommt zu mir 7gott ist familie
Pater Luc Emmerich,
kommet zu mir! Gott ist Familie!
Bleiben wir wirklich im Augenblick, im jetzt.
DIESER TEXT IST ALS BUCH IM BUCHHANDEL ERHÄLTLICH!
1. IST GOTT SCHULD AM SÜNDENFALL?
Gott - ein schwarzer Pädagoge?
Die Schlange als Erlöserin von einem bösen Gott?
Gott als moralische Ursache des Sündenfalls?
Sündenfallgeschichte ohne Gott
Protest gegen den Gott der Sündenfallgeschichte
2. NICHT NUR EIN MÄRCHEN: WIE MAN DIE PARADIESGESCHICHTE RICHTIG VERSTEHT
Nicht nur Mythos, sondern exemplarische Geschichte
3. SCHÖPFUNG: WIE DER MENSCH IN GOTT GRÜNDET
Gott in der Welt und im Nächsten finden
Ehre sei Gott in der Höhe - und Tiefe und Weite
„Danke, dass du mich so liebst"
Gottbezug - Weltbezug - Selbstbezug
4. SÜNDENFALL: WIE MAN GOTT VERLIERT
Selbstabschließung vom göttlichen Wurzelgrund
Sein wie Gott - höchste Verheißung und schlimmste Versuchung
Ein Verbot als Preis für die menschliche Freiheit?
Was Gott dem Menschen nicht geben kann, selbst wenn er wollte
Die Parabel von der perfekten Spinne
5. SCHULD, SCHAM UND STRAFE: AUSWIRKUNGEN DES SÜNDENFALLS
Sie erkannten, dass sie nackt waren - und schämten sich
Der gute Kern des mimetischen Begehrens
Das Dreieck der Begierde: Was du hast, will ich auch haben
Dinge - Positionen - Menschen: Alles kann zum Objekt der Begierde werden
Die Frucht der Begierde ist der Hass
Spiele der Liebe - Spiele der Macht
Gott sei Dank gibt es Bösewichte
Erbsünde: Kann denn Sünde erblich sein?
Eine Hülle über Mensch und Nationen
Der Rückweg in das Paradies ist versperrt
2. Der verbotene Baum: Genesis 2,9.16-17
Eine Jesus Christis Gleichnis ist eine Aussage, welche die von uns in unserem Leben gottgewolten Lebenspläne hervorrufen soll, indem wir sie wiederholt nachdenken, feststellen, Gott loben, preisen, ehren danken und aufschreiben, so finden wir Gotteswillen.
Beste Produkte der Welt - Weltbestes Produkt der Welt!
"Du kennst das weltbeste Produkt der Welt" - dass ist der lebendige Glaube an Jesus Christus, dass ist der unraubbare Fels, auf dem Jesus Christus Seine unberaubbare Kirche („zu einem Herrn gehörend“) erbaut sehen wollte. Weltbeste Produkt der Welt - der unberaubbare lebendige Glaube an Gott Vater, Gottes Sohn Jesus Christus und mit dem Heiligen Geist hat jeder Mensch den unraubbaren Felsen, auf dem Jesus Christus Seine unberaubbare Kirche baute. Das Wort „Kirche“ kommt vom griechischen Wort „kyriakos“ („zu einem Herrn gehörend“). Gemäß der Bibel ist die Kirche der Leib Christi. Aus Marketingsicht verfügt die Kirche über ein Super-Produkt, über das weltbeste Produkt. Was gibt es Besseres als die Botschaft von Jesus Christus? Du kennst das weltbeste Produkt der Welt ? Sprich mit Jesus Christus 24 Stunden Online!
Barmherzigkeit Gottes sorgt für alles bestens zur richtigen Zeit!
Diese Fixierung ist folgenschwer. Gott in einem Menschen zu finden bedeutet, diesen Menschen in einer unverfügbaren Tiefe - staunend und dankbar - zu würdigen. Einen Menschen an Stelle Gottes zu begehren bedeutet, die unverfügbare Tiefe in ihm zu missachten. Man greift nach ihm, als wäre er verfügbar. Man behandelt ihn wie einen Besitz. So kann man andere Menschen missbrauchen, und so kann man auch sich selber missbrauchen. Gott lieben, Gott zu loben und preisen, danken und ehren, dann wird euch all das andere obendrein gegeben sein.
Verborgen bleibt mir mein Dasein, bis du mich anblickst, Gott, und meine Finsternis so hell wird wie der Mittag. ... Wer Gott sucht, der findet Freude. Wer sich nicht von der Wahrheit besiegen lässt, ist vom Irrtum besiegt. Wir dürfen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut werde! Gott ist unaufdringlich, so sei du auch unaufdringlich!
Atme Friedensluft! Bewahre dich davor, je ein Urteil über andere Menschen zu fällen, betende Menschen bewahren sich vor jedem Urteil über andere, sie Strahlen Güte, Verständnis und Milde aus! Gott ist die Fülle, wer betet werden die Augen geöffnet, da gibt es im Leben keine Langeweile, da sprüht die Hingebung, die Liebe, und wenn du betest hast du Anteil an der Gnade und Liebe Gottes. Nimm das als Dein Eigentum, daß gehört schon Dir persönlich, Dir gehört das Beten, Dir gehört der Park vor deinem Haus, dir gehört sogar Gott, den Du gehörst schon lange Ihm persönlich. Verborgen bleibt mir mein Dasein, bis du mich anblickst, Gott, und meine Finsternis so hell wird wie der Mittag. ... Wer Gott sucht, der findet Freude.
Bewahre dich davor, Gott einzuschränken. Anbetung heisst, sich von Gott anschauen zu lassen. Bewahre dich bitte davor, Gott zu beschränken, Gott einzuschränken. Bei Gott ist alles möglich. Gott schaut mich bei der Anbetung an, Gott schaut mich den ganzen Tag an, lass Gott dich sehen. Er ist da, ER IST DA DER DA IST!
Gott ist schlauer als wir es jemals sein könnten! Gott regiert mein Leben - Gott regiert dein Leben!Ich soll für Gott bewohnbar sein! Wir können für Gott bewohnbar sein" Beten für die Priester! Für alle Menschen beten! Du kannst für Gott bewohnbar sein! Ich bin gerne für Gott bewohnbar! Es ist sehr schön, für Gott bewohnbar sein! Ich freue mich, wenn Gott bei mir Wohnen kann! Gerne bin ich für Gott bewohnbar! Mc Gdpek informiert. Mc Gdpek, löst ihre Probleme Mc Gdpek, Ihr Wunsch, unser Einsatz. Mc Gdpek, was können wir für Sie tun. Mc Gdpek, wir tun nichts, wenn Sie uns nicht beschäftigen. Mc Gdpek, Glaubensfragem, Glaubensantworten. Mc Gdpek, egal was, Sagen Sie es uns. Mc Gdpek, unberaubbar beste Quelle. Mc Gdpek, wir sitzen in der Sonne, bis Sie uns kontaktieren. Mc Gdpek, 247 ausgewählte Firmen warten auf ihren Auftrag. Mc Gdpek, wir vermitteln, was Sie brauchen. Mc Gdpek - Nachhaltigkeit bedeutet für uns - weniger, weglegen, Pause einlegen, Abmeldung! Gdpek überall flexibel einbaubar. Gdpek integriert sich angenehm. Gdpek, du bist schon dabei, und bemerkst es nicht, so schnell geht das. Gdpek, du fühlst dich wohl, oder du hast noch zuwenig davon bekommen. EMC - Es Macht Christus - Jesus der Sohn Gottes in der Dreifaltigkeit, eine Person wird dreimal verehrt! KircheKEOA9019 gegründet "Menschenionischesoftware" Einrichtungsantivirussoftware! Mein Glaube hat mich gesund gemacht, Gott zu vertrauen, weil Gott oft rettet, obwohl wir es ja gar nicht gewusst haben! Lieber Gott komm, übernimm bitte in meinem Leben die Herrschaft, lieber Jesus Christus, ich vertraue Dir, daß du mir immer hilfst, und immer schon geholfen hat. Mein Vertrauen auf Gott ist grenzenlos! Ich habe eine Einrichtungssoftwaregottes, eine "Gotteseinrichtungssoftware", und Gott hat mir auch eine Software installiert, eine "Einrichtungsantivirussoftware", damit "Ungöttliches" von dieser Einrichtungsantivirussoftware abgewehrt wird. Jede Einmischung von außen wird damit abgeblockt. Zu lernen, daß wir Gott vertrauen können! Ich darf vieles gerne abgeben, Gott abgeben, Gott ist mit seinem Latein NIE am Ende! JESUS ICH VERTRAUE AUF DICH ! Menschenantivirusschutzprogramm - Menschenschutzprogramm - Menschenantivirusschutzsoftware - Menschenschutzantivirussoftware - Menschenschutzsoftwaregottes - Menschengottschutzvirusprogramm - Ein Programm, dass einen Menschen beschützt, wenn sich andere Personen, seien es die Eltern, seien es die Ehepartner, seien es die Kinder, seien es die Enkelkinder und deren Mütter, seien es Geschwister oder Freunde. Seien es diverse Verwandte oder Bekannte. Diese Programme sind von Gott entwickelt, in dem Buch der Bücher für uns niedergeschrieben, und von einem Österreicher mittels einer Software programmiert worden. Diese Software ermöglicht es einem persönlich, sich gegen sogenannten "Seelenwege" oder diverser "Eigeninteressen" oder "nicht nachvollziehbarer" "Lebensslalome" durchgeführten "Lebensslalome"erfolgreich entgegenzustellen. Gottes Schaltkasten überwacht besser meine Familie als ich es tun könnte. Maria Christus Gottes Dreifaltigkeit plus einer Krone Mc Gdpek die Software im Augenblick. Gottes Heiliger Geist hat die Software Gottes im Griff. Jedesmal wenn ein Angriff kommt, egal von wem, schaltet sich die Software im "Augenblick mit Dankbarkeit" ein. Gottes Geist hilft jeden in meiner Familie so, wie ihre Programme von Gott geschaltet werden. Gott kennt logischer Weise jedes Lebensprogramm, was mische ich mich bitte ein. Ich verteile auch virtuell Weihwasser und segne während der Unterhaltung. Ich danke dir, ich verzeihe dir, ich liebe dich, es tut mir leid in mir, ich segne dich in mir, ich bin fröhlich in dir, ich danke Gott in dir. Lieber Internetbesucher, (Freie Mauer sein!!) du weißt ganz genau, das vereinfacht ausgedrückt in unserem Gehirn ein Zentrum gibt, das für negative Gefühle (Vermeidungsgefühle) und eines für die angenehmen (Belohnungsgefühl) zuständig ist. Beide können gleich und völlig unabhängig voneinander aktiv sein. Warum bitte wird uns Menschen das nicht täglich zum Frühstück serviert. Ich kann doch locker mit ungelösten Problemen glücklich sein! Jeden Tag serviere ich mir das als Vorspeise, mehrmals als Leckerbissen! :-) Wie Dankbarkeit Dein Gehirn verändert – und dauerhaft glücklicher macht! Mit Begeisterung dankbar lebendig sein.
Je intelligenter, desto weniger religiös
Das ist das Fazit einer Metaanalyse, die anhand von 63 einbezogenen Studien den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Religiosität untersucht und eine deutliche, signifikant negative Korrelation zwischen Intelligenz und Religiosität festgestellt hat. Diese Arbeit lag schon eine ganze Weile in meiner Schublade, aber heute komme ich endlich mal dazu, darüber zu berichten. Sie baut u.a. auf den Befunden einer Studie auf, die ich in einem vorherigen Artikel besprochen hatte und in der nachgewiesen wurde, daß analytisches Denken negativ mit religiösem Glauben korreliert ist.
Intelligenz könnte man definieren als die Fähigkeit, logisch und abstrakt zu denken, zu planen, Probleme zu lösen, komplizierte Ideen zu verstehen, und sowohl schnell als auch aus Erfahrung zu lernen. Das bekannteste und keineswegs unkontroverse Maß für die Intelligenz ist der Intelligenzquotient (IQ), der v.a. die analytische Intelligenz beschreibt. Andere Formen wie kreative und emotionale Intelligenz spielten für diese Studie keine Rolle.
Eine hinreichende Definition für Religiosität wäre die Beteiligung an und Einbindung in einige oder alle Facetten einer Religion, wozu etwa der Glaube an übernatürliche Agenten, der mit Aufwand verbundene Einstand für diese Agenten (z.B. in Form der Abgabe/Spende von Eigentum), die Anwendung des Glaubens an diese Agenten zur Linderung existentieller Ängste (z.B. der Angst vor dem Tod) und gemeinschaftlich vollzogene Riten, die die entsprechenden Glaubensvorstellungen validieren und bestätigen, gehören.
Ein für diese Untersuchung bedeutsamer Unterschied ist der zwischen intrinsischer und extrinsischer religiöser Orientierung: unter ersterer versteht man das Praktizieren einer Religion um ihrer selbst willen (sie erfordert den eigentlichen religiösen Glauben), letztere ist die Ausübung von Religion als lediglich ein Mittel zur Erreichung säkularer Zwecke (sie erfordert keinen Glauben, sondern ist v.a. durch ein Verhalten charakterisiert).
Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Intelligenz und Religiosität ist keineswegs neu und wird bereits seit den 1920er Jahren betrieben und bis heute sind eine ganze Reihe solcher Studien veröffentlicht worden. Die ersten Studien um 1928 von Howells und Sinclair fanden bereits, daß höhere Intelligenz mit weniger ausgeprägter Religiosität korrelierte. In den 60er-Jahren legten Hoge, Kosa und Schommer Ergebnisse vor, die dem zu widersprechen schienen, indem Kosa und Schommer zufolge „das soziale Umfeld das Verhältnis zwischen mentalen Fähigkeiten und religiöser Einstellung reguliert, indem die Intelligenz in bestimmte konforme Richtungen kanalisiert werde“ während Hoge „keinen organischen oder psychischen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Religiosität“ fand.
In späteren Jahrzehnten wurden dann jedoch bessere und umfangreichere Studien durchgeführt, die sämtlich eine negative Korrelation zwischen Intelligenz und Religiosität belegten und erstmals wurden auch Studien auf Gruppenebene durchgeführt, die Daten aus 137 Nationen bzw. den 50 amerikanischen Bundesstaaten einbezogen und zu dem gleichen Befund kamen. Alle akademischen und nicht-akademischen Metaanalysen, die zu dieser Frage bereits durchgeführt wurden, zeigten ebenfalls eine negative Korrelation zwischen Intelligenz und Religiosität. Übrigens: ebenso konstant seit 1916 wurde immer wieder eine im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung deutlich niedrigere Religiosität bei Wissenschaftlern gemessen.
Die hier besprochene Arbeit verfolgte nun zwei Ziele:
1. die Durchführung einer quantitativen Erfassung der Natur und Größe des Verhältnisses zwischen Religiosität und Intelligenz und
2. mögliche Erklärungen für das ggf. beobachtete Verhältnis zu finden und zu prüfen. Die meisten derzeit beständigen Erklärungen der negativen Korrelation zwischen Religiosität und Intelligenz haben folgendes gemeinsames zentrales Motiv: die Prämisse, daß religiöse Vorstellungen irrational, unwissenschaftlich, untestbar und daher nicht ansprechend für intelligente Personen seien, die „es besser wissen“. Die Autoren dieser Studie haben stattdessen alternative Erklärungsmodelle ausfindig gemacht, doch dazu später mehr.
Die Durchführung von Studien zur Korrelation von Intelligenz und Religiosität ist keineswegs trivial und bedarf erstens einer großen Zahl von Annahmen und Definitionen (was ist Intelligenz/Religiosität und wie mißt man sie?) und zweitens vieler Vorsichts- und Kontrollmaßnahmen, um keiner Verzerrung („bias“) zu unterliegen und um mögliche Störvariablen („confounding variables“) zu identifizieren und ihren Einfluß auf das Ergebnis zu neutralisieren. Eine Metaanalyse, die die Ergebnisse mehrerer solcher Studien zusammenfaßt und statistisch auswertet, muß sogar noch sorgfältiger sein und um sie nachvollziehen zu können, muß transparent berichtet werden, wie die Kodierung der Variablen der unterschiedlichen Studien erfolgt ist.
Laut einer Lebensstudie des EMC erbringt folgendes Ergebnis! Eine einheitliche Sichtweise wird es nicht geben, ist auch nicht vorgesehen.
WIR GLAUBEN DARAN, ja, WIR GLAUBEN DARAN, und das ist es. Wir glauben an die Dreifaltigkeit, wir glauben daran, daß es eine „WELTSICHTWEISE“ und eine „GOTTESSICHTWEISE“ gibt, und jetzt kommt es darauf an, woran ich „GEGLAUBT WURDE“ Wurde ich von Kind an für den Fussballclub Kapfenberg hingezogen, so wird das meine Fussballmanschaft sein, „WEIL ICH DARAN GLAUBE“. Ich kann mich aber auch für ein Konsumdenken interessieren und daran „GLAUBEN“. Und wenn jemand ins Casino gehen möchte, und er an die Athmosphäre gestimmt ist, dann wird er daran „GLAUBEN“, egal ober er gewinnt oder verliert.
WIR GLAUBEN DARAN, und wenn ich an die Dreifaltigkeit glaube, und wenn ich an Jesus Christus den auferstandenen glaube, dann werde ich daran glauben.
Und wenn es jetzt Kriege zwischen den „GLAUBENSANSICHTEN“ gibt, weil das extreme Glauben nur seine Glaubensansicht zulässt, dann werden die einander bekriegen.
Und so geht es munter weiter! Parteieninteressen werden vertreten, und schon da gibt es natürliche Feinde und Oppositionskriege, „da muss man dagegen sein“, muss man auch können.
SO, was ist nun, wer intelligenter als andere ist, der könnte an Jesus Christus glauben, oder auch nicht. Und wer dümmer ist als viele andere, der wird auch an Gott glauben. ERGO, beide glauben an Jesus Christus, der wiederum sieht das anders, weil Gott alles bestimmt und er jeden Menschen verschiedene Talente gegeben hat, und für Gott es keinen Unterschied gibt!
Gott, du mein Retter, Glaube ist ein Geschenk. Danke für meinen Glauben.
Da gibt es keinen Zweifel drüber. Gott verdient es, an erster Stelle zu sein. Je mehr man darüber nachdenkt, desto klarer wird, daß wir unserem Schöpfer alles, wirklich alles verdanken. Und das ist schön. Wer mag nicht gerne einen reichen, wohlhabenden Vater haben, der einem im Leben alle Wege ebnet? Und wenn dieser Vater auch noch die freundlichste und liebevollste Person im ganzen Universum ist, dann hat man einen solchen Vater noch lieber.
Nichts anderes ist es mit Gott, unserem himmlischen Vater. Er verdient es, daß wir ihn vor alles andere setzen. Nicht unseren Sorgen. Nicht unseren Ängsten. Nicht unserer Sehnsucht nach Zweisamkeit, nicht unserem Geld, nicht unserer Gesundheit, sondern Gott sollen, dürfen und „müssen“ wir unsere größte Aufmerksamkeit schenken. „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ (2. Mose / Exodus Kapitel 20, Vers 3; Menge Bibel, 1939)
Natürlich ist es in diesem irdisch-weltlichem System schnell möglich, daß wir andere Dinge die wichtigere Rolle spielen lassen. Aber korrigieren wir das immer wieder.
Es ist so: Je mehr wir Gott kennenlernen (sein Wort, die Bibel, lesen; mit ihm täglich alles bereden), desto zwangsläufiger nimmt er den wichtigsten Platz in unserem Leben ein, weil wir einfach mehr und mehr erkennen, wie herrlich unser Schöpfer ist.
„Vertraue auf den HERRN mit ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf eigene Klugheit; denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dir die Pfade ebnen.“ (Sprüche Kapitel 3, Verse 5-6; Menge Bibel, 1939)
Denken Sie über obige Zusicherung nach. Mit Gott wird alles immer einfacher und schöner und leichter. Selbst Schicksalsschläge sind leichter durchzustehen, wenn wir Gott in unserem Leben machen lassen. Er ebnet uns alle Wege.
Machen Sie sich auch klar: Gott weiß alles. Und: Gott ist perfekt. Überlegen Sie mal… und wir würden diesen perfekten, allwissenden, uns über alles liebenden himmlischen Vater nicht machen lassen? Wir wären ganz schön dumm. Also: Räumen wir Gott mehr und mehr Gewicht in unserem Leben ein; setzen wir ihn mehr und mehr dorthin, wo dieser perfekte, allmächtige, uns liebende Vater hingehört, nämlich an die erste Stelle in unserem Denken und Leben.
Auf geht’s —
Bereden Sie mit Gott alle anstehenden Entscheidungen. Und haben Sie keine Angst, auch mal Fehler zu machen. Gott ist auch dann da, um Ihnen zu helfen.
Bitten Sie Gott um seinen Ratschlag, ehe Sie Menschen fragen.
Bitten Sie Gott, daß er umfassend und gut für Sie sorgt.
Vergessen Sie nicht, Gott zu danken, wenn schöne Dinge geschehen, wenn Sie gesund sind, wenn Sie sich freuen, wenn Sie seine herrliche Schöpfung genießen. Danken Sie Gott, denn er stellt das alles für Sie zur Verfügung.
Geben Sie von Ihren Einnahmen „an Gott“ zurück. Spenden Sie für bedürftige Menschen, unterstützen Sie finanziell die Verbreitung von Gottes herrlicher Botschaft.
Gewöhnen Sie sich an, Gott auch dafür zu danken, wenn Sie zu essen haben. Das ist nicht normal. Millionen von Menschen gehen hungrig ins Bett. Unser Dank an Gott nicht mit schlechtem Gewissen oder trauriger Miene, sondern voll freudiger Dankbarkeit.
Lesen Sie täglich in Gottes Wort.
Ich mag diesen Tipp: Sagen Sie morgens, wenn Sie wach werden, Gott Guten Morgen!. Nicht Ihren Sorgen. Nicht Ihren Ängsten. Nicht Ihrer Tagesplanung, sondern Ihrem Schöpfer.
All diese Dinge müssen nicht mit stundenlangen Gebeten verbunden sein. Es ist wie mit dem besten Freund. Man versteht sich einfach so. Ein kurzer Blick, ein kurzes Nicken, zwei, drei Worte, alles klar (damit man eine solche gute Beziehung haben kann, sind natürlich auch lange Gespräche / Gebete notwendig; aber fangen Sie doch einfach mal an). Also Ihr „Vielen Dank, Papa, für (…)“ ist ausreichend. Ihr „Guten Morgen, mein lieber Gott“ genügt als Anfang.
Wissen Sie, was passiert, wenn Sie Gott mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben rücken? Dies: „trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das andere obendrein gegeben werden.“ (Jesus in Matthäus Kapitel 6, Vers 33; Menge Bibel, 1939)
Haben Sie gelesen? Sie bekommen dann von Ihrem Vater alles mehr als reichlich, wofür sich das irdisch-weltliche System abstrampelt. Und viel Wichtigeres: Sie fühlen sich erfüllt, zu Hause, geborgen, glücklich.
Wissen Sie, wie herrlich Gott ist? So: Sie können ihn auch um seine Hilfe bitten, daß Sie ihn mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben setzen. Sagen Sie ihm: ‚Lieber Gott, helfe mir dabei, daß ich dich mehr und mehr an erste Stelle in meinem Leben setzen. Du verdienst es.‘
govagosogoheiligergeist
Jawohl, jetzt bloß keinen Fehler machen… Nein, genau umgekehrt!
Jetzt bloß keinen Fehler machen… Nein, genau umgekehrt! Viele Fehler machen, daraus entsteht Stärke und Rückgrat. Meditation bedeutet viele Fehler zu machen und dadurch den richtigen Weg für sich zu erkennen.
Fürchte dich nicht davor, Fehler zu machen. Das ist eines der großen Probleme: Den Menschen wurde beigebracht, bloß nichts falsch zu machen. Dabei wurden sie so zögerlich, so ängstlich, so furchtsam einen Fehler zu begehen, dass sie wie festgefroren sind. Sie können sich nicht bewegen, denn es könnte ja etwas Falsches passieren. Deshalb versteinern sie sich, sie verlieren ihre Beweglichkeit.
Respektiere deine innere Stimme und folge ihr. Es gibt keine Garantie, dass sie dich immer zum Richtigen führen wird. Viele Male wirst du an der falschen Stelle sein, denn um die richtige Tür zu finden, muss man an vielen falschen klopfen. So ist das eben. Wenn du einfach so die richtige Türe erreichst, wirst du sie nicht erkennen.
Mache so viele Fehler wie möglich und denke dabei nur an eines: Mache nicht den gleichen Fehler noch einmal. Dann wirst du wachsen. Es ist Teil deiner Freiheit, dich zu irren, es gehört zu deiner Würde, sogar gegen das Göttliche zu gehen. Es ist manchmal schön, sogar gegen das Göttliche zu gehen. So bekommst du ein Rückgrat.
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Europaweite erfolgreichste Plattform 4000 - Die Liebe ist langmütig, gütig ist die Liebe, sie ist nicht eifersüchtig, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht erzürnen, sie trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, freut sich vielmehr mit an der Wahrheit. Alles erträgt sie, alles glaubt sie, alles hofft sie, alles erduldet sie.
Der tiefgehende Wandel der Situation
Die heute zu beobachtende Unruhe und der Wandel der Lebensbedingungen hängen mit einem umfassenden Wandel der Wirklichkeit zusammen, so daß im Bildungsbereich die mathematischen, naturwissenschaftlichen und anthropologischen Disziplinen, im praktischen Bereich die auf diesen Disziplinen aufbauende Technik ein wachsendes Gewicht erlangen. Diese positiv-wissenschaftliche Einstellung gibt der Kultur und dem Denken des Menschen ein neues Gepräge gegenüber früheren Zeiten. Schon geht die Technik so weit, daß sie das Antlitz der Erde selbst umformt, ja sie geht schon an die Bewältigung des planetarischen Raumes. Auch über die Zeit weitet der Geist des Menschen gewissermaßen seine Herrschaft aus; über die Vergangenheit mit Hilfe der Geschichtswissenschaft; über die Zukunft durch methodisch entwickelte Voraussicht und Planung. In ihrem Fortschritt geben Biologie, Psychologie und Sozialwissenschaften dem Menschen nicht nur ein besseres Wissen um sich selbst; sie helfen ihm auch, in methodisch gesteuerter Weise das gesellschaftliche Leben unmittelbar zu beeinflussen. Gleichzeitig befaßt sich die Menschheit in immer steigendem Maß mit der Vorausberechnung und Steuerung ihres eigenen Bevölkerungswachstums. Der Gang der Geschichte selbst erfährt eine so rasche Beschleunigung, daß der Einzelne ihm schon kaum mehr zu folgen vermag. Das Schicksal der menschlichen Gemeinschaft wird eines und ist schon nicht mehr aufgespalten in verschiedene geschichtliche Abläufe. So vollzieht die Menschheit einen Übergang von einem mehr statischen Verständnis der Ordnung der Gesamtwirklichkeit zu einem mehr dynamischen und evolutiven Verständnis. Die Folge davon ist eine neue, denkbar große Komplexheit der Probleme, die wiederum nach neuen Analysen und Synthesen ruft.
jsg
Jesus Christus ist im Facebook - Nehmen Sie Teil an dieser Idee, "Jesus Christus liebt dich auch jetzt, so wie du bist. Jesus Christus im Facebook - Jesus Christus im Fässbuch - Jesus Christus im Fäßbuch
Was ist chistliche Spiritualität!
Spiritualität ist wieder gefragt. Heute ist Spirituelles zu einem vielfach verschwommenen Modewort geworden und läuft unter den Oberbegriffen Esoterik und Lebenshilfe. Nicht nur die konkreten Ausprägungen der Spiritualität unterscheiden sich, sondern auch das grundsätzliche Verständnis. Was ist der Unterschied zwischen christlicher und esoterischer Spiritualität?
Das Wort "Spiritualität" wurde Anfang der Sechziger-Jahre aus dem Französischen übernommen. Seither hat sich dieses Wort im deutschen Sprachraum durchgesetzt. In der zweiten Hälfte der Achtziger-Jahre wurde es zum Modewort. Ausschlagebend waren Trends wie Esoterik und New Age.
Eine Studie mit dem Titel "Spiritualität in Deutschland" von der gemeinnützigen Stiftung Identity Foundation war überschrieben mit: Jeder siebte Deutsche ein "Spiritueller Sinnsucher". Ein charakteristisches Statement aus dieser Studie: "Der Kosmos wird vom Sinn in sich, einem höheren Wesen oder von einem unpersönlichen "Spirit" zusammengehalten."
Der Initiator der Studie, Paul Kohtes, kommentierte die Resultate: "Bei den spirituell Offenen gibt es zwei deutlich unterscheidbare Richtungen. Die einen sind eher am spirituellen, auch esoterischen Erlebnis interessiert. Die anderen, wollen die Unerklärbarkeit spiritueller Erfahrung intellektuell gedeutet und eingebunden wissen." Folgt man dieser Studie, dann sind die Menschen hungrig nach spiritueller Erfahrung. Die Frage ist, wo sie diese suchen.
Ein nadelgestreifter Topmanager wird es nicht als abwertend empfinden, wenn er als "religiös" oder "spirituell" eingestuft wird; vielleicht schliesst ja sein Trainingsplan im Fitness-Center eine halbe Stunde transzendentaler Meditation ein oder er gönnt sich im Wellness Hotel auch etwas aus dem «spirituellen» Angebot von Reiki, Tai-Chi, Zen, Qi Gong, Yoga oder sonst etwas.
Neben der christlichen Tradition gewinnen bei uns östliche Religiosität, vorab des Buddhismus, Yoga und Taoismus an Einfluss. Wer sich in seinem Leben neu orientieren will, findet eine Menge Helfer in Literatur und Kursen. Wer die zahlreichen Angebote überprüft, staunt über die Vielfalt - ein gutes Geschäft.
Spiritualität ist nicht gleich Spiritualität, weil Glaube auch nicht gleich Glaube ist. Der Gott der Bibel unterscheidet sich total von Weisheiten des Ostens. Die "Spiritualisierung", die heute im ausserchristlichen Bereich läuft, ist zwar Ausdruck einer tiefen Sehnsucht des Menschen. "Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Gott", hat Augustinus seine Gefühle während der Jahre seiner verzweifelten Suche nach dem wahren Gott beschrieben. Christliche Spiritualität ist letztlich Verwirklichung der eigenen Berufung.
"Spiritualität" kommt von "spiritus", Geist. Geist gibt es in allen Religionen, Geist ist das Zauberwort so mancher Philosophie. Doch der Geist, den ich meine, ist der Geist Jesu Christi. "Spiritualität" weist auf den Heiligen Geist und sein Wirken hin. Spiritualität ist das vom Geist Gottes erweckte und geschenkte Leben, das geistliche Leben. Zentral für die christliche Spiritualität ist der auf den Menschen bezogene Gott. Spiritualität gibt es nur, weil Gott diese Verbindung jeden Augenblick schafft und wir Menschen von ihr profitieren können.
Christliche Spiritualität bedeutet Sich-Ergreifen-Lassen von Gottes heilendem und befreiendem Wirken. Gottes heilendes und befreiendes Tun schenkt ein "neues Herz und einen neuen Geist", sagt die Bibel. Man weiss sich von Gott in einen Dialog gerufen, von einem Gott, der nicht ein nebulöses «Irgendetwaswird-es-schon-geben» ist.
Bei diesem Prozess geht es letztlich um die Verwandlung des ganzen Lebens - also von Leib, Seele und Geist. Diese Verwandlung reicht bis in die Tiefe des menschlichen Seins - bis hin zur grundlegenden Lebenseinstellung. Im griechischen Urtext der Bibel lesen wir in diesem Zusammenhang von "metamorphose", also um einen radikalen Wandel wie von der Puppe zum Schmetterling. Weil es christlicher Spiritualität folglich um einen persönlichen Reifungsprozess geht, gehört zu ihr die Auseinandersetzung mit der eigenen Person, ihren Stärken und Schwächen.
"Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gute, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht. Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaft und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen" (Die Bibel, Galater, Kapitel 5, Verse 22 - 25).
Christliche Spiritualität heisst also nichts weiter und nicht weniger als "Leben aus dem Geist Jesu Christi". Die Grundlage, aus der sich die eigene und individuelle Spiritualität nährt. Dort, wo wir eine lebendige Beziehung zu Gott haben, wirkt er durch seinen Geist in unser Leben hinein und verwandelt die Gestaltung des Lebens.
Autor: Bruno Graber
Die christliche von der esoterischen Spiritualität unterscheiden
Berlin. Ein ehemaliger Esoterik-Anhänger hat Christen davor gewarnt, Autogenes Training und Yoga zu praktizieren. Dabei handele es sich um “hinduistische Anbetungsrituale”, die den Menschen für Dämonen öffnen könnten, schreibt in einem Artikel der Theologe Albrecht L. Schmidt (Berlin).
Schmidt war vor seiner Hinwendung zum christlichen Glauben selbst ein Yoga-Jünger und suchte sein spirituelles Heil in Kalifornien. “Ich meinte, mich mit der rechten Anstrengung selbst erlösen zu können.”
In seinem Beitrag plädiert er dafür, die magisch-ritualistische und hinduistisch-esoterische Spiritualität klar von der von der christlichen Spiritualität zu unterscheiden.
Esoterische Praktiken seien nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar.
Schmidt: “Alles, was wir tun, um selbst Gott zu spielen und unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, ist schädlich und führt uns letztendlich in die Arme des Teufels.”
Es sei Gottes Wille, dass der Mensch seinen Verstand einsetze. “Im esoterischen und okkulten Bereich soll der Verstand aber gerade ausgeschaltet werden”, so Schmidt.
Christen benötigten “keine geheimen Rituale, keine Geister die sie führen und lehren”.
Sie brauchten “das Wort Gottes und den Heiligen Geist”.
Wahre christliche Spiritualität bestehe darin, das Wort Gottes unter Gebet zu betrachten und anzuwenden.
Jesus Christus habe sich immer wieder in die Stille zurückgezogen, “um mit seinem himmlischen Vater zu reden”.
Er sage aber nicht, dass man sich dazu mit Hilfsmitteln wie Kerzenschein und stimmungsvollen Bildern erst in die richtige Stimmung versetzen müsse.
Es bestehe die Gefahr, “dass man diesen Hilfsmitteln mehr Raum, als dem Wort Gottes geben”.
Gegenüberstellung von Christentum und Esoterik
Esoterik ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl neuheidnischer Vorstellungen, die sich in den letzten Jahrzehnten in den vermeintlich “aufgeklärten” Gesellschaften des Westens entwickeln konnten. Was die Ursache dafür ist, ist leicht zu erklären: Die Großkirchen in Westeuropa haben ein spürbares Defizit an christlicher Lehre und christlichem Glauben - eine Wirkung der unbiblischen Theologien, die an den Universitäten gelehrt werden.
Hinzu kommt der europäische Rationalismus, der die Menschen im Hinblick auf die unsichtbare Welt sehr ahnungslos und blind gemacht hat. Viele meinen, daß alles, was spürbar von "drüben" kommt, natürlich von Gott kommt oder zumindest ein “Engel” ist.
Nur wenige Europäer kennen sich wirklich mit Spiritismus, okkulten Phänomenen etc. aus. Selbst gläubige Christen rechnen oft gar nicht mit diesen Dingen.
Kein Wunder eigentlich, daß auch viele “Christen” auf alle möglichen esoterischen Moden hereinfallen und offenbar kein Unterscheidungsvermögen haben, was christlicher Glaube ist und was nicht. Mehrfach habe ich schon mit Menschen gesprochen, die tatsächlich meinten, Christen zu sein, und in Wahrheit in vielen Punkten esoterische Ansichten vertraten. Dabei liegt zwischen Christentum und den Vorstellungen der Esoterik im Grunde ein tiefer Abgrund.
Christlicher Glaube und Esoterik sind in vielen Punkten geradezu gegensätzlich. Dies möchte ich anhand einiger Punkte deutlich machen:
Gott:
Esoteriker glauben überwiegend an etwas "Göttliches", das unpersönlich bzw. "überpersönlich" ist, wie z.B. an irgendeinen universalen Geist oder eine kosmische Energie. Oft besteht auch die Auffassung, dieses “Göttliche” äußere sich in allen Religionen. Genaue Festlegungen über Gott werden in der Regel nicht getroffen.
Dagegen glaubt ein Christ an den einen persönlichen Gott - ein einzigartiges, eigenständiges Wesen, das unser Vater sein will und mit dem jeder durch Jesus Christus in eine lebendige, persönliche Beziehung treten kann.
Mensch:
Esoteriker behaupten, daß der Mensch in seinem tiefsten Inneren gut ist. Viele sagen sogar: Der Mensch ist selbst göttlich.
Für einen Christen ist der Mensch dagegen immer im Kern ein Sünder und schuldig vor Gott. Der Mensch wurde zwar von Gott gut und perfekt geschaffen, aber mit einem freien Willen. Diesen freien Willen hat der Mensch dazu gebraucht, sich von Gott abzuwenden, so daß der Mensch heute in seinem Innersten böse ist.
Welche von beiden Ansichten richtig ist, sieht man, wenn man sich die Welt anschaut.
Kosmos:
Die Esoterik meint, der Kosmos sei belebt oder gar durchdrungen von Gott. Gott sei alles in allem. Alle Existenz sei letztlich eins und miteinander verwandt. Gott sei in allen Dingen drin (sogenannter Pantheismus). Die Esoterik betont die Entsprechung von Mensch und Universum, von Mikro- und Makrokosmos.
Für einen Christen sind dagegen die Natur und der Kosmos Gottes Schöpfung. Gott als Schöpfer ist viel größer als seine Schöpfung. Zwischen Gott als dem ewigen Schöpfer und allen nur geschaffenen Dingen (auch dem Menschen) besteht für einen Christen ein nie zu überbrückender Unterschied - der qualitative Unterschied zwischen dem Töpfer und dem Ton. Ein Christ glaubt zwar, daß Gott überall da ist und an Zeit und Raum nicht gebunden ist; aber Gott ist nicht in den Dingen drin.
Sünde:
Die Esoterik lehnt die biblische Lehre von der Sünde des Menschen und seiner Trennung von Gott ab. Eine solche Trennung besteht - wenn überhaupt - nur in der mangelnden Erkenntnis und im eigenen Bewußtsein, das einer neuen erleuchteten Einsicht in die "Einheit mit dem Göttlichen" bedarf.
Dagegen ist es christlicher Glaube, daß der Mensch durch seine Taten von Gott getrennt ist. Gott ist heilig und der Mensch ist nicht heilig. Die Sünde trennt den Menschen in Ewigkeit von Gott. Der Mensch muß Vergebung seiner Schuld erlangen. Nur der Glaube an Jesus Christus kann uns von dieser Schuld frei machen.
Erlösung:
Die Esoterik sagt mehr oder weniger: Der Mensch kann sich selbst erlösen, indem er sein göttliches Wesen erfährt und erkennt. Die Esoterik nennt das Erleuchtung. Um diese "Erleuchtung" zu erlangen, werden Praktiken gebraucht, die zum großen Teil okkulten oder magischen Charakter haben - z.B. Meditation, Trance, Yoga, ekstatischer Tanz. Erlösung ist für die Esoterik also letztlich ein Gewinn an Erkenntnis.
Ein Christ ist hingegen davon überzeugt, daß Erlösung nur durch die Gnade Gottes und die Vergebung der persönlichen Schuld zu erlangen ist, niemals jedoch durch eigenes Tun oder gar Erkenntnisgewinn. Die Erlösung ist für einen Christen ein reines Geschenk Gottes, für alle, die Jesus annehmen - aber nie etwas, was man sich durch irgendwelche Praktiken selbst erwerben kann.
Jesus Christus:
Die Esoterik relativiert die Bedeutung Jesu und sieht ihn nur als einen von vielen "Avataren" oder als einen besonders vollmächtigen Heiler und spirituellen Lehrer - Manche Esoteriker ignorieren Jesus völlig.
Für einen Christen ist die Erlösung ausschließlich an die Person Jesu gebunden. Jesus Christus ist für einen Christen Messias, Heiland, Sohn Gottes und Erlöser - Mensch und Gott zugleich. Ein Christ ist davon überzeugt, daß in Jesus Christus Gott Mensch wurde, um uns von unserer Schuld zu befreien, indem er selbst die Strafe am Kreuz trug, die wir nicht tragen können.
Reinkarnation:
In der Esoterik überwiegt der Glaube an die Reinkarnation: an eine vielfache Wiederholung von Tod und Leben. Von ihrer Wurzel im Hinduismus, daß das Ziel sei, daß die (geläuterte) Seele aus dem Kreislauf der Geburten ausscheren kann, hat sich diese Vorstellung in der Esoterik allerdings oftmals entfernt. Die hinduistische Vorstellung einer Reinkarnation wurde vielmehr zu etwas Tröstlichem banalisiert.
Solche Vorstellungen sind allerdings für einen Christen ausgeschlossen, da jeder am Ende seines Lebens Rechenschaft für dieses eine Leben ablegen muß. Ein Christ ist davon überzeugt, daß jeder Mensch nur einmal lebt. Reinkarnation ist auch mit dem Begriff der Sünde und mit dem Glauben an die Erlösung durch Jesus unvereinbar. Unsere Seele kann auch nicht geläutert werden, sondern wir nehmen entweder die Gnade Gottes an oder weisen sie zurück.
Unterscheidet die Geister !
Ingmar
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Spiritualität, was ist das ?
Das Wort leitet sich ab von dem lateinischen Wort spiritus und bedeutet Geist. Im christlichen Sprachgebrauch verbindet sich mit dem Wort Spiritualität sofort der Gedanke an den Spiritus Sanctus, d.h. den Heiligen Geist. Dieser wiederum ist nicht denkbar ohne sein Wirken in der Kirche. Mit seiner Ankunft am ersten Pfingsten in der Jerusalemer Urgemeinde unter Zeichen wie Sturmesbrausen und Feuerzungen erfüllt er die dort versammelten Apostel und Gläubigen mit einem begeisterten Mut, das Evangelium in aller Öffentlichkeit zu verkündigen. Von diesem Tage an beginnt der Siegeszug des Evangeliums in die Welt.
Das Charakteristische christlicher Spiritualität, mit der die Kirche in der Gesellschaft auftritt, ist in doppelter Weise provozierend:
Es ist der Wahrheitsanspruch, den die Christen gegenüber allen anderen Religionen erheben, der ihnen auch die drei Jahrhunderte dauernde Verfolgung durch den römischen Staat einbrachte. Nicht nur dass sie den Gott, den sie verehren, als den einzigen und allein wahren Gott verkünden, das erregt schon genügend Anstoß, aber unerträglich für die heidnische Welt war, dass sie allen anderen Göttern die Verehrung und Anbetung verweigerten.
Das zweite Skandalon, das die Christen ihrer Umwelt zumuteten, war, dass sie eine andere Ethik verkündeten und lebten. Ihr Eintreten für die Schwachen und Unterdrükten nach dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter widersprach dem Denken in Gesellschaft und Politik. Als geradezu herausfordernd wurde ihre Verehrung des Jesus von Nazareth als Gott und wahrer König der Juden empfunden, der auf Veranlassung seines eigenen Volkes den Verbrechertod am Kreuz erleiden musste.
Das Erstaunliche für die damalige Welt war jedoch die Erfahrung, dass diese für sie absurde, neue Form der Gottesanbetung mit ihrem als überzogen empfundenen Wahrheitsanspruch und als weichlich verachteten Ideal der Nächstenliebe nach und nach sich immer weiter im römischen Weltreich ausgebreitet hatte. Nach knapp 300 Jahren, war das Christentum zur staatstragenden Religion aufgestiegen, und von Jerusalem ausgehend gab es in allen Ländern rings um das Mittelmeer bis England und zum Kaukasus überall christliche Gemeinden. - Was war es gewesen, was diesem Gottesglauben eine solche innere Kraft gab zu einem derartigen Siegeszug?
Die Frage nach dieser Kraft ist die Frage nach der Spiritualität des Christentums. Seine Anziehungs und Überzeugungskraft lag genau in den Kennzeichen, die von der Umwelt als abstoßend empfunden wurden. - Es war der geradezu unumstößliche und bis zum Märtyrertod in der Arena bezeugte Glaube - an den Mensch gewordenen Gottessohn, seine Auferstehung von den Toten und die Liebe Gottes zu allen Menschen, die die Christen mit ihrem Leben bezeugten, - dieser Glaube war es, der die Menschen anzog. Es war die Balance von Wahrheit und Liebe, die das Christentum auszeichnete.
Der Anspruch der jungen Kirche, die von Gott offenbarte Wahrheit den Menschen zu verkünden, war bald heftiger aus den eigenen Reihen als von der Umwelt angefochten. Gegen diese Verfälschungen des Evangeliums durch alle möglichen Abspaltungen wehrte sich die Kirche mit einem dreifachen Mauer:
1. durch Glaubensbekenntnisse, die in Kurzform den Glauben enthielten,
2. durch das autoritative Bischofsamt,
3. durch Berufung auf die Evangelien und apostolischen Briefe
Mit diesen drei Schutzmauern hat die Kirche für alle Zeiten den Inhalt ihrer Verkündigung und damit das Fundament ihrer Spiritualität errichtet. Die Umsetzung dieser theologischen Erkenntnisse in Lebensformen, damit sie für alle Zukunft das Sein der Kirche prägen, erforderte eine Dreiteilung der Aufgaben :
- in Theologie,
- in Liturgie und
- in Diakonie.
Theologie mit ihren Erkenntnissen hat nur dann auf Dauer Bestand, wenn sie in Liturgie, d.h. in Verherrlichung Gottes umgesetzt wird. Die genaueste Definition des Menschen ist gerade die liturgische, dass der Mensch sagen kann: „Ich singe meinem Gott, solange ich lebe". Ein Heiliger ist kein Übermensch, sondern einer, der seine Wahrheit im liturgischen Leben findet. - Die Umsetzung von Theologie in Liturgie bedeutet, dass beide nicht ohne die Gemeinschaft der Gläubigen vollzogen werden können. Schon im Vaterunser sind die Menschen nur in der Mehrzahl erwähnt. Aber Theologie, in die schönsten liturgischen Formen und Gebete umgesetzt, wäre nur ein ästhetischer Selbstgenuß, wenn nicht diese beiden Säulen der Spiritualität getragen wären von der aktiven Nächstenliebe in der Diakonie. Alle drei Säulen der christlichen Spiritualität sind unerlässlich und von gleichem Gewicht. Eine Überbetonung auch nur einer von diesen dreien würde die Harmonie des geistlichen Lebens in der Kirche stören und allen dreien ihre Schönheit und Wahrhaftigkeit rauben. Wenn wir allein die Wahrheit liebten und vergäßen die Nächstenhebe, würden wir uns in die Inquisition verrennen. Würden wir allein die Nächstenliebe praktizieren und vergäßen die Wahrheit, so endeten wir in einer grenzenlosen Sentimentalität.
Von allem Spirituellem auf dem Jahrmarkt der Esoterik unterscheidet sich christliche Spiritualität in vielerlei Hinsicht:
Ihr Ausgangspunkt ist nicht der Mensch und die Erfüllung seiner natürlichen Wünsche, sondern die Offenbarung Gottes zuletzt in der Menschwerdung seines Sohnes und der Sendung des Geistes vom Jenseits ins Dieseseits unserer Existenz. Hier geht es nicht um Ideen, sondern um die zeitlos gültige Wahrheit des Evangeliums, um Tatsachen in der Geschichte. Die Überlieferung dieser Wahrheit ist nicht Einzelpersonen anvertraut, sondern der vom Geist geleiteten Kirche. Ziel aller christlichen Spiritualität ist die Unsterblichkeit des Menschen.
Univ.-Prof. Dr. Josef Weismayer - Wien josef.weismayer@univie.ac.at
Spiritualität ist wieder gefragt. Aber was bezeichnet man heute nicht alles als „spirituell"? Das Wort „Spiritualität" hat ja im Deutschen keine sehr lange Geschichte. Anfang der Sechziger-Jahre wurde es als Fremdwort aus dem Französischen übernommen. Seither hat sich das Wort „Spiritualität" im deutschen Sprachraum durchgesetzt, anfangs zaghaft, aber doch unbeirrbar. In der zweiten Hälfte der Achtziger-Jahre ist es de facto zu einem Modewort geworden, vielfach auch motiviert durch außerchristliche Anstöße (wie Esoterik, New Age). Aber das Wort Spiritualität hat natürlich eine lange Vorgeschichte im Lateinischen und im Bereich der romanischen Sprachen.
Spiritualitas und spirit(u)alis
Das lateinische Adjektiv „spirit(u)alis" ist ein christlicher Neologismus. Es ist die Übersetzung des griechischen Wortes pneumatikós. Für die weitere Geschichte des Begriffs ist der Text 1 Kor 2,14 - 3,3 bedeutsam. Der pneumatische, der spirituelle Christ ist jener, der den Geist Gottes in seinem Leben voll wirksam werden lässt. Das Substativ „spiritualitas", das von spiritualis als Abstractum gebildet wurde, kommt erst viel später in Gebrauch. Es wurde in einem dreifachen Sinn verwendet: - in einem religiösen Sinn; der Gegenbegriff wäre carnalitas oder animalitas (im Sinn von 1 Kor); - in einem philosophischen Sinn als Weise des Seins oder Weise des Erkennens (bei Gilbert de la Porrée, 1. Hälfte des 12. Jh.); der Gegenbegriff wäre corporalitas; - in einem juridischen Sinn als umfassender Begriff geistlicher Funktionen und Aufgaben (Liturgie, Sakramentenspendung usw; Ende des 12. Jh.); Gegenbegriff wäre temporalitas.
Die theologische Verwendung von „Spiritualitas"
Eine erste gesicherte Erwähnung des Begriffs „spiritualitas" findet sich bei „Pseudo-Hieronymus", Brief 7 (De scientia divinae legis), dessen Autor Pelagius oder einer seiner Schüler sein dürfte. Jedenfalls ist der Text Anfang des 5. Jh. zu datieren. Der Brief ist an einen neugetauften Erwachsenen gerichtet; er wird ermahnt, ein authentisches christliches Leben zu führen, ohne Schlaffheit, mit Mut und Engagement, ohne im Voranschreiten zu erlahmen. Vom 5. bis zum 11. Jh. wird dieser Terminus „spiritualitas" selten verwendet; man bezeichnet damit das geistliche Leben in seiner Ganzheit oder einige seiner Aspekte. Im 12. Jahrhundert begegnet das Wort häufiger, allerdings in den drei genannten Sinnrichtungen. Die gleiche Beobachtung gilt für das 13. Jahrhundert. Die großen Theologen bedienen sich dieses Terminus aber eher zurückhaltend:
Die französischen Termini Spiritualité / spirituel
In der Zeit vom 13. bis zum 16. Jh. finden sich erstmals in der Dichtung die Worte „espirituaulté", „esperitalité", „spiritalité". De facto ist aber die Verwendung dieser Worte sehr spärlich. Von der Mitte des 17. Jahrhunderts an wird die Verwendung des Adjektivs „spirituel" sehr häufig. Man spricht von „choses spirituelles", von „livres spirituelles", von „vie spirituelle". Als „klassische" Beschreibung kann Jean-Baptiste Saint-Jure SJ (1588 - 1657) mit seinem Werk „L'homme spirituel" dienen. Den „spirituellen" Menschen definiert er als den Christen, der umfassender und tiefer als die anderen das besitzt, was den Christen ausmacht, nämlich den Geist Jesu Christi. Im 19. Jh. ist das Wort weitgehend in den Hintergrund getreten und wurde erst in den Neunziger-Jahren des Jahrhunderts wieder öfter verwendet. Von 1917 an kommt das Wort wieder durch einige Publikationen stärker in Gebrauch: z.B. durch das vierbändige Werk von Pierre Pourrat, La spiritualité chrétienne (1918 - 1928), durch die Zeitschrift „La vie spirituelle" (ab 1919) und durch das große Projekt des „Dictionnaire de spiritualité ascétique et mystique" (1932-1996; 16 Bände + 1 Registerband).
Hans Urs von Balthasar († 1988)
In seiner Untersuchung „Das Evangelium als Norm und Kritik aller Spiritualität in der Kirche" geht von Balthasar von der allgemeinmenschlichen Dimension von Spiritualität aus. Er versteht darunter jene „praktische und existentielle Grundhaltung eines Menschen, die Folge und Ausdruck seines religiösen - oder allgemeiner - ethisch engagierten Daseinsverständnisses ist: eine akthafte und zuständliche (habituelle) Durchstimmtheit seines Lebens von seinen objektiven Letzteinsichten und Letztentscheidungen her". Mit diesem Versuch einer Umschreibung kann auch das vielfältige und vielgestaltige Streben nach Heil- und Ganzwerden des Menschen umgriffen werden, das sich in den spirituellen Suchbewegungen der Gegenwart manifestiert.
Drei Dimensionen menschlicher Spiritualität sieht er damit angedeutet: -
Erstens die Bewegung aus der Zerstreutheit ins Gesammelte, der Weg nach innen;
- zweitens der Dienst an der Welt, die Durchstrukturierung der Wirklichkeit vom Geist aus;
- drittens das Geschehenlassen.
In Christus sind diese Dimensionen zu einer Einheit geworden, die Balthasar als „Liebesgehorsam" bezeichnet: Auftrags-, Wirk- und Leidensgehorsam. In seinem erstmals 1958 erschienenen Aufsatz „Spiritualität" geht von Balthasar vom verkündeten und angenommenen Wort Gottes aus. Es soll als Samenkorn im Acker der Herzen ein- und aufgehen. Spiritualität bezeichnet das Wort Gottes als aufgenommenes und sich entfaltendes; sie ist „die subjektive Seite der Dogmatik". So ist Spiritualität wesentlich eine, weil ihr Subjekt die Kirche ist, sie ist zugleich aber mannigfaltig, weil die Kirche ihr Leben in vielen Personen lebt. Hans Urs von Balthasar ist übrigens einer der ersten, wenn nicht der erste deutschsprachige Autor, der den Begriff „Spiritualität" in die deutsche Sprache eingebracht hat.
Josef Sudbrack SJ
In seiner Studie „Vom Geheimnis christlicher Spiritualität: Einheit und Vielfalt" umschreibt Josef Sudbrack diese als „Begegnung mit Christus; auf unsere Situation hin verdeutlicht, Applikation des Offenbarungsgeschehens auf den Menschen in seiner eigentlichen Existenz; wieder anders gesagt: das konkrete Leben aus der ganzen Fülle dessen, was uns als heilswichtig geoffenbart und geschenkt worden ist.
Bernhard Fraling
Der langjährige Würzburger Moraltheologe Bernhard Fraling versuchte, diese eben skizzierten Linien in seiner Studie „Überlegungen zum Begriff der Spiritualität. zusammenzufassen und zu vertiefen. Dabei unterschied er fünf Merkmale von Spiritualität:
Sie ist „Auswirkung des einen Geistes Christi in seiner Kirche und deren Gliedern, der Besitz von uns ergreift und mit dem Vater verbindet, der jedem sein Charisma und seine Funktion im Ganzen der Kirche gibt."
Neben der Geistgewirktheit ist Spiritualität vom Moment der Totalität geprägt: „Dem Geist ist es eigen, den Menschen von innen her ganz zu ergreifen."
Diese beiden Elemente beschreiben die „Innenseite" von Spiritualität.
Es bedarf aber auch der Verleiblichung, der konkreten geschichtlichen Verobjektivierung. „Spiritualität wäre sonach die konkrete geistgewirkte Weise, in der jemand seinen Glauben, seine Bindung an Christus vollzieht."
„Die Verleiblichung ermöglicht, dass Spiritualität kommunikabel wird, dass sie für den Glauben anderer einen Dienst leisten kann."
Schließlich wird gelebte Spiritualität auf die jeweilige geschichtliche Situation bezogen sein.
Diese Merkmale zusammenfassend, formuliert Fraling: „Die christliche Spiritualität ist die geistgewirkte Weise ganzheitlich gläubiger Existenz, in der sich das Leben des Geistes Christi in uns in geschichtlich bedingter Konkretion ausprägt." In seinem Aufsatz kommt Fraling auch auf „Merkmalbereiche der Spiritualität" zu sprechen, die „eine detaillierte Beschreibung verschiedener Arten von Spiritualität erleichtern und gleichzeitig die Möglichkeit kritischer Beurteilung bieten:
das jeweils verschiedene Christusbild, die Art des Bezugs zu Christus;
die unmittelbare persönliche Äußerung des Glaubens;
die Lebensform
Inhaltlich verweist das Wort „Spiritualität" auf den Heiligen Geist und sein Wirken. Spiritualität ist das vom Geist Gottes erweckte und geschenkte Leben, das geistliche Leben. Für mich ist christliche Spiritualität das bewusste Leben aus der Wirklichkeit der Taufe. Diese noch sehr im Allgemeinen bleibende Beschreibung gewinnt Konturen, wenn sie im Zusammenhang mit den Aussagen des AT und NT über den Gottesgeist gesehen wird.
Der Geist Gottes macht Gottes heilendes und befreiendes Wirken deutlich.
Der Heilige Geist schenkt Gemeinschaft mit dem auferstandenen und erhöhten Herrn.
Der Geist Jesu eint und versammelt die Kirche als Gemeinschaft.
Der Geist Christi ist Anfang vom Ende, Vorwegnahme der Vollendung.
Christliche Spiritualität bedeutet Sich-Ergreifen-Lassen von Gottes heilendem und befreiendem Wirken
Israel hat Jahwe als wirksame Macht erfahren. Wo dieses bewegende, befreiende und heilende Tun Gottes in der Bibel zur Sprache kommt, ist oft vom Geist Gottes die Rede: Er erweckt charismatische Führer in Zeiten höchster Not, wie im Fall der Richter; er befähigt Propheten, sein Wort zu künden und seine Weisung zu verdeutlichen.
Aber nicht nur in einmaligen geschichtlichen Ereignissen ist der Geist Jahwes am Werk, sondern auch in der Schöpfung: Er „schwebte" über den Wassern der Urflut (vgl. Gen 1,2), er schenkt Leben und Atem (vgl. Ps 104,29f.). Das Unerwartete, das Unberechenbare des Wirkens Gottes in Israels Geschichte und in der Schöpfung, das alles Menschliche Übersteigende des Handelns Gottes drückt die Schrift mit dem Hinweis auf den Geist Gottes aus.
Die synoptischen Evangelisten deuten das Christusereignis als Geschehen im Heiligen Geist: Das will heißen, in Jesus von Nazareth ist Gott selbst am Werk.
In Jesus erfährt Gottes heilendes und rettendes Tun seine Vollendung (vgl. z. B. Lk 1,35; 4,1.14). Christliche Spiritualität meint - aus dieser Perspektive betrachtet - bewusstes Leben unter diesem aus dem Nichts herausrufenden, heilenden und rettenden Wirken Jahwes.
Der spirituelle Mensch nimmt dieses Walten Gottes ernst, er weiß sich darin gesichert und geborgen, getragen und zum Tun befähigt. Christliche Spiritualität ist nicht zuerst Leben aus einer Verpflichtung, sondern ein Leben, das sich verdankt, das aus dem Beschenkt werden kommt.
Vor der Aufgabe steht die Gabe. Vertrauen, Zuversicht Tragfähigkeit und Belastbarkeit sind Zeichen echter Spiritualität, denn „der Herr ist unsere Burg" (vgl. Ps 46).
Gottes heilendes und befreiendes Tun schenkt ein „neues Herz und einen neuen Geist" (vgl. Ez 36,26f.), beschränkt sich aber nicht auf das „Innere" des Menschen, sondern will den ganzen Menschen und die Welt, in der wir leben, „heil" machen.
So wird auch christliche Spiritualität auf dieses Innere, auf das Herz bedacht sein, ohne aber sich darauf zu beschränken. Christliche Spiritualität, die sich nur als „Innerlichkeit" versteht, wäre eine Engführung.
Christliche Spiritualität ist Gemeinschaft mit dem gekreuzigten und erhöhten Herrn
Israel erhofft für die Heilszukunft, dass der Geist Jahwes „bleibt": Das Reis aus dem Baumstumpf Isais wird vom Geist des Herrn erfüllt sein (vgl. Jes 11,2), auf den Knecht Gottes ist er gelegt (Jes 42,1), über alles Fleisch soll er ausgegossen werden - ohne Unterschied des Geschlechtes, des Alters und der sozialen Stellung (Joel 3,1f.).
Nicht nur einige werden teilhaben am Geist Jahwes, sondern alle werden von diesem „Sturm" erfüllt und ergriffen werden. Wenn die Evangelisten deutlich machen, dass das Dasein und das Wirken Jesu ein Geschehen im Heiligen Geist ist, dann soll damit sichtbar gemacht werden, dass in diesem Jesus von Nazareth uns Jahwe gegenübertritt; zugleich soll aber auch angedeutet werden, dass nun die Zeit der Erfüllung, die Zeit des Endes angebrochen ist.
Das trifft in besonderer Weise für das Ende, für die „Stunde" (vgl. Joh 13,1) zu: Der Weg Jesu vollendet sich im Kreuz und in seiner Auferstehung und Verherrlichung. Die Ausgießung des Geistes für alle ist Frucht der Auferstehung (vgl. Apg 2,33f; Joh 7,39). Der Heilige Geist schenkt uns Gemeinschaft mit Jesu Tod und Auferstehung im Geschehen der Taufe. Da wird der Mensch mit Jesu Tod eins und darin gründet die Hoffnung, dass „wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereint sein werden" (Röm 6,5).
Der Heilige Geist ermöglicht Leben mit Christus. „Nachfolge Christi" ist daher nicht imaginatives Sich-Versetzen in die vorösterliche Situation der Jünger, sondern Lebensgemeinschaft mit dem jetzt gegenwärtigen und wirkenden Herrn, der uns im Heiligen Geist nahe ist. In die gleiche Richtung weisen die Worte vom „Parakleten" und vom „Geist der Wahrheit", die wir in den johanneischen Abschiedsreden begegnen (Joh 14,16f.26; 15,26f; 16,7-11,13-15): Der „Beistand" erinnert uns Jesu Worte, d.h., er schließt sie auf, er interpretiert sie, er führt uns mitten hinein in die Wirklichkeit des Heiles in Jesus Christus.
Die paulinischen Briefe deuten vor allem auf zwei Bereiche, in denen sich die Christusgemeinschaft verwirklicht: das Beten und die Liebe zum Nächsten. Der Geist Gottes ruft in uns: Abba, Vater! (vgl. Röm 8,14-16; Gal 4,6). Wir wissen ja nicht, wie wir recht zu beten vermögen; der Geist tritt für uns ein (vgl. Röm 8,26f). Der Christ darf durch den Heiligen Geist teilnehmen am Gespräch Jesu mit dem Vater.
Christliches Beten ist daher nicht nur einfach Reden mit Gott, sondern durch den Geist ermächtigtes Sprechen „im Sohn" mit dem Vater, ein „trinitarisch umgriffenes" Geschehen. Durch den Geist werden wir auch mit jener Liebe erfüllt, die Christus bewegte: Der Heilige Geist befähigt zur Nächstenliebe, sie ist die größte und wichtigste Geistesgabe (vgl. 1 Kor 13), die Frucht des Geistes (vgl. Gal 5,22 f).
Christliche Spiritualität als Leben im Heiligen Geist bedeutet Leben mit Christus: In der Taufe ist diese Lebensgemeinschaft grundgelegt.
Die Gemeinschaft mit dem Gekreuzigten vermag dem Menschen Kraft zu geben, auch die Tiefen und Widrigkeiten des Lebens zu tragen. Das Gespräch Jesu mit dem Vater findet ein Echo im Beten des Christen. Der Einsatz des Lebens, die Liebe bis zur Hingabe des Lebens ist auch das Grundmuster christlich-mitmenschlichen Verhaltens.
Christliche Spiritualität bedeutet Leben in der Gemeinschaft der Kirche Die Gemeinschaft mit dem Auferstandenen, die Mitte des geistlichen Lebens des Christen, ist in der Taufe begründet. Die Gabe des Geistes, die in diesem Sakrament des Anfangs geschenkt wird, steht aber in einem untrennbaren Zusammenhang mit dem Eingegliedertwerden in die Gemeinschaft der Kirche.
Die Heilige Schrift schreibt dem Geist das „Sammeln" des Gottesvolkes in besonderer Weise zu. Die Paulusbriefe sehen den Geist des Herrn als das Lebensprinzip der Einzelgemeinde: Er schenkt vielfältige und vielgestaltige Gaben, auffällige und schlichte, außergewöhnliche und alltägliche (vgl. 1 Kor 12); dem „Aufbau der Gemeinde" sollen alle und jeder Einzelne dienen (vgl. 1 Kor 14,4f.12.26), denn der Geist des Herrn ist ein Geist der Einheit, des Miteinander und nicht der Entzweiung. Der Epheserbrief betont, dass dies für die gesamtkirchliche Situation gilt: Kirche ist Gemeinschaft aus Juden und Heiden; in dem einen Geist haben beide durch Christus Zugang zum Vater (vgl. Eph 2,18). In einer anderen Perspektive sieht die Apostelgeschichte die Kirche in einem untrennbaren Zusammenhang mit der Gabe des Geistes: Das spektakuläre Kommen des Gottesgeistes am ersten Pfingstfest der jungen Kirche wiederholt sich im Gang der Geschichte noch einige Male (vgl. Apg 4,31; 8,15.17; 10,44 u.ö.).
Damit soll deutlich werden, dass Kirche bleibend der Ort des machtvollen Wirkens Gottes ist, der Ort des heilenden und befreienden Tuns Gottes - für diese Welt. So wird verständlich, dass auch der weitere Weg des Evangeliums vom Gottesgeist bestimmt wird (vgl. Apg 8,29.39; 16,7f u.ö.), er stellt die Weichen, nichts ist dem Zufall oder allein dem planenden Denken der Verkünder überlassen. Schließlich weist auch die Überlieferung der Parakletworte in den Abschiedsreden des Johannesevangeliums auf die Kirche hin: Die Begegnung mit dem Geist der Wahrheit wird den „Jüngern" verheißen: Adressat ist die Gemeinschaft derer, die mit dem Erhöhten leben, die sein Geschick teilen.
Die Kirche wird vom Gottesgeist in die Wahrheit eingeführt und in ihr gehalten. Christliche Spiritualität hat daher wesentlich eine kirchliche, gemeinschaftliche Dimension. Wer geistliches Leben nur individualistisch sehen und verstehen wollte, als ob dieses nur „Gott und die Seele" beträfe, hätte die umfassende Wirklichkeit des vom Gottesgeist erweckten Lebens nicht erfasst.
Zum Christsein gehört Interesse für die Kirche, Liebe zur Kirche, Sorge um die Kirche, Ringen um ihre immer neu notwendige Reform angesichts von Entwicklungen und Fakten, die das Antlitz Christi in ihr verdunkeln. Dies gilt sowohl für die Ebene der Einzelgemeinde, der Teilkirche (Diözese) als auch der Gesamtkirche. Zum Christsein gehört auch das Entdecken der Begabung, des Charismas jedes Einzelnen für das Ganze, der Einsatz und das Engagement für die Kirche.
Christliche Spiritualität bedeutet Leben der Hoffnung für diese Welt
Für das Ende der Zeit, für die Vollendung des Heilshandelns Gottes in dieser Welt ist der Geist Gottes verheißen (vgl. Joel 3,1f). Wo alles neu wird, wo Gott einen „neuen Himmel und eine neue Erde" schafft, da schafft der Geist des Herrn auch ein „neues Herz und einen neuen Geist" (vgl. Ez 36,26f).
Wenn in der Gottesoffenbarung in Jesus Christus der Geist auf alle ausgegossen wird, dann erhellt daraus, dass in Jesus Christus das Ende angebrochen ist; mit der Auferstehung Jesu beginnt die Auferstehung der Toten.
Die Aussendung des Heiligen Geistes für alle ist die Frucht der Auferstehung (vgl. Joh 7,37-39). Zugleich ist mit dem Heiligen Geist auch eine Vorausgabe der Vollendung gegeben: Er ist der „erste Anteil des Erbes, das wir erhalten sollen" (Eph 1,14), die „Erstlingsgabe" (Röm 8,23). Christliche Spiritualität ist daher von dieser Orientierung auf die Vollendung bestimmt. Sie lebt in der Spannung zwischen dem „Schon" des Heils und dem „Noch nicht" des alles vollendenden Kommens des Herrn in Macht und Herrlichkeit.
Ein Aufheben dieser Spannung wäre eine Kurzschlusslösung: Das Reich Gottes ist noch nicht in Macht und Herrlichkeit, gegenwärtig,
die Kirche noch nicht „ohne Flecken,
Falten oder andere Fehler",
sie ist noch nicht heilig und makellos",
wie der Epheserbrief formuliert (vgl. Eph 5,27).
Das Reich Gottes ist gegenwärtig in Ohnmacht und Unansehnlichkeit - wie ein Senfkorn (vgl. Mk 4,30-32), wie ein Sauerteig (vgl. Mt 13,33).
Aber die gegenwärtige Situation ist auch nicht völlig heillos, die Welt, in der wir leben, ist nicht Inbegriff des Bösen und daher ist auch „Weltflucht" keineswegs das christliche Ideal schlechthin.
Christliche Spiritualität wird daher danach trachten, in dieser Welt schon etwas von der neuen Welt Gottes sichtbar werden zu lassen.
Die Hoffnung auf die Vollendung darf nicht zu einem Erlahmen der Initiativen für eine menschlichere und menschenwürdigere Welt führen, sondern zu einem verstärkten Engagement in dieser Richtung. Darauf hat vor allem das 2. Vatikanische Konzil in der Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute deutlich und eindringlich hingewiesen.
Christliche Spiritualität als ganzheitlicher Lebensvollzug (Zusammenfassung)
Wenn man vom Wort Spiritualität ausgeht und dabei die Wirklichkeit des Heiligen Geistes mitgesagt hört, ist es möglich, das Gemeinte, die christliche Spiritualität in diesem umfassenden Sinn zu umschreiben: Der Getaufte, der sich bewusst einlässt auf die Gabe des Geistes, der sich von ihrer „Energie" ergreifen und erfüllen lässt, der wird von ihr in diese Ganzheit geführt: Er sieht sich von Gottes machtvollem und befreiendem Tun beschenkt, er weiß sich eins mit dem Heilsgeschehen in Jesus Christus, er ist eingegliedert in die Gemeinschaft des Gottesvolkes, die Christi Leib ist, er ist in Hoffnung ausgerichtet auf die noch ausstehende Vollendung. Diese so entfaltete christliche Spiritualität wird im Anspruch des Evangeliums deutlich, in den Texten des Neuen Testaments. Sie ist eine und für alle. Vor aller Pluralität von Spiritualitäten gilt es, die eine Spiritualität des Evangeliums zu betonen.
Yoga in Philosophie und Praxis unvereinbar mit dem Christentum
James Manjackal MSFS
Als katholischer Christ wurde ich in einer traditionell katholischen Familie in Kerala in Indien geboren, habe aber unter den Hindus gelebt. Ich bin jetzt katholischer Priester und charismatischer Prediger in 60 Ländern auf allen Kontinenten, und ich habe etwas über die schlechte Wirkung von Yoga auf die christliche Spiritualität und das christliche Leben zu sagen. Ich weiß, dass auf der ganzen Welt, auch unter den Christen, wachsendes Interesse an Yoga besteht und dass sich dieses Interesse auch auf andere esoterische und New Age Praktiken wie Reiki, Reinkarnation, Akupressur, Akupunktur, Prana-Heilung, Reflexzonenmassage, usw. erweitert. Diese sind Methoden, vor denen der Vatikan in seinem Dokument „Jesus Christus, Träger des Wassers des Lebens“ warnte.
Für manche ist Yoga eine Hilfe zur Erholung und zum Spannungsabbau, für andere sind es Übungen, die der Fitness und der Gesundheit dienen, und für einige wenige ist es ein Mittel zur Heilung von Krankheiten. Es herrscht viel Verwirrung in den Gedanken der Durchschnittskatholiken - Laien und Klerus - weil das Yoga, das unter Katholiken verbreitet wird, weder ausschließlich eine gesundheitliche, noch ausschließlich eine geistige Disziplin ist, sondern manchmal das eine, manchmal das andere, und oft eine Mischung von beiden. Aber Tatsache ist, dass Yoga hauptsächlich eine geistige Disziplin ist, und ich weiß, dass Yoga sogar von Priestern und Ordensschwestern in den Seminaren und Noviziaten als Hilfe zur Meditation und zum Gebet empfohlen wird. Es ist traurig, dass heutzutage viele Katholiken das Vertrauen auf die großen geistigen und mystischen Übungen für das Gebet und die Disziplin verlieren, die sie von großen Heiligen wie Ignatius von Loyola, Franz von Assisi, Franz von Sales, der Hl. Theresia von Avila, usw., erhalten haben, und jetzt östlichen Spiritualitäten und Mystiken nachgehen, die aus dem Hinduismus und Buddhismus stammen. Diesbezüglich sollte sich ein aufrichtiger Christ über die Vereinbarkeit von Yoga mit der christlichen Spiritualität, und über die Weisheit, seine Methoden in christliche Gebete und Meditation einzubauen, erkundigen.
Was ist Yoga? Das Wort Yoga bedeutet „Vereinigung“. Das Ziel von Yoga ist es, das vergängliche (vorübergehende) Selbst, „JIVA“ mit dem unendlichen „BRAHMAN“, des hinduistischen Gottesbildes zu vereinen. Dieser Gott ist kein persönlicher Gott, sondern eine unpersönliche geistige Substanz, die eins ist mit der Natur und dem Kosmos. Brahman ist eine unpersönliche göttliche Substanz, die „alles durchdringt, einhüllt, und allem zugrunde liegt“. Yoga hat seine Wurzeln in den Hindu Upanisaden, die bis auf das Jahr 1000 vor Christus zurückgehen und Folgendes über Yoga sagen: „Vereinige das Licht in dir mit dem Licht des Brahman“. „Das Absolute liegt in einem selbst“ sagen die Chandogya Upanisaden: „TAT TUAM ASI“ oder „IHR SEID DAS“. Das Göttliche wohnt in jedem einzelnen von uns durch seinen mikro-kosmischen Stellvertreter, das persönliche ich, genannt Jiva. In Bhagavad Gita, beschreibt der Herr Krishna das Jiva als „mein eigener ewiger Anteil“, und „die Freude von Yoga kommt zum Yogi, der mit Brahman eins ist“. Im Jahr 150 n. Chr. erklärte der Yogi Patanjali die acht Wege, die die Yoga Übungen von Unwissenheit zur Erleuchtung führen – die acht Wege sind wie eine Treppe – Es sind Selbstbeherrschung (yama), religiöser Brauch (niyama), Haltungen (asana), Atemübungen (pranayama), Beherrschung der Sinne (pratyahara), Konzentration (dharana), tiefe Kontemplation (dhyana), Erleuchtung (samadhi). Es ist interessant, hier zu bemerken, dass Haltungen und Atemübungen, die im Westen oft als das ganze Yoga angesehen werden, die Stufen 3 und 4 auf dem Weg zur Vereinigung mit Brahman sind! Yoga ist nicht nur ein umfangreiches System von physischen Übungen. Es ist eine geistige Disziplin, die vorgibt, die Seele zur samadhi, zur vollkommenen Einheit mit dem göttlichen Wesen zu führen. Samadhi ist der Zustand, in dem das Natürliche und das Göttliche eins werden, der Mensch und Gott werden eins, ohne Unterschied. ( Quelle: Brad Scott: Exercise or religious practice? Yoga: What the teacher never taught you in that Hatha Yoga class” - in the Watchman Expositor Vol. 18, Nr. 2, 2001).
Eine solche Sichtweise steht dem Christentum radikal entgegen, das zwischen Schöpfer und Geschöpf, zwischen Gott und Mensch, klar unterscheidet. Im Christentum ist Gott der „Andere“, nie das Selbst. Es ist traurig, dass einige Förderer von Yoga, Reiki und anderen Disziplinen und Meditationen einzelne Bibelstellen falsch zitierten, um ihre Argumente zu untermauern. Zum Beispiel, „du bist der Tempel Gottes“, „das lebendige Wasser fließt aus dir“, „du wirst in mir sein, und ich in dir“, „nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“, usw., wurden zitiert, ohne den Kontext und die Bedeutung dieser Worte in der Bibel zu verstehen. Es gibt sogar Leute, die Jesus als Yogi darstellen. Wir können heute solche Bilder von Jesus in Klosterkapellen und Sakristeien sehen – Jesus dargestellt in Yogi Haltungen zur Meditation!
Jesus „einen Yogi“ zu nennen, bedeutet, seine ihm innewohnende Göttlichkeit, Heiligkeit und Vollkommenheit zu leugnen. Es erweckt den Eindruck, dass Er eine gefallene Natur besitzt, die der Unwissenheit und der Illusion (Maya) unterworfen ist, und dass Er durch die Übungen und der Disziplin des Yoga vom Zustand seines Menschseins befreit werden müsste. Yoga ist nicht vereinbar mit der christlichen Spiritualität weil es pantheistisch ist (Gott ist alles, und alles ist Gott), und weil daran festgehalten wird, dass es nur eine Wirklichkeit gibt und dass alles andere Illusion oder Maya ist. Wenn es nur eine absolute Realität gibt und alles andere unwirklich ist, dann kann es keine Beziehung und keine Liebe geben. Der Mittelpunkt des christlichen Glaubens ist der Glaube an die Heilige Dreifaltigkeit, Vater, Sohn, und Heiliger Geist, drei Personen in einem Gott, das vollkommene Modell einer liebevollen Beziehung. Das Christentum dreht sich um Beziehungen, Beziehungen zu Gott und unter den Menschen: „Du sollst den Herrn deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten Lieben wie dich selbst.“ (Mt 22: 37-39).
Im Hinduismus sind Gut und Böse, ebenso wie Schmerz und Vergnügen imaginär (Maya), und deshalb unwirklich. Vivekananda, die meist beachteten Ikonen des modernen Hinduismus sagten: „Gut und Böse sind ein und dasselbe“ (Quelle: Vivekananda: „The yogas and other works“ published, Ramakrishna Vivekananda Centre NY 1953). Im Christentum ist das lästige Problem der Sünde als eine Beleidigung gegen die Heiligkeit Gottes, untrennbar von unserem Glauben, weil die Sünde der Grund ist, weshalb wir einen Erlöser brauchen. Die Menschwerdung, das Leben, das Leiden, der Tod und die Auferstehung von Jesus sind für uns Mittel zum Heil, das uns von der Sünde und ihren Folgen befreien wird. Wir dürfen diesen grundlegenden Unterschied nicht ignorieren, um Yoga und andere östliche Meditationsmethoden in die christliche Spiritualität einzufügen. Die Praktik des Yoga ist bestenfalls heidnisch, schlimmstenfalls okkult. Das ist die Religion des Antichristen und zum ersten Mal in der Geschichte wird sie überall in der westlichen Welt und in Amerika wie wild praktiziert. Es ist lächerlich, dass sogar Yoga Meister ein Kreuz oder ein christliches Symbol tragen, und die Menschen täuschen indem sie sagen, dass Yoga mit dem Hinduismus nichts zu tun habe, und dass es lediglich die Akzeptanz anderer Kulturen sei. Manche haben Yoga eine Maske von christlichen Gesten aufgesetzt und nennen es „Christliches Yoga“. Hier geht es nicht um ein Annehmen einer Kultur anderer Menschen; es geht um die Annahme einer anderen Religion, die mit unserer Religion und unseren religiösen Auffassungen nichts gemein hat.
Es ist schade, dass sich Yoga überall wild verbreitet hat, vom Kindergarten bis zu allen Formen von Ausbildungseinrichtungen in der Medizin, der Psychologie, usw. Es nennt sich eine Wissenschaft, wobei es überhaupt keine Wissenschaft ist. Es wird unter dem Titel „Entspannungstherapie“, „Selbsthypnose“, „kreative Visualisation“, „Centering“, usw. verkauft. Das Hatha Yoga, eine in Europa und Amerika weit verbreitete Art, dient zur Entspannung und sorgt für nicht anstrengende Übungen; es ist eines der sechs anerkannten Systeme des orthodoxen Hinduismus. Seine Wurzeln sind religiös und mystisch, eine der gefährlichsten Formen von Yoga. ( Quelle: Dave Hunt: „the seduction of Christianity“ Seite 110). Denken Sie an die Worte des Hl. Paulus: „Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts“ (2 Kor 11: 14). Es stimmt, dass viele Menschen durch Yoga und andere östliche Methoden der Meditation und des Gebets geheilt werden. Hier sollten Christen sich fragen, ob sie Heilung und materielle Gaben brauchen, oder ihren Gott Jesus Christus, an Den sie glauben, Der die Quelle aller Heilungen und der guten Gesundheit ist.
Der Wunsch, Gott zu werden ist die erste und die zweite Sünde in der Schöpfungsgeschichte, wie sie chronologisch in der Bibel dargestellt wird: „Du aber hattest in deinem Herzen gedacht: Ich ersteige den Himmel; dort oben stelle ich meinen Thron auf, über den Sternen Gottes; auf den Berg der (Götter)Versammlung setze ich mich, im äußersten Norden. Ich steige weit über die Wolken hinauf, um dem Höchsten zu gleichen.“ (Jes 14: 13-14). Die Schlange sagte zur Frau: „Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.“ (Gen 3: 4-5). Die Philosophie und die Ausübung von Yoga basieren auf dem Glauben dass Gott und der Mensch eins sind. Es wird einem gelehrt, sich auf sich selbst, statt auf den Einen Wahren Gott zu fokussieren. Die Teilnehmer werden ermutigt, die Antworten auf die Probleme und Fragen des Lebens in ihren eigenen Gedanken und ihrem Gewissen zu suchen, anstatt die Lösungen durch den Heiligen Geist im Wort Gottes zu finden, wie das im Christentum der Fall ist. Definitiv wird man der Täuschung durch den Feind Gottes ausgesetzt, der nach Opfern sucht, die er Gott und der Kirche entreißen kann. (1 Petr 5: 8).
Die letzten acht Jahre predige ich das Wort Gottes hauptsächlich in den Europäischen Ländern, die einst die Wiege des Christentums waren. Von dort kamen Verkünder, Missionare, Märtyrer und Heilige. Können wir Europa heute noch christlich nennen? Stimmt es nicht, dass Europa all seine christlichen Konzepte und Werte aus dem Leben ausradiert hat? Warum schämt sich Europa, sich zu seinen christlichen Wurzeln zu bekennen? Wo sind die moralischen Werte und die Ethik, die seit Jahrhunderten von den Europäern praktiziert, und durch die kühne Verkündigung des Evangeliums Christi an andere Länder und Kulturen weitergegeben worden sind? An den Früchten werdet ihr den Baum erkennen! Ich glaube, dass diese Zweifel und Verwirrungen, Glaubensabfall und Untreue, religiöse Kälte und Gleichgültigkeit nach Europa gekommen sind, seit die östliche Mystik und Meditation, Esoterik und New Age Praktiken in den Westen gebracht wurden. In meinen charismatischen Exerzitien kommt die Mehrheit der Teilnehmer mit verschiedenen moralischen, spirituellen, psychischen und physischen Problemen, um befreit und geheilt zu werden, und um durch die Kraft des Heiligen Geistes ein neues Leben zu empfangen. Mit aller Herzensaufrichtigkeit kann ich sagen, dass 80% bis 90% der Teilnehmer bei Yoga, Reiki, Reinkarnation, usw. gewesen sind, die zu den Praktiken der östlichen Religionen gehören. Dort haben sie den Glauben an Jesus Christus und an die Kirche verloren. In Kroatien, Bosnien, Deutschland, Österreich und Italien hatte ich eindeutige Fälle, bei denen einzelne Personen, die von den Mächten der Finsternis besessen waren, ausriefen: „Ich bin Reiki“, „ Ich bin Mr. Yoga“. Sie haben sich als Personen mit diesen Konzepten identifiziert, während ich um Heilung für sie betete. Später musste ich ein Befreiungsgebet über sie sprechen, um sie von der Besessenheit durch das Böse zu befreien.
Es gibt Menschen, die sagen: „Es ist nicht falsch, diese Übungen zu machen, es reicht, wenn man nicht an die Philosophien glaubt, die dahinter stecken.“ Die Förderer von Yoga, Reiki, usw., bestätigen selber ganz klar, dass man die Philosophie und die Praxis nicht trennen kann. Ein Christ kann also auf keinen Fall die Philosophie und die Praxis von Yoga akzeptieren, denn das Christentum und Yoga sind zwei unterschiedliche Sichtweisen, die sich gegenseitig ausschließen. Das Christentum sieht in der Sünde das Hauptproblem des Menschen, der Misserfolg beiden zu entsprechen: dem Charakter und den Richtlinien eines moralisch vollkommenen Gottes. Der Mensch ist von Gott entfremdet, und er braucht die Versöhnung. Die Lösung ist Jesus Christus „Das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt“. Durch den Tod Jesu am Kreuz, hat Gott die Welt mit sich versöhnt. Jetzt ruft Er den Menschen dazu auf, in Freiheit alle Erträge seines Heils, durch den Glauben an Christus allein, zu empfangen. Im Gegensatz zu Yoga, sieht das Christentum die Erlösung als ein freies Geschenk, das nur empfangen, nie aber verdient oder durch eigene Anstrengung oder Werke erreicht werden kann. Was man heute in Europa und anderswo braucht, ist die kraftvolle Verkündigung der Botschaft Christi, die aus der Bibel stammt und von der Kirche ausgelegt wird, um die Zweifel und Verwirrungen auszuräumen, die unter den Christen im Westen weit verbreitet sind, und sie zum Weg, zur Wahrheit und zum Leben zu bringen: zu Jesus Christus. Nur die Wahrheit kann uns befreien.
Josef Karl und seine Frau Sabine sind mit ihren Familien die Kärntner und österreichischen europäischen Knödelkönig und Knödelkönigin. Privatleute und Gastwirte schwören auf hausgemachten Knödel. Handgemacht verkaufen sie jedes Jahr mehr als 20 000 Stück verschiedener Knödelsorten. Jeder Knödelwunsch wird „erfüllt“!
Sabine Sabknödelie ist junggeblieben und schon seit vielen Jahren Unternehmerin.
Die „Sabknödelies“ sind die einzigen Knödelproduzentin Europas, die über 101 verschiedene Sorten von Knödeln individuell herstellen.
Sie beliefert Hunderte Privatleute, Kindergärten, Gastronomiebetriebe und Großküchen mit einem einfachen, traditionellen Gericht: Kärntner Knödel, natürlich in den Varianten mit Käsesorten, "Nasenknödel", "Herbstknödel, Winterknödel, Sommerknödel, „Kasnudel“, Schwarzpolentaknödel, Käseknödel, Fleischalanknödel, Ausrichtknödel, Diffamknödel, Ratschknödel, Freiheitsknödel, Hochzeitsknödel, Kasknödel, Miriswurschtknödel, Frühlingsknödel", Wurstknödel, Grammel-, Selchfleisch- oder Bratfülle. Jeder Knödelwunsch wird produziert. (Grantenknödel, Knödelwurst, „Freudvollknödel“, Grammelwurstknödel, Käswurstknödel ) "Verzeihungsknödel", "Rauswutknödel", Einkehrtagknödel", "Euroknödel", "Ritschertknödel", „Diätknödel“, Semmelknödel, Computerknödel, Abnehmknödel, Bitterstoffknödel, Knackwurstknödel, Kafeeknödeln, „Herzeigknödel“, „Herzlichkeitsknödel“, Coronaknödel, Märchenknödel, „Glaubensknödel“, „Freiheitsknödeln“, Kinderknödel, Brezenknödeln, Virusfreiknödel, Rauchkuchlknödel, Nichtraucherknödel, Almfestknödel, Skialmknödel, Pentglagowoteknödel, Jawohl Knödel“Abfahrtsknödel, Autobahnknödel, „Pubertätsknödel“, Reisknödel, Süßknödel, Segelknödel, Herzileinknödel, Bootknödel, Miniknödel, Kartoffelknödel. Sterzknödel, Lachjogaknödel, Rote Nasen Knödel, Freundesknödel, Feindknödel, Vorsichtknödel, Ordnungsknödel, Vertrauensknödel, Familienknödel, Freundschaftsknödel, "Gutdenkknödel, Gutsprechknödel, Gutlebenknödel.
E-Mail gottliebtdich@immerundewig
Lockdown - Pentglagowote
Ab Dienstag stehen in Österreich weite Teile des Landes wieder still, Kultureinrichtungen müssen schließen, Veranstaltungen sind verboten. Für Kirchen und Religionsgemeinschaften gelten allerdings Ausnahmen: Gottesdienste dürfen weiterhin stattfinden. Daran gibt es Kritik.
Mit scharfen Worten kritisierte die „Initiative Religion ist Privatsache“ in einer Aussendung am Sonntag die Ausnahme für Gottesdienste vom Veranstaltungsverbot als „sachlich nicht gerechtfertigt, klientelpolitisch motiviert und potenziell gemeingefährdend“. Sprecher Eytan Reif kritisierte, dass Schülerinnen und Schüler der Oberstufe während des Lockdowns zuhause bleiben müssen, „religiöse Veranstaltungen“ aber weiterhin möglich sein werden. Anhand dieser Regelung zeige sich, dass in Österreich Religion der Bildung vorgezogen würde, so Reif, der eine „weltanschauliche Diskriminierung“ beklagt.
„Es ist nicht erklärbar, dass religiöse Veranstaltungen, bei denen es nachweislich bereits Übertragungen gab, stattfinden dürfen und andere Veranstaltungen, die der psychischen Gesundheit förderlich wären, nicht zustande kommen", mit diesen Worten wird der praktische Arzt Rainer Brandl in der Aussendung zitiert. Es gab in den vergangenen Monaten Clusterbildungen in Kirchen – etwa in Freikirchen in Oberösterreich, aber auch in einer serbisch-orthodoxen Kirche in Wien.
In einem Offenen Brief wandten sich in der Causa auch die „Atheisten in Österreich“, ein Verein „für Atheisten, Agnostiker und Religionskritische“, an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). „Ausgerechnet im Bereich der Religionsausübung“ sei persönliche Anwesenheit erlaubt, um ein Bedürfnis zu befriedigen, das „kein Grundbedürfnis“ darstelle, so der Vorwurf. (Atheistischer Verein ist auch eine Glaubensgemeinschaft, und wenn das kein Bedürfnis ist, um die Atheisten zu befriedigen, warum dann dieser Verein. Ich persönlich bin beim "Pentglagowote" "Verein" , ist kein echter Verein, wir stehen in beiden Welten!
Der Verein kritisiert in dem Schreiben, „falsch verstandene Rücksicht auf die religiösen Bedürfnisse Einzelner“. Gleichsam würden damit „unnötige Cluster“ riskiert, deren Opfer sich letztlich nicht auf die jeweilige Gruppe religiöser Anhängerinnen und Anhänger beschränken würde.
Gottesdienste bleiben erlaubt, es wird aber auch mehr Abstand gesetzt
Gerade religiöse Veranstaltungen würden immer wieder zu den sogenannten „Superspreadern“ gehören. „Bitte überlegen Sie sich, wie Sie zum Schutz der Gottesdienstbesucher, von denen viele demografisch in die Risikogruppe fallen, beitragen können, indem Sie Auflagen für Gottesdienste und religiöse Aktivitäten erlassen, die mit anderen Bereichen vergleichbar sind“, heißt es in dem Schreiben an die Regierungsmitglieder.
Bundeskanzler Kurz sagte auf die Sonderstellung der Religionsgemeinschaften im Ö1-Morgenjournal am Montag: „Der Bereich der Religion ist ein ganz besonders heikler“. Es gehe bei den Einschränkungen immer um die Frage der Abwägung besonderer Grundrechte.
Am Sonntag hatte Kultusministerin Susanne Raab in einer Aussendung erklärt, es sei „wichtig, dass eine gemeinsame Religionsausübung in Form von öffentlichen Gottesdiensten weiterhin möglich sein wird, weil sie den Gläubigen in dieser herausfordernden Zeit auch viel Halt geben“. Raab lobte zudem die bisherige Zusammenarbeit mit den Religionsgemeinschaften, die „alles tun“ würden, „damit sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet“.
Kultusministerin Susanne Raab lobte die Zusammenarbeit mit Kirchen- und Religionsvertretern
Religionsfreiheit und damit auch die Feier von öffentlichen und privaten Gottesdiensten ist in Österreich ein von der Verfassung geschütztes Recht. Doch schon davor, im Staatsgrundgesetz 1867, wurde die Religionsfreiheit festgeschrieben. Hintergrund war die Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Religion. Der gesetzliche Schutz sollte Verfolgung und Repressalien unterbinden.
Auf die Geschichte bezieht sich auch der Nationalratsabgeordnete Michel Reimon (Grüne) in einem Facebook-Posting, in dem er die Entscheidung, religiöse und politische Veranstaltungen – wie Gottesdienste und Demos – vom Lockdown auszunehmen, verteidigt: „Religionsgemeinschaften wurden in der Geschichte schon grausam verfolgt, Mitglieder von Sportvereinen noch nicht so. Politische Kundgebungen wurden schon mit Gewalt unterdrückt, unpolitische Theatervorstellungen nicht.“
Er reagierte damit auf – auch in den Sozialen Medien – geäußerte Kritik daran, dass die wirtschaftlich besonders hart getroffene Kulturszene mit dem Veranstaltungsverbot weiter beschränkt werde, während religiöse Veranstaltung erlaubt bleiben. Aufgrund der Geschichte der Verfolgung schütze „die Verfassung die Rechte von Religionsgemeinschaften und Kundgebungen besonders vor der Regierung, jene von Sportvereinen und Publikum nicht extra.“
Beim ersten Lockdown im Frühjahr hatten die Religionsgemeinschaften in Absprache mit der Regierung, Gottesdienste freiwillig eingestellt. So waren etwa Kirchen und Moscheen nur noch für das persönliche Gebet geöffnet. Auch damals hatte es keine gesetzliche Verpflichtung dazu gegeben.
Beim neuerlichen Lockdown soll es vorerst weiterhin Gottesdienste geben. Doch die Religionsgemeinschaften verschärfen in Absprache mit dem Kultusministerium ihre Coronavirus-Schutzmaßnahmen. Die römisch-katholische Kirche nannte etwa, den Einsatz von Online-Angeboten, die kürzere Dauer von Gottesdiensten und die Absperrung jeder zweiten Kirchenbank.
Schon in den vergangenen Wochen hatte die katholische Kirche die Schutzmaßnahmen der aktuellen Lage angepasst und laufend verschärft. Schon bisher gilt für Gottesdienste im Innenbereich ein Mindestabstand von einem Meter und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Ab Dienstag ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern bei Gottesdiensten einzuhalten. Besondere Regeln gelten auch bei der Taufe, Erstkommunion und Firmung.