In Maria Zell ist Maria Muttergottes die Königin!
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In Maria Zell ist Maria Muttergottes die Königin, sie führt uns zum Gottes Trohn, Gott ist König, Herr Jesus Christus sein Sohn, bitte hilf uns allezeit, auch intelligent in der Dreifaltigkeit zu bleiben - Der Heilige Geist führt uns ewiglich!
EMC - Es Macht Christus - Jesus der Sohn Gottes in der Dreifaltigkeit, eine Person wird dreimal verehrt!
KircheKEOA9019 gegründet "Menschenionischesoftware"
EAC eurabicool 1.0 gesegnete Webseite Gottes - jeder der dies liest ist sofort gesegnet!
Sunfixworld die Idee https://www.bibeltv.de/live-gottesdienste/
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Zölibat befreit den Priester von Situationen, Kern des Zölibates ist, dass der Priester Jesus Christus präsentiert, er ist nicht nur Mensch geworden sondern auch Mann geworden.
Leviten, Stamm Levi, ganz für Gott da ist. Der Priester sollte ganz für Jesus Christus da sein. Der Priester sollte vor einer Funktion bewahrt werden.
Amazonien, nicht Patscha Mama, sondern Muttergottes Maria. Diese große Frau die wir verehren, Gottesmutter Maria ist diejenige, an die wir glauben.
Patschamama Figur, ist was anderes, nackte schwangere Frau, die hat der Papst bei der Synode deutlich gemacht, unsere Mutter ist Maria, Muttergottes, Vatikan Monats Magazin, Guido Horst, Bade Paul, Muttergottes von Guadalupe.
GOTT IST DIE LIEBE - WIR SOLLTEN AUF GOTT ZUGEHEN - GOTT WARTET
Im Vater Unser liebt uns Gott, GOTT IST LIEBE, er holt uns immer wieder zu sich, und würde uns vor jeder Versuchung bewahren. Er lässt zu, er lässt Erfahrungen zu.
Ist Jesus Christus Dein unberaubbarer Herr - Der Auferstandene?
DIESER TEXT IST ALS BUCH IM BUCHHANDEL ERHÄLTLICH!
1. IST GOTT SCHULD AM SÜNDENFALL?
Gott - ein schwarzer Pädagoge?
Die Schlange als Erlöserin von einem bösen Gott?
Gott als moralische Ursache des Sündenfalls?
Sündenfallgeschichte ohne Gott
Protest gegen den Gott der Sündenfallgeschichte
2. NICHT NUR EIN MÄRCHEN: WIE MAN DIE PARADIESGESCHICHTE RICHTIG VERSTEHT
Nicht nur Mythos, sondern exemplarische Geschichte
3. SCHÖPFUNG: WIE DER MENSCH IN GOTT GRÜNDET
4. SÜNDENFALL: WIE MAN GOTT VERLIERT
Selbstabschließung vom göttlichen Wurzelgrund
Sein wie Gott - höchste Verheißung und schlimmste Versuchung
Ein Verbot als Preis für die menschliche Freiheit?
Was Gott dem Menschen nicht geben kann, selbst wenn er wollte
Die Parabel von der perfekten Spinne
Der Mensch: nicht grenzenlos, aber auf Grenzenlosigkeit hin
Liebe, und tu was du willst? - Das Gottesgesetz und der Baum des Lebens
Die verbotene Erkenntnis von Gut und Böse
Wie kommt das Böse in eine gute Welt?
5. SCHULD, SCHAM UND STRAFE: AUSWIRKUNGEN DES SÜNDENFALLS
Sie erkannten, dass sie nackt waren - und schämten sich
6. VOM MISSTRAUEN ZUM MASSENMORD: DIE DYNAMIK DER SÜNDE
Kain und Abel: Eine weitere Falle Gottes?
Lüge und Mord als Früchte der Sünde
Sintflut: Eskalation der Gewalt bis zur Selbstvernichtung der Welt
7. MIMETISCHE BEGIERDE: WIE DER MENSCH OHNE GOTT TICKT
Dinge - Positionen - Menschen: Alles kann zum Objekt der Begierde werden
Die Frucht der Begierde ist der Hass
Spiele der Liebe - Spiele der Macht
Gott sei Dank gibt es Bösewichte
Erbsünde: Kann denn Sünde erblich sein?
Eine Hülle über Mensch und Nationen
Der Rückweg in das Paradies ist versperrt
Wer kann dann noch gerettet werden?
1. Der Mensch, geschaffen als Gottes Ebenbild: Genesis 1,26-28
2. Der verbotene Baum: Genesis 2,9.16-17
Eine Jesus Christis Gleichnis ist eine Aussage, welche die von uns in unserem Leben gottgewolten Lebenspläne hervorrufen soll, indem wir sie wiederholt nachdenken, feststellen, Gott loben, preisen, ehren danken und aufschreiben, so finden wir Gotteswillen. Unberaubare Quelle Jesus Christus!
Herr Jesus, wende dich mir zu
und errette mich
Da gibt es keinen Zweifel drüber. Gott verdient es, an erster Stelle zu sein. Je mehr man darüber nachdenkt, desto klarer wird, daß wir unserem Schöpfer alles, wirklich alles verdanken. Und das ist schön. Wer mag nicht gerne einen reichen, wohlhabenden Vater haben, der einem im Leben alle Wege ebnet? Und wenn dieser Vater auch noch die freundlichste und liebevollste Person im ganzen Universum ist, dann hat man einen solchen Vater noch lieber.
Nichts anderes ist es mit Gott, unserem himmlischen Vater. Er verdient es, daß wir ihn vor alles andere setzen. Nicht unseren Sorgen. Nicht unseren Ängsten. Nicht unserer Sehnsucht nach Zweisamkeit, nicht unserem Geld, nicht unserer Gesundheit, sondern Gott sollen, dürfen und „müssen“ wir unsere größte Aufmerksamkeit schenken. „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ (2. Mose / Exodus Kapitel 20, Vers 3; Menge Bibel, 1939)
Natürlich ist es in diesem irdisch-weltlichem System schnell möglich, daß wir andere Dinge die wichtigere Rolle spielen lassen. Aber korrigieren wir das immer wieder.
Es ist so: Je mehr wir Gott kennenlernen (sein Wort, die Bibel, lesen; mit ihm täglich alles bereden), desto zwangsläufiger nimmt er den wichtigsten Platz in unserem Leben ein, weil wir einfach mehr und mehr erkennen, wie herrlich unser Schöpfer ist.
„Vertraue auf den HERRN mit ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf eigene Klugheit; denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dir die Pfade ebnen.“ (Sprüche Kapitel 3, Verse 5-6; Menge Bibel, 1939)
Denken Sie über obige Zusicherung nach. Mit Gott wird alles immer einfacher und schöner und leichter. Selbst Schicksalsschläge sind leichter durchzustehen, wenn wir Gott in unserem Leben machen lassen. Er ebnet uns alle Wege.
Machen Sie sich auch klar: Gott weiß alles. Und: Gott ist perfekt. Überlegen Sie mal… und wir würden diesen perfekten, allwissenden, uns über alles liebenden himmlischen Vater nicht machen lassen? Wir wären ganz schön dumm. Also: Räumen wir Gott mehr und mehr Gewicht in unserem Leben ein; setzen wir ihn mehr und mehr dorthin, wo dieser perfekte, allmächtige, uns liebende Vater hingehört, nämlich an die erste Stelle in unserem Denken und Leben.
Auf geht’s —
Bereden Sie mit Gott alle anstehenden Entscheidungen. Und haben Sie keine Angst, auch mal Fehler zu machen. Gott ist auch dann da, um Ihnen zu helfen.
Bitten Sie Gott um seinen Ratschlag, ehe Sie Menschen fragen.
Bitten Sie Gott, daß er umfassend und gut für Sie sorgt.
Vergessen Sie nicht, Gott zu danken, wenn schöne Dinge geschehen, wenn Sie gesund sind, wenn Sie sich freuen, wenn Sie seine herrliche Schöpfung genießen. Danken Sie Gott, denn er stellt das alles für Sie zur Verfügung.
Geben Sie von Ihren Einnahmen „an Gott“ zurück. Spenden Sie für bedürftige Menschen, unterstützen Sie finanziell die Verbreitung von Gottes herrlicher Botschaft.
Gewöhnen Sie sich an, Gott auch dafür zu danken, wenn Sie zu essen haben. Das ist nicht normal. Millionen von Menschen gehen hungrig ins Bett. Unser Dank an Gott nicht mit schlechtem Gewissen oder trauriger Miene, sondern voll freudiger Dankbarkeit.
Lesen Sie täglich in Gottes Wort.
Ich mag diesen Tipp: Sagen Sie morgens, wenn Sie wach werden, Gott Guten Morgen!. Nicht Ihren Sorgen. Nicht Ihren Ängsten. Nicht Ihrer Tagesplanung, sondern Ihrem Schöpfer.
All diese Dinge müssen nicht mit stundenlangen Gebeten verbunden sein. Es ist wie mit dem besten Freund. Man versteht sich einfach so. Ein kurzer Blick, ein kurzes Nicken, zwei, drei Worte, alles klar (damit man eine solche gute Beziehung haben kann, sind natürlich auch lange Gespräche / Gebete notwendig; aber fangen Sie doch einfach mal an). Also Ihr „Vielen Dank, Papa, für (…)“ ist ausreichend. Ihr „Guten Morgen, mein lieber Gott“ genügt als Anfang.
Wissen Sie, was passiert, wenn Sie Gott mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben rücken? Dies: „trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das andere obendrein gegeben werden.“ (Jesus in Matthäus Kapitel 6, Vers 33; Menge Bibel, 1939)
Haben Sie gelesen? Sie bekommen dann von Ihrem Vater alles mehr als reichlich, wofür sich das irdisch-weltliche System abstrampelt. Und viel Wichtigeres: Sie fühlen sich erfüllt, zu Hause, geborgen, glücklich.
Wissen Sie, wie herrlich Gott ist? So: Sie können ihn auch um seine Hilfe bitten, daß Sie ihn mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben setzen. Sagen Sie ihm: ‚Lieber Gott, helfe mir dabei, daß ich dich mehr und mehr an erste Stelle in meinem Leben setzen. Du verdienst es.‘
Papst Franziskus über den Widersacher
Bemerkenswert oft spricht Papst Franziskus über den Teufel und die Bedrohung, die von ihm ausgeht – ein Thema, das in der Verkündigung lange Zeit zu kurz gekommen ist. Im Folgenden Ausschnitte aus zwei Wortmeldungen des Papstes:
Der Zweikampf zwischen Jesus und Satan vollzieht sich in einem Schlagabtausch mit Zitaten aus der Heiligen Schrift. Denn um Jesus vom Weg des Kreuzes abzubringen, führt der Teufel ihm die falschen messianischen Hoffnungen vor Augen: den wirtschaftlichen Wohlstand, worauf die Möglichkeit verweist, Steine in Brot zu verwandeln; den spektakulären und auf Wunder ausgerichteten Stil, verbunden mit der Vorstellung, sich vom höchsten Punkt des Tempels in Jerusalem in die Tiefe zu stürzen und sich von Engeln retten zu lassen; und schließlich den schnellsten Weg zu Macht und Herrschaft im Austausch gegen einen Akt der Anbetung Satans.
Es handelt sich um drei Gruppen von Versuchungen: auch wir kennen sie gut! Jesus weist entschlossen all diese Versuchungen zurück und bekräftigt den festen Willen, dem vom Vater bestimmten Weg zu folgen, ohne Kompromisse mit der Sünde und der Logik der Welt.
Achtet gut darauf, wie Jesus antwortet. Er tritt mit dem Satan in keinen Dialog, wie dies Eva im irdischen Paradies getan hatte. Jesus weiß gut, dass man mit dem Satan keinen Dialog führen kann, weil er so verschlagen ist. Statt mit ihm in einen Dialog zu treten, wie dies Eva getan hatte, trifft Jesus daher die Entscheidung, im Wort Gottes Zuflucht zu suchen, und antwortet mit der Kraft dieses Wortes.
Erinnern wir uns daran: Im Augenblick der Versuchung, unserer Versuchungen: kein Argumentieren mit dem Satan, sondern immer verteidigen durch das Wort Gottes! Und das wird uns retten. In den Antworten, die der Herr dem Satan gibt, indem er das Wort Gottes benutzt, erinnert er uns vor allem daran, dass ,der Mensch […] nicht nur von Brot [lebt], sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4; vgl. Dtn 8,3); und das gibt uns Kraft, es stützt uns im Kampf gegen die weltliche Denkart, die den Menschen auf die Ebene seiner Grundbedürfnisse sinken und ihn den Hunger nach dem verlieren lässt, was wahr, gut und schön ist, den Hunger nach Gott und seiner Liebe. Er erinnert außerdem daran, dass es in der Schrift auch heißt: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen« (V. 7), da der Weg des Glaubens auch durch die Finsternis, den Zweifel führt und sich von Geduld und beständiger Erwartung nährt. Schließlich weist Jesus darauf hin, dass in der Schrift steht: »Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen « (V. 10); das heißt: wir müssen uns der Götzen entledigen, der Nichtigkeiten, und unser Leben auf dem Wesentlichen aufbauen.
Diese Worte Jesu werden dann in seinem Handeln konkrete Entsprechung finden. Seine absolute Treue gegenüber dem Liebesplan des Vaters wird ihn nach etwa drei Jahren zum abschließenden Entscheidungskampf mit dem »Herrscher dieser Welt« (Joh 16,11) führen, in der Stunde des Leidens und des Kreuzes, und dort wird Jesus seinen endgültigen Sieg davontragen, den Sieg der Liebe!
Aus der Ansprache zum Angelus am 9.3.14
Das Leben Jesu war ein Kampf. Er ist gekommen, um das Böse zu besiegen, um den Fürsten dieser Welt, um den Teufel zu besiegen. (…) Auch wir sind versucht, auch wir sind Gegenstand des Angriffs des Teufels, weil der Geist des Bösen unsere Heiligkeit nicht will, er will das christliche Zeugnis nicht, er will nicht, dass wir Jünger Jesu sind. Die Versuchung des Teufels hat drei Merkmale und wir müssen sie kennen, um nicht in die Falle zu gehen. Was macht der Teufel, um uns vom Weg Jesu zu entfernen? Die Versuchung beginnt harmlos, aber wächst an: sie wächst immer. Zweitens: sie wächst und steckt einen Anderen an, sie geht auf einen Anderen über, sie versucht, gemeinschaftlich zu sein. Und am Schluss rechtfertigt sie sich, um die Seele zu beruhigen. Die Versuchung: wächst, steckt an und rechtfertigt sich…)
Alle stehen wir in der Versuchung, weil das Gesetz des geistlichen Lebens, unseres christlichen Lebens, ein Kampf ist: ein Kampf. Denn der Fürst dieser Welt – der Teufel – will unsere Heiligkeit nicht, er will nicht, dass wir Jesus nachfolgen. Jemand von euch, ich weiß nicht, mag vielleicht sagen: ‚Aber Pater, wie altmodisch du doch bist: im 21. Jahrhundert vom Teufel reden!’ Aber schaut zu: den Teufel gibt es! Den Teufel gibt es. Auch im 21. Jahrhundert!
Auszug aus der Predigt in der Kapelle des „Domus Sanctae Martae“ am 11.4.14
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Atme in mir, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, daß ich das Heilige nimmer verliere.
Dem hl. Augustinus (3.11.354 - 28.8.430) zugeschrieben
Lieber Heiliger Geist, Du atmest in mir, damit ich Heiliges denke.
Lieber Heiliger Geist, du treibst mich dorthin, damit ich Heiliges tue.
Lieber Heiliger Geist, du lockst mich, damit ich Heiliges liebe.
Lieber Heiliger Geist. du stärktst mich, sodaß ich Heiliges hüte.
Lieber Heiliger Geist, du denkst in mir, sodaß ich liebevoll spreche.
Hüte mich, du Heiliger Geist, daß ich das Heilige nimmer verliere.
Lieber Heilige Geist, du lenkst mich. sodaß ich gerade gehe.
Lieber Heilige Geist, du behütest meine Gedanken, damit ich angenehmes schreibe.
Eine weltweite Gemeinschaft von 349 Kirchen auf der Suche nach Einheit in gemeinsamem Zeugnis und christlichem Dienst
Gemeinsame Arbeitsgruppe mit der römisch-katholischen Kirche
Unter den Kirchen, die nicht Mitglied des ÖRK sind, ist an erster Stelle die römisch-katholische Kirche zu nennen.
Seit 1965 hält eine Gemeinsame Arbeitsgruppe (JWG), die in gemeinsamer Trägerschaft des ÖRK und der römisch-katholischen Kirche steht, regelmäßige Tagungen ab, um über Fragen von gemeinsamem Interesse zu diskutieren und die Zusammenarbeit zu stärken. Die Tagungen der vollen Arbeitsgruppe finden einmal im Jahr statt, eine kleinere Exekutivgruppe tagt jeweils zwei Mal zwischen diesen Treffen. Der Direktor des ÖRK-Programms "Der ÖRK und die ökumenische Bewegung im 21. Jahrhundert" fungiert als Ko-Sekretär der Gemeinsamen Arbeitsgruppe und hilft, die Kontakte zwischen dem Rat und den Dikasterien (Ämtern) des Vatikans über den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen zu koordinieren.
Die JWG ist eine internationale Arbeitsgruppe, die mit regionalen und lokalen kirchlichen Einrichtungen zusammenarbeitet. Der ÖRK ist mit 17 Mitgliedern und Beratern/innen vertreten, die die ganze ÖRK-Gemeinschaft repräsentieren (Kirchentraditionen, Konfessionen, Regionen, bestimmte Kategorien wie Geistliche und Laien, Frauen und Männer, junge Menschen). Der Päpstliche Rat ernennt eine gleichgroße Zahl von Vertretern/innen. Die JWG bietet den Rahmen, in dem römisch-katholische Kirche und ÖRK über wichtige Fragen ihrer gegenseitigen Beziehungen diskutieren und sich über Erfahrungen austauschen können, die Mitgliedskirchen des ÖRK und ihre Gemeinden auf Ortsebene mit römisch-katholischen Gemeinden machen.
Die JWG-Studien werden entweder von Mitgliedern der Arbeitsgruppe oder von Experten/innen beider Trägerorganisationen durchgeführt. Auf der Agenda der JWG stehen mehrere Anliegen, die der ÖRK auch in seiner Programmarbeit behandelt, wie z.B. Lehrfragen, Fragen zu Mission, Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung, ökumenische Ausbildung und Jugend.
Obwohl die römisch-katholische Kirche nicht Mitglied des ÖRK ist, arbeitet sie in der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung als Vollmitglied mit und entsendet eine Beraterin in das Team für Mission und Evangelisation. Ferner ernennt sie ein katholisches Mitglied im Lehrkörper des Ökumenischen Instituts Bossey, Schweiz, und gestaltet das geistliche Leben am Institut mit. Über den Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog arbeitet die römisch-katholische Kirche mit dem ÖRK-Team für interreligiösen Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit zusammen.
Am 30. August 2012 wurde dem Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Rahmen seiner 60. Tagung der Entwurf für eine Erklärung zur Einheit der Christen präsentiert, die der 2013 stattfindenden 10. ÖRK-Vollversammlung vorgelegt werden soll.
Der Zentralausschuss ist oberstes Leitungsgremium des ÖRK in der Zeit zwischen zwei Vollversammlungen und vertritt die 349 ÖRK-Mitgliedskirchen. Er tritt etwa alle achtzehn Monate zusammen und tagt derzeit in der Orthodoxen Akademie von Kreta in Kolympari, Griechenland. Laut der Erklärung ist die Kirche ein „Vorgeschmack auf die neue Schöpfung“, aufgerufen, „für die ganze Welt ein Zeichen für das Leben zu sein, das Gott für alle vorsieht“. Die Kirche wird gepriesen als ein Instrument, „die frohe Botschaft von Gottes Reich der Gerechtigkeit, des Friedens und der Liebe zu verbreiten“. Dr. Mary Tanner, ÖRK-Präsidentin aus Europa und Vorsitzende der Redaktionsgruppe für die Erklärung zur Einheit, sagte: „Es gelang uns, ein Verständnis für die ganzheitliche Vision der Einheit zu entwickeln, und wir sehen die Notwendigkeit, mit einem ganzheitlichen Programm fortzufahren – ein Programm, dessen unterschiedliche Teile sich gegenseitig ständig hinterfragen und gegenseitig erhellen und so zu einer umfassenden biblischen Vision von Einheit beitragen.“ Sie wies darauf hin, dass der Text „die Erkenntnisse der ökumenischen Reise“ sei, die wir „unserer Generation weiterzugeben haben“. Alice Fabian, ein Mitglied der Redaktionsgruppe von der Vereinigte Kongregationalistische Kirche des südlichen Afrika, sprach über die Vision der Erklärung. Sie legte dar, dass die Gruppe bemüht gewesen sei, ein „ansprechendes, schönes und poetisches Schriftstück“ zu verfassen, „welches das Wesen unseres kreativen Gottes, Gottes als Schöpfer, widerspiegelt“. Weiterhin sagte sie, die Gruppe habe sich darum bemüht, dass das Dokument „die wertvolle theologische Arbeit der Vergangenheit bekräftige, die heutigen Gegebenheiten anerkenne und Hoffnung und Anleitung für den weiteren Weg hin zu sichtbarer Einheit gebe“. Die Erklärung beginnt mit einer Reflexion über Erfahrungen und weist dabei auf die Spannung zwischen Hoffnung und Verzweiflung in unserer heutigen Welt und eine ähnliche Dynamik zwischen Momenten der Feier und solchen der Trauer in unseren Kirchen hin. Sie ruft dringend dazu auf, Gottes Gabe der Einheit zu bekräftigen und erneut auf den Aufruf zu reagieren, dieser Einheit in der Kirche und der ganzen Schöpfung größere Sichtbarkeit zu verleihen. ÖRK-Generalsekretär, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, sagte, die Erklärung zur Einheit sei ein bedeutsamer Beitrag zum Thema der kommenden 10. ÖRK-Vollversammlung in Busan, „Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“. „Wir sind aufgerufen, dies dort, wo wir leben, in das Leben der Menschheit zu bringen und in unser Engagement für die Einheit der ganzen Schöpfung einzubinden, indem wir das Gleichgewicht des Lebens und die besonders gefährdeten Aspekte und die schwierigsten Verhältnisse des Lebens achten“, sagte er. In seinen Überlegungen über die Art und Weise, wie diese Erklärung das Leben des ÖRK inspirieren kann, versicherte er: „[Es ist heute] noch dringlicher, dass wir unsere Bemühungen, die Einheit der Kirche sichtbar zu machen, fortsetzen, um ein einheitlicheres Verständnis unseres Glaubens und unserer Berufung zu erlangen, und dass dies in einem gemeinsamen Dienst und dem Teilen der Sakramente Ausdruck findet.“ Die Erklärung soll der 10. ÖRK-Vollversammlung in Busan, Republik Korea, im Herbst nächsten Jahres vorgelegt werden. Ihre Erarbeitung erfolgte auf Antrag des Zentralausschusses im Jahr 2011.
Was ist der Ökumenische Rat der Kirchen?
Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft von Kirchen, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Er ist eine Gemeinschaft von Kirchen auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in dem einen Glauben und der einen eucharistischen Gemeinschaft, die ihren Ausdruck im Gottesdienst und im gemeinsamen Leben in Christus findet. Er will auf diese Einheit zugehen, "damit die Welt glaube", wie es im Gebet Jesu für seine Jünger und Jüngerinnen heißt (Joh. 17,21).
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist unter den zahlreichen Organisationen der modernen ökumenischen Bewegung, deren Ziel die Einheit der Christen ist, die umfassendste und repräsentativste.
Die Mitgliedschaft des ÖRK umfasst mehr als 560 Millionen Christen in 349 Kirchen, Denominationen und kirchlichen Gemeinschaften aus über 110 Ländern: zu ihnen zählen die Mehrzahl der orthodoxen Kirchen, zahlreiche anglikanische, baptistische, lutherische, methodistische und reformierte Kirchen, sowie viele vereinigte und unabhängige Kirchen. Während die meisten ÖRK-Gründungsmitglieder europäische und nordamerikanische Kirchen waren, setzt sich die heutige Mitgliedschaft vorwiegend aus Kirchen in Afrika, Asien, der Karibik, Lateinamerika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie dem pazifischen Raum zusammen.
Für seine Mitgliedskirchen ist der ÖRK ein einzigartiger Begegnungsraum: hier können sie miteinander nachdenken, diskutieren, gemeinsam handeln und Gottesdienst feiern, können einander in Frage stellen und einander unterstützen, miteinander teilen und debattieren. Als Teil dieser Gemeinschaft haben die Mitgliedskirchen des ÖRK die Aufgabe,
die Kirchen aufzurufen zur Verwirklichung der sichtbaren Einheit in dem einen Glauben und der einen eucharistischen Gemeinschaft,
ihr gemeinsames Zeugnis in der Erfüllung ihrer missionarischen und evangelistischen Aufgaben zu fördern,
ihren christlichen Dienst zu erfüllen, indem sie Menschen in Not helfen, Schranken zwischen Menschen niederreißen, sich für Gerechtigkeit und Frieden sowie für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen und
Erneuerung in Einheit, Gottesdienst, Mission und Diakonie anstreben.
Einheit: Die Kirche und ihr Auftrag
Wesen und Auftrag der Kirche - Ein Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Auffassung
Hauptziel dieser Studie ist es, das zum Ausdruck zu bringen, was die Kirchen zum jetzigen Zeitpunkt zu Wesen und Auftrag der Kirche gemeinsam sagen können, und innerhalb dieser Übereinstimmung zu untersuchen, in welchem Maße die die Kirchen weiterhin trennenden Fragen überwunden werden können. Bei dem vorangegangenen Text Taufe, Eucharistie und Amt lief der Prozess auf einen Text hinaus, der als eine Konvergenzerklärung verstanden werden konnte. Der vorliegende Text soll den Kirchen erlauben, erste Schritte auf dem Weg zur Feststellung einer solchen Konvergenz zu machen, wie sie sich mittlerweile in einem multilateralen Kontext herausgebildet hat.
Berufen, die eine Kirche zu sein (Der Porto Alegre Ekklesiologie-Text)
Dieser kurze Text (ca. 2500 Wörter) wurde von den Mitgliedskirchen des ÖRK auf der Vollversammlung in Porto Alegre (Februar 2006) als Grundlage für ihre erneuerte Verpflichtung zur Suche nach sichtbarer Einheit angenommen. Er lädt die Kirchen zu neuen Gesprächen über die Qualität ihrer Gemeinschaft und über die Fragen ein, die sie weiterhin trennen. Diese Gespräche sollen im Geist des Miteinanders, aber auch der Offenheit und kritischen Auseinandersetzung erfolgen. Die ÖRK-Mitgliedskirchen werden um eine offizielle Stellungnahme bis zur nächsten Vollversammlung gebeten; auch Studiengruppen und Einzelne werden eingeladen, Stellung zu beziehen.
Die Einheit der Kirche als Koinonia: Gabe und Berufung (Erklärung zur Einheit, Vollversammlung von Canberra)
Dieser von Glauben und Kirchenverfassung ausgearbeitete Text ist eine der "Erklärungen zur Einheit", die über die Jahre hinweg von ÖRK-Vollversammlungen angenommen worden sind. Er stellt den Versuch dar, die Elemente zu benennen, die zur "vollen Gemeinschaft" der Kirchen gehören.
Taufe, Eucharistie und Amt (Studie der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung No. 111,"Lima-Papier")
Dieser bekannte Text (auch "Lima-Papier" genannt), der 1982 in Lima, Peru, vom Plenum der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung angenommen wurde, untersucht die wachsende Übereinstimmung - und die bleibenden Differenzen - in grundlegenden Bereichen des Glaubens und Lebens der Kirchen. Dieses ökumenische Dokument, das die bisher weiteste Verbreitung gefunden hat und mit dem die Kirchen sich am umfassendsten beschäftigt haben, hat bereits als Grundlage für viele zwischenkirchliche Vereinbarungen "gegenseitiger Anerkennung" gedient und bleibt bis heute gemeinsamer Bezugspunkt.
Towards a Common Date of Easter
In den meisten Jahren feiern evangelische und römisch-katholische Christen Ostern an einem anderen Tag als orthodoxe Christen (2007 und 2011 werden eine Ausnahme darstellen). Dieser Text, der von Glauben und Kirchenverfassung in Zusammenarbeit mit dem Rat der Kirchen im Mittleren Osten vorbereitet wurde, untersucht die Gründe, die zu den unterschiedlichen Osterterminen geführt haben, und unterbreitet einen Vorschlag, wie die Kirchen ein gemeinsames Datum für die Feier des Osterfests finden könnten.
Häufig gestellte Fragen zum Osterdatum
(Frühere Fassung) Das Wesen und die Bestimmung der Kirche - Ein Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Auffassung
Dieser Text, der eine Vorstufe der Ekklesiologie-Studie von Glauben und Kirchenverfassung darstellt, wurde 2000 bei Lembeck veröffentlicht und wird jetzt durch die Studie "Wesen und Auftrag der Kirche" ersetzt, die in der englischen Fassung 2005 als Faith and Order Paper Nr. 198 veröffentlicht worden ist. Der Text ist hier mit aufgenommen worden, um einen Vergleich zwischen den beiden Textfassungen zu ermöglichen.
Atme in mir, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, daß ich das Heilige nimmer verliere.
Dem hl. Augustinus (3.11.354 - 28.8.430) zugeschrieben
Lieber Heiliger Geist, Du atmest in mir, damit ich Heiliges denke.
Lieber Heiliger Geist, du treibst mich dorthin, damit ich Heiliges tue.
Lieber Heiliger Geist, du lockst mich, damit ich Heiliges liebe.
Lieber Heiliger Geist. du stärktst mich, sodaß ich Heiliges hüte.
Lieber Heiliger Geist, du denkst in mir, sodaß ich liebevoll spreche.
Hüte mich, du Heiliger Geist, daß ich das Heilige nimmer verliere.
Lieber Heilige Geist, du lenkst mich. sodaß ich gerade gehe.
Lieber Heilige Geist, du behütest meine Gedanken, damit ich angenehmes schreibe.
Ich liebe dich, mein Gott,
und mein einziger Wunsch ist,
dich bis zum letzten Atemzug meines Lebens zu lieben.
Ich liebe dich, o du mein unendlich liebenswürdiger Gott,
und ich möchte lieber in Liebe zu dir sterben, als ohne Liebe zu dir leben.
Ich liebe dich, Herr,
und die einzige Gnade, um die ich dich bitte, ist die,
dich ewig lieben zu dürfen.
Mein Gott,
wenn meine Zunge nicht in jedem Augenblick sagen kann,
dass ich dich liebe, so will ich,
dass mein Herz es dir so viele Male wiederholt, wie ich atme.
Hl. Pfarrer von Ars (1786 - 1859)
Schenke mir eine gute Verdauung, Herr, und auch etwas zum Verdauen.
Schenke mir Gesundheit des Leibes, mit dem nötigen Sinn dafür, ihn
möglichst gut zu erhalten. Schenke mir eine heilige Seele, Herr, die
das im Auge behält, was gut ist und rein, damit sie im Anblick der
Sünde nicht erschrecke, sondern das Mittel finde, die Dinge wieder in
Ordnung zu bringen.
Schenke mir eine Seele, der die Langeweile fremd ist, die kein Murren
kennt und kein Seufzen und Klagen, und laß nicht zu, daß ich mir
allzuviel Sorgen mache um dieses sich breit machende Etwas, das sich
„Ich" nennt.
Herr, schenke mir Sinn für Humor, gib mir die Gnade, einen Scherz zu
verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon
mitteile.
Hl. Thomas Morus
Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken.
Alles geht vorüber. Gott allein bleibt derselbe.
Alles erreicht der Geduldige, und wer Gott hat, der hat alles -
GOTT ALLEIN GENÜGT.
Hl. Theresia von Avila (1515 - 1582)
Danke, daß ich zur Beichte gehen durfte!
Danke an all dem Priestern, die sich die Mühe machen "Jesus zu vertreten".
Danke an Gott Vater, seinen Sohn Jesus Christus, dem heiligen Geist Gottes, und der Gottesgebährein Maria Muttergottes.
Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir...
Wenn ich diesen Vers des Gebetes betrachte, kommt mir spontan die Beichte ( . . . bei Jesus, der Pfarrer ist Stellvertreter Jesus Christus im Beichtzimmer oder Beichtstuhl, Danke an die Priester für diesen Dienst für uns alle) in den Sinn. Die Beichte war für mich lange Zeit etwas, was ich nicht verstehen konnte. Ja, ich hatte sogar Angst davor und oftmals bekam ich richtiges Bauchweh, wenn ich mich mal wieder zur Beichte überwinden konnte. Doch einmal hatte ich mich so tief in Sünde verstrickt, dass ich mich immer mehr von Gott entfernte. Ich wollte nichts mehr von diesem Gott wissen und sträubte mich regelrecht gegen alles, was nach Gott riechte. Es kam soweit, dass ich mich selbst und auch andere gar nicht mehr lieben konnte. Ich machte mich auf die Suche nach dem Sinn meines Lebens und war verzweifelt, da ich erkannte, in welcher Lage ich mich befand. Ich wollte mich selbst aus dieser Lage befreien und schaffte es nicht von aussen Hilfe anzunehmen. Doch es wurde nicht besser, nein. Ich erlebte nur noch Tage, bei denen ich morgens früh schon dachte, ach, wenn doch dieser Tag nur schon vorbei wäre. Ich konnte mich nicht mehr freuen an den Blumen, an der schönen Natur, an der warmen Sonne. Ach, was bringt mir mein Leben noch?! Vielleicht kennst du dieses Gefühl der inneren Leere und Verzweiflung. Ich würde von mir sagen, dass ich ein fröhlicher, aufgestellter und zufriedener Mensch bin. Ich habe eine wunderbare Familie, liebe Eltern und liebe Geschwister, gute Freunde und eine gute Lehrstelle. Ich bin gläubig erzogen worden und versuchte immer wieder auch so zu leben. Meine grösste Leidenschaft ist Gitarre zu spielen und zu singen. Lobpreis zu Gottes Ehre. Ich würde mal sagen, dass es mir im Grunde genommen nicht schlecht geht, ich habe alles was man zum Leben braucht.
Und doch wurde ich total unzufrieden. Ja, ich wollte nicht mehr leben. An einem Tag beschloss ich, mein Problem einer Person anzuvertrauen und diese zu bitten, für mich zu beten, da ich wusste, dass diese Person sehr gläubig ist und viel betet. Am Tag nach Christi Himmelfahrt am 14. Mai, gingen meine Eltern zum Gottesdienst und ich war allein zu Hause. Ich nahm mit Zögern meine Gitarre hervor. Und obwohl ich mich unwürdig fühlte, Lobpreis zu singen, tat ich es doch. Ich sang voller Hoffnung. Ich sprach immer wieder mit Maria und hielt mich an ihr fest. Zum Schluss brach ich in Tränen aus, kniete ganz berührt von Gottes Gegenwart und Seiner Liebe vor den gekreuzigten Jesus an der Wand hin und übergab Gott mein Leben neu. Ich fühlte mich so lieb umfangen und angenommen.
Ich durfte erkennen, was Er von mir will. Nun wusste ich, dass ich mich für die Beichte vorbereiten wollte. Ich erkannte meine Schuld und wollte von Herzen von meinem falschen Weg umkehren. Doch ich kannte mich nur zu gut, dass ich oft anfing mich vorzubereiten und es mir sehr schwer fiel zu meiner Schuld zu stehen. Oft schob ich die Beichte auf. Das hat ja noch Zeit… Doch das Aufschieben machte es nur schwerer. Nun bat ich Maria und den Heiligen Geist mir dabei zu helfen, mir Kraft zu schenken, echte Reue und die Engel bat ich, dass sie mich beschützen vor der List des Bösen, mich von der Beichte abhalten und entmutigen zu wollen. Durch die Gnade Gottes durfte ich all meine Sünden erkennen und schrieb diese sogleich auf. Ich freute mich sogar bald zur Beichte gehen zu können. Am Samstag, dem 15. Mai beschloss ich mich an einen Heilungsgebetstag zu gehen. Ich kam etwas später an. Bevor ich die Kirche betrat, fühlte ich mich so schwer beladen und dachte, bald kaum mehr gehen zu können. Da stand ich zuhinterst in der Kirche und traute mich keinen Schritt mehr zu machen. Doch zog mich etwas nach vorne und ich kniete sogleich vor das Bild des barmherzigen Jesus und weinte wie ein kleines Kind, das Heimweh hat. „Jesus, ich liebe dich! Maria, Maria!“ Ich konnte kaum mehr klar denken und beten. Ich setzte mich auf die vorderste Bank für die Beichte. Mein Herz klopfte ganz fest und ich konnte kaum mehr atmen. Als die Priester für die vielen Menschen vor dem Allerheiligsten beteten und sie segneten, kniete ich mich vor dem Bank auf den Boden, traute mich nicht, mich auch segnen zu lassen. Ich hielt die Augen geschlossen. Da kam ein Priester und legte mir seine Hände für das Gebet auf. Er legte mir eine Hand an den Nacken und sogleich spürte ich eine grosse Wärme, Freude und grossen Frieden und Ruhe die mich überströmte. Ich konnte nicht glauben, was mit mir geschah! Das war Gott! Und wie sehr er sich nach mir sehnte, dass ich zu ihm zurückkomme, liess er mich deutlich spüren. Danach nutzte ich die Gelegenheit zur Beichte. O welch grosse Gnade! Durch die Worte des Priesters sprach Jesus mich von meiner ganzen Sündenschuld los. Die ganze Last fiel von mir ab, als ob er mir diesen Rucksack, beladen mit Steinen abnimmt. Ich wurde so freudenerfüllt, überglücklich und fühlte mich federleicht. Jetzt darf ich wieder Kind Gottes sein!
Schön daß es die Beichte gibt - Schön dass es die Beichtmöglichkeit gibt!
Anm. des Webmasters.
Eine Torte verspeisen ist angenehm, zur Beichte gehen zu können ist genauso angenehm!
Die Sünden sind vergeben, vorbei, und kein Mensch kann mich auf alte Sünden daraufhin ansprechen!
Einem Therapeuten erzählt man in vielen Stunden ALLES, GANZ GENAU, auch die "Todessünden", alles und immer wieder, da funktioniert es, aber die göttliche Vergebung wird hier verwehrt.
Danke daß es die Kirche gibt, Danke daß die Menschen schon tausende Jahre vor uns Gott erkannt haben, Jesus Christus, den Sohn Gottes und den heiligen Geist für uns heute niedergeschrieben haben.
DANKE FÜR DIE BEICHTMÖGLICHKEIT!
Nur der oder diejenigen, die Beichte erfahren haben, derjenige, diejenigen die Beichten waren und den Glauben an Jesus Christus geschenkt bekommen haben, können das Gefühl teilweise erzählen. Diejenigen, die im Glauben zur Beichte gegangen sind und die Gnade des Glauben können geschenkt bekommen haben, können daran teilnehmen und davon erzählen und berichten. So ähnlich wie ein Astronaut, der nur alleine daß Gefühl auf dem Mond stehen zu dürfen, davon erzählen kann.
Diejenigen, die vermutlich dieses Gottesgeschenk des Beichtgefühls niemals richtig "erfühlt" haben, die treten auch aus der katholischen Kirche aus. Christen die das Geschenk der Gottes Liebe und des Gotteslichtes nicht erhalten haben treten vermutlich aus der katholischen Kirche aus, bei der er sowieso nie gewesen ist. "Papierkatholiken" sind zwar gute Kirchensteuerzahler, genauso wie "Papierparteimitglieder" sich für eine Partei nie persönlich eingesetzt haben, das sind sogenannte "Wechselwähler".
Ein Wiener Fussballfan von RAPID WIEN, der einen FANSHOP betreibt, lebt und liebt und tut alles für seinen Verein. Er verdeitigt Rapid Wien seinen Lieblingsverein mit allem was er hat. Er ist begeistert, schläft in einem grünen Bett. hat grüne Socken, Schuhe und ein grünes Auto und eigentlich hat er ja "Grüne Gedanken". SEIN Lebensmittelpunkt ist RAPID WIEN - WARUM NICHT!!!!
SK Rapid Wien ... jetzt muss ich beichten gehen
Rapid-Wien-Fan! ... Beichte.
... ganz hochoffiziell zur Beichte gehen ...
Jürgen Hartmann ist Rapidler durch und durch. Er hat Statistiken vorzuweisen, wie kein anderer Fan. Und auch wenn der bescheidene SCR-Fanatiker es selbst nicht gerne hört – als Anhänger ist er absolut legendär und die Leidenschaft in Person. Mit den vielen Jahren, die er dem Rekordmeister auf Schritt und Tritt folgt, hat sich ein lebendiges Panoptikum an Geschichten angesammelt, die Bücher füllen könnten. Hier erzählt er ein paar davon, alle im Rahmen eines Interviews, das nach Abschalten des Aufnahmegeräts in ein mehr als dreistündiges Gespräch übergegangen ist. „Eigentlich möchte ich nur über Rapid reden“, sagte der Krankl-Fanatiker beim Verabschieden. Und glücklich, wie ich an diesem Abend war, denke ich mir jetzt noch: Ich wäre da gerne dabei!
„Ich der Nr.-1-Fan?“ fragt Jürgen Hartmann lachend. „Das müssen andere beurteilen!“ Dabei hat mir der Ausnahme-Fan die Beweise im Peschta selbst auf den Tisch gelegt: 1.776 Rapid-Pflichtspiele hat er gesehen, davon 1.042 in Folge. 446.200 Kilometer ist der 49Jährige mit dem SCR bereits gereist – eine Wahnsinnsstrecke, die 33(!) Länder beinhaltet. Österreich exklusive. Jürgens Bescheidenheit ist keinesfalls gespielt, aber es gibt keinen Grund, diese beeindruckenden Zahlen aus dem Scheinwerferlicht und der Applaus-Zone zu rücken. Denn eigentlich müssten Jürgens Zahlen doch einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde wert sein?!
Angeblich hat ein Dortmund-Fan sein 25jähriges Jubiläum verpasst, weil er bei einem Spiel im Stau gesteckt ist und erst zwanzig Minuten vor Spielende im Stadion war. Ein Spiel gilt aber erst dann als besucht, wenn man zumindest eine Halbzeit gesehen hat. Da orientiere ich mich an den international gültigen Hopping-Regeln.
Ist das die bescheidene Art, mit der Jürgen meine Frage indirekt mit „Ja!“ beantwortet? Mag schon sein, denn der Vordergrund ist nicht das Revier des außergewöhnlichen Fans.
Einer war noch „besonderer“. Und weil die Betonung auf „war“ liegt, wird Jürgen Hartmann nachdenklich. „Der Holzi war mein Vorbild, eine Lichtgestalt. Etwa dreihundert Spiele war er mir gegenüber im Vorsprung!“ Vor cirka zehn Jahren trennten sich aber die Wege von Rapid und Chronik-Bastler Roland Holzinger. Das Warum ist voller Gründe und Spekulationen, ist eine eigene Geschichte, die hier vielleicht einmal erzählt werden kann. Jedenfalls vermisst Jürgen seinen Rapid-Kumpel Roland, mit dem er überall war. Alles im Namen Rapids. Ein wichtiger Mensch bei Rapid ging im Laufe der Zeit verloren, aber andere sind dazugekommen.
Angefangen hat alles am 2. Juni 1973. Rapid hatte das erste Finalspiel um den Cupsieg in Innsbruck verloren. Beim Retourmatch wurde der damals noch elfjährige Jürgen von seinen Schulkollegen aus dem Gymnasium ins Praterstadion mitgenommen. Rapid gewann mit 2:1, verlor das Finale aber aufgrund der Auswärtstor-Regel.
In der Retrospektive bedeutet dieser Matchbesuch viel, war er doch schließlich der Kickoff zu einer außergewöhnlichen Karriere. Aber wieviel hat ihm sein Rapid-Debüt damals gegeben? „Gar nichts! Weil ich gar nicht gewusst habe, dass es Rapid gibt. Ich habe mich überhaupt nicht für Fußball interessiert. Das war auch bei meinem ersten Spiel so. Mir musste sogar gesagt worden, dass ich für die Mannschaft mit den grünen Leiberln schreien soll.“
Das hat sich natürlich geändert. Inzwischen weiß Jürgen Hartmann besser als jeder andere, welche Farben den SCR ausmachen. Ein Wermutstropfen ist, dass er damals noch keine Karten aufgehoben hat. „Inoffiziell habe ich bereits über 1.800 Rapid-Spiele gesehen , aber von 1973 bis 1976 habe ich mir die Karten nicht behalten. Schade, weil ich die gerne noch hätte!“ Seit 1976 sammelt und hortet der gebürtige Niederösterreicher seine Tickets zuhause in Schuhschachteln, chronologisch geordnet, pro Jahr ein Gummiringerl. Auf der Rückseite jeder Karte hat Jürgen die Begegnung, das Datum, Ergebnis und Zuschauerzahlen vermerkt. Nicht, dass er diese Notizen wirklich brauchen würde, denn sein Gedächtnisspeicher arbeitet auf Hochtouren.
Und so weiß Jürgen auch noch haargenau, wie sich seine Liebe für den Rekordmeister entwickelt hat.
Die nächsten Spiele habe ich mir dann auf der Pfarrwiese angeschaut, und schön langsam hat es angefangen, mich zu interessieren. Meine Schulkollegen haben mich einfach immer weiter mitgenommen, bis es dann auf einmal richtig Spaß gemacht hat. Seit 1979 fahre ich auswärts in der Liga mit. 1985 bei Dynamo Dresden habe ich dann mein erstes internationales Match gesehen. Wir haben eigentlich sehr gut gespielt, aber der Schiedsrichter hat uns damals total betrogen, hat zwei klare Elfmeter nicht gegeben. Außerdem ist es zur Pause noch 0:0 gestanden. Aber zum Glück haben wir das 0:3 ja noch korrigieren können! (lacht) Die zweite Auslandsreise hat mich dann nach Moskau geführt und von dort quasi direkt ins Europacup-Finale.
„Was sollte ich beichten, ich hab eh keine Sünde“, so hört man es oft, wenn es um die Beichte geht. Dem liegt aber ein ganz falsches Verständnis von Beichte und Sünde zu Grunde. Wie wenn es darum ginge, eine Liste zu machen: Sünde A, hackerl, hab ich ich gemacht: Sünde B kein Hackerl, nicht gemacht; Sünde C drei hackerl, mach ich immer wieder.
So eine Beichte wäre sinnlos. Denn in der Beichte geht es darum, dass wir frei werden, dass wir alles zurücklassen, was uns fesselt und bindet, und immer wieder Kraft bekommen um neu zu beginnen (nicht um eine Liste von „Sünden“, die wir vielleicht sogar absichtlich tun).
Sünde ist, was uns von Gott weg bringt. Gott ist Mensch geworden in Jesus. So ist Gott auch in jedem Menschen gegenwärtig. Darum ist auch Sünde, was uns Menschen entzweit.
Wenn das etwas Großes ist, eine wirklich schlimme Tat, dann kann man sie ganz konkret Gott anvertrauen: „Das habe ich gemacht, bitte Gott, hilf mir, dass ich da rauskomme, und dass das nicht mehr passiert“ Die Beichte ist nur dann gültig („funktioniert nur dann“) wenn man wirklich bereut, wenn man nicht mehr so weitermachen will. Sünde ist nicht eine einzelne schlechte Tat, sondern dass man in dem schlechten hängen bleibt. Wenn ich sage: „So bin ich halt, ich kann nicht anders“, dann ist es eine schlimme Sünde. Sage ich aber: „Ok, dass war nicht gut, ich will das eigentlich gar nicht, ich werde echt versuchen dass nicht mehr zu tun“, dann braucht man Gott nur mehr um Verzeihung zu bitten. Gott vergibt und vergisst dann unsere Schuld, denn er liebt uns.
Ich bringe in der Beichte oft einfach Situation zu Gott, die mir das Leben schwer machen. Etwa Begegnungen und Beziehungen, die nicht gut laufen oder mich mit Fragen zurück lassen.
Durch die Beichte merkt man dann: „Also gut, ich bin nicht perfekt, ich habe Fehler, aber ich kann an meinen Fehlern arbeiten. Ich muss nicht aus eigener Kraft fehlerlos werden. Gott verzeiht mir, er sucht das verlorene Schaf und gibt mir die Kraft es noch einmal zu versuchen, zu verzeihen, es beim nächsten mal besser zu machen“. So wird die Beichte ein ganz großer Segen und gibt uns Kraft zum Leben!
Seit zwei Jahrzehnten zieht es meinen Mann und mich aus dem Landkreis Altötting in Bayern immer wieder nach Flüeli und in den Ranft. Ein Grund dafür: Bruder Klaus ist der Patron der Katholischen Landvolkbewegung in Deutschland (KLB), in der wir beide mitarbeiten und die für uns eine geistige Heimat ist. Und es fällt auf:
In den letzten Jahren wird nicht nur im Geburts- und Wohnhaus, sondern bei den Gottesdiensten und Andachten im Ranft oder auch in entfernteren Orten wie beispielsweise in Stalden immer von Bruder Klaus und Dorothee gesprochen. Mich freut das, denn für mich sind sie zusammen als Ehepaar lebendig und richtungsweisend.
Dorothee stand jahrhundertelang im Schatten ihres Mannes, des grossen Friedensheiligen Bruder Klaus von Flüe. Doch war nicht gerade ihr Ja zur Lebensweise ihres Klaus eine Grundlage für den Segen, der von diesem Leben ausging und ausgeht?
Wir kennen das grosse und gewiss schmerzlich errungene JA-Wort des Jahres 1467, mit dem sie ihren Mann wegziehen lässt und ihm damit die Brücke baut für einen neuen Lebensweg.
Sie hat aber nicht nur das eine grosse Ja gesprochen, im Laufe ihres Lebens hat sie viele Ja’s gesprochen:
Ja zu seinen Ämtern,
Ja zu seinem Beten und Fasten,
Ja zu seinem sonderbaren Gebaren, geprägt von den Visionen,
Ja zum Gerede der Leute,
Ja zu seinem Ringen um den Willen Gottes,
Ja zu seinem Leben in der Ranft und
Ja zu einem neuen Miteinander: nach dem Weggang hat sie gelernt,
ihrem Manne neu zu begegnen.
Über das Leben der Dorothee wissen wir wenig, aus den Aufzeichnungen über Bruder Klaus können aber diese Lebensdaten gefolgert werden:
Dorothee Wyss, Ratsherrentochter aus der Schwendi über dem Sarner See, heiratet 1446 im Alter von ca. 15 Jahren den um ca. 15 Jahre älteren Nikolaus von der Flüe. Sie gebar fünf Söhne und fünf Töchter, und gab 1467 ihrem Mann das Einverständnis, in die Einsamkeit zu ziehen. Sie besuchte Bruder Klaus im Ranft und versorgte seine Besucher gelegentlich mit Nahrung. Sie war beim Sterben von Bruder Klaus dabei.
In dem 1994 erschienenen Buch von Werner T. Huber sind die schriftlichen Äusserungen über Dorothee zusammengestellt. (Siehe Auszüge aus den frühesten Niederschriften, Seite ...)
Mein Nachfragen bei Schweizer Historikern nach Stellung und Aufgabenbereich einer Bäuerin im 15. Jahrhundert erbrachte erstaunliche Ähnlichkeiten mit unserer Zeit. Denn damals hatte die Frau in Haus, Hof und Familie eine verantwortliche Stellung. Erst in den dazwischenliegenden Jahrhunderten rückten die Frauen in den Schatten der Männer. Anders aber als heute hatten die mittelalterlichen Menschen die Gemeinschaft, die Grossfamilie im Blick, nicht die Einzelperson. Die Lebensweise war kollektiv und nicht individuell gestaltet.
Aufgabe von Dorothee war es demnach, dem grossen Bauernhaushalt vorzustehen und sich um die Ernährung, die Vorräte, die Kleidung (Flachs!) und die Kindererziehung zu kümmern. Die Söhne kamen ab dem 7. Lebensjahr zum Vater in die Lehre. Der oftmals abwesende Ehemann hinterliess ihr immer wieder einen Teil seiner Aufgaben auf Hof und Feld, solange bis die Söhne alt genug waren.
Aber eigentlich möchte ich Dorothee selbst erzählen lassen!
"In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde ich geboren als Tochter der Eheleute Wyss und getauft auf den Namen Dorothee. Meine Kindheit und Jugend verlebte ich nahe am Sarner See, geborgen und ohne Hunger zu leiden. Das war nicht selbstverständlich, denn es waren wirre Jahre, immer wieder wurde Krieg geführt, gab es brache, nicht bestellte Felder, Plünderung und Totschlag. Mein Vater erzählte von seinen Ratsgeschäften nicht viel zuhause, aber oft merkte ich es ihm an, dass er litt unter den Entscheidungen und Bedrängnissen.
Wenn ein Krieg zuende war, wurde das Leben wieder freier, unbeschwerter, fröhlicher, es gab wieder reichlichere Ernten, Märkte, Reigen und Tanz.
In solchen Zeiten dankten Mutter und Vater jeden Tag für den Frieden und baten Gott, dass es eine lange Zeit so bleiben möge.
Manchmal sprach mein Vater von dem Flüeli-Bauern, ein junger Mann mit Namen Nikolaus, dem die Gerechtigkeit stark am Herzen lag. Von ihm erhoffte er sich im Rat Stärkung und Unterstützung. Ich kannte ihn nicht, aber ich konnte mir vorstellen, wo sein Hof liegt - auf der Jenseite des Sarner Sees gab es auf der Höhe ein gerodetes Felsplateau; von dem Flüe hatte die Familie ihren Namen. Vater erzählte bewundernd von diesem stattlichen Bauern, der einen geraden Weg suchte und die vielen Ungerechtigkeiten und Bestechungen bekämpfte.
Ich war ganz aufgewühlt, als ich begriff, dass dieser Nikolaus um mich zu werben begann. Schliesslich war ich ganze 15 Jahre jünger. Und Freude, Stolz und Angst machten sich gleichermassen in mir breit. Freude und Stolz bewegte mein Herz bei der Vorstellung, die Frau eines so stattlichen, redlichen und gläubigen Bauern zu werden. Angst schlich sich zwischen dieses Hochgefühl des Glücks, wenn ich an unseren Altersunterschied, an das grosse Haus und die vielfältigen Aufgaben dachte. Und wenn ich seine innere Kraft spürte! Aber genau diese Kraft zog mich auch zu ihm hin und wir gaben uns das Ja-Wort.
Ich durfte in sein grosses, neugebautes Haus einziehen. Nikolaus wirtschaftete grosszügig und sparsam zugleich. Es fehlte uns an nichts, er selbst aber lebte karg.
Arbeit gab es reichlich auf dem Flüeli-Hof, besonders als wir uns gegen den Rat vieler entschlossen, von der Felderwirtschaft auf die Viehwirtschaft umzustellen. Die Familie wurde immer grösser, vier Buben und fünf Mädchen habe ich geboren. Das Gesinde mehrte sich, denn für die Bereitung der Nahrung, der Vorräte und der Kleidung brauchte ich Hilfe. Nikolaus war viel unterwegs in den Aufgaben seiner Ämter, auf den Almen und auf den Märkten. Und im Krieg! Und wenn er zuhause war, kamen Leute mit ihren Rechtsanliegen; wir haben neben dem Eingang unseres Hauses eine Ratsstube eingerichtet, in dieser konnte er vielen Menschen zu ihren Rechten verhelfen in dieser verworrenen Zeit. Manche warteten bei mir in der Küche, bis Nikolaus heimkam. Wir waren froh, als unsere ältesten Söhne Hans und Walter mitanpackten auf dem Hof.
Denn oft konnte ihr Vater gar nicht arbeiten, wenn er nachhause kam. Bis ins Innerste liess er sich treffen von den Bestechungen, von der Macht des Geldes, von den Ungerechtigkeiten den einfachen Menschen gegenüber, von den Missständen in der Kirche. Obwohl er immer noch mehr betete und fastete, er fühlte eine immer grössere Ohnmacht. Eines Tages legte er alle seine Ämter nieder.
Er erzählte mir von Bildern, die sich ihm auftun und daraus er gerne lesen möchte, was Gott von ihm will. Diese Sprache Gottes war etwas Fremdes für mich, das merkte auch Nikolaus. Und er suchte die Einsamkeit und sprach immer weniger. Er stand auf zum Gebet, wenn wir alle im Bett waren. Oder er ging gleich längere Zeit zur Melchaa hinunter. Dort wusste ihn niemand und ich fühlte es, dass er mit sei¬nem Gott allein sein will.
Aber ich wusste nicht, wohin sein Weg, unser Weg führte. So von einer Unruhe getrieben, niedergedrückt, wortkarg kann es nicht auf Dauer bleiben. Neunzehn Jahre waren wir jetzt verheiratet, aber so fremd und unnahbar war mein Mann noch nie. Manchmal spürte er meine Sehnsucht, dann bemühte er sich, zu bleiben. Ich war nochmals in guter Hoffnung. Nikolaus aber konnte auch durch dieses keimende Leben in mir keinen inneren Frieden finden. Diese meine Hoffnung erfüllte sich nicht. Ganz im Gegenteil: Er wurde noch unruhiger, noch rastloser, noch leidender. Er sprach von Gottes reinigendem Sporn an ihm. Ich war froh, dass sein Priester-Freund ihn besuchte. Danach ging er allerdings noch öfter und noch länger zur Melchaa hinunter und fastete vier Tage in der Woche ganz. Manchmal sah er aus, als ob er von einem Kampfe käme. Die Kinder fragten mich oft nach dem Vater, die Leute redeten gar viel und ich wusste wenig. Ich spürte nur sein Leiden und seinen Kampf.
Erleichterung und Angst gleichermassen umfing mich, als er mich nach langer Zeit wieder mit meinem Namen ansprach und mir sagte, dass sein Ringen um einen Weg ein Ziel gefunden hat. Er müsse weggehen von uns, von dem Hof, er müsse Gott ganz dienen. Aber er könne nicht gehen ohne mein Ja-Wort. Er müsse mich ein zweites mal darum bitten.
Gerade als wenn er mir es übergeben hätte: Jetzt befiel mich die Niedergedrücktheit, die Unruhe und die Suche nach der richtigen Entscheidung. Ich fühlte das Glück unserer Ehejahre zerrinnen, ich fühlte noch grössere Einsamkeit, ich haderte mit seinem, mit meinem Gott, aber ich fühlte, dass mein Nikolaus nicht mehr daheim sein kann. Es treibt ihn weg von uns, manchmal konnte ich denken: Er treibt ihn weg! Es war eine unwiderstehliche Kraft, der ich mich drein zu geben hatte, sonst würde mein Mann zerbrechen. Und ich sprach mein Ja.
Die Last einer schweren Entscheidung ist geringer als keine Entscheidung. Nach 20 Ehejahren hat sich Nikolaus am Gallustag von einem jeden von uns verabschiedet. Nur bekleidet mit einer Leinen-Kutte ging mein Nikolaus als ‘Bruder Klaus’ in Richtung Elsass zu den ‘Gottesfreunden’.
Viele Fragen wurden mir jetzt gestellt. Und ich traute meinen Ohren nicht, als mein Schwager Peter von unserer Alm kam mit der Nachricht, Klaus sei dort oben und lässt seinen Priester-Freund rufen, weil er seinen weiteren Weg nicht mehr weiss und weil es ihn nach nichts mehr zu essen und zu trinken verlange.
Unerhört - nach so langem Ringen wieder die Ratlosigkeit!
Vier Strahlen am Himmel sollen ihn in den nahen Ranft schicken. Ein Bretterverschlag soll seine Bleibe sein. Ist das der richtige Platz, an dem er ganz Gott dienen kann?
Ich verstand es nicht - aber es war so.
Bald sahen wir Menschen hinuntersteigen, auch Neugierige waren darunter, die den Mann ohne Speis und Trank sehen wollten. Die Neugierigen wurden weniger, die Ratsuchenden mehr. Die Dorfleute halfen, eine Klause zu bauen und bald eine Kapelle daran.
Ich habe mich am Gallustag von meinem Nikolaus für immer verabschiedet in Erdentagen. Werde ich es wagen, jetzt zu ihm hinunterzusteigen?
Obwohl der Weg zur Ranft kurz ist, für mich war es ein langer Weg, als ich zum erstenmal zu Bruder Klaus hinunterstieg. Ich wagte es, ebenso wie immer mehr Menschen aus nah und fern, seinen Rat zu holen.
Ich bin froh, dass ich es gewagt habe, denn dort unten merkte ich, dass mein Bruder Klaus seinen inneren Frieden gefunden hatte. Wenn im Flüeli oben die Einsamkeit an mir nagte, das Hadern mich überfiel, dann konnte ich jetzt an sein friedvolles Gesicht denken - das Gesicht, das ich zwei lange Jahre ganz anders erlebt hatte. Und ich durfte immer wieder Menschen begegnen, denen er einen Weg gewiesen oder einen Trost gegeben hatte. Manchmal ging ich zur Messe hinunter.
Unsere Söhne haderten viel länger als ich. Sie schlugen auch einen ganz anderen Weg ein als ihr Vater. Sie übernahmen zwar auch politische Ämter, füllten sie aber so aus, wie gar viele in dieser Zeit: Sie erlagen der Versuchung von Bestechung, Korruption und der Macht des Stärkeren.
Manchmal war es zum Zerreissen für mich. Aber der Weg in den Ranft und seine ruhigen, weisenden Worte und das Wissen um sein Gebet liessen mich dies alles ertragen."
Hl. Nikolaus (Klaus)
Einsiedler, Mystiker, Friedensstifter
* 1417 auf dem Flüeli bei Sachseln im Kanton Obwalden in der Schweiz
† 21. März 1487 auf dem Flüeli
1417 kommt Niklaus auf dem Flüeli als Bergbauernbub zur Welt. Viel später vertraut Bruder Klaus seinem Beichtvater Aussergewöhnliches aus seiner frühesten Kindheit an, geheimnisvolle Erlebnisse schon vor seiner Geburt und besonders bei seiner Taufe. Und seine Altersgefährten bezeugen nach seinem Tod, dass er bei aller Bubenart gewissenhafter als sie war und sich gerne zum Beten zurückzog, zumal in den Ranft. Von Klein auf horcht Niklaus nach innen und hütet die Gnade der Taufe.
Für den jungen Niklaus beginnt früh der Ernst des Lebens. Es gibt keine Schule. An der Seite des Vaters lernt er, was ein Bergbauer wissen und können muss. Mit vierzehn Jahren geht er mit zur Landsgemeinde; das wird sein Recht und seine Pflicht. Mit sechzehn Jahren wird er kriegsdienstpflichtig - und sieht im Ranft einen schönen, hohen Turm: Der junge Mann weiss sich also weiterhin unter dem besonderen Anruf Gottes. Entgegen dem Brauch bleibt er bis zum dreissigsten Lebensjahr unverheiratet. Beim Volk gewinnt er in den kriegerischen, wilden und undurchsichtigen Verhältnissen im Land mehr und mehr Aufmerksamkeit und Ansehen. Später wird er im Ranft einem Besucher sagen können: "Ich erinnere mich nicht, dass ich je in meinem Leben zu Gunsten eines Menschen vom Pfad der Gerechtigkeit abgewichen wäre."
Ratsherr, Ehemann, Vater
Mit rund dreissig Jahren heiratet Niklaus Dorothea Wyss und baut für die Familie ein stattliches Haus. Die Ehe wird mit fünf Mädchen und fünf Knaben gesegnet. Der angesehene Bauer ist Vertrauensmann der Kirchgenossen von Sachseln. Er wird bald Ratsherr in Obwalden und als solcher oft Schiedsrichter, auch in kirchlichen Streitsachen. Was er später im Ranft einem ratsuchenden Priester empfiehlt, erprobt er in diesen Männerjahren: "Das Leiden Christi, den Tod und das Gericht zu betrachten ist nötig. Aber eines ist nötiger: Dass der Mensch reinen Gewissens ist, dass er wenig Worte macht, gerne allein ist, oft ehrlich beichtet und an Speise und Trank nicht mehr als notwendig nimmt. So bereitet er dem Herrn die Stätte. Wenn die Stätte bereitet ist, dann kommt der Herr und er lehrt den Menschen zu betrachten und was des Herrn Wille ist." Sein ältester Sohn bezeugt nach Bruder Klausens Tod, sein Vater sei seit je jede Nacht aufgestanden, um in der Stube zu beten.
Mit 48 Jahren erreicht Niklaus den Höhepunkt seiner öffentlichen Anerkennung. Er hat alles erreicht, was einen Mann glücklich machen kann: familiäres Glück, wirtschaftlichen Erfolg und sozialen Aufstieg. Aber all dies kann ihn nicht zufrieden stellen. Er leidet unsäglich unter den politischen Missständen in seiner Heimat. Niklaus zieht sich aus allen Ämtern zurück. Die innere Stimme wird immer eindringlicher und unüberhörbar: "Verlass alles, auch das Liebste, auch Frau und Kinder, Hof und Heimat." Er steht vor einem Abgrund. In dieser Not sucht Niklaus das Gespräch mit dem befreundeten Pfarrer Heimo Amgrund. Dieser rät ihm das Leiden Christi zu betrachten und lehrt ihn, zu den sieben Gebetszeiten des kirchlichen Stundengebets über die einzelnen Stationen des Leidens Christi nachzudenken. Weil dies im Ablauf des bäuerlichen Tagewerks schwierig ist, zieht sich Niklaus so oft als möglich zurück, vor allem in die Stille des Ranftes.
Niklaus ist immer mehr entschlossen, "einen geeigneten Ort in der Einsamkeit ausschliesslich für die geistliche Betrachtung zu suchen." Er eröffnet diese Absicht seiner Familie. Es beginnt eine leidvolle Zeit des Nachdenkens, Besprechens und Suchens. Die Familie versucht zu verstehen: "Was will Gott von uns?" Dorothea hat in achtzehn Ehejahren an der Seite von Niklaus Aussergewöhnliches gelernt. Nach schmerzvollem Ringen gibt sie und geben auch die Kinder Niklaus frei und lassen ihn "ins Elend" (in die Fremde) ziehen. Niklaus ist dankbar dafür und bezeichnet später die Erlaubnis seiner Frau und seiner Kinder zu seinem Einsiedlerleben als ein von drei grossen Gnaden, die ihm Gott geschenkt habe.
Wie ein Siegel ihrer bisherigen Liebe und künftigen Treue kommt noch ein Knabe als zehntes Kind zur Welt. Drei Monate darnach, am 16. Oktober 1467, bricht Niklaus in der Pilgerkutte auf. Bei Liestal wird er durch verschiedene Zeichen zurück in sein Obwaldner Land und dort in den Ranft gewiesen. Seine politischen Gegner verdächtigen ihn; aber dass er tatsächlich nun ohne Essen und Trinken lebt, beglaubigt ihn. Die Landsgemeinde lässt ihm eine Zelle mit Kapelle errichten. Von nun an hat das Land seinen 'Bruder Klaus’
An die zwanzig Jahre lebt nun Bruder Klaus, ohne Essen und Trinken, als Einsiedler im Ranft. Die Mitfeier und der Empfang der Eucharistie nähren ihn, wie er bezeugt. Mehr und mehr überwältigt ihn die Herrlichkeit des dreifaltigen Gottes. Tiefer und tiefer zieht ihn der Sohn Gottes, sein Leiden mitzutragen und seinen Kampf mit dem Feind allen Lebens mitzukämpfen - und er erfährt dabei auch die Hilfe seiner ‚himmlischen Kaiserin’. Bruder Klaus bleibt zugänglich für die Sorgen seiner Landsleute, für religiöse Sucher aus Nah und Fern, für Ratsherren und Gesandte mit schwierigen Problemen. Und Sorgen bereiten ihm auch seine eigenen ehrgeizigen Söhne. Alles Menschliche ist ihm vertraut, weit mehr aber noch das Göttliche. Er ist gütig und verstehend zu den Aufrichtigen, kurz und träf zu den Falschen und Eingebildeten.
Als jungem Mann sind ihm siebzig Lebensjahre verheissen worden. Im siebzigsten Lebensjahr erkrankt er schwer. Nach einer schmerzvollen Woche stirbt er am 21. März 1487 im Ranft. Als ‚Heiliger’ bereits hochverehrt, wird Bruder Klaus in der damaligen Kirche zu Sachseln beigesetzt; so hatte es sein Bischof nach der Prüfung seines Fastens angeordnet.
Als Bruder Klaus schon im vierzehnten Jahr im Ranft lebt, trägt sich für die schweizerische Eidgenossenschaft bis heute Entscheidendes und Zeichenhaftes zu. Am 21. Dezember 1481 schliesst die Tagsatzung in Stans in unversöhnlichem Gegensatz zwischen den je vier Stadt- und Länder-Orten der Eidgenossenschaft. Da eilt in der Nacht Pfarrer Heimo Amgrund von Stans in den Ranft zu Bruder Klaus, seinem geistlichen Freund. Bruder Klaus hat sein Ansehen, seine Erfahrungen als Ratsherr und seine Sorge für Land und Volk mit in den Ranft genommen; auch in dieser Streitsache ist er seit langem gut unterrichtet. Mit einem uns unbekannten Rat eilt Pfarrer Heimo ebenso zurück. Er bewegt in Berufung auf Bruder Klaus die Tagsatzungsherren, noch einmal zusammenzutreten. Und in nur zwei Stunden beschliessen sie einhellig eine Lösung. Diese bannt nicht nur die Gefahr eines zerstörerischen Bürgerkrieges, vielmehr wird endlich der gemeinsame Bund der bisher nur locker verbündeten acht Orte beschlossen, die Aufnahme von Freiburg und Solothurn und damit überhaupt die Erweiterung des Bundes ermöglicht und beiläufig die Mehrsprachigkeit eingeleitet. So prägt sich, noch vor der Zerreissprobe der Reformation, Bruder Klaus als überragende und verbindende Christengestalt ein.
Schon zu Lebzeiten verehrt man Bruder Klaus wegen seines Fastenwunders wie einen Heiligen. 1649 wird er seliggesprochen. Trotz verschiedener Anstrengungen wird er aber erst in unserem Jahrhundert, nach dem Zweiten Weltkrieg, an Christi Himmelfahrt 1947, heiliggesprochen und so endgültig als vorbildlicher Christ und jenseitiger Fürsprecher anerkannt.
Unter den Zeichen unserer Zeit und des Zweiten Vatikanischen Konzils tritt Bruder Klaus und mehr und mehr auch seine Ehe und nicht weniger das Geschehnis von Stans ins vollere Licht: Der Mensch, der in der Würde der Taufe sich als lebendigen Tabernakel des dreifaltigen Gottes erfährt und bewährt. Ganz und gar Laie: Bauer, Ehemann, Familienvater, Ratsherr. Eine Ehe, die als Lebens- und Glaubensgemeinschaft über sich selbst hinaus zum Licht und zur Hoffnung inmitten der Welt wird. Ein ganz gottergriffener Mystiker, der ohne jede äussere Macht zum Vater eines durch Jahrhunderte eigenartigen Staatsgebildes wird. Dem machtbewussten Rat von Bern lässt Bruder Klaus vielsagend schreiben: "Gehorsam ist die grösste Ehre, die es im Himmel und auf Erden gibt, weshalb ihr trachten müsst, einander gehorsam zu sein, und Weisheit ist das allerliebste, denn sie fängt alle Dinge am besten an. Friede ist allweg in Gott, denn Gott ist der Friede. Darum sollt ihr schauen, dass ihr auf Frieden stellet." Der Staatenbund der Eidgenossen inmitten von Feudalstaaten und später der Bundesstaat inmitten von Nationalstaaten hat mit jener Weisheit, dem ‚Einander gehorsam sein’ zu tun. Für das Wohl jedes Einzelnen und der ganzen Welt hängt auch heute viel von solchem ‚Einander gehorsam sein’ ab.
http://www.bruderklaus.ch
Mein Herr und mein Gott, nimm alles mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.
(Gebet, das der Hl. Nikolaus von der Flüe täglich betete)
ES GIBT NUR EINEN DER DAS LEBEN BESTIMMT - JESUS CHRISTUS!
Beichte hilft immer!
"Jesus Christus habe ich ursprünglich mit meiner Taufe empfangen und mit meiner Firmung bestätigt. Antworten auf die Jesus Christus Liebe habe ich da gefunden. Gott IST die LIEBE!
In dieser Hinsicht bin ich sehr gut weitergekommen. Ich sehe heute das Leben und die Beichte aus einer ganz anderen Perspektive, meine Sorgen hat Gott mir genommen, meine Dankesgaben von Gott sind mehr und mehr herrliche tägliche Wunder. Auch darf ich andere Menschen beneiden, wenn sie in Ihren Ansichten recht haben. Ein mildes und über den Dingen stehendes Lächeln angesichts der Fülle die Gott uns und mir gibt gibt Freude. Der Normalbürger hat auch den Freudeschweiß auf die Stirn, so er das Geschenk Gottes annimmt.
Doch Jesus Christus geht für mich weit über das Thema Gelassenheit hinaus. Immer mehr „ertappe" ich mich dabei, dass ich ohne Grund mit Jesus glücklich bin. Vielleicht hängt das mit dem ins Unterbewusstsein hinabgesunkene Gefühl einer tiefgreifenden Geborgenheit zusammen, dem Gefühl, von Guten Gottes-Mächten umgeben zu sein, einen großen Wert zu haben ohne dafür etwas „leisten" zu müssen. Ich fühle mich plötzlich als Mensch so stimmig, so verbunden und selbst mit den einfachsten Gedanken und Handlungen so wertgebend für das Ganze.
Mehr und mehr beschleicht mich die gute Erkenntnis, dass ich schlicht und einfach auf dem Weg bin, auf dem richtigen und dass das Wachstum auf selbigem durch nichts und niemanden mehr zu verhindern ist. Tiefe Geduld entsteht, tiefe Ruhe: wenn sich Gott Vater täglich, ja "sekündlich" für mich sorgt. Auf was hätte ich noch warten sollen, auch wenn sich andere so viel Zeit lassen, dann muss ich mir wirklich von niemandem einreden lassen, Rom in drei Tagen erbauen zu müssen.
Mein Leben ist schon nach meiner Kindestaufe anderes geworden, und dafür bin ich sehr, sehr dankbar."
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"Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der geistigen Welt und mit den Fragen u.a. nach dem „Warum", „Was kommt nach dem Tod?", „Wer ist die geistige Welt?", „Wer ist Gott?", „Wozu bin ich auf dieser Welt?", „Worin liegt der tiefere Sinn (des Lebens und generell)?" Ich spürte, dass ich durch Jesus Christus komplexe Antworten auf all meine Fragen bekommen würde. Und das hat sich für mich auch bestätigt - für mich fügen sich schrittweise die Puzzle-Teilchen zusammen."
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„Als Führungskraft hilft mir der Lehrgang sehr. Ich gehe souveräner mit meinen Mitarbeitern um."
"Was hat sich in deinem Fühlen verändert? - Ich stehe dem Leben viel ehrfirchtsvoller gegenüber."
"Endlich bekomme ich Antworten."
"Ich habe viel gelernt über das Menschsein, die Schöpfung und den Sinn des Lebens."
„Wie logisch das Leben plötzlich ist!"
"Ich gehe bewusster um mit meinen Worten, beurteile Menschen anders, bin gelassener. Ich habe Antworten zu meinen Glaubensfragen bekommen und die Erkenntnis über das Mysterium Christi begleitet mich in meinem täglichen Leben."
"Ich kann besser mit meinen Ängsten umgehen, nehme gefühle bewusster wahr und fühle eine tiefe Dankbarkeit."
„Ich kann wieder schlafen und finde Ruhe und Kraft."
"Ich schätze an der Bibel den goßen Wissensschatz, Antworten auf meine Fragen zu finden, mich selbst weiterzuentwickeln, d. h. meinen Geist zu schulen und mein Herzdenken."
"Ich bin achtsamer in meinem Denken, da mir die Kraft der Gedanken und unsere Verbindung zur geistigen Welt klarer geworden ist."
„Jetzt lebe ich wirklich Gelassenheit."
"Mein Denken wurde klarer und strukturierter."
"Auch das Fühlen wurde klarer, das Verlieren in Emotionen gibt es nicht mehr.
"Was hat sich in meinem Leben verändert? - Die Aufmerksamkeit immer wieder aufs Neue ins Zentrum zu bringen und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen."
"Was hat sich in meinem Leben verändert?" - ALLES!"
„Das ist das beste Mittel gegen burnout, ein Muss für jeden Arzt."
„Langsam begreife ich wirklich, wer und was ich bin."
„Der Bibel-Lehrgang hat meine Beziehungsprobleme gelöst."
„Das gehört auf jede Uni."
„Das ist das Basiswissen für jeden Coach, Trainer und Therapeuten."
"Es ist unglaublich, wie sich meine Persönlickeit positiv verändert hat. Ich beginne jetzt die großen Zusammenhänge zu verstehen. Ich kann jetzt auch die anderen Menschen verstehen. Und ich kann Ihnen sogar viele Dinge erklären. Gerade das hat hier einen gewaltigen Sprung verursacht."
"Der Name der Bibel ist mehr als treffend. Es geht wirklich um meine Freiheit."
"Vor allem meine Haltung gegenber meinem Leben ich bringe meinem Leben mehr Wertschtzung entgegen, das war längst fallig." Meine Beichte bei Jesus Christus mithilfe eines Priesters hat mir dazu das Leben neu geschenkt.
"Ich spüre eine ganz neue Kraft in mir. Jetzt kann ich endlich auch gegenhalten und meine Meinung vertreten."
"Jetzt habe ich das erste Mal wirklich verstanden, dass ich viel wertvoller und stärker bin, als ich bisher von mir gedacht habe. Der Bibel-Kurs gibt mir sehr viel innere Kraft."
"Ich habe endlich mit meiner positiven Vergangenheit mit der Kirche und dem Christentum, vor allem durch meine Zeit in der Klosterschule, liebevolles neues erfahren dürfen. Ein völliges Verständnis für Jesus Christentum und Liebe hat sich mir aufgetan. Dafür bin ich sehr dankbar."
"Ich erlebe mehr Freude vor der Zukunft, mehr Gelassenheit, mehr Lebensfreude."
Dass getaufte Facebookerinnen und Facebooker "in die Kirchen gehen" ist eine Idee von einem "unraubbaren Einfall", die scheinbar nur unseren Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland einfallen kann. Wie haben nichts zum verschenken - Jesus Christus schenkt uns Liebe! David Steindl-Rast über das Gottesbild des modernen Menschen und die Spiritualität der Dankbarkeit Liebe Facebook Christen und Facebook Christinnen, scheuen wir uns nicht, für die restliche Welt ein großes Vorbild zu sein, gehen wir mindestens jeden Sonntag in die Kirche und nehmen "Jesus Christus " dorthin mit. Eseltopfnachrichten - Zeigen wir es der restlichen Welt, daß ein gesunder Glaube, einen gesunden Geist hervorbringt.
In der modernen Zeit, wo der Staatr alles dafür tut, daß es uns sehr gut geht, haben wir ein neues System programmiert. Das Menschenantivirussäuberungsprogramm - mit Maria Muttergottes im Herzen der Liebe landen! Weiters gibt es eine Software, das Menschenantivirussäuberungsprogramm - mit dem Heiligen Geist die Liebe Gottes ausstrahlen! Und das Top Programm, Menschenantivirussäuberungsprogramm – ohne Grund glücklich sein – Gott ist Grund genug! Greifen sie zu, kostenloses APP!
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Nehmen Sie Teil an dieser Idee, "Jesus Christus liebt Facebook Christen/innen"!
Jesus Christus hat erklärt,
Das katholische Christentum wird von Dir und mir und uns im Facebook neu belebt", weil Gott Vater, sein Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist auch im Internet zuhause ist. Unsere Gottesmutter Maria führt uns immer wieder zu ihrem Sohn Jesus Christus. Dankbar nehmen wir es zur Kenntnis, Das Gott Vater mit seinem Sohn und dem Heiligen Geist auch uns im Facebook findet und UNS Facebookfreunde als Ausgangspunkt ihrer neuen Evangelisation gewählt haben.
"Das Facebook ist eben anders"!
Wir getaufte Facebookchristen und Facebookchristinnen haben es halt begriffen, daß nur ein Glaube an den Dreieinigen Gott unsere "Gene" in die gesunde "Richtung" beeinflusst. Und am Sonntag gibt es eine Facebookpause und dann gehen wir gemeinsam zur heiligen Messe in die Kirche. Durch Beten, Meditationen, Preisen und Verehren wir Gott Vater, seinen Sohn Jesus Christus, den Heiligen Geist. Unserer Gottesmutter Maria sei auch Dank, daß Sie uns zu Jesus Christus geführt hat. Liebe Facebookchristen und Facebookchristinnen, scheuen wir uns nicht für die restliche Welt ein großes Vorbild zu sein und gehen wir mindestens jeden Sonntag in die Kirche und nehmen "Jesus Christus " dorthin mit. Zeigen wir es der restlichen Welt, daß ein gesunder Glaube, einen gesunden Geist hervorbringt. Du, der Du jetzt diese Zeilen ließt, nimm deinen ganzen Mut zusammen und gehe in die Kirche, sage oder schreibe E-Mails an deine "Fässbuch" Freunde, daß jeder gläubige "Facebooker" und "Facebookerin" nicht nur Kirchensteuer bezahlen soll sondern die Kirchenräume wieder füllen soll.
Diese Idee ist stark auf Dialog aufgebaut, also kein Vortrag. Die praktischen Beispiele werden an den Sonntagen sichtbar sein. Es ist auch möglich, daß Du nur einer Person diese lebendige Idee weitergibst. "Warum liebt Jesus Christus gerade UNS IM FACEBOOK" "ist eine anonyme "Webseite" von irgendeinen Menschen, den DU nicht kennst, ist aber auch EGAL wer ich bin! Wichtig ist, daß Du die Kirche besuchst und an Jesus Christus glaubst und natürlich, JETZT GLEICH EIN GESPRÄCH MIT IHM FÜHRST! Dass getaufte Facebookerinnen und Facebooker "in die Kirchen gehen" ist eine Idee von einem "unraubbaren Einfall", die scheinbar nur unseren Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland einfallen kann, wir sollten gemeinsam die Idee zu erfüllen trachten, wozu wir auch persönlich berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Es ist eine unraubbare Gemeinschaft von Christen auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in dem einen Glauben und der einen eucharistischen Gemeinschaft, die ihren Ausdruck im unraubbaren Gottesdienst und im gemeinsamen Leben in Christus findet. Jesus will alle getauften, auch die am Sonntag zur Messe gehen ansprechen und zu seiner unberaubbaren Einheit zählen können, "damit die Welt GLAUBE", wie es im Gebet Jesu für seine Facebook-Jünger und Facebook-Jüngerinnen heißt.
Ich danke dir in mir, es tut mir leid in mir, ich liebe dich in mir, ich verzeihe dir in mir, Gott liebt dich auch durch mich, Gott segnet dich auch durch mich!
JAWOHL - DANKBARKEIT IN JESUS CHRISTUS - JAWOHL - LOBPREIS IN JESUS CHRISTUS
SAATGUTJESUSCHRISTUS - SAATGUTJESUSCHRISTUSSEIN! Vergebungsweltmeisterschaft!
Leobard war möglicherweise der Gründer, sicher der erste Abt des um 659 gegründeten Klosters von Maursmünster / Marmoutier.