In diesem Jahr widmeten wir uns der regionalen Geschichte in Sachsen-Anhalt. Entstanden ist das bereits erhältliche "Tagebuch der Gefühle" Teil 3. Dieser Teil sollte noch tiefgründiger als sein Vorgänger sein und Fakten und Emotionen noch stärker vereinen. Begleitet uns innerhalb der nächsten acht Wochen auf einer ganz besonderen Reise durch Sachsen-Anhalt mit berührenden Geschichten und mutmachenden Ereignissen!
Was macht es mit einem Menschen, der weiß in sechs Stunden sterben zu müssen? Welche Gedanken hat er? Was will er seinen Liebsten noch sagen? Was kann man bzw. soll man ihnen mitteilen? Unvorstellbares muss in den Köpfen der inhaftierten Todeskandidaten des "Roten Ochsen" vorgegangen sein. In diesem Video wollen wir euch zeigen wie das Zuchthaus im NS-Staat funktionierte und vor allem welche Rolle die sogenannten Abschiedsbriefe einnahmen.
Pflegebedürftige zu schützen, sie zu fördern und ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen ist Aufgabe des Staates. Wie jeder andere Mensch auch, haben sie ein Recht auf Leben und freie Entfaltung. In Bernburg geschah Schreckliches. "Nicht lebenswerte Menschen" wurden unter einem Vorwand nach Bernburg gebracht. Ihnen wurde Heilung versprochen. Doch was wirklich passiert ist, ist schrecklich.
Pflegebedürftige zu schützen, sie zu fördern und ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen ist Aufgabe des Staates. Wie jeder andere Mensch auch, haben sie ein Recht auf Leben und freie Entfaltung. In Bernburg geschah Schreckliches. "Nicht lebenswerte Menschen" wurden unter einem Vorwand nach Bernburg gebracht. Ihnen wurde Heilung versprochen. Doch was wirklich passiert ist, ist schrecklich.
Im nördlichen Teil der Stadt Halle (Saale) thront ein Gebäude, dessen Bedeutung über lange Zeit verschwiegen wurde. Über die Zeit verflog das Wissen und durch die Verdrängung konnte man die Geschichte des Gebäudes leugnen. Nun, seit ein paar Jahren, arbeitet man die Geschichte dieser jetzigen Grundschule auf und wir als Projektgruppe wollen einen großen Teil dazu leisten, dass die Geschichte des Gebäudes nicht wieder in Vergessenheit gerät.
Bekleidet mit Kopfbedeckung, dicken Sachen und Masken machten wir uns auf den Weg zum Jüdischen Friedhof in Halle (Saale). Unscheinbar befindet er sich hinter einem großen grauen Haus. Auf dem Friedhof befinden sich zahlreiche Gräber, die mit Steinen bedeckt sind. Warum ist das so? Wir haben es herausgefunden und gleichzeitig an den übergroßen Grabsteinen den Opfern der Nationalsozialisten gedacht. Unvergessen!
Welche unterschiedlichen Plätze der Erinnerung bietet eine Stadt? Mit wachsamen Augen sind wir durch Dessau-Roßlau gelaufen und auf zahlreiche Denkmäler und Mahnmale gestoßen. Besonders bewegt hat uns dabei ein kleiner, unscheinbarer Gedenkstein in Roßlau, der an eines der ersten "wilden" Konzentrationslager erinnert. In einem nahezu idyllischem Ambiente steht er zwischen Wohnhäusern, grünem Gebüsch und einem kleinen Fluss.
Wir stellen uns ein Konzentrationslager oftmals als eine große eingezäunte Fläche vor, auf welcher sich Baracken befinden. Doch der Besuch der Lichtenburg in Prettin hat unser Bild grundlegend verändert. Die Idylle, in welcher die Burganlage thront, trügt. Dieser Ort ist ein Synonym für grausame Geschichten und zeigt, was Menschen anderen Menschen antun können.