Nächste Einheitsbesprechung: -
Gefahr für Täter, LEO und Zeugen minimieren und alle in einen sicheren Bereich bringen. (Idealerweise das Gefängnis.)
Straffälle, die über eine Verwarnung hinausgehen, nicht öffentlich bearbeiten.
Straftäter über seine Rechte aufklären:
"Sie haben das Recht zu schweigen."
"Sie haben das Recht auf Zeugen, die für sie eine Aussage machen."
"Sie haben das Recht eine Person zu nennen, die über ihre Festnahme informiert wird."
Bei nicht Klonen zusätzlich:
"Sie haben das Recht auf einen Anwalt."
Straftäter über die ihm vorgeworfenen Straftaten aufklären.
"Sie sind Angeklagt Paragraph XX, etc..."
Falls Militär: Vorgesetzten des Täters über die Verhaftung Informieren.
Falls gefordert: Zeugen anfordern, Personen informieren und Anwalt rufen.
Zur Eigensicherung: Ausrüstung, Waffen und Comlink des Straftäters abnehmen.
Identität des Straftäters ermitteln. Falls kein Ausweis vorhanden ist, per Fingerabdruck die Identität bestimmen.
Fingerabdruck ist auslesbar, wenn der Straftäter vorbestraft ist.
Befragung der Zeugen und des Täters.
Zeugen können den Bereich nun verlassen. Zeugen haben kein Recht darauf, das Urteil mitzuhören (Ausnahme Geschädigte).
Urteil festlegen aufgrund der jetzt bestätigten Straftaten.
Straftäter erneut über seine Rechte aufklären:
"Sie haben das Recht auf einen internen oder externen Supervisor, der das Strafmaß überprüft."
Falls LEOS gefordert: LEOS mit [Status 5] anfordern und Entscheid des Supervisors abwarten.
Einsperren in Zelle. Hierbei beachten: Handschellen in der Zelle sind Pflicht, wenn der Täter unkooperativ ist oder einer Gewaltstraftat überführt wurde.
Der Straftäter betritt die Zelle IMMER zuerst!
Fall gemäß der Vorlage im Datapad notieren.
Bei einer drohenden Gefängnis Stürmung wird [Status 9] aus dem Gefängnis heraus ausgerufen.
Zusätzlich wird der Grund des Status 9 mündlich im Funk durchgegeben.
Alle sich im Gefängnis befindenden ST begeben sich in Verteidigungsposition.
Die beste Verteidigungsstellung variiert je nach Gefängnis, falls möglich wird das Gefängnis von innen verriegelt.
Nun übernimmt der höchstrangige ST die Verhandlungsgespräche, um die Situation zu beruhigen.
Andere Einheiten, welche die ST unterstützen können, werden ebenfalls informiert.
Sollte es nicht möglich sein, die Situation friedlich zu klären steht es im Ermessen des ranghöchsten ST den Befehl zu geben, den Aufstand niederzuschlagen.
Zu tödlichen Waffen wird nur im Notfall gegriffen.
Handschellen dürfen dem Verdächtigen nicht in jedem Straffall sofort angelegt werden. Um sie legitim zu Nutzen, muss mindestens einer der folgenden Punkte erfüllt sein:
Es besteht ein begründeter Verdacht auf eine Gewaltstraftat oder diese ist bereits nachgewiesen.
Die Person hat einen Fluchtversuch unternommen.
Die Person weigert sich deutlich zu kooperieren und es gibt kein milderes Mittel.
Die Person ist anhand ihrer Strafakten bereits für Gewaltstraftaten und Fluchtversuche bekannt.
Ist nicht mindestens einer dieser Punkte gegeben, so ist der Angeklagte verbal zur Kooperation zu bringen. Eine friedliche Klärung im Gefängnis ist in vielen Fällen möglich. Im (begründeten) Zweifel geht die Eigensicherung allerdings immer vor.
In Situationen, welche hier nicht aufgelistet sind gilt aber nach wie vor: Erst Nachdenken, dann fesseln.
Begeht ein Droide eine Straftat, wird er anders behandelt als eine Person:
Droiden können mit stärkerer Gewalt wie Personen behandelt werden. Abhängig von der Situation kann scharfe Munition früher eingesetzt werden als gegen Personen. (Sie zu zerstören ist im schlimmsten Fall nur Vandalismus anstatt Mord)
Droiden haben keine Rechte!
Wird ein Droide festgenommen, ist folgender Ablauf zu beachten:
Der Droide wird mit Handschellen oder Waffengewalt gesichert. (Waffen abnehmen!)
Falls dies nicht möglich sind, ist der Droide bis Eintreffen eines TEB wiederholt zu betäuben (z.B. Astromech)
Ein Techniker mit Haltebolzen für den Droiden wird gerufen.
Ein Techniker wird aufgefordert den Speicher des Droidens auszulesen, um folgende Informationen zu erhalten:
Besitzer
Begangene Straftaten
Befehlsgeber des Droiden (Kann unterschiedlich zu Besitzer sein)
Der Droide wird deaktiviert und eingelagert!
Ab diesem Moment gilt der Droide als beschlagnahmte Tatwaffe nach §4.20 Recht auf Beschlagnahmung