Nächste Einheitsbesprechung: -
Ein Weg in die Einheit führt durch das Praktikantensystem, dem jeder CT Private beitreten kann. Um den Praktikantentest zu bestehen, ist grundlegendes Wissen über die Einheit, das Serverregelwerk und das RSGB von Vorteil. Dieses Wissen wird in einem kurzen Fragebogen geprüft - Ansprechpartner hierfür sind SGT+. Die Dauer des Praktikums ist nicht fest, sondern orientiert sich an Kompetenz und Engagement des Anwärters.
Ein Praktikant kann nach Erreichen einer bestimmten Anzahl an Stimmen durch LT+ aufgenommen werden. Alternativ kann die Aufnahme auch direkt durch ein Mitglied des ST High-Commands erfolgen.
Der direkte Weg in die Einheit ist das Auswahlverfahren (TO/AV). Diese finden meist dann statt, wenn mehrere Plätze innerhalb der Einheit frei sind und keine Praktikanten dringend auf eine Aufnahme warten. Innerhalb des AV sind Hintergrundwissen zur Einheit, Wissen über das RSGB und praxisbezogene Kompetenzen von großer Wichtigkeit. Praktikanten können ebenfalls an der Rekrutierung teilnehmen und haben durch ihre vorherige Erfahrung womöglich einen Vorteil bezüglich theoretischer und praktischer Fragen.
Nach der Aufnahme in die Einheit werden dem neuen Mitglied zunächst die Grundlagen der ST-Arbeit, die Website und das Regelwerk erklärt. Eine Einweisung in den Einheits-Discord und die Funktion der jeweiligen Channel gehört ebenfalls dazu. Innerhalb einer Woche muss nun die LEO Berechtigung durch die Weiterbildung „Alpha“ erlangt werden. Sollte dies nicht geschehen, so wird der Soldat wieder verwiesen.
Die Weiterbildung „Alpha“ erläutert das Republikanische Strafgesetzbuch und prüft anschließend das Verständnis zu diversen Gesetzen und Rechtslagen ab. Erlaubt und sogar gewollt ist, dass in der Weiterbildung mit dem RSGB gearbeitet wird und die grundlegenden Rechte und Pflichten eines LEO verstanden werden. Essenziell ist es nicht, das Gesetzbuch auswendig zu kennen, sondern dazu in der Lage zu sein, zügig und effizient nachzuschlagen. Sollte diese Weiterbildung 2 mal nicht bestanden werden, wird der Anwärter der Einheit verwiesen. Nach Bestehen der Weiterbildung erfolgt eine Beförderung zum Private First Class und die Eingliederung in das Trainee-System.
Als Mentoren gelten alle Einheitsmitglieder ab dem Rang Sergeant. Dabei sind sie für die umfangreiche Ausbildung und Anleitung der Trainees verantwortlich und sollen ihnen vor allem die Standartverfahren im praxisbezogenen Alltag, sowie das richtige Verhalten als ST näherbringen. Sie gelten für grundlegende Fragen zur Einheit, dem RSGB sonstigen relevanten Themen als erste Ansprechpartner.
Die Ausbildungsphase beginnt mit Erlangen der LEO-Berechtigung und bildet den Kern des Trainee-Systems. Das Ziel besteht darin, ein Kenntnislevel zu erreichen, auf welchem der Dienst selbstständig und ohne gravierende Fehler geleistet werden kann. Während dieser Phase wird der Soldat von den Mentoren nicht nur angeleitet, sondern auch beobachtet - sobald ein ausreichendes Kenntnis- und Kompetenzniveau erreicht wurde, wird dem Trainee die Abschlussprüfung angeboten.
Sind die obigen Voraussetzungen für die Abschlussprüfung gegeben, so darf diese absolviert werden. Bei Bestehen, folgt eine Beförderung zum Lance Corporal, vorausgesetzt die Beförderung zum Private First Class ist mindestens 7 Tage alt.
Sollte die Prüfung nicht bestanden werden, wird diese in den darauf folgenden Tagen mit einem anderen Sergeant+ erneut abgehalten. Bei einem zweiten Durchfallen folgt ein Verweis aus der Einheit. Spätestens mit der Beförderung zum Lance Corporal muss sich der Soldat anschließend für eine Untereinheit (K9 Unit oder Riot Control Unit) entscheiden, um innerhalb der ST weiter aufsteigen zu können.
Die Ausbildung zum (Unter-)Offizier beginnt bereits mit dem Rang des Private First Class. Sie begleitet den Soldaten, bis er den Rang des Sergeants erreicht und zielt darauf ab, Führungsqualitäten zu erkennen und zu fördern.
Mit der Beförderung zum Private First Class beginnt der Weg zum (Unter-)Offizier. Bis auf die Mentoren ist der Soldat nun auf sich alleine gestellt und hat das Ziel, die Aufgaben der ST möglichst fehlerfrei zu erlernen und auszuführen. Ist diese Stufe erreicht, steht mit passender Aktivität dem Rang des Lance Corporals nichts mehr im Weg.
Als Lance Corporal steht die erste Prüfung an die auf das Erkennen von Führungsqualitäten und Kompetenz ausgelegt ist. Die Fortbildung „Bravo“ wird von einem Lieutenant+ geleitet. Darin werden vor allem Transfer- und Verständnisfragen gestellt. Diese Fortbildung zielt darauf ab, bereits in einem frühen Stadium herauszufinden, welche Soldaten bereits Qualitäten für einen Offiziersposten innerhalb der Stoßtruppen besitzen und wer noch mehr Anleitung durch die Mentoren benötigt.
Der Corporal bildet den letzten Mannschafter-Dienstgrad. Mit Blick auf die Beförderung zum (Unter-)Offizier geht es hier darum, sich zu behaupten. Dabei zählen vor allem das Auftreten OOC und IC, fachliche Kompetenz sowie die Beteiligung an Feedback und OOC-Aufgaben. Gerade hier ist die Konkurrenz oft groß - dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Gegeneinander gewünscht ist. Kollegiales und Kooperatives Auftreten bieten hier die besten Chancen für den weiteren Aufstieg.
Die LEO Supervisor, kurz LEOS, sind für die Unterstützung und Überwachung der LEO zuständig. Die LEOS-Berechtigung erfolgt durch die Fortbildung „Charlie“, welche sich aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung zusammensetzt. Geprüft wird von einem LEOS Ausbilder, absolviert werden darf die Fortbildung ab dem Rang des Staff Sergeants.
Hier wird durch einen Fragebogen getestet, ob der Prüfling sowohl das RSGB, als auch die Rechte und Pflichten eines LEOS, verstanden hat. Bei Nicht-Bestehen ist diese Prüfung ist nach einer Woche wiederholbar. Sollte ein zweites Mal nicht bestanden werden, folgt für ST-LEOS Anwärter eine Degradierung auf den Rang des Sergeant - bei externen Anwärtern wird eine Wartezeit von einem Monat verhängt. Bei Bestehen ist der Anwärter sofort für die praktische Prüfung zugelassen.
In dieser Prüfung wird ein komplexerer LEOS Fall demonstriert, welchem sich der Anwärter stellen muss. Um diese Fortbildung zu bestehen, müssen sowohl tiefgreifende Kenntnisse über das gesamte RSGB, sowie das nötige Durchsetzungsvermögen vorhanden sein. Es wird geprüft, ob der Anwärter dazu in der Lage ist, fehlerfrei als LEOS zu agieren und den Fall korrekt zu prüfen. Diese Fortbildung ist bei Nicht-Bestehen nach einer Woche wiederholbar. Wird ein zweites Mal durchgefallen, so folgt für ST-LEOS Anwärter eine Degradierung auf Sergeant. Externe Anwärter erhalten hier einen Monat Wartezeit.
Ab der Beförderung zum Staff Sergeant haben ST-LEOS Anwärter 30 Tage Zeit, diese Fortbildungen zu absolvieren. Bei Bestehen gilt die gesamte ST-Ausbildung als bestanden.