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Die Riot Control Unit ist eine speziell ausgebildete Untereinheit der Shock Trooper. Die Riot Control Trooper erhalten Zugriff auf das Heavy Shield und den Elektrostab, um in Auseinandersetzungen auf engem Raum die Überhand zu gewinnen.
Die Riot Control Trooper haben primär folgende Aufgaben:
Aufstandsbekämpfung
Eskortieren und Beaufsichtigen von Gefangenen
VIP-Schutz
Verteidigen bestimmter Bereiche
§ 1.0 Das Strikesystem der RCU wird separat von den Strikes der Haupteinheit geführt.
§ 1.2 Der Leiter und der stellvertretende Leiter dürfen Strikes verteilen.
§ 1.3 Der RCT-Leiter darf sich mit guter Begründung über die Regeln hinwegsetzen.
§ 1.4 Auf einem RCU-Einsatz ist dem Einsatzleiter, unabhängig vom Rang, Folge zu leisten.
§1.4.1 Befehle, welche nach RSGB gültig sind, stehen über dieser Regel
§ 1.5 Ein Einsatzleiter hat RCT-intern eine höhere Befehlsgewalt als ein gleichrangiger RCT ohne die Einsatzleiter-Befähigung.
§1.6 Während eines Einsatzes sind nur wichtige und wertvolle Funksprüche abzusetzen, Ablenkungen sind zu vermeiden.
§ 1.7 Als RCT ist ein diszipliniertes und professionelles Verhalten verpflichtend.
§ 1.8 Das Tragen der RCT-Rüstung ist nur auf einem RCU-Einsatz verpflichtend.
§ 1.9 Die Nutzung der RCU-Ausrüstung zu Verhör- oder Einschüchterungszwecken ist untersagt.
§2.0 Fortbildungen werden ausschließlich von RCU-Ausbildern und der RCU-Leitung geführt.
§2.1 Anhand der Fortbildungsinformationen ist sich grundlegendes Wissen über den Inhalt dieser selbstständig anzueignen.
§2.2 Alle Fortbildungen einer Spalte müssen absolviert werden, bevor die nächste Spalte begonnen werden kann (siehe Fortbildungsinformationen).
§2.3 Der Teilnehmer ist selbst für die sichere Durchführung der Fortbildungen verantwortlich und hat sich entsprechend zu verhalten.
§2.4 Der Mindestrang für die Echo-Fortbildung ist PFC.
§2.5 Der Mindestrang für die Einsatzleiter-Befähigung ist CPL.
1. Strike = Fortbildungssperre und genauere Beobachtung
2. Strike = Verweis aus der RCU sowie mögliche weitere Sanktionen
Strikes verfallen in der Regel nach einem Monat, können jedoch von der RCU-Leitung für einen beliebigen Zeitraum bestimmt werden
Der Elektrostab stellt den anspruchsvollsten Ausrüstungsgegenstand der RCU dar und ist bei korrektem Einsatz eine ernstzunehmende Waffe. Während an beiden Enden lähmende, nicht tödliche, Elektrizität anliegt, ist der Stab außerdem mit einer wertvollen Phrik-Legierung überzogen. Diese ermöglicht es, nach intensiver Ausbildung und mit schnellen Reflexen, Blasterfeuer abzuwehren und so leichtem Beschuss standzuhalten. Vor allem bei Stürmungen auf engem Raum oder in große Ansammlungen von Feinden löst der Elektrostab Chaos und Panik unter den Feindkräften aus. Ein Nebeneffekt durch die Natur als Nahkampfwaffe besteht im Hervorrufen von Friendly-Fire unter Ansammlungen von Feinden. In der Ausbildung werden zwei Kampfformen mit jeweils 3 Unterformen gelehrt, die sich in ihrer Anwendung deutlich unterscheiden:
1. Form Shii-Cho
Shii-Cho gilt als simpler, jedoch schneller und aggressiver Kampfstil. Angriffe sind in ihrer Reichweite vergleichsweise zwar kurz gehalten, erfolgen jedoch schnell hintereinander und können so vor allem ungeschützte Ziele schnell zu Boden bringen. Vor allem offene Flanken und einzelne Gegner können so effektiv neutralisiert werden.
2. Form Soresu
Mit deutlich langsameren Bewegungen als Shii-Cho liegt der Fokus des Soresu auf defensivem Kämpfen oder dem Eindringen in Ansammlungen von Feindkräften auf engem Raum. Durch die Angriffsmuster dieser Form wird ein deutlich größerer Bereich um den Anwender herum durch den Elektrostab abgedeckt, wobei die Bewegungen von beiden Enden des Stabs Gebrauch machen. Vor allem eng formierte Feindgruppen können so effektiv bekämpft werden.
Hier wird die grundlegende Steuerung des Elektrostabs erläutert:
R - Elektrostab an/aus
E+R - Kampfform wählen
E+Linksklick - Unterform wechseln
Linksklick - Angriff
Rechtsklick - Fähigkeit einsetzen
E+Rechtsklick - Schwerer Angriff
Alt+F - Verfügbare Fähigkeiten anzeigen
Die Fortbildung Echo ermöglicht den Eintritt in die Riot Control Unit. Geprüft wird neben grundlegender körperlicher Belastbarkeit das Wissen zu Regularien, Deeskalation und diversen Waffentypen. Mit erfolgreichem Absolvieren dieser Fortbildung erfolgt die Aufnahme in die RCU als Anwärter. Die Fortbildung befähigt dabei nicht zur Nutzung der RCU-Ausrüstung.
Mindestrang: Private First Class
Um Stun- und Flashgranaten korrekt und ohne Gefährdung eigener Truppen einzusetzen, ist die Zertifizierung für diese Ausrüstung essentiell. Diese erfolgt in zwei Teilen. Anzufragen ist die Fortbildung zunächst bei der 187th (Granatenfortbildung). Nachdem diese erfolgreich absolviert wurde, wird der Einsatz dieser Wirkmittel von einem RCU-Ausbilder speziell mit Blick auf die ST-relevanten Situationen beigebracht und geprüft.
Mindestrang: Private First Class.
Die Zertifizierung für den Elektrostab beinhaltet die grundlegende Bedienung und korrekte Nutzung dieser Ausrüstung sowie praktische Kampfszenarien gegen Blaster und Elektrostab. Dabei liegt der Fokus auf der Nutzung von Deckung, Blocken sowie dem Beinhieb gegen Blasterwaffen. Im Kampf gegen den Elektrostab wird vor allem auf eine sinnvolle Handhabung von Offensive, Defensive und Distanz geachtet.
Mindestrang: Private First Class.
Der Schild als Schutz- und Vorstoßwerkzeug wird in dieser Zertifizierung gelehrt. Dabei wird das korrekte Halten des Schilds, richtiges Vorrücken und die Unterstützung verbündeter Einheiten thematisiert. Zentral sind hierbei die konkreten Situationen, in denen die Nutzung dieser Ausrüstung einen taktischen Vorteil bietet.
Mindestrang: Private First Class.
Das korrekte Schützen von VIPs oder wichtigen Gefangenen erfordert sorgfältige Planung und spezialisierte Kenntnisse. In dieser Weiterbildung werden die Grundlagen des Personenschutzes gelehrt und geprüft. Besondere Gefahrenquellen und das richtige Verhalten auf [Status 8] werden ebenfalls behandelt.
Mindestrang: Lance Corporal
HVT steht für High Value Target und bezeichnet primär Ziele, deren Festnahme besonders essenziell ist und daher zwingend erfolgreich verlaufen muss. Auch die Festnahme von Zielen mit massivem Gewalt- oder Fluchtpotenzial fällt darunter. Beigebracht und in einer simulierten Situation geprüft werden hierbei die korrekte Planung und Durchführung einer solchen Festnahme, verschiedene Arten des Zugriffs sowie die effektive Absicherung des HVT beim Transport zum Gefängnis.
Mindestrang: Lance Corporal
Gelegentlich sind Ziele in Gebäuden oder auf engem Raum verschanzt. Um Verluste zu minimieren, ein Flankieren der eigenen Kräfte zu vermeiden sowie ein gegenseitiges Behindern auszuschließen, muss sich an gewisse Prinzipien gehalten werden. Neben der richtigen Vorbereitung wird in dieser Weiterbildung ebenfalls die Zusammenarbeit im Squad und das korrekte Betreten des Raumes gelehrt.
Mindestrang: Lance Corporal
Der Incident Lead gilt als Vorgänger zum Einsatzleiter. Es werden grundlegende Kompetenzen aus allen vorangegangenen Weiterbildungen geprüft. Dabei kann der Prüfling sich mit sämtlichen bisher behandelten Situationen konfrontiert sehen und muss diese unter Zuhilfenahme der erlernten Fähigkeiten überwinden.
Mindestrang: Lance Corporal
Die Befähigung zum Einsatzleiter gilt als absoluter Abschluss der RCT-Ausbildung und ermöglicht später eine Ernennung zum RCT-Ausbilder. Die Situationen, denen sich der Prüfling stellen muss, variieren dabei. Auf jeden Fall Relevant ist die Nutzung der Deeskalationspyramide sowie das Koordinieren der eigenen Einheiten. Ziel ist es, eigenständig Einsätze der RCU leiten zu können. Die Befähigung erfordert eine Freigabe durch die RCU-Leitung. Auf Anfrage des Interessenten wird dafür bereits vorhandene Kompetenz und Dienstzeit betrachtet.
Mindestrang: Corporal
Nach erfolgreich abgeschlossener Einsatzleiter-Befähigung kann ein RCU-Mitglied von der Leitung zum RCT-Ausbilder ernannt werden. Ausbilder dürfen sämtliche RCU-Fortbildungen durchführen und haben zusätzlich das Aufgabengebiet, Fähigkeiten und Kompetenzen der RCT-Mitglieder zu testen und zu verbessern. Sie gelten außerdem weiterhin als Einsatzleiter.