Im besten Fall haben wir je Stimme eine wav Datei im Stereo, mit der wir mit unserem Audioschnittprogramm arbeiten können. Wenn du eine Monospur hast, ist eine Umwandlung in Stereo beim Schnitt zu empfehlen.
Die Postproduktion
Schnitt
Jede Aufnahme (egal ob Interview, freie Rede, Erzählstimme …) wird nun zuerst „normalisiert“, sprich der Pegel (Dezibel db) des bestimmten Tracks/der Spur wird angepasst in einem Bereich, in dem Spitzen die -1db nicht überschreiten. Meist wird das Volumen verstärkt – international gehen wir in Fernsehen, Radio und Musik-Streaming von einem Standardwert von -16 bis -14 LUFS aus.
Dann erst wird geschnitten (zumeist gekürzt), das Gesprochene wird von Ähms, Fehlern und langen Pausen geputzt, Störendes wird weggekappt – Wiederholungen und Geräusche. Zum Schluss speicherst du jede Stimm-Spur in eine wav Datei ab und benennst sie unmissverständlich.
Montage
Du hast ein Audioskript und deine Signation, Musiktitel, Atmosphäre, auch die fertig geschnittenen und „geputzten“ Stimme/n? Dann importiere die verschiedenen Spuren in deine Software (jede in eine eigene Stereospur) und verschiebe die Einheiten grob so wie du sie zu verwenden glaubst. Dann beginnt die Feinabstimmung: das Ein- und Ausblenden der Musik, die Vereinheitlichung der Lautstärke usw.
Mix
Nun – nach einem letzten Anhören und Korrigieren der Anschlussstellen - alle Spuren markieren, in eine Stereospur heruntermischen und speichern; evtl. in eine mp3 Datei umwandeln (etwas Qualitätsverlust, aber dafür viel kleinere Datei), die wir beim Hochladen auf unsere Hosting-Plattform (Spotify, Spreaker & Co.) verwenden.