Als Intravenöser Zugang wird eine Punktion einer Zentralen oder peripheren Vene bezeichnet und das anschließende Legen einer Venenverweilkanüle
Das sind 3 der gängigsten Punktionspunkte wobei diese sich bis auf die Position fast nicht unterscheiden.
Ausschließlich bei einem Herzstillstand kann es passieren das die Venen im Arm nicht mehr gut versorgt werden da der Körper versucht die Organe zu beliefern weshalb eine Punktion der drosselvene (Jugularis Externa ) der Vene empfehlenswert ist
Anlegen des Stauschlauches (je nach Punktionsstelle am Ober- oder Unterarm) und Untersuchung auf geeignete Venen.
Desinfektion der Einstichstelle (Einwirkzeit 30 Sek.).
Anlegen der Einweghandschuhe.
Aufnehmen der Kanüle mit einer Hand und Glattziehen der Punktionsstelle mit der anderen Hand. Einführen der Kanüle in die Haut in einem 30° Winkel. Danach wird der Winkel abgeflacht, um ein Durchstechen der Vene zu vermeiden.
Bei erfolgreicher Punktion füllt sich die Kanülenkappe (Konus) mit Blut () Rücklaufprobe. Dann die Kanüle noch 1 bis 2 mm weiter in die Vene einschieben.
Vorschieben des Plastikkatheters über die Nadel in die Vene.
Öffnen des Stauschlauchs.
Fixieren des Plastikkatheters mittels Schlitzpflaster/VVK-Pflaster.
Abdrücken der Vene oberhalb der Kanüle.
Entfernen der Nadel.
Anschließen einer Infusion oder Verschließen des Zuganges mit einem Plastikmandrin.
Sachgemäße Entsorgung der verwendeten Materialien im Abwurfbehälter.