Wie es begann

Jede Bürgerinitiative braucht einen Leithammel, quasi den Initiator und Kopf der Bewegung.
Der Leithammel der Bürgerinitiative

"Pro Lückenschluss Lahntalradweg Laurenburg - Geilnau"

heißt Wilfried Lotz und kommt aus Laurenburg.

Aus Zeitmangel konnte Wilfried Lotz keine eigenen Vorbereitungen für den Kirmesumzug in Laurenburg am 03.Oktober 2010 treffen. Am Abend vor der Umzug kam dem ambitionierten Radfahrer spontan die Idee, einfach ein paar Schilder über die "Radwegzustände" zu schreiben und sich mit seiner Radfahrausrüstung am Straßenrand im Bereich des Umzugs zu postieren. Der "Auftritt" erregte einiges an Aufsehen und brachte ihn sogar in die Zeitung, Rundfunk und ins Fernsehen (SWR). Gemeinsam mit einigen wenigen freiwilligen Mitstreitern fanden dann 3 Arbeitseinsätze im Bereich der Engstelle des Leinpfades zwischen Laurenburg und Geilnau statt, einer an und für sich idealen Stellen zur Weiterführung des Radweges.

Viele fanden seine Aktion gut. So kam es zu einem ersten Treffen im Dorfgemeindschaftshaus in Scheidt am 2.Dezember 2010. Zu diesem Treffen kamen 58 Leute. Es wurde gemeinsam beschlossen, das Thema Radweg und Lückenschluß weiter zu verfolgen und dazu eine Bürgerinitiative zu gründen.

Am 27.Januar 2011 fand dann ein zweites Treffen statt, das offizielle Gründungstreffen der Bürgerinitiative. Die 112 Anwesenden trugen sich in eine Liste ein, nahmen weitere Listen mit nach Hause und begeisterten Freunde, Nachbarn, Bekannte und Verwandte. Seit diesem Zeitpunkt wächst die Mitgliederzahl der Bürgerinitiative Tag für Tag sprunghaft an, ein deutliches Zeichen für das allgemeine Interesse an einer durchgängigen Lösung.
Berichterstattungen in Rundfunk und Lokalpresse kommen seither quasi ständig.

Am 19. und 26.Februar 2011 fanden zwei beispiellose Arbeitseinsätze mit jeweils rund 25 Leuten statt, um die Ende 2010 angefangenen Arbeiten an dem Trampelpfad entlang des Leinpfades soweit fortzuführen, dass ein Begehen der "Lücke" möglich wurde. Obwohl dieser selbst wiederhergestellte Pfad nicht als offizieller Wander- oder gar Radweg ausgewiesen werden darf, soll er als Zeichen dafür dienen, endlich eine Lösung zu schaffen.

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