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Leserbriefe

Hier ein paar veröffentlichte und unveröffentlichte Leserbriefe von Mitgliedern / Anhängern der Bürgerinitiative:


Leserbrief an die RZ von Heinrich Herbert

Heute habe ich mit Interesse zur Kenntnis genommen dass die Grünen sich unserem Thema Lückenschluß Lahnradweg Geilnau Laurenburg am 28.02. ab 14:30 am Gabelstein bei Cramberg annehmen wollen. Damit ich hier nicht als Nörgler dingfest gemacht werde, einige Punkte aus meiner Biographie.

Ich wähle seit Jahren immer wieder wenn es passt die Grünen. Mein Frau auch und die 3 Erwachsenen Kinder auch. Mit meiner Tochter und meiner Frau haben wir viele Jahre am Herthasee bei Holzappel die Kröten über die Strasse getragen. Also man kann sehen dass wir ökologisch geerdet sind.

Deshalb habe ich mich der Bürgerinitiative Pro Lückenschluß Lahnradweg angeschlossen. Der von den Grünen angebotene Termin, löblich und mutig vor den Wahlen, da weiß man dann auch wo man dran ist und wo das Kreuzchen hingehört, andere machen das nicht, gilt es aber so zu legen, dass auch arbeitende Bevölkerung daran teilnehmen kann. Und das kann dann nur Samstag oder Sonntag sein. Oder ist der Termin absichtlich so gewählt ? Das wäre schade weil die Grünen so auf eine Menge zusätzlicher Zuhörer verzichten und in einem kleinen nicht repräsentativen Kreis, sicherlich nicht des Volkes Stimme hören und daraus die richtigen Schlüsse ziehen können. Der Verfasser wird sich bemühen Kontaktdaten zu den Grünen zu erhalten um den Termin zu verlegen. Auch wird dieser Brief ob er veröffentlicht wird oder nicht an die Mitglieder der Bürgerinitiative gehen und das sind derzeit ca. 1300 und es werden täglich z.Zt. ca.100 mehr.

Heinrich Herbert



Leserbrief an die RZ von Bernd Biebricher 

Sehr geehrter Herr Braun,

ich finde es sehr löblich das sie schon nach 30 Jahren Diskusionen, bereits jetzt die Idee haben, sich als ehemaliger Vorsitzender des BUND Naturschutzbundes, über den Lückenschluß des Rad und Wanderweges zwischen Geilnau und Laurenburg informieren wollen.

Sehr konsequent empfinde ich die Auswahl des Ortes, und des Termins.

Denn warum an Ort und Stelle gehen wenn ich an den angekündigten Ort bis auf wenige Meter mit dem Auto fahren kann, außerdem kann man vom Aussichtspunkt Gabelstein, medienwirksam schönere Bilder machen. Und der angekündigte Termin, Montag um 14.30 Uhr, verhindert natürlich auch, das der Mopp, wie z.B. Mitglieder der Bürgerinitiative, den wertvollen Waldboden zertrampeln, oder schlimmer noch, unangenehme Fragen stellen.  Denn der Radfahrweg ist für die Freizeit und Erholung gedacht, somit zum grossen Teil für die arbeitende Bevölkerung, die an diesem Termin natürlich nicht teilnehmen kann.

 

 

Bernd Biebricher

Dörnberg




Ein weiterer Leserbrief von Bernd Biebricher an die Lahnzeitung

Zum Beitrag Sitzung des Kreisausschusses bezügl. Radweg

Die ewig Gestrigen ,auch Grüne oder BUND genannt (bezüglich Radweg und Lückenschluss), sind einfach Integrationsunwillig.

Die Sitzung des Kreisausschusses beweist, das sie sich immer noch gegen etwas wehren wollen, was gar nicht mehr zu verhindern ist. Frau Wahlers, sie sind anscheinend die letzte die das noch nicht mitbekommen hat. Vergeuden sie ruhig ihre Energie, dann machen sie wenigstens sonst keine Dummheiten.

Der Lückenschluss wird kommen, nein besser noch, er ist eigentlich schon vollbracht. Freiwillige haben durch Arbeitseinsätze den Lückenschluss vollzogen. Es geht eigentlich nur noch darum, diesen schöner und besser zu machen, und dafür brauchen wir keine Millionen, so wie sie für die Brückenlösung bereit liegen sollen.

Es macht mir Spaß zu beobachten, wie die „Gestrigen“ noch strampeln, aber es wird ihnen die Luft ausgehen. Und irgendwann werden sie sagen: „Wir waren doch schon immer für den Radweg.“

Die Zeit der Veralberung ist aber vorbei, die Bürger sagen nicht nur ihre Meinung, sie tun auch was dafür. Die Bürgerinitiative beweist dies !!

Bernd Biebricher

Dörnberg


 

Leserbrief von Wilfried Lotz in der Rheinzeitung vom 13.04.2011

Ein Talweg führt nicht über den Berg

Wann wird endlich der letzte Naturschützer einsehen, dass ein Talweg nicht über den Berg führen kann. Über 30 Jahre spricht man beim Radweg Lückenschluss -

Laurenburg – Geilnau von einem Tal - Rad und Wanderweg und ein Tal Rad und Wanderweg führt nun mal nicht über den Berg, sonst würden wir von einem Gebirgs - Rad und Wanderweg

sprechen. Jetzt wird in einem Leserbrief geschrieben man würde den Naturschützern bei ihren Alternativen nicht zu hören, sie wären doch gar nicht gegen den Lückenschluss. Wir hören den Naturschützern schon zu, und das schon 30 Jahre, aber keine Alternative hat was

mit Tal zu tun. Ich frage mich immer wieder, kennen die Grünen und Naturschützer wirklich nicht den Unterschied zwischen Berg und Tal ? Liebe Frau Kraus aus Winden gehen sie der Sache doch mal

nach, vielleicht können Sie ja mal Aufklärungsunterricht betreiben. Es gibt nur zwei Alternativen im Tal, entweder - die Brückenlösung, oder die Lösung der Bürgerinitiative, - der alte Leinpfad. Ich selbst bin leidenschaftlicher Mountainbiker und Rennradfahrer und bin schon im Harz, im Bayerischen – Wald oder in den Dolomiten gewesen. Ich weis wovon ich spreche wenn es um auf oder um ab geht. Es hat Spaß gemacht sich der Herausforderung zu stellen auf den Brocken, den großen Arber,

die Ehrwald-Alm, auf die Vereinshütte von Mittenwald oder durch das Höllental Richtung Zugspitze zu fahren, alles zwischen 10 und 16 % Steigung. Oder die herrliche Abfahrt vom Karwendelhaus ins Tal zu genießen. Ganz nebenbei, alles im Naturschutzgebiet. Warum habe ich das getan? Weil ich

es wollte. Ich wusste was mich erwartet. Und hier bei uns, beim Lückenschluss? Hier wollen wir weiter

fremde Rad und Wanderfreunde verarschen, die hier bei uns, denn Tal Rad und Wanderweg genießen wollen, und wir schicken sie über den Berg. Zum Glück gibt es hier die Bürgerinitiative die dieser Sache ein Ende gesetzt hat. Wir haben hier einen

herrlichen Tal Wanderweg und einen fast idealen Radweg geschaffen, hier muss ein ungeübter

Radfahrer noch an zwei Engstellen absteigen, Mountainbikefahrer fahren jetzt schon durch.. Mit etwas gutem Willen und etwas mehr miteinander kann das angefangene, überall gelobte und

bewunderte – Bauwerk - von der zuständigen Stelle fertig gestellt werden, und wir haben endlich - unseren offiziellen T a l – Rad und Wanderweg -


 


Brief von Herrn Prof. Dr. Ing. Arno Vangerow-Kühn an den SWR vom 14.04.2011

SWR Landesschau Rheinland-Pfalz am 13.4.2011 um 19.45 Lahntal-Radweg

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Zuschauer Ihrer Landesschau war ich doch sehr erstaunt, dass Sie bei Ihrer Information über das Gerichtsurteil zum Lahntal-Radweg eine falsche Begründung verbreitet haben.

Es geht bei dem Lückenschluss zwischen Laurenburg und Geilnau nicht "um einen Kilometer langen Umweg",

sondern um die Lahntalradweg-Führung über eine Bergstrecke von Laurenburg (ca. 85 m ü. NN) nach Holzappel (308m ü. NN), also einer Höhendifferenz von mehr als 200 m und außerdem über gefährliche, steile Kreisstraßen-Fahrbahnen; vergl. den roten Warnhinweis auf dem anhängenden Foto der offiziellen Infotafel des Lahn-Radweges

"Achtung - Mitführung auf der Kreisstraße mit erheblicher Steigungsstrecke; bitte benutzen Sie zwischen Balduinstein und Laurenburg unbedingt die Bahn"....

Eine Bürgerinitiative hat sich inzwischen formiert und schlägt eine neue Wegführung im Lahntal entlang des Lahnufers auf vorhandenen Leinfaden, allerdings durch ein Naturschutzgebiet vor, wogegen sich der BUND wehrt.

Es wäre ganz schön, wenn Sie auch gemeldet hätten, dass die "Bürgerinitiative Lahntalradweg Pro Lückenschluss" bis jetzt schon über 9000 Unterschriften für die vorgeschlagene Lahntrasse gesammelt hat und Aktivisten bereits im Februar einen Gehweg entlang der Lahn gerodet haben; siehe auch die Web-Seite www.pro-lahntalradweg.de.

Bisher dachte ich immer, dass man sich auf die Richtigkeit der Landesschau-Nachrichten verlassen könnte; vielleicht sind Sie einer Fehlinformation aufgesessen. Ich wäre beruhigt, wenn Sie den Sachverhalt zeitnah richtig stellen würden.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr.-Ing. Arno Vangerow-Kühn

 

Leserbrief von Manfred Noll an die Rhein-Lahn-Zeitung vom 02.04.2012

SGD-Präsident : „ Radweg an der Lahn entlang ist nicht möglich“

Innerhalb eines Jahres haben ca. 14000 Bürgerinnen und Bürger ihre Unterschrift für einen Lückenschluss entlang der Lahn gegeben. Viele gewählte Politiker haben unterschrieben; Landtagsabgeordnete, Kreistagsmitglieder, Verbandsgemeinderatsmitglieder, Ortsgemeinderatsmitglieder, Verbandsbürgermeister, Ortsbürgermeister und andere namhafte Personen des öffentlichen Lebens. Sollten diese Personen sich alle irren oder auf dem falschen (Rad) Weg sein?

Mir sind etwa 10 Gegner eines Lückenschlusses an der Lahn bekannt, die mit ihrem ideologischen Denken nicht sehen wollen, was öffentlicher Wille und Meinung ist. Gerade Mitglieder der Partei „Bündnis 90/ Die Grünen“ haben sich doch eine Bürgerbeteiligung auf die Fahne geschrieben.

Zitat der Bundesvorsitzenden der Partei „Bündnis 90/ Die Grünen“ Claudia Roth auf einer Veranstaltung der Bertelsmannstiftung am 21.02.2011:

Damit eine neue politische Kultur entsteht, müsse es der feste Wille von Politikern sein, ernsthaft und nachhaltig Bürgerbeteiligung zu etablieren. Die Grünen führten dazu im Rahmen ihres „Zukunftsforum Demokratie“ eine breit angelegte Debatte über demokratische Entscheidungsprozesse und stellt neue Lösungen für mehr Bürgerbeteiligung vor.

Dies wäre auch auf einem Kreisparteitag angesagt gewesen und nicht die Arbeit von Freiwilligen zu verurteilen und dem Landrat Kern vorzuwerfen: „Kern ziert sich eine Ordnungswidrigkeit einzuleiten“. Ich nenne die Arbeit der Menschen, die an dem Trampelpfad freiwillig arbeiten, zivilen Ungehorsam“.


Der Theologe und Ethikprofessor Kurt Remele hat sich ausführlich mit dem „zivilen Ungehorsam“ beschäftigt. Er schreibt: „ Wo stattliche Autorität die Gemeinwohlverpflichtung schwer vernachlässigt, ist seines Erachtens der Widerstand zulässig und sogar geboten“. Er vertritt auch die Meinung: Wer fordert, dass jedes Gesetz, oder jede Verordnung z.B. Verordnung „Naturschutzgebiet Gabelstein-Hölloch“ - wie es die „Naturschützer“ immer wieder vortragen – ausnahmslos immer dem Buchstaben nach zu befolgen ist, wünscht keine vernünftig denkenden Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, sonder gedankenlose Sklavinnen und Sklaven.

Ich empfehle einmal bei „Wikipedia“ die Ausführungen zum „Zivilen Ungehorsam“ zu lesen. Unter anderem steht Seite 13 unter Deutschland:

Ziviler Ungehorsam als solcher ist im deutschen Recht weder eine Ordnungswidrigkeit noch ein Straftatbestand. Außerdem soll durch das schöne Lahntal keine Autobahn gebaut werden sondern den Menschen, ob zu Fuss oder auf dem Rad, die Natur gezeigt werden.

Manfred Noll, Holzappel den 02.04.2012

 


Leserbrief von Wilfried Lotz vom 02.04.2012, Antwort auf Aussage von SGD Präsident Hüser

 
Sehr geehrte Damen und Herren,                                                            Laurenburg, den 02.04.2012
anbei einen Leserbrief über den Lahntal Rad und Wanderweg

Antwort aufIhren Bericht in der Zeitungvom 02.04.2012SGD Präsident Hüser : Radweg an der Lahn entlang ist nicht möglich ………

 
Von
Wilfried Lotz
Hauptstraße 23
56379 Laurenburg

Bei Rückfragen Telefon 06432 / 9834-24 oder nach 16:00 Uhr 06439 / 1892

Es werden Kilometerlange Barrieren gebaut und Straßen gesperrt, um Kröten sicherer über die Straßen zu bringen. Hier fragt keiner nach Kosten oder wer soll das bezahlen. Vor Jahren haben es die Grünen mit ihren Helfern selbst gemacht, heute macht es die Straßenbauverwaltung und die Allgemeinheit muss bezahlen. Anders sieht es beim Schutz für die Menschheit aus. Anstatt man unseren Kindern die gefährliche Abfahrt, egal, ob über die Straße oder den Wald erspart, fordert man jetzt, den von den Bürgern hergerichteten Leinpfad zu sperren.
Warum? Um irgendwelche Fabelwesen und nicht nachgewiesenen Tiere in unserem sonderbaren Naturschutzgebiet Gabelstein-Hölloch oder im Schluchtenwald zu schützen. Wenn wir in eine Richtung gehen, das Tiere eher geschützt werden sollen als die Menschheit, müssen hier Zeichen gesetzt  und diese Strömungen gestoppt werden. Die Natur darf nicht auf Kosten der Menschheit bevorzugt werden. Ich bin gespannt, wer von den restlichen Politikern, außer den Grünen, die Verantwortung übernehmen will, wenn unsere Kinder und älteren Radfahrer auf den gefährlichen Gefällstrecken ins Tal verunglücken. Es wäre nicht das erste Mal. Will man warten, wie so oft in Deutschland, bis es zu spät ist ?
Noch eine Bitte an Präsident Hüser von der SGD-Nord: Lesen Sie den von ihrer Behörde ausgegebenen Raumordnungsplan Mittelrhein-Westerwald. Hier steht ganz klar, wie ein Radweg sein sollte.  - Größere Steigungen und Gefällstrecken vermeiden -  Radwege ohne größere Umwege führen. Also keine Rede von einem Berg, oder……? 
 
Ich verbleibe mit der Hoffnung auf einen baldigen Lückenschluss – an der Lahn –
Wilfried Lotz    Laurenburg
 


Leserbrief von Familie Jung zum Artikel „ Initiative will sich besser nach außen präsentieren“ Regionalteil Rhein-Lahn/Nassau vom 10.08.2012

Fahrrad (Tor)-Tour durch das schöne Lahntal

Das Lahntal wird überörtlich in Fach-Zeitschriften und im Internet als Radfahrparadies gepriesen, die 55 km von Limburg bis Koblenz werden als steigungsarm sowie familien– und seniorenfreundlich ausgelobt; wer sich als Fremder auf den landschaftlich sehr schönen unteren Talabschnitt begibt, erlebt herbe Enttäuschungen, wenn er unterwegs mit der Realität konfrontiert wird. Mit Blick auf die Hinweisschilder erfährt er spätestens in Nassau, dass der Lahn-Radweg von Laurenburg nach Balduinstein von Bahnhof zu Bahnhof über die Geleise führt (zum Glück für den Fahrradtransport kostenlos!); oder er stellt plötzlich in Laurenburg fest, dass die Wegführung einen Umweg über die Höhe vorsieht; oder er fährt auf eigene Gefahr einfach den Leinpfad entlang, der dankenswerterweise von der Bürgerinitiative Pro Lückenschluss Lahnradweg durch ein Naturschutzgebiet so weit freigelegt wurde, dass man teils schiebend, teils radelnd den Höhenweg umgeht. Als Lahnanwohner haben wir die leidige Diskussion um einen sinnvollen Lückenschluss am Gabelstein-Hölloch lange mitverfolgt und uns am Tage vor dem Erscheinen des Artikels auf den „verbotenen“ Weg begeben. Wir wollten den 800 m langen Abschnitt durch das Naturschutzgebiet durchqueren, wo sonst nur Mitglieder des BUND sowie Angler und sonstige Schützer Zutritt haben. Wir sind mit schmutzigem Schuhwerk und schlammigen Reifen an der Scheidter Schleuse angekommen; wir haben niemanden gestört und die einzigen Lebewesen die wir antrafen, waren entgegen kommende Radfahrer mit wenig begeisterter Mine und negativen Kommentaren. Von Geilnau aus wählten wir für den Rückweg den „offiziellen“ Höhenweg. Als Angehörige der Bevölkerungsgruppe 60plus mit entsprechender Ausrüstung „stromerten“ wir mit mulmigem Gefühl die Landstraße hinauf uns stets mit offenem Ohr für herannahende Kraftfahrzeuge an den rechten Fahrbahnrand haltend.

Auch für geübte e-bike-Fahrer ist der Anstieg Kalorien zehrend, wie erst müssen sich Normal-Touristen oder Eltern mit Kindern auf diesem „LAHNTAL-RADWEG“ abmühen .

Da ist 3 km Schieben angesagt. Auf der Höhe vor Holzappel erfolgt für nicht Eingeweihte noch ein besonderes Schmankerl: Statt in der letzen Kurve auf einen gut befahrbaren Feldweg nach links abzubiegen, geht die Wegführung auf einem Umweg von mehr als einem Kilometer weiter aufwärts bis in den Ort und über die Landstraße nach Scheidt. Die verbleibende Strecke macht richtig Spaß, nur sollte man die Bremsen vorher überprüfen.

Fazit: Es war ein lehrreicher Nachmittag. Wir konnten uns von der Wahrhaftigkeit der Beschreibung des Naturschutzgebietes hinsichtlich seiner besonderen landschaftlichen Eigenart und hervorragenden Schönheit überzeugen. Es gibt kein rational nachvollziehbares Argument, diese 800 m ordentlich befestigt Wanderern und Radfahrern vorzuenthalten. Der Höhenweg ist völlig unzumutbar, bezogen auf die Anforderungen an einen Radweg eine absolute (Tor)-Tour, von der permanenten Gefährdung ganz abgesehen. Bezogen auf die Kosten-Nutzen-Analyse wird ein doppeltes Brückenprojekt kaum konkurrenzfähig sein, es sei denn man orientiert sich daran, dass in unserem (Bundes-)Land Geldverschwendung sowieso keine Rolle spielt.

Inge und Peter Jung, Bad Ems
 

Leserbrief von Wilfried Lotz vom 26.08.2012

Antwort auf die jüngste Bewertung des Lahntalradweges und den Vorschlag über eine Zwischenlösung von Herrn Wahlers aus Fachbach.

Von
Wilfried Lotz
Hauptstraße 23
56379 Laurenburg

Bei Rückfragen Telefon 06432 / 9834-24 oder nach 16:00 Uhr 06439 / 1892

Man kann sich auch einen Radweg schön reden, oder schön reden lassen. Ich habe das Gefühl, daß die Lahn-Taunus-Touristik sich mit den 4 Sternen für den Lahntalradweg zufrieden gibt, sonst hätte man der Bürgerinitiative in den vergangenen zwei Jahren schon einmal Hilfe oder Unterstützung angeboten, denn sie setzen sich für die Radfahrer und den Lückenschluss ein. Ich jedenfalls unterhalte mich in Laurenburg sehr oft mit Radfahrern, die den Berg bewältigt haben, oder ihn noch vor sich haben. Die Radfahrer fühlen sich im Großen und Ganzen alle verarscht, man lockt sie ins Tal und man schickt sie dann über den Berg. Aus den Gesprächen heraus kann man entnehmen, daß keiner von ihnen vom schönen Lahntal zu hause erzählt, sondern nur von der mörderrichen Bergetappe, die sie bewältigen mussten. Von Natur aus weis man, daß sich die negativen Erlebnisse immer besser im Kopf festsetzen, wie die positiven. Ob von diesen Radfahrern noch einmal einer unsere schöne Region besucht, bezweifele ich. Ich bin Naturliebhaber und fahre gerne Rad, und deshalb fahre ich min. zweimal pro Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit und hier natürlich durch den von der BI hergerichteten Weg. Den Sonntag dazugerechnet kann ich mich also dreimal in der Woche mit einzelnen Radfahrern o. Gruppen unterhalten, die mittlerweile diesen Weg kennen und sehr gut annehmen. Letzten Sonntag in 3 Std. 97 Stck. Mit ihnen kann ich über den Lückenschluss diskutieren, aber keiner kann verstehen, daß man diesen Weg nicht offiziell ausbauen will. Kommen wir hier zum Thema verteilen von Sternen. Geschehen bei einer Gruppe von 9 Mann letzte Woche bei 30° im Schatten. Hier die Meinung, dem Radweg gehören höchstens 3 Sterne, aber 1 Stern extra der BI. für diesen geschaffenen Weg, damit wir nicht über den Berg brauchen, so bedankten sich die Herren aus dem Sauerland. Seit neuestem hängt ein Schild an einem Baum mit der Aufschrift:

  - Danke!...all denjenigen die diesen Weg frei geschnitten haben! Ein 75 jähriger Radfahrer.-

Das sind mit die Gründe, warum wir keine zweite Zwischenlösung brauchen. Die Zwischenlösung ist da, wird sehr gut angenommen und gelobt, wenn auch teilweise von ungeübten geschoben werden sollte. 32 Jahre Planung sind genug. Die letzten Naturschützer dürften in den letzten zwei Jahren wohl auch überzeugt worden sein und die Handvoll, die sich nicht überzeugen lassen, fallen bei diesem eindeutigen Menschenwille wohl nicht ins Gewicht. Baut endlich diesen Radweg an die Lahn und der 5. Stern ist uns gewiss.

PS. Sollten die Kosten für einen offiziellen Bau jedoch zu hoch werden, wie vom Naturschutz immer wieder prognostiziert wird, dann sollte man der BI freie Hand lassen. Mit 40 – 50 Leuten bauen wir an zwei Samstagen für 0 Kosten einen Weg von gut einem Meter breite, wo keiner mehr absteigen, und keiner mehr über einen Berg schieben muß. Das Gute an dieser Sache ist, dass sie vollkommen naturverträglich ist, weil kaum Maschinen zum Einsatz kommen würden. Es gäbe zwar keine 5 Sterne aber 4+X. Die Radfahrer würden aber wieder kommen und die Region zwischen Laurenburg und Geilnau in guter Erinnerung behalten.


Ich verbleibe mit der Hoffnung auf einen baldigen Lückenschluss – an der Lahn –


Wilfried Lotz    Laurenburg


Leserbrief von Wilfried Lotz vom 17.09.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,                                           Laurenburg, den 17.09.2012

anbei einen Leserbrief über den Lahntal Rad und Wanderweg
Lückenschluß Laurenburg - Geilnau

Zelttreff an der Scheidter Schleuse

Von
Wilfried Lotz
Hauptstraße 23
56379 Laurenburg
Bei Rückfragen Telefon 06432 / 9834-24 oder nach 16:00 Uhr 06439 / 1892


Alles nur wegen den Vorschriften !


Durch die Absage des Solidaritätsmarsches wurde das Zelttreff an der Scheidter Schleuse zum vollen Erfolg. Viele Wanderer und Radfahrer konnten hier beim Treff ihren Frust über die Machenschaften bei unserem Lückenschluss abbauen. Deshalb konnten unter den gut 400 Besuchern wieder sehr viele Unterstützer und Anhänger gefunden werden.
Über Eines waren wir uns alle einig. Wir brauchen keine Zwischenlösung, wir brauchen einen Radweg an der Lahn entlang, denn auch ein deutsches Gesetz oder eine Vorschrift kann nicht so unsinnig sein, dass man 244 km Radweg baut und dazwischen eine Lücke von 700 Metern lässt. Man kann überzeugt sein, das die BI beim Schleusentreff wieder ein Stück der Lücke geschlossen hat. Ich jedenfalls bin stolz auf alle die sich bis jetzt für den Lückenschluss an der Lahn eingesetzt haben. Weiter so und wir werden unser Ziel, mit etwas mehr Unterstützung von – OBEN -  über kurz oder lang erreichen

Ich verbleibe mit der Hoffnung auf einen baldigen Lückenschluss – an der Lahn –

Euer BI Initiator Wilfried Lotz    Laurenburg
 


Leserbrief von Wilfried Lotz vom 09.01.2013

Laurenburg, den 09.01.2013

Der Schein trügt!

Man hat in letzter Zeit wieder einiges über den Radweg Lückenschluß Laurenburg – Geilnau und über das Landesstraßengesetz in der Zeitung gelesen.

Dadurch werde ich von sehr vielen Leuten angesprochen. Einige freuen sich, daß es endlich mit der Planung des Radweges weiter geht. Andere, die sich in der Materie nicht so gut auskennen, wollen mir gar gratulieren, daß der Radweg entlang der Lahn endlich gebaut wird. Aber ich von meiner Seite kann die Menschen nur enttäuschen und ihnen

sagen. Die Grundlage für die Planung des Lückenschlusses wird zwar durch die Änderung des Landesstraßengesetzes geschaffen, aber im Grunde sind wir nicht weiter wie vor 30 Jahren.

Wäre da die Bürgerinitiative nicht gewesen……

Aber ein Vergleich muss ich den Leuten vor Augen führen und zwar

- den Lückenschluss im Vergleich mit der Rupbachstraße -

Im ersten Moment könnte man zwar denken, wie wertvoll sind doch wir Radfahrer gegenüber den Autofahrern. Beim Lückenschluss an der Lahn entlang, wo Steine, wenn überhaupt, den Hang herunter rollen könnten und die Radfahrer gefährden würden, will man eine Hangsicherung in Millionenhöhe errichten.

In der Rupbachstraße braucht man keine Hangsicherung, obwohl die Steine senkrecht von den teilweise 6-7 Meter hohen, steil aufsteigenden Felswänden auf Autos sowie auch in deren Windschutzscheiben fallen könnten. Wie soll das einer verstehen.

Sind wir Radfahrer wirklich so viel mehr wert als ein Autofahrer? Aber der Gedanke trügt, denn auch Radfahrer fahren aus Laurenburg in Richtung Katzenelnbogen. Kann man sich vorstellen, daß ein Stein im Durchmesser von ca.10 oder 20cm einem Radfahrer aus 7 Meter Höhe auf den Kopf fällt, daß wäre in meinen Augen schon schwere Körperverletzung. Hier muß ich mir die Frage stellen. Nach welchen Gesichtspunkten oder Kriterien wird hier bei uns eigentlich entschieden? Es sind doch die gleichen Leute, die hier urteilen, ob Radweg oder Rupbachstraße.

Wilfried Lotz, BI-Initiator, Laurenburg

 


Leserbrief von Wilfried Lotz vom 21.03.2013

Laurenburg, den 21.03.2013

Einzig akzeptable Variante - Mitten durch die Natur und natürlich im Tal.

Es kommt wieder Bewegung in unseren Lückenschluss- Radweg Laurenburg - Geilnau. Und schon kommen wieder utopische Kosten von 5 oder 10 Millionen Euro oder Wegführungen natürlich über den Berg von unserem Naturschutzbund auf den Tisch. Woher stammen solche utopischen Kosten ( Zahlen )? Warum geht man nicht den einfachen Weg der Bürgerinitiative, mitten durch die Natur, natürlich für jedermann zugänglich, nicht über den Berg und vor allem kostengünstig. Im Moment ist das Lückenschlussprovisorium durchgehend, auch an der engsten Stelle mindestens 70 cm, und auch für einen ungeübten Radfahrer gut zu fahren.

Das der Naturweg von den Radfahrern aus nah und fern gut angenommen wird hat man doch im letzten Jahr schon gesehen. Was als Provisorium mit null Kosten geht, sollte doch auch mit etwas gutem Willen auf eine normale Breite umzusetzen sein und keine Millionen kosten. Es wäre die kürzeste, die flachste, die für die Natur am verträglichste und günstigste und dadurch die einzige akzeptable Lösung. Natürlich ohne Hangsicherung, es geht doch, siehe Rupbachstraße. Was für Autofahrer geht sollte doch auch für Radfahrer umzusetzen sein.

Wilfried Lotz Laurenburg

 

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