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Versammlung der BI in Scheidt am 23.05.2017

veröffentlicht um 24.05.2017, 15:21 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg   [ aktualisiert: 24.05.2017, 15:24 ]

In der Versammlung am 23.05.2017 im Dorfgemeinschaftshaus in Scheidt zog der Gründer der Bürgerinitiative, Wilfried Lotz, vor den rund 50 Anwesenden eine Bilanz der vergangen 7 Jahre. Er beschrieb anschaulich, welche Euphorie und welche Schwierigkeiten er dabei erlebt hat.

Der von den Mitgliedern der BI erstellte Weg durch die Engstelle, immer wieder von Freiwilligen gepflegt, repariert und freigeschnitten, stellt eine wunderschöne und von Tausenden genutzte Alternative zu der offiziellen Wegführung über den Berg dar.
Problematisch ist nun aber aktuell die Tatsache, dass das Wasser- und Schifffahrtsamt, in der Versammlung vertreten durch die Leiterin der Behörde, immer mehr Druck durch den BUND bekommt und dadurch einen Stopp an größeren "Bau"-Arbeiten am Weg der BI erlassen muss. Wilfried Lotz sagte, sichtlich betroffen und traurig, dass nach spätestens 4 Wochen ohne regelmäßige Pflege der Weg zugewachsen und unbenutzbar wäre. Da eine weitere Benutzung dadurch zu gefährlich sei, forderte er in diesem Fall, den Weg sofort offiziell zu verschließen.

Die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes empfahl der Bürgerinitiative, sich mit dem BUND zusammen zu setzen und einen von allen Seiten vertretbaren Weg bis zum offiziellen Radweg zu finden. Denkbar wäre es, keine weiteren Ausbaumaßnahmen zu machen, dafür aber den bisherigen Weg durch Mäharbeiten als Fußgängerweg zu erhalten. Selbst wenn Radfahrer das kurze Stück der Engstelle schieben müssten, wäre das immer noch besser als der Weg über den Berg, welcher auch von ihr als komplett ungeeignet für ältere Menschen und Familien mit Kindern eingestuft wurde.

Der in der Versammlung anwesende Vertreter des BUND, Herr Metz aus Scheidt, versprach, sich darüber mit seinen Kollegen zu beraten.

Hoffentlich ergibt sich nun durch ein Aufeinander-Zugehen beider Seiten eine vernünftige Lösung für den Überbrückungszeitraum bis zur offiziellen Lösung.
Den Stand dieser offiziellen Lösung sowie eine theoretische Zeitachse bei guten Durchlauf des Verfahrens durch die Einspruchsfrist erklärte Landrat Frank Puchtler und beantwortete bereitwillig die Fragen aus dem Publikum.
Zum Ende der Versammlung besteht weiterhin die Hoffnung, das es in absehbarer Zeit einen durchgängigen Rad- und Wanderweg im Lahntal geben wird.

Offenlegungsfrist ist rum, Einspruchsfrist läuft

veröffentlicht um 24.05.2017, 14:58 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg

Die Offenlegung des Planfeststellungsverfahrens für die 2-Stege-Lösung ist seit Dienstag den 23.05.2017 abgeschlossen. Nun läuft die Einspruchsfrist. Wir werden sehen...

Treffen der Bürgerinitiative am 23.05.2017 um 20:00 Uhr in Scheidt

veröffentlicht um 19.05.2017, 01:41 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg

Der Gründer der Bürgerinitiative, Wilfried Lotz, hat für den 23.05.2017 um 20:00 Uhr nach Scheidt in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. 

Tagesordnung

  1. Rückblick über 7 Jahre Bürgerinitiative
  2. Fast 40 Jahre Planung Radweg Laurenburg – Geilnau
  3. Aktueller Stand der Planung / des Planfeststellungsverfahrens
  4. Weitere Vorgehensweise der BI und Abschlussdiskussion

Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Offenlegung neues Planfeststellungsverfahren läuft...

veröffentlicht um 19.05.2017, 01:37 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg

In der Verbandsgemeinde Diez liegen die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren für die neue 2-Stege-Lösung zur Einsicht aus.Danach wird sich zeigen, ob das Vorhaben eine Chance hat.

Untersuchungen des Kreises in 2014: Leinpfadvariante sei nicht genehmigungsfähig

veröffentlicht um 21.02.2015, 06:01 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg   [ aktualisiert: 21.02.2015, 06:16 ]

Der Kreis hatte im Jahr 2014 Untersuchungen in Auftrag gegeben, um die Varianten einer Wegeführung im Tal zu bewerten.
Dabei wurden die Aspekte Naturverträglichkeit, technische Umsetzbarkeit und Genehmigungsfähigkeit untersucht. Präferenz der Untersuchungen sollte auf unserer Leinpfadvariante liegen.
Die Gesamtstrecke zwischen Laurenburg und Geilnau wurde in 4 Teilbereiche untergliedert, der kritische Bereiche davon in 2 Teilstücke.
  • Teilstück 1 ist ohne Alternativstrecke der vorhandene weg von Laurenburg bis zur Fischerhütte. Hier gibt es keine Bedenken.
  • Teilstück 2 geht von der Fischerhütte bis zum Übergang des Natuschutzgebietes auf die Engstelle schräg gegenüber des Wasserkraftwerkes. Hier gibt es 2 Alternativen.
  • Teilstück 3 geht von Ende des Natuschutzgebietes bis zu Schleuse Scheidt.Hier lagen 3 Alternativen vor.
  • Teilstück 4 führt von Schleuse Scheidt bis nach Geilnau. Der einzige vorhandenen Weg wird hier vom Wasser- und Schifffahrtsamt bewirtschaftet.
Teilstück 2 hat zwei Varianten:
  • A) An der Fischerhütte hoch in den Wald und am Waldrand entlang bis zum Übergang auf die Engstelle.
  • B) Über den vorhandenen Weg durch das Naturschutzgebiet bis zum Übergang auf die Engstelle.
Variante A bedingt einige kurze aber steile Anstiege und eine gewisse Gefahr durch Steinschläge.
Variante B wäre gut, da sie ohne Steigungen verläuft und keinerlei Gefahren für Radfahrer und Fußgänger bestehen.
 
Gemäß Umweltverträglichkeitsgutachten wird z.B. der oft erwähnte Falke in diesem Bereich kaum beeinträchtigt. Für ihn sei der Verkehr auf dem Felsen gegenüber erheblich störender. Die Wegeführung durch das Naturschutzgebiet kann durch eine leichte Absenkung des Weges und Bepflanzung mit Sträuchern für die Tierwelt verträglich und sicher gebaut werden. Dieses entspricht komplett den bisherigen Wünschen und Ideen der Bürgerinitiative.
 
Teilstück 3 hat drei Varianten:
  • A) Über eine Brücke zur anderen Lahnseite, dann auf einem bestehenden Weg Richtung Schleuse und auf der Wiese nachunten über eine zweie Brücke wieder zurück auf die andere Lahnseite.
  • B) Entlang des alten Leinpfades auf einer Lahnseite wie der Weg der Bürgerinitiative.
  • C) Über eine Brücke zur anderen Lahnseite, dann auf einem bestehenden Weg und weiter in der anschließenden Waldhanglage Richtung Schleuse, dort kurz vor der Schleuse über eine zweite Brücke wieder zurück auf die andere Lahnseite.
Variante 3A entspricht der vor einigen Jahren bereits schon beantragten Wegeführung. Laut Umweltverträglichkeitsgutachten, technischer Machbarkeitsstudie sowie Gefährdung durch Steinschlag u.s.w. ist diese Variante machbar und genehmigungsfähig.
Variante 3B, der Weg der Bürgerinitiative, wurde als nicht genehmigungsfähig eingestuft, da ein Bereich von 280m in der Engstelle als hochprioritäres FFH-Gebiet eingestuft wurde. Solche Gebiete wären nur durch eine EU-Entscheidung aus Brüssel bebaubar, und auch nur, wenn es keinerlei Alternativwege gäbe. Weiterhin ist an vielen Stellen die Gefahr durch Steinschlag. Damit sei diese Variante aus dem Spiel. Welche Kriterien genau zu einer solchen Einstufung dieser 280m geführt haben, liegen aktuell nicht vor und wurden auch auf Nachfragen nicht genau aufgelistet.
Variante 3C führt, ebenso wie 3B, durch empfindlichere FFH-Gebiete, welche jedoch nicht so schützenswert wären wie die Bereiche aus 3B. Im Bereich der Waldhanglage gibt es eine geringe Gefahr von Steinschlag.

Somit bleibt als Ergebnis der Untersuchungen der Weg durch das Naturschutzgebiet und anschließend 2 Brücken als einzige Wegeführung übrig. Das bisherige Hindernis, das Naturschutzgebiet, wurde bei allen Betrachtungen anscheinend nicht als unüberwindbarer Störgrund angesehen. Die weitere Entscheidung soll Anfang März auf einer Kreistagssitzung in Bad Ems fallen.

Aus den Reihen des vielen Besucher der Sitzung kamen in der anschließenden Fragerunde Ideen und Vorschläge, den Weg in der Engstelle mehr ins Wasser zu verlagern, Brücken oder Stege parallel zum Ufer zu verlegen und den Weg schmäler zu machen, da es auch andere Wege mit kurzzeitig enger Breite gibt. Diese Vorschläge wurden von Seiten des Landrates und der anwesenden Fachleute abschlägig beantwortet, da sie auch Gegenstand der durchgeführten Untersuchungen gewesen wären. Eine hochwasserfeste Steg- oder Brückenanlage entlang des Ufers, um aus dem FFH- und Steinschlagbereich zu kommen, wäre aufwändiger und teurer als zwei Brücken quer über die Lahn und aus Sicht des Wasser- und Schifffahrtsamtes nicht möglich.
 
Fazit:

Momentan wird die Wegeführung der Bürgerinitiative als nicht genehmigungsfähig zur Seite gelegt. Welche Schritte nun dagegen unternommen werden können, muss noch besprochen werden. Der Weg ist nach wie vor in einem guten Zustand und kann den Radfahrern und Wanderern das Leben weiterhin erleichtern.
 

Erste Ergebnisse der Planungsarbeiten werden bald erwartet

veröffentlicht um 29.07.2014, 07:17 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg

Es nähert sich der Zeitpunkt, zu dem der ehemalige Landrat Kern in Bad Ems im November erste Zwischenergebnisse der Planungs- und Feststellungsarbeiten für einen weiteren Anlauf für den durchgängigen Rad- und Wanderweg angekündigt hat.
Mit großen Interesse verfolgen nicht nur wir die baldigen Bekanntmachungen und Resultate.

Wie hat mal einer gesagt: schau'n wir mal...

Bürgerinitiative zeigt Flagge bei Tal Total im Gelbachtal

veröffentlicht um 29.07.2014, 07:09 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg

Am Sonntag den 13.07.2014 fand das jährliche Tal Total im Gelbachtal statt. Von Montabaur bis Weinähr war das Gelbachtal für Radfahrer reserviert. Schon bei der offiziellen Eröffnung in Montabaur vor dem alten Rathaus zeigte die Bürgerinitiative Pro Lahntalradweg Flagge und war mit einer Anhängerschar zugegen.
Auch auf der Strecke waren oft die Anhänger der Bürgerinitiative zu sehen, immer gut erkennbar an dem weißen T-Shirt mit Logo und Parole.
Obwohl das Wetter hätte schöner sein können, war die Veranstaltung ein super Event mit guter Organisation und Verpflegung allerorten. In vielen Gesprächen mit Radfahrern aus der engeren und weiteren Umgebung zeigte sich reges Interesse an einem Radweg entlang der Lahn. Wer noch nicht wusste, das er sich den Berg zwischen Laurenburg und Geilnau sparen kann, wird zumindest ab jetzt die Strecke mit mehr Spaß fahren.

Die Planung für den Radwegbau läuft

veröffentlicht um 19.11.2013, 09:50 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg   [ aktualisiert: 19.11.2013, 09:51 ]

Am 18.11.2013 hatte Landrat Kern alle beteiligten Gruppen nach Bad Ems in die Kreisverwaltung eingeladen, um den aktuellen Stand der Planungsarbeiten und die weiteren Schritte zu präsentieren. Einige waren sich quasi alle bei der Aussage, ein familienfreundlicher Rad- und Wanderweg muss im Tal verlaufen.
Momentan wird unsere Alternative technisch untersucht. Weiterhin laufen aktuell Untersuchungen hinsichtlich neuer Naturgutachten. Die Zwischenstände werden in 2014 im Sommer und Herbst vorgelegt. Wenn die Schritte wie erklärt gemacht werden, sollte eine für alle akzeptable Lösung entstehen.

Im Januar 3 Jahre Bürgerinitiative!

veröffentlicht um 19.11.2013, 09:42 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg

Im Januar wird die Bürgerinitiative Pro Lahntalradweg 3 Jahre alt. Wie schnell doch die Zeit vergeht...
Zu Beginn der Saison 2014 wird es ein kleines Fest geben, wozu aber denn gesondert eingeladen und hingewiesen wird.

Zelttreffen am 03.10.2013 fällt aus

veröffentlicht um 02.10.2013, 07:00 von Bürgerinitiative Pro-Lahntalradweg   [ aktualisiert: 02.10.2013, 07:00 ]

Das für den 03. Oktober 2013 an der Schleuse Scheidt geplante Zelttreffen der Bürgerinitiative fällt leider aus.
Über nachfolgende Veranstaltungen wird rechtzeitig berichtet.

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