Im Osten steigt ein rötlich Ahnen
am Himmel auf als schwaches Licht,
beginnt sich seinen Weg zu bahnen,
uns einen neuen Tag verspricht.
Nur zögernd graue Nebel steigen
und treiben träumerisch ihr Spiel.
Es hängen Schatten in den Zweigen,
der Morgentau vor kurzem fiel.
Da ruft ein einsam, selig Klingen
und weckt den jugendlichen Tag,
vereint sich bald mit jubelnd Singen
und leisem, sanften Flügelschlag.
johann schubert 24.12.1958 - 8.10.2009