Über uns‎ > ‎

KiTa Ordnung

1. Auftrag des Kindergartens

„Der Kindergarten ist eine sozialpädagogische Einrichtung und hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und die Beratung und Information der Erziehungsberechtigten sind von wesentlicher Bedeutung; der Kindergarten ergänzt und unterstützt dadurch die Erziehung des Kindes in der Familie" (§ 2 Abs. 1 GTK). Die Arbeit der Kindertagesstätte „Kinderparadies e. V." richtet sich nach den jeweils geltenden Bestimmungen des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder (GTK) in der jeweils gültigen Fassung, der Satzung des Vereins, der Vereinsordnung, der Konzeption sowie den nachfolgenden Regelungen.

2a. Aufnahme

In die Einrichtung werden in der Regel 30 Kinder aufgenommen, 20 Kinder in die ,,Bärengruppe" (das ist eine Kindertagesstättengruppe mit 3- bis 6-jährigen Kindern) und 10 Kinder in die „Mäusegruppe" (das ist eine sogenannte U 3-Gruppe mit Kindern im Alter von 1–3 Jahren ).
Am Aufnahmetag muss der Leitung der Tageseinrichtung ein Nachweis über den Gesundheitszustand des Kindes durch das Untersuchungsheft (U-Heft) für das aufzunehmende Kind vorgelegt werden, aus der die altersentsprechend durchgeführten Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen nach § 26 SGBV hervorgehen. Darüber hinaus ist ein Nachweis über erfolgte Tetanusimpfungen (Kopie des Impfpasses) bei der Leitung der Tageseinrichtung zu hinterlegen.
Von Seiten der Leitung der Tageseinrichtung erfolgt eine Erläuterung nach dem IFSG § 34 Abs. 5 S.2  zum Verfahren bei Infektionskrankheiten innerhalb des Kinderparadieses.
Laut Bildungsvereinbarung des KiBiz muss der Leitung eine Erklärung zur Erstellung einer Bildungsdokumentation, bzw. eine Einwilligung unterschrieben werden. (siehe auch Elterngespräch)

2b. Kündigung

Die Kündigungsbedingungen sind dem Betreuungsvertrag zu entnehmen und in der Vereinssatzung sowie der Vereinsordnung geregelt.

3. Öffnungszeiten

Die Kindertagesstätte ist ganztags von Montag - Freitag 7.30 - 16.30 Uhr geöffnet.
Aus pädagogischen Gründen (damit die Kinder kontinuierlich am Gruppenleben teilhaben können und zwecks geplanter Aktivitäten sowie zur Gruppenfestigung) müssen die Kindergartenkinder bis spätestens 9.00 Uhr in den Kindergarten gebracht werden.

Bringzeit:     7:30 Uhr – 9:00 Uhr (Ausnahmen sind mit der Einrichtungsleitung abzustimmen
Abholzeiten: vor dem Essen um 12:30 Uhr oder nach dem Essen um 13:00 Uhr
                   Von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr haben wir Mittagsruhe.
                   Ab 14:00 Uhr können die Kinder bis 16:30 Uhr beliebig abgeholt werden.


4. Schließung der Einrichtung 

  • Die Tageseinrichtung ist geschlossen einmal jährlich für zwei Wochen
    derzeit sind dies die letzten zwei Schulferienwochen in NRW)
  • vom 24. Dezember. bis mindestens 1.Januar (jeweils einschließlich)
  • an offiziellen Feiertagen Rosenmontag
  • Weiberfastnacht ab 13.00 Uhr
  • am Betriebsausflug (variabel)
  • möglich sind 3 weitere Brückentage, z.B. Nach Feiertagen, die am Jahresanfang bekannt gegeben  werden.
  • ggf. an Teamfortbildungstagen bzw. Seminaren

Änderungen der Schließungszeiten erfolgen durch Vorstandsbeschluss.
Eine vorübergehende Schließung kann auch aus anderen Gründen, z. B- wegen an-steckender Krankheit oder wegen Ausfall von pädagogischen Kräften erfolgen. Familien mit Betreuungsnot wird hierein Notdienst angeboten.


5. Mahlzeiten

Ein abwechselungsreiches und ausgewogenes Frühstück (bis 10.00 Uhr) und eine Obstzwischenmahlzeit (gegen 11.00 Uhr)
werden von den Erziehern frisch zubereitet und den Kindern angeboten (d.h. von der Tagesstätte bereitgestellt).
Dafür wird ein Frühstücksgeld erhoben.

In der U- 3 Gruppe (Mäusegruppe) findet mit den Kindern täglich ein gemeinsames Frühstück statt.
In der Ü- 3 Gruppe (Bärengruppe) gibt es ein Frühstücksbüffet und jeden Freitag gibt es ein gemeinsames Frühstück.

Auch besondere Feste, Projekte und Aktionen können gruppenübergreifend mit einem gemeinsamen Frühstück beginnen.
In der Kindertagesstätte werden Kinder über Mittag betreut. Das Mittagessen wird frisch zubereitet. Fleisch und Wurst werden von einer Biometzgerei gekauft. Für das Mittagessen wird ein Mittagsessensgeld erhoben.
Zur „Kaffeerunde" (gegen 14.30 Uhr) gibt es einen kleinen Imbiss.
Alle Mahlzeiten werden möglichst vollwertig und frisch zubereitete.
Das Essensgeld ist durchgehend (d.h. auch während der Kindergartenschließungszeiten) zu zahlen.


6. Geburtstage

Der Geburtstag des Kindes wird mit allen Kindern aus seiner Gruppe oder bei Wunsch des Kindes auch gruppenübergreifend gefeiert. In Absprache mit dem Erziehungsteam und den Eltern kann das Geburtstagskind verschiedene, kleine „Leckereien" mitbringen, die möglichst unter einem gesunden Aspekt stehen sollten.

Die Geburtstage der Erzieherinnen werden mit allen aus der Einrichtung gefeiert. 

7. zweckmäßige Bekleidung


Erwünscht ist bequeme und strapazierfähige Kleidung. Zusätzlich benötigt werden Hausschuhe, Gummistiefel, Regenjacke und „Matschhose“ sowie ausreichende Wechselsachen. Alle Bekleidungsstücke sind namentlich zu kennzeichnen.
In der Mäusegruppe (U-3 Gruppe) sind entsprechend für die Pflege und Versorgung, Papierwindeln, Schlaf-Utensilien, etc. mitzubringen. Eine Liste wird hier bei der Aufnahme vom Team ausgehändigt.

8. Turnen / Bewegungsbaustelle

In der Regel wird in altershomogenen (streichen:und gruppenübergreifenden Kleingruppen einmal pro Woche geturnt. Dazu braucht das Kind der jeweiligen Jahreszeit angepasste, namentlich gekennzeichnete Turnkleidung, sowie Turn- oder Gymnastikschuhe in einem Beutel. Das Turnen kann auch außerhalb der Einrichtung (z.B. im Rahmen der „Bewegungsbaustelle“, z.B. Auf den Poller Wiesen, stattfinden).

9. Erkrankung

Kann das Kind aufgrund einer Erkrankung die Einrichtung nicht besuchen, muss das Team bis 9.00 Uhr benachrichtigt werden.
Die Eltern sind verpflichtet, Erkrankungen des Kindes anzuzeigen, insbesondere Infektionskrankheiten wie Masern, Keuch-Husten usw. Tritt die Erkrankung oder ein Verdacht auf Erkrankung in der Einrichtung auf, so werden die Eltern durch das pädagogische Personal benachrichtigt.
Nach einer ansteckenden Krankheit muss nach § 34 IFSG, von den Eltern eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden, die den Wiederbesuch der Einrichtung erlaubt.
In der Tagesstätte dürfen keine Medikamente verabreicht werden. Bei einer dauer-haften medikamentösen Behandlung kann eine Ausnahmeregelung mit der Leitung getroffen werden Dies bedarf eines ärztlichen Attestes.

10. Elterngespräche

Halbjährlich - überwiegend donnerstagnachmittags - findet ein verbindliches Elterngespräch mit der Gruppenleitung oder dessen Vertreter/in statt. Das erste Elterngespräch erfolgt im Rahmen eines Hausbesuches, alle weiteren in der Einrichtung. Termine können abgesprochen werden. An Gesprächen mit Eltern von Vorschulkindern, den sogenannten „Dinos“, nimmt ergänzend die Leiterin der Einrichtung teil.

Die Elterngespräche werden laut Bildungsvereinbarung des KiBiz schriftlich dokumentiert und können während des Elterngesprächs eingesehen werden.

11. Elternmitwirkung

Die Eltern nehmen aktiv an den Veranstaltungen der Kindertagesstätte (z.B. Elternabende, jahreszeitliche Feste, Vatertage, Gruppenfesten, Ausflüge, Elternstamm-Tisch, etc.) teil.
Sie erklären sich bereit, auch in den Trägervereins- und Kindergartengremien (Vorstand, Elternrat, Arbeitsgemeinschaften...) sowie bei den Vereinsversammlungen (Mitgliederversammlungen) und Vereinsaktivitäten (Renovierungstage etc.) mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen.

Nach Absprache mit der Gruppenleitung besteht die Möglichkeit der Hospitation in den Gruppen.
Die Basis des Kindergartens ist das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder im Trägerverein. Die Elternmitwirkung im Rahmen der Vereinssatzung ist daher verpflichtend.
Die Eltern erklären sich grundsätzlich damit einverstanden, dass im Rahmen des Bildungsauftrages der Einrichtung eine Bildungsdokumentation für ihr(e) Kind(er) erstellt wird, die ihnen beim Ausscheiden aus dem Kindergarten ausgehändigt wird.
(siehe Aufnahmekriterien)

12. Aufsicht

Die Aufsicht über die Kinder auf dem Hin- und Rückweg zur Tageseinrichtung obliegt der Verantwortung der Personensorgeberechtigten. Die Aufsichtspflicht der Einrichtung beginnt mit der Übernahme des Kindes durch die Fachkräfte der Einrichtung und endet mit der Übergabe an die Personensorgeberechtigen. Falls das Kind durch Dritte abgeholt wird, muss dem Team der Einrichtung mitgeteilt werden, wer berechtigt ist, das Kind abzuholen.
Bei gemeinsamen Veranstaltungen mit Kindern und Personensorgeberechtigten innerhalb und außerhalb der Einrichtung obliegt den Personensorgeberechtigten die Aufsichtspflicht.

13. Haftung

Es bedarf der vorherigen Zustimmung durch die Leitung der Tageseinrichtung, Geld und Spielzeug in die Tageseinrichtung mitzubringen sowie Fahrräder, Dreiräder, Roller, Go-Karts, Rollschuhe u.a. auf dem Gelände der Einrichtung zu benutzen und abzustellen. Aus der Zustimmung lässt sich keine Haftung ableiten.

14. Versicherungsschutz

Die Kinder sind im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gegen Unfälle in der Einrichtung und auf dem Wege zu oder von der Einrichtung versichert. Versichert sind grundsätzlich auch alle Tätigkeiten, die sich aus dem Besuch der Einrichtung ergeben (Spaziergänge, Ausflüge). 

15. Datenschutz

Die Eltern verpflichten sich, die notwendigen Angaben gegenüber dem zuständigen Jugendamt zu leisten sowie dem Träger und der Leitung alle zur Erfüllung des gesetzlichen und pädagogischen Auftrags notwendigen personenbezogenen Daten mitzuteilen. Der Träger verpflichtet sich, sämtliche Daten vertraulich zu behandeln und nicht an unbefugte Personen weiterzugeben oder diesen zugänglich zu machen. Die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes werden beachtet. 

16. Schwimmen/Ferienfreizeit


Für Vorschulkinder, den sogenannten „Dinos“, erfolgt ein zusätzliches, freiwilliges Angebot zur Wassergewöhnung (kein "Schwimmkurs“) und Bewegung. Dieses findet etwa einmal monatlich in einem städtischen Schwimmbad statt. Für die Teilnahme ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern erforderlich. Darüber hinaus tragen die Eltern den Eintrittspreis (im Umlageverfahren ebenfalls für die die Dinogruppe begleitenden Erzieherinnen) und die Kosten einer fachkundigen zusätzlichen Badeaufsicht.

Am Ende eines Dinojahres fahren die Erzieher/innen mit den zukünftigen Schulkinder auf eine 3-tägige Abschlussfahrt in ein Haus, z.B. ins Bergische Land.  

 

Comments