Der Tourismus außerhalb der Stadt La Paz bietet sehr neue Erfahrungen, mit einer natürlichen Vielfalt, die man normalerweise nicht gewohnt ist. Für einige Besucher ist das Umland mit den Bergen und Tälern, Lagunen und Inka-Trails der eigentliche Höhepunkt der Reise, weniger die Stadt, die spannend, aufregend und faszinierend, aber nicht in aller Augen schön ist. So verwundert es auch nicht, dass La Paz vor allem von vielen Backpackern als Ausgangspunkt für vielfältige Aktivitäten rund um die Stadt genutzt wird und der Stadt so wichtige Touristeneinnahmen beschert.
Mit den vielen schönen Bergen wie dem Huayna Potosí (6088m) oder dem grünen und abenteuerlichen „Camino de la Muerte" (Death Road) in den Tropen entsteht ein Kontrast, der Bolivien und La Paz einzigartig und besuchenswert macht. Wir möchten euch daher eine Liste der besten Highlights mit den jeweiligen Informationen außerhalb von La Paz präsentieren. Auf diese Weise zeigen wir die unterschiedlichen Regionen, die sich rund um La Paz befinden. Der beeindruckende Kontrast wird sichtbar: Ein Panorama, das von den einzigartigen Tropen in 2000 m Höhe bis zu den langen Gebirgsketten reicht, die über 6000 m hoch sind.
Huayna Potosi: Es ist ein majestätischer Berg mit einer Höhe von 6.088 Metern in Bolivien, bekannt für seine Zugänglichkeit für unerfahrene Bergsteiger und seine beeindruckende Schönheit.
Laguna escondida: Ein natürliches Paradies, das in den bolivianischen Bergen auf dem Weg nach Coroico versteckt liegt, bekannt für sein kristallklares Wasser und atemberaubende Landschaften.
Camino de la muerte: Diese gefährliche und landschaftlich reizvolle Strecke ist berühmt für ihre steilen Hänge und Panoramablicke und ist zu einem beliebten Ziel für Abenteuer-Radfahrer geworden. Seit der LKW-Verkehr auf der Strecke eingestellt wurde, ist sie auch nicht mehr ganz so tödlich.
Tiwanaku: Eine archäologische Stätte aus der präinkaischen Zeit nahe dem Titicacasee, die als wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum der Tiwanaku-Zivilisation gilt, mit beeindruckenden Steinstrukturen und einer fugenlosen Bauweise, die von den Inka übernommen und im ganzen Reich verbreitet wurde.
Sorata: Ein malerisches Dorf in Bolivien in den Anden, bekannt für seine bergigen Landschaften, das gemäßigte Klima und die Nähe zum Illampu-Gletscher.
Parque Nacional Madidi: Einer der biodiversesten Nationalparks der Welt, der tropische Regenwälder und Berge umfasst und Heimat einzigartiger Arten ist.
Curahuara de Carangas und der Berg Sajama: Ein kleines Dorf, berühmt für seine koloniale Kirche im Mestizo-Stil und seine Lage in der Region des Andenhochlandes. Der Sajama,der höchste Berg Boliviens mit seinen heißen Quellen und den Aymara-Begräbnisstätten, den Chulpas, die man von La Paz aus gut erreichen kann, lohnen den Abstecher "aufs Land".
Infos über weitere touristische Ziele, wie den Lago Titicaca mit den Inka-Tempeln auf der Sonnen- und der Mondinsel, das Tretbootfahren in Achocalla, die Lagune Esmeralda und die unzähligen anderen Wanderungen in Tälern (z.B. Hampaturi) und zu Bergen (z.B. Condoriri, Charkini und Co.) oder Lagunen (von Arkahata, über Tuni, bis Zongo, ...) und natürlich nicht zu vergessen den weltberühmten Salar de Uyuni mit dem Nationalpark Avaroa und den Karneval von Oruro, immaterielles Weltkulturerbe der Menschheit, muss der interessierte Leser an anderer Stelle nachlesen.
Aber schon so wird klar, es gibt rund um La Paz sehr viel zu sehen und zu machen!
Blick vom Charkini auf die Vulkane der Königs-Kordilleren
Llamas in einem der Täler von La Paz
Blick in die "Yungas"
Gipfelblick des Huayna Potosi
Hier noch ein paar Impressionen, die Lust auf Berg machen.