(... oder vielleicht doch...?)
Mit der Fotografie verhält es sich so, wie mit den meisten anderen Hobbys. Vernünftig, wie wir alle sind, starten wir mit einer soliden Grundausstattung. Im Laufe der Zeit entwickelt man sich weiter. Entdeckt Zubehör, welches man ausprobieren möchte. Nützliches, daß einem neue Möglichkeiten zur Weiterentfaltung bietet. Leider stellt sich nach einem Kauf oft heraus, daß man das eben
Erworbene doch nicht braucht. Internetseiten ála Kleinanzeigen sind voll mit diesen Fehlkäufen. Schlecht für den damaligen Käufer - gut für uns. Der Schnäppchen-Alarm läutet bereits! Zumindest, sofern man sich vorher informiert hat, und nicht den gleichen Fehler macht, wie der ehemalige Besitzer des begeherten Equipments. Und genau dafür kommt diese Seite ins Spiel!
Obwohl ich verantwortungsvoll mit meinen Finanzen umgehe, lasse auch ich mich oft von den Sirenengesängen günstiger Angebote im Internet verzaubern. Zum Glück kann man sich im Web zu fast jedem Produkt Tests, und Erfahrungsberichte durchlesen, und/oder ansehen. Dabei sind immer wieder Informationen zu entdecken, die ein anfangs begehrtes Zubehör in einem anderen Licht erstrahlen lassen, oder aber, wider aller Erwartungen mit Grandiosität glänzen.
Doch die Suche nach diesen Informationen ist manchmal mühsam, und langatmig, und die Ergebnisse daraus verschwinden in der Regel so schnell, wie man sie entdeckt hat. Damit auch Ihr von meinen gefunden Erkenntnissen profitieren könnt, veröffentliche ich meinen Wissensschatz auf dieser Seite.
Canon 28-135 f/3.5 - 5.6
Ich denke, die meisten Fotografen werden am Anfang mit einer DSLR incl. Kit-Lense mit ihrem Hobby starten. Obwohl diese Objektive wirklich nicht schlecht sind, haben diese auch Nachteile im Vergleich zu sog. "Prime"-Linsen, also Objektive mit einer Festbrennweite. Gerade für die Straßenfotografie ist mir ein unauffälliges Nifty-Fifty zum Beispiel lieber, als das 18-55mm Tauchrohr meiner EOS 77d, welches dort ursprünglich zum Einsatz kam.
Es gibt für jeden Einsatzzweck eine passsende Prime-Lense. Für die Straßenfotografie hat sich eine Brennweite von 25mm - 50mm etabliert, während man für Portraits laut meinen Infos am idealsten mit einem 50mm, oder einem 85mm Objektiv arbeiten sollte, um unschöne Bildverzerrungen zu vermeiden. Jeder Fotograf hat dabei jedoch seine eigenen Vorlieben, und verwendet das Glas, welches ihm die besten Ergebnisse für sein gewünschtes Fotoergebnis liefert. Hinweis: Bitte beachten, daß sich auf APSC-Kameras durch den Crop-Effekt Brennweiten eines Objektives verändern, bzw. anders darstellen können.
Neben meinem günstigen 24mm Pancake, und dem Nifty-Fifty hat mich schon immer ein 85mm mit großer Offenblende gereizt. Diese sind jedoch recht teuer in der Anschaffung - normalerweise. Es gibt auch Objektive, die man für kleines Geld erwerben kann, und die einem auf den ersten Blick die gleichen Vorteile eines teuren Pendants bieten. Näheres dazu jedoch später.
Sogenannte Vintage-Objektive, also die aus vergangenen Jahren, können eine kostengünstige Alternative sein. Wegen seiner Vielseitigkeit, seiner großen Brennweiten-Range, und dem kompakten Abmessungen ist mir das Canon 28-135mm f/3.5-5.6 aus den Neunzigern aufgefallen, welches ja eigentlich auch die begehrten 85mm in der richtigen Einstellung offeriert. Dieses Objektiv bekommt man gebraucht, und in ordentlichem Zustand für weit unter 100€ angeboten. Neben einem AF bietet dieses Gerät sogar eine Bildstabilisierung - ein weiterer Pluspunkt. Ich war schon kurz davor, mir so ein Kamera-Auge zu besorgen, bis ich auf das oben anzuklickende Video gestoßen bin. Der Youtuber Christopher Frost, der sehr sachlich informative, interessante Videos produziert, hat die Linse getestet. Ein Test, der mich nun doch vom Kauf abgehalten hat.
Benoison 85mm f/1.8
Wie eine Etage weiter oben bereits erwähnt, gilt (...zumindest bei einer Vollformat-Kamera...) eine Brennweite von 85mm als das Mittel zur Wahl, wenn man eine andere Person porträtieren möchte. Ich sehe das als Richtwert. Als die Daumenregel für Porträts. Ich denke, diese Linse ist weit vielseitiger zu verwenden. Und deshalb habe ich mir so ein Ding gekauft!
In meinem Blog habe ich dieses Objektiv bereits zur Genüge beschrieben. Und auch den Grund, warum ich mich für genau dieses Objektiv entschieden habe. Zusammenfassend kann ich berichten, daß für mich als Einsteiger das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend ist, und ich bis heute den Kauf nicht bereut habe. Und wenn ich das Ding tatsächlich einmal aus Versehen in einem Teich versenke, wird mich der finanzielle Verlust vermutlich nicht um den Schlaf bringen. Falls Ihr mehr über dieses Ding erfahren wollte, klickt auf den den Link vier Zeilen weiter oben.