Am Ende einer Bestrafung fühlt sich deine Sklavin schrecklich und wertlos. Dieses Gefühl ist notwendig, damit es in ihr einen "Das mache ich nie wieder"-Moment gibt. Noch viel wichtiger ist es jedoch, sie danach wieder aufzurichten. Sie muss spüren, dass ihr Fehlverhalten durch die Bestrafung gesühnt ist und dass du an sie, ihr Können und an Ihre Fähigkeit, es besser zu machen, glaubst.
Führe Belohnungen und Bestrafungen so zeitnah wie irgend möglich, an besten direkt nachdem sie verhängt wurden, durch.
Das hat gleich mehrere Gründe:
1. Es besteht ein direkter psychologischer Zusammenhang zur Ursache, welcher nötig ist damit ein erzieherischen Effekt eintreten kann. Wenn du z.B. eine Strichliste für Bestrafungen führst und diese nur an Wochenenden "abarbeitest", sind es einfach nur Striche, welche Schläge bedeuten. Die einzelnen Taten gehen dabei unter und im Kopf deiner Sklavin gibt es dann nur ein schwammiges "Du warst diese Woche 80 Striche schlecht." Das ist aber nichts, womit sie an ihrem Verhalten arbeiten kann.
2. Es besteht die große Gefahr dass man anfängt "Guthaben" aufzubauen und damit dann zu handeln. Wenn man z.B. 30 Striche gegen einen Orgasmus tauschen kann, wirken weder Strafe noch Belohnung erziehend.
3. Konflikte zwischen fälligen Belohnungen und Strafen.
Dieser Punkt ist etwas "tricky" Und man kommt nicht direkt darauf. Aber es funktioniert vielleicht besser an einen konkreten Beispiel:
Deine Sklavin hat etwas geleistet wovon du unglaublich begeistert bist und dafür muss sie auf jeden Fall belohnt werden. Sie soll ja auch spüren, wie beeindruckt du bist. Du schiebst es aber auf, weil es besonders schön sein soll.
Einen Tag später leistet sie sich aber einen Fehler der hart bestraft werden muss. Natürlich macht der Fehler ihre Leistung nicht ungeschehen oder schmälert diese in irgendeiner Weise. Daher kannst du die versprochene Belohnung nicht aussetzen aber genauso wenig sollte die erste Erziehungsmaßnahme nach einer erbrachten Leistung eine Bestrafung sein.