Spendenaufruf Renovierung Schützenheim
Pünktlich zur neuen Heizperiode im kommenden Winter hat der Schützenverein eine neue programmierbare Gaszentralheizung installiert.
Diese Renovierungsarbeiten laufen außerhalb der geplanten Arbeiten, die von LEADER gefördert werden sollen, da die Zusage vom Regierungspräsidium Stuttgart weiterhin aussteht.
Wie es dazu kam: durch einen glücklichen Zufall und dank guter Verbindungen, hatte der Schützenverein die Möglichkeit, eine gebrauchte, programmierbare Gastherme aus einem Umbauprojekt zu bekommen. Der Entschluss war schnell gefasst: die alten Gasöfen, die immer wieder Probleme bereiteten, sollten ersetzt werden. In den letzten Wochen wurden immer freitags und samstags die alten Öfen demontiert, neue Heizkörper installiert, die Gastherme installiert und alles ordnungsgemäß verrohrt.
Am vergangenen Freitag wurde durch die Firma Eberhardt der Anschluss zu den Gastanks hergestellt, die Arbeiten fachmännisch abgenommen und die Therme in Betrieb gesetzt.
Klaus Eberhardt bescheinigte den „Installateuren des Vereins“ um Rainer Klaiber und Rolf Heisele vorbildliche und einwandfreie Arbeit.
Ein großes Dankeschön an alle, die in den letzten Wochen viele Stunden in dieses Teilprojekt investiert haben.
Wir erhoffen uns von der neuen Heizung einen bedienungsfreundlichen Betrieb und einen reduzierten Gasverbrauch. Wir bedanken uns recht herzlich bei Klaus Eberhardt und seinem Team für die Unterstützung und den fachmännischen Rat, sowie die reibungslose Abnahme und Inbetriebnahme.
Wer in den letzten Jahren zu Gast im Schützenheim war, konnte von dem desaströsen Zustand des Fußbodens nichts ahnen.
Alles schien wie immer.
Den Schützen war aber aufgefallen, daß der Fußboden, vor allem im Bereich des Schießstandes, immer mehr an Tragfähigkeit verlor. Sobald hinter den Schützen jemand lief, übertrugen sich die Schwingungen – ein Gefühl, das für Schützen unerträglich ist.
Wie verheerend der Zustand des Bodens aber tatsächlich war, zeigte sich erst, als im November der Boden geöffnet wurde. Feuchtigkeit hatte sich als Rost durch das dünne Blech des Containerbodens gefressen, die OSB Platten waren teilweise durchgefault.
Damit war klar, daß der Aufwand für die Renovierung des Fußbodens als wichtigster baulicher Bestandteil sehr viel größer sein würde, als zunächst erwartet.
In den letzten Wochen wurde unter großer körperlicher Anstrengung der alte Boden entfernt, die Stahlträger des Containerbodens gesäubert und gestrichen, eine neue Tragkonstruktion eingebaut und mit XPS-Platten gedämmt. Zusätzlich wurden in der Mittelachse der Container neue Träger eingezogen, womit mehr Stabilität erreicht wird. Von unten wird der Boden durch gegen Feuchtigkeit versiegelte OSB Platten und durch wasserdichte XPS-Platten geschützt.
Eine 22mm starke OSB Platte bildet den oberen Abschluß des Bodens.
Die Sanierung des Fußbodens behebt den größten baulichen Mangel und war essentiell für den Fortbestand des Schützenheims und damit des Schützenvereins. Sie stellt, nach dem Einbau der der programmierbaren Gastherme, die ein wesentlicher Gewinn für das Wohlfühlklima im Schützenheim ist, den zweiten großen Meilenstein in der Modernisierung dar.
Nachdem die Tragkonstruktion des Fußbodens inklusive Isolierung fertiggestellt war, zeigte sich, daß auch die Wandkonstruktion über die Jahrzehnte schwer gelitten hatte.
Vermutlich hat sich durch den Warm-/ Kaltwechsel Kondenswasser an Kältebrücken gebildet und mit der Zeit die Holzunterkonstruktion der Wände zersetzt. Jedenfalls war an vielen Stellen von einer tragfähigen Konstruktion nichts mehr zu sehen. Das Holz zerbröselte in den Händen.
Im Zuge der großflächigen Rekonstruktion der Wand und dem Einbau zusätzlicher Isolierung wurde beschlossen, die neuen Wände in einem moderneren Design zu gestalten.
Am 03.01.2026 wurde mit den Arbeiten begonnen.