Wasserdampf-Destillation
Wie holt man den Duft aus Flieder?
Wie holt man den Duft aus Flieder?
Lernziele
Du kannst eine Wasserdampf-Destillation mit einem Kaffeekocher durchführen.
Du kannst ein Hydrolat und Ätherische Öle gewinnen.
In der Parfumstadt in Indien wird kostbares Attaröl hergestellt, um die besten Düfte der Welt zu kreieren. "Galileo" blickt hinter die Kulissen der Destille und zeigt, wie mithilfe von Rosen und Jasmin das duftende Öl gewonnen wird.
Auftrag 1: Hydrolat aus Flieder herstellen (ca. xx'):
Der Fliederduft wird mit der schonenderen Wasserdampf-Destillation herausgetrennt.
Schau dir den Film links an. Darin wird eine andere Art der Herstellung von Hydrolaten vorgestellt.
Vergleiche das mit der folgenden Methode:
Welches Gerät nehmen wir? Wie unterscheidet sich dieses von der Methode im Film?
Was ist der Nutzen der Metallschüssel, die die Pfanne abdeckt? Für was brauchen wir die Schale in der Mitte?
Auftrag 2: Hydrolat aus Flieder herstellen (ca. xx'):
Wir können eine Wasserdampf-Destillation auch mit einem Espresso-Kocher durchführen.
Zupfe alle Blüten von der Dolde in einen Topf und zerschneide diese noch kleiner.
Fülle den Kaffee-Kocher mit Fliederblüten, schliesse das Gefäss und koche das Wasser auf, bis der Behälter leer ist.
Halte das Gefäss danach unter kaltes Wasser, um alles abzukühlen. Schöpfe danach Öle oben ab und giess das Hydrolat in ein Gefäss.
Rieche am reinen Wasser und am Hydrolat aus dem Flieder. Merkst du einen Unterschied?
Wasserdampfdestillation von Lavendel
Lavendel, Inbegriff der Provence. Seine blaue Farbe, sein Duft, und seine Eleganz bezaubern nicht nur die Touristen. Anbau, Ernte und Destillation zum Öl wandeln sich rasant und die sinkenden Marktpreise fordern die Produzenten heraus. Sie nutzen nun die altbekannten Fähigkeiten des Lavendels als Hausmittel gegen fast alle Plagen zu neuen Produkten. Lavendel mutiert vom Jungfernparfum zur naturnahen Heilungs- und Wohlfühlessenz.
Flieder vermehren:
In den beiden Filmen wird dir gezeigt, wie man Flieder nicht aus Samen, sondern über Stecklinge (Ästchen) vermehrt.