Trennverfahren
Hier lernst du die wichtigsten Trennverfahren der Chemie kennen
Hier lernst du die wichtigsten Trennverfahren der Chemie kennen
Lernziele
Du kennst verschiedene Trennverfahren, um Stoffe in der Chemie zu trennen.
Du kannst die Trennverfahren erklären, die in der Parfumindustrie üblich waren.
Auftrag 2: Quellen zur Recherche
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Natürliche Duftstoffe und ihre Herstellung
Der überwiegende Teil der natürlichen Duftöle stammt aus Pflanzen. Dafür gibt es unterschiedliche Verfahren, um diese Essenzen zu gewinnen.
Destillation über Wasserdampf: Zerkleinerte Wurzeln oder Blätter kommen in einen Kessel mit heißem Dampf, der die ätherischen Öle herauslöst. Das Gemisch kondensiert in einer Kühlkammer und das Öl kann vom Wasser getrennt werden. So werden etwa die natürlichen Duftstoffe aus Rose, Zimt oder Vetiver für die Parfum-Herstellung gewonnen.
Extraktion: Bei dieser Methode werden Blüten, Samen oder Harze mit einem Lösungsmittel ausgewaschen, das anschließend unter Vakuum wieder entfernt wird. Zurück bleibt eine duftende, fetthaltige Substanz, die mit Alkohol mazeriert wird. Dieser wird ebenfalls entfernt, um die Absolue zu erhalten. Auf diese Weise extrahiert der Parfümeur die natürlichen Duftstoffe von Jasmin, Narzisse oder Tonkabohne.
Kaltpressung: Dieses Verfahren ist speziell für die Schalen von Zitrusfrüchten konzipiert. Die ätherischen Öle werden herausgepresst und anschließend mit einer Zentrifuge abgetrennt.
Neben natürlichen Duftstoffen aus Pflanzen gibt es auch eine Reihe, die aus tierischen Quellen stammen. Ein berühmter Vertreter ist insbesondere der Moschus, der aus einer Drüse des gleichnamigen Hirsches stammt. Doch leider müssten für 1 kg Moschusduftöl rund 160 Hirsche ihr Leben lassen. Daher ist es durchaus begrüßenswert und im Sinne des Tierschutzes, diese Substanzen mittlerweile synthetisch herzustellen.
So werden synthetische Duftstoffe hergestellt
Chemische Syntheseverfahren sind schneller und günstiger. Dadurch können Duftstoffe direkt im Labor und vor allem in gleichbleibender Qualität produziert werden. Ein Beispiel dafür ist das teure Vanillin. Normalerweise würden die Hersteller tonnenweise wertvolle Vanilleblüten benötigen, um ein 1 kg des begehrten Duftstoffes für Parfum herzustellen. Doch mithilfe der sogenannten aromatischen Synthese kann es direkt aus Harzen und sogar pflanzlichen Resten gewonnen werden, da der Ausgangsstoff Lignin in den Zellwänden reichlich vorhanden ist. Das Endprodukt: ein kristalliner Stoff mit chemisch nahezu identischer Struktur und intensivem Vanilleduft.
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