Aktuelles


Mörlenbach eine Nummer zu groß für SV Fürth III

veröffentlicht um 04.10.2020, 12:24 von Stephan Kosbab

Während die übrigen Fürther Mannschaften bis nach den Herbstferien pausieren, war der SV Fürth III zuletzt noch zu Gast beim SV Mörlenbach II, musste sich dort aber klar mit 2:10 geschlagen geben. Erst beim Stand von 0:7, als die Partie insgesamt also bereits verloren war, setzte sich Weber in der Verlängerung des Entscheidungssatzes gegen Trillig durch, und wenig später hatte Triscali gegen Schork mit 3:0 die Nase vorn. Ansonsten hatte insbesondere Schnellbächer die Chance, einen oder gar zwei weitere Zähler für seine Mannschaft beizusteuern, verlor allerdings seine beiden Einzel im fünften Satz.

Fürther Jugend dank 7:2-Sieg auf Platz drei

veröffentlicht um 27.09.2020, 13:38 von Stephan Kosbab

Während die erste und zweite Mannschaft des SV Fürth nach den ersten Spieltagen der neuen Saison planmäßig bis nach den Herbstferien pausieren und die „Dritte“ erst kurz vor den Ferien nochmals antreten wird, musste sich der SV Fürth IV nach dem 3:5 gegen die SKG Löhrbach II zum Auftakt in der 3. Kreisklasse noch zwei weitere Male mit demselben Ergebnis geschlagen geben.

So geschah es zunächst auswärts beim SV Hammelbach III, wo Triscali, Münch und Glosauer jeweils eines ihrer beiden Einzel gewannen, womit die Mannschaft um nur einen einzigen Zähler an ihrem ersten Punktgewinn vorbeischrammte; und bald darauf zu Hause gegen den TSK Rimbach V erneut: Hier steuerten Triscali, Münch und Schnellbächer drei Zähler bei, mit demselben Endergebnis. Die Fürther planen nun, nach einer mehrwöchigen Wochen Pause ihr Glück erneut zu versuchen, das bis dato eher Mangelware war.

Jugend: SV Fürth – SG Wald-Michelbach II: 7:2

Die Jugendmannschaft des SV Fürth befindet sich in der Kreisliga derzeit auf dem Vormarsch: Nach der knappen Auftaktniederlage beim noch immer verlustpunktfreien TTC Lampertheim II und einem hart erkämpften Sieg über den TSV Auerbach gelang der Mannschaft zuletzt ein deutlicher Heimsieg gegen die SG Wald-Michelbach II. Lucas Sauer (3), Paul Weber, Ronni Butschinski und Leon Thomasberger (2) setzten sich dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 7:2 durch, womit sie sich in der Tabelle bis auf Platz drei verbesserten.

Schnellbächer schlägt Glanzner: SV Fürth II erringt Remis

veröffentlicht um 21.09.2020, 13:34 von Stephan Kosbab

Am vergangenen Spieltag waren die Tischtennisspieler des SV Fürth in der Bezirksliga zu Gast beim SV Ober-Kainsbach. Nach nur zwei Punkten aus den bisherigen drei Partien wollten die Fürther nicht mit leeren Händen Heimreise antreten … wohl wissend, dass dies kein leichtes Unterfangen sein würde gegen die Mannen um den herausragenden Steffen Klinger.

Gleich im Auftakteinzel musste Fürths Abwehrspieler Stark gegen den besagten Spitzenspieler der Gastgeber antreten, konnte beim 0:3 aber lediglich den dritten Durchgang ausgeglichen gestalten. Brenneis rang Treusch währenddessen in drei knappen Sätzen in die Knie. Horwath zwang Zeeb nach 0:2-Rückstand noch in den Entscheidungssatz, musste sich hier aber geschlagen geben. Ein glattes 3:0 gelang parallel dazu T. Kosbab gegen Reeg. Durch zwei Fünfsatzniederlagen im dritten Paarkreuz geriet die Fürther erstmals deutlicher in Rückstand: Wolk und Kessler verloren gegen Wohlfromm bzw. Keil jeweils den ersten Durchgang, gingen dann mit 2:1 in Führung – um sich im fünften Satz dennoch geschlagen geben zu müssen.

Da sich nun auch Brenneis dem druckvollen Spiel Klingers in drei Sätzen beugen musste und Stark auch gegen Treusch ohne Satzgewinn blieb, wäre beim Stand von 2:6 aus Fürther Sicht maximal noch ein Unentschieden erreichbar gewesen … und tatsächlich setzte die Mannschaft zu einer Aufholjagd an: T. Kosbab und Horwath drehten ihre 0:1-Rückstände gegen Zeeb bzw. Reeg jeweils in einen 3:1-Sieg, und Kessler schlug Wohlfromm ohne Satzverlust. Allerdings mühte sich Wolk beim Stand von 5:6 gegen Keil vergebens, weshalb unterm Strich eine 5:7-Niederlage der Fürther stand, nach einer Partie, in der in Anbetracht von 0:3 Fünfsatzspielen mehr möglich gewesen wäre.

TTC Groß-Rohrheim – SV II: 2:10  /  SV II – BSC Einhausen: 6:6

Der SV Fürth II schlägt sich in der Bezirksklasse bislang besser als von manchem erwartet. Nach der 4:8- Auftaktniederlage beim TV Bürstadt war Fürth zu Gast beim TTC Groß-Rohrheim, der aus ein paar Gründen keine wirklich konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten konnte: So gingen lediglich im ersten Paarkreuz zwei Spiele verloren, wo sich Wolk und Schnellbächer dem gut aufgelegten Lüttich geschlagen geben mussten; allerdings siegten beide gegen den verletzten Becker kampflos. In der Mitte gewannen die Fürther Materialspieler S. Kosbab und Knapp sowohl gegen Kanzler als auch gegen Bestepe, und hinten steuerten Spratte und Spiller dank ihrer Siege über Reiser und Betke vier weitere Zähler bei, zum ungefährdeten 10:2-Endstand aus Fürther Sicht.

Wesentlich stärker als Groß-Rohrheim, obgleich nur mit fünf Mann angetreten, präsentierte sich der BSC Einhausen, den die Fürther noch in derselben Woche zu Gast hatten: Doch während S. Kosbab sich dem gegnerischen Spitzenspieler B. Glanzner ohne Satzgewinn geschlagen geben musste, setzte Schnellbächer sich gegen Peter mit 3:2 durch. Abwehrspieler Knapp schlug M. Glanzner glatt mit 3:0, während Spratte gegen Goisser nicht über einen Satzgewinn hinauskam, und einem kampflosen Sieg von Spiller folgte eine Dreisatzniederlage von Triscali gegen Hajrovic.

Danach aber schien Fürth die Partie an sich reißen zu können, zumal ja noch ein weiterer kampfloser Punktgewinn ausstand: Denn während Schnellbächer dank einer herausragenden Leistung B. Glanzner mit 3:0 schlug, setzte sich S. Kosbab gegen Peter in vier umkämpften Sätzen durch, de facto zum 6:3. Allerdings konnte Knapp danach drei Matchbälle gegen den routinierten Goisser nicht verwerten, verlor im fünften Satz; Spratte mühte sich gegen M. Glanzner vergebens um einen Satzgewinn, und Spiller unterlag trotz 2:1-Führung gegen den am Ende förmlich über sich hinauswachsenden Hajrovic noch mit 2:3, zum Endstand von 6:6 Unentschieden: Immerhin dieser Teilerfolg war den Fürthern nicht mehr zu nehmen.

SV III – SG Wald-Michelbach: 3:9

Ein wenig mehr wäre durchaus möglich gewesen, als der SV Fürth III in der 1. Kreisklasse zu Hause gegen die SG Wald-Michelbach mit 3:9 verlor; auch hier konnten die Fürther keines von immerhin drei Fünfsatzspielen für sich entscheiden. So waren es lediglich Ahlheim und Triscali (2), die an diesem Tag für ihre Mannschaft punkten konnten.

Jugend: SV Fürth – TSV Auerbach: 5:4

Der Fürther Jugend gelang in ihrem zweiten Spiel in der Kreisliga der erste doppelte Punktgewinn: Neben drei kampflos gewonnen Einzeln gegen stark dezimierte Gegner steuerten Leon Thomasberger und Paul Weber die hierfür benötigten Siege bei; der Endstand lautete denkbar knapp 5:4 aus Sicht der Fürther Mannschaft.

Alle Fürther Mannschaften geschlagen

veröffentlicht um 13.09.2020, 14:57 von Stephan Kosbab

Am dritten Spieltag der Saison 2020/21 war der SV Fürth in der Tischtennis-Bezirksliga zu Gast bei der SVG Nieder-Liebersbach. Nach gemischten Erfolgen zum Saisonauftakt war ein Sieg das gesetzte Ziel der Mannschaft, um sich in der Tabelle nach oben zu orientieren: Doch ein ums andere Mal erwiesen sich die überaus fokussierten Gastgeber als schwere Gegner; zu schwer zumeist für die Fürther Akteure.

Im Auftakteinzel musste sich Fürths Abwehrspieler Stark gegen Nieder-Liebersbachs Nr. 1 T. Rotter in vier knappen Sätzen geschlagen geben. Brenneis erging es beim 1:3 gegen den gewohnt aggressiv agierenden Fleckenstein ähnlich, ebenso wie Kessler gegen C. Rotter. Horwath ging gegen Gramlich mit 2:1 in Führung, verlor die beiden folgenden Sätze aber in der Verlängerung, und auch S. Kosbab unterlag Hassel nach 2:1-Führung im Entscheidungssatz. Erst jetzt, beim Stand von 0:5 aus Fürther Sicht, gelang Wolk ein klares 3:0 über Eck … aber ohne dass er dem Spiel insgesamt damit eine späte Wende hätte geben können.

Brenneis mühte sich anschließend gegen T. Rotter vergebens um einen Satzgewinn, doch Stark schlug Fleckenstein ungefährdet mit 3:0. Horwath glich gegen Rotter zwei Satzrückstände aus, musste sich im fünften Durchgang aber erneut in der Verlängerung geschlagen geben, und Kessler kam auch gegen Gramlich nicht über einen Satzgewinn hinaus. Wolk dagegen erwischte gegen Hassel einen schlechten Start, drehte seinen 0:1-Rückstand jedoch in einen 3:1-Sieg. S. Kosbab wiederum drohte trotz 2:0-Führung gegen Eck noch als Verlierer vom Tisch zu gehen, konnte den fünften Satz aber trotz 5:8-Rückstand noch für sich entscheiden: So gelang der Fürther Mannschaft immerhin noch ein wenig Ergebniskosmetik, doch der Endstand von 4:8 war für sie alles andere als zufriedenstellend.

TV Bürstadt II – SV II: 8:4

In der Bezirksklasse ist nun auch der SV Fürth II in die Saison gestartet, war dabei zu Gast beim stark besetzten TV Bürstadt II, der allerdings nicht komplett antreten konnte. Und in der Tat hielten die Fürther zunächst gut mit den Gastgebern mit, nicht zuletzt dank einer starken Leistung von Wolk, der mit seinem 3:0-Sieg über Hartmann Schnellbächers 1:3-Niederlage im Auftakteinzel gegen Koch kompensierte. Knapp mühte sich gegen Handbauer vergebens um einen Satzgewinn, doch Kosbab schlug Gliewe nach 0:2-Rückstand im fünften Satz. Spiller jedoch musste sich gegen Schremser in drei Sätzen geschlagen geben, und Spratte glich seinen 0:2-Rückstand gegen Riedel zwar aus, verlor den Entscheidungssatz aber deutlich.

Den zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand glichen Wolk und Schnellbächer für ihre Mannschaft aus, die im vorderen Paarkreuz gegen Koch bzw. Hartmann in jeweils vier Sätzen erfolgreich waren. Danach jedoch fehlte den Fürthern in entscheidenden Momenten das nötige Quäntchen Glück; so unterlag S. Kosbab gegen Handbauer ebenso in der Verlängerung des Entscheidungssatzes wie Knapp gegen Gliewe, und nach Sprattes 0:3 gegen Schremser musste sich auch Spiller im fünften Satz geschlagen geben, zum 4:8-Endstand aus Sicht der Fürther, für die hier definitiv mehr möglich gewesen wäre.

SV IV – SKG Löhrbach II: 3:5

Auch der SV Fürth IV, der in der 3. Kreisklasse die SKG Löhrbach II zu Gast hatte, startete mit einer Niederlage in die Saison: Spitzenspieler Triscali blieb zwar in seinen beiden Einzeln ohne Satzverlust, und Münch sorgte mit ihm zusammen sogar für eine anfängliche 2:0-Führung seiner Mannschaft; danach allerdings schmolz ihr Vorsprung rasch zusammen, bis er sich in einen 3:5-Endstand umgekehrt hatte.

Jugend: TTC Lampertheim II – SV Fürth: 5:3

Der Fürther Jugendmannschaft wäre zum Saisonauftakt in der Kreisliga ebenfalls beinahe ein Punktgewinn gelungen: Doch statt eines möglichen 4:4 lautete auch hier der Endstand 3:5. Dabei punkteten Ronni Butschinski (2) und Leon Thomasberger.

Miles Rettig macht den Unterschied: Fürth verliert in Mitlechtern

veröffentlicht um 07.09.2020, 15:17 von Stephan Kosbab

Schon am zweiten Spieltag der Saison 2020/21 musste sich die erste Mannschaft des SV Fürth in der Tischtennis-Bezirksliga erstmals geschlagen geben: Dabei hatten die Fürther bei der SG 03 Mitlechtern einen guten Start erwischt und auch im weiteren Verlauf nach Ausgleich für die Gastgeber mehrmals erneut in Führung gehen können ... doch Zwischenstände zählen nicht.

Gleich im Auftakteinzel setzte sich Fürths Abwehrspieler Stark gegen Mitlechterns Nr. 1 Metz durch, und Brenneis erhöhte durch seinen hart umkämpften Fünfsatzsieg über Materialspieler Ripper auf 2:0. Horwath jedoch mühte sich gegen Mühlbayer vergebens um einen Satzgewinn, und Kosbab musste sich gegen Lautenbach knapp im Entscheidungssatz geschlagen geben. Der für Kessler eingesprungene Schnellbächer drehte einen 0:2-Rückstand gegen Zecic noch in einen 3:2-Sieg, zur neuerlichen Führung für Fürth, doch Wolk kam gegen Mitlechterns talentierten Nachwuchsspieler Rettig nicht über einen Satzgewinn hinaus.

Brenneis allerdings behielt die Nerven und zwang Metz mit 3:1 in die Knie. Im Materialduell gegen Ripper glich Stark einen 0:2-Rückstand nach Sätzen aus, musste sich dem Routinier jedoch im fünften Durchgang geschlagen geben. Dafür gewann Kosbab gegen Mühlbayer mit 3:1, zur abermaligen Führung seiner Mannschaft (5:4).

Danach aber setzte Mitlechtern zu einer kleinen Siegesserie an; so mussten sich Horwath und Wolk in jeweils vier Sätzen gegen Lautenbach bzw. Zecic geschlagen geben. Schnellbächer hatte gegen Rettig noch die Möglichkeit zum Ausgleich, was gleichbedeutend gewesen wäre mit einem Fürther Teilerfolg, da er nach knapp verlorenem ersten Durchgang mit 2:1 in Führung ging: Doch Mitlechterns Youngster agierte nun sehr abgebrüht, glich den Rückstand aus und gewann im Entscheidungssatz deutlich. Mit seinem zweiten Einzelsieg besiegelte er die 5:7-Niederlage der Fürther Mannschaft.

SG Vöckelsbach – SV III: 10:2

Die zweite Niederlage im zweiten Spiel kassierte die Fürther „Dritte“, die in der 2. Kreisklasse bei der SG Vöckelsbach zu Gast war: Lediglich Ahlheim und Tokatlian konnten beim 2:10 aus Fürther Sicht je eines ihrer beiden Einzel gewinnen. Allerdings mussten sich die Fürther Akteure in vier von fünf Fünfsatzspielen geschlagen geben; der Endstand war im Verhältnis zum Spielverlauf zu klar.

Auftakt in eine spezielle Saison: Die "Erste" gewinnt 9:3

veröffentlicht um 30.08.2020, 13:08 von Stephan Kosbab

Mit dem abrupten Ende der Spielzeit 2019/20 durch einen der „aktuellen Lage“ geschuldeten vorzeitigen Saisonabbruch stand der SV Fürth, in der Tischtennis-Bezirksoberliga ohnehin mit dem Rücken zur Wand, vorzeitig als Absteiger fest. Jedoch hätte die Mannschaft, der im Vorjahr noch auf grandiose Weise der Klassenerhalt gelungen war, auch ohne dies nur noch eine theoretische Chance gehabt, den Abstieg zu verhindern.

Nach somit verlängerter Sommerpause ist nun vieles anders als zuvor: Die Fürther treten nach zwei Jahren Bezirksoberliga nun wieder in der altvertrauten Bezirksliga an; allerdings ohne ihren bisherigen Spitzenspieler Patrick Fischer, der sich aus beruflichen Gründen mit einem lachenden und einem weinenden Auge eine neue sportliche Heimat gesucht hat. Zudem wird der langjährige Leistungsträger Peter Puschner Tischtennis zumindest bis auf weiteres nicht mehr als Wettkampfsport betreiben können. Und natürlich ist es auch wegen der noch immer großen allgemeinen Verunsicherung eine besondere Saison, die gerade begonnen hat … und von der man nur hoffen kann, dass sie trotz gewisser Bedenken im Gegensatz zur vorherigen bis zum planmäßigen Ende gespielt werden kann, wenn auch natürlich unter Auflagen. Corona-bedingt werden keine Doppel gespielt; dafür aber alle bis zu zwölf Einzel, ohne dass die Partie beendet wäre, sobald eine der Mannschaften die bisher entscheidenden neun Zähler erreicht hat.

Unter diesen Vorzeichen hatte der SV Fürth zum Auftakt der Saison 2020/21 den SV Kirschhausen zu Gast, wobei Manfred Brenneis nach überlegen gewonnenem erstem Satz gegen Hohrein drei der vier folgenden Sätze in der Verlängerung verlor: Eine unglückliche Niederlage also … und zugleich ein schlechtes Omen? - Dass es nicht so kam, dafür stellten Markus Stark und Thomas Kosbab mit klaren 3:0-Siegen über Vitek bzw. Rothermel die Weichen. Steffen Horwath, bisheriger Spitzenspieler des SV Fürth II, hielt anschließend Bitsch in vier Sätzen nieder, und der gemeinsam mit ihm aufgerückte Michael Kessler schlug Lulay ohne Satzverlust: So stand es bereits 4:1 aus Fürther Sicht, ehe Stephan Wolk sich gegen Homuth trotz zweimaliger Führung nach Sätzen im Entscheidungssatz geschlagen geben musste.

Als Brenneis im ersten Spiel des zweiten Durchgangs gegen Vitek mit 0:2 in Rückstand geraten war, drohten die Gäste bis auf 4:3 heranzukommen: Doch die Fürther Nummer 1 riss das Ruder herum und gewann drei Sätze „am Stück“ … was umso wichtiger wurde, als Abwehrspieler Stark anschließend gegen Hohrein zwar den ersten Satz ausgeglichen gestalten konnte, am Ende aber mit 0:3 verlor. Kosbab jedoch setzte sich gegen Bitsch mit 3:1 durch, und Horwath konnte gegen Rothermel zwar den Ausgleich nach 2:0-Führung nicht verhindern, entschied aber den Entscheidungssatz für sich: Beim Stand von 7:3 war den Fürthern der Sieg nun nicht mehr zu nehmen, doch die Mannschaft blieb am Drücker; Kessler und Wolk sorgten mit ihren Viersatzsiegen über Homuth und Lulay für den 9:3-Endstand.

SV III – TSV Ellenbach II: 1:11

Ebenso wie die erste sowie auch die noch in der Sommerpause weilende zweite Mannschaft des SV Fürth startete auch die „Dritte“ mit einem gewissen personellen Aderlass in die Saison, und auch ansonsten verbunden mit den beschriebenen Rahmenbedingungen dieser Zeit. Allerdings hatte sie in der Vorsaison die Klasse gehalten und bekam es nun in Form des TSV Ellenbach II direkt mit einem stark besetzten Aufsteiger zu tun: Mit selten gesehener Dominanz waren die Gäste Meister der 2. Kreisklasse geworden, was zweifellos auch ohne den erwähnten Saisonabbruch geschehen wäre.

Die Fürther Mannschaft stand gegen diesen starken Gegner von Beginn an auf verlorenem Posten, konnte erst im vierten Einzel den ersten Satzgewinn verbuchen. Und erst als das Spiel beim Stand von 0:9 bereits verloren war, gelang Josef Vetter mit seinem 3:1 über Trautmann der Ehrenpunkt für seine Mannschaft. Ansonsten hätte vor allem Triscali im letzten der zwölf Einzel noch eine Chance gehabt, das Ergebnis positiv aus Fürther Sicht zu beeinflussen: Doch da er im Entscheidungssatz gegen Bülbül verlor, lautete der Endstand 1:11 aus Fürther Sicht.

Niederlage im Abstiegsduell gegen Königstädten / Nur die "Vierte" gewinnt

veröffentlicht um 08.03.2020, 15:51 von Stephan Kosbab

In der Tischtennis-Bezirksoberliga hatte der SV Fürth zuletzt den Mitabstiegskandidaten SV Al. Königstädten II zu Gast, gegen den die Fürther Mannschaft im Hinspiel ihren noch immer einzigen doppelten Punktgewinn der Saison 2019/02 verbuchten konnte. Und wie im Hinspiel gingen die Fürther auch zu Hause in den Doppeln mit 2:1 in Führung.

Dabei hätte es ohne weiteres auch zu einem makellosen 3:0-Auftakt kommen können, denn während Fischer/Stark gegen Birk/Masur ebenso wie Kosbab/S. Schnellbächer gegen T. Drescher/Koll in vier Sätzen gewannen, erspielten Brenneis/Wolk gegen H. Drescher/Drotleff sogar eine 2:0-Führung, ehe sie sich dem Spitzendoppel der Gäste hauchdünn mit 10:12 im Entscheidungssatz geschlagen geben mussten. Im ersten Einzel setzte sich Fischer gegen Birk in vier Sätzen durch, während Brenneis sich gegen H. Drescher mit genau umgekehrtem Ergebnis geschlagen geben musste.

Damit begann eine Siegesserie der Gäste bis hin zum Stand von 3:6 aus Fürther Sicht: Abwehrspieler Stark unterlag T. Drescher in drei umkämpften Sätzen, Kosbab musste sich gegen Drotleff mit dem Gewinn des ersten Durchgangs begnügen. Wolk wiederum verlor gegen Koll mit 0:3, und der für Puschner eingesprungene S. Schnellbächer kam gegen Masur nicht über einen Satzgewinn hinaus. Erst zu Beginn des zweiten Durchgangs durchbrach Fischer diese Serie, indem er auch sein zweites Einzel gewann, wobei er gegen H. Drescher insbesondere ganz zum Schluss Nervenstärke bewies: Mit 14:12 entschied er den Entscheidungssatz für sich – womit er als einziger Fürther an diesem Tag in Einzel und Doppel ungeschlagen blieb.

Nun legte Brenneis nach, der gegen Birk glatt in drei Sätzen gewann, zum 5:6 aus Fürther Sicht, womit im Fürther Lager neue Hoffnung aufkam. Zwar verlor Stark gegen Drotleff im fünften Satz, doch Kosbab hielt T. Drescher umgekehrt mit 3:2 nieder. Im hinteren Paarkreuz allerdings mühte sich Wolk gegen Masur ebenso wie S. Schnellbächer gegen Koll vergebens um einen Satzgewinn: Somit endete die Partie mit einer knappen 6:9-Niederlage, und die Fürther haben kaum mehr eine realistisch erscheinende Chance, die „Rote Laterne“ noch weiterzureichen.

SV III – SKG Bonsweiher: 3:9

In der 1. Kreisklasse mühte sich der SV Fürth III beim 3:9 im Heimspiel gegen Tabellenführer SKG Bonsweiher vergebens um einen Punktgewinn: Lediglich Spratte/Spiller im Doppel sowie erneut Spratte und Vetter im Einzel gelang Zählbares für die Gastgeber. Auch wenn zwei weitere Einzel erst im Entscheidungssatz an die Gäste gingen, mussten sich die im Mittelfeld platzierten Fürther den favorisierten Gegnern doch recht eindeutig geschlagen geben.

SG Vöckelsbach IV – SV IV: 2:6

In der 3. Kreisklasse gelang dem SV Fürth IV ein 6:2-Sieg bei der SG Vöckelsbach IV. Die Basis dafür legten die Gastgeber bereits in den Doppeln, wo Tunze/Glosauer und T. Schnellbächer/Dräger für eine 2:0-Führung sorgten. Dank der Einzelsiege von Tunze (2), T. Schnellbächer und Dräger war der 6:2-Sieg recht bald unter Dach und Fach.

Markus Stark erstmals Einzel-Vereinsmeister / Triscali/Stark gewinnen 13. Peter Fink-Gedächtnisturnier

veröffentlicht um 02.03.2020, 15:18 von Stephan Kosbab

Zu einem etwas späteren Zeitpunkt als in den vergangenen Jahren trugen die Tischtennisspieler des SV Fürth am vergangenen Wochenende ihre Einzel- und Doppel-Vereinsmeisterschaften 2019/20 aus. Zwar war die Teilnehmerzahl unterdurchschnittlich, da Urlaube, Krankheiten und andere Gründe ihren Tribut forderten: Und doch war angesichts der antretenden Mitstreiter für Spannung gesorgt. 

Gespielt wurde bei den Einzelmeisterschaften um die bereits im Jahr 2004 von der Volksbank Weschnitztal gestifteten Wanderpokale, zunächst in zwei Gruppen „jeder gegen jeden“. An diese übergreifende Phase anschließend ging das Turnier, nach Bezirks- und Kreisebene getrennt, im K.o.-System weiter: Die beiden Erstplatzierten pro Gruppe zogen ins Halbfinale ein, die Bestplatzierten ab der dritten Mannschaft abwärts parallel dazu ins Halbfinale der Kreisklasse. Abschließend fand als traditioneller Höhepunkt des Tages das Peter Fink-Gedächtnisturnier als Doppel-Vereinsmeisterschaft mit speziellem Modus statt.

In Gruppe A belegte mit Abwehrspieler Markus Stark einer der Favoriten mit 4:0 Spielen Platz eins. Zwar konnte er sich gegen den mit ihm gemeinsam in der ersten Mannschaft aktiven Stephan Wolk erst im fünften Durchgang durchsetzen, gab ansonsten aber keinen einzigen Satz mehr ab. Wolk landete mit 3:1 Spielen auf dem zweiten Platz, gefolgt von Gerd Ahlheim, Sascha Tunze und Tim Schnellbächer.

In Gruppe B belegte Manfred Brenneis mit einer Bilanz 3:1 Spielen lediglich wegen des etwas besseren Satzverhältnisses Platz eins vor Sven Schnellbächer: Stephan Kosbab war das Kunststück gelungen, dem Mitfavoriten dessen einzige Niederlage in der Gruppe beizubringen. Doch Kosbab selbst unterlag nicht nur Schnellbächer, sondern auch gegen den stark aufspielenden Francesco Triscali: So landete er auf Platz drei vor Triscali und Glosauer. 

Ins Halbfinale zogen damit alle drei Teilnehmer der ersten Mannschaft ein; zum Quartett ergänzt durch Sven Schnellbächer, der zum ersten Mal überhaupt im Einzel so weit vorgedrungen war. Und dass er sich damit nicht zufriedengeben wollte, bekam sein Gegner Stark durchaus zu spüren: Dieser setzte sich zwar seiner Favoritenrolle entsprechend durch, hatte aber vier enge Sätze lang alle Hände voll zu tun gegen einen Gegner, der erhobenen Hauptes vom Tisch gehen konnte. Nochmals enger verlief das zweite Halbfinale, wo Wolk gegen Brenneis nach Abwehr zweier Matchbälle mit 13:11 im fünften Satz die Nase vorn hatte.

Im Endspiel war definitiv mitentscheidend, wer nach den durchaus kräftezehrenden Halbfinals die besseren konditionellen Reserven hatte … – und hier war es Stark, der den vierten Einzeltitel von Wolk zu verhindern verstand, indem er sich dank konstant starker Leistung im Gegensatz zum knappen Sieg im Gruppenspiel nun glatt in drei Sätzen durchsetzte: Somit darf Markus Stark sich nun erstmals nach vielen vergeblichen Anläufen Vereinsmeister des SV Fürth nennen. 

In der Kreisklasse spielte Triscali auch in der K.O.-Phase stark auf, musste sich im Halbfinale allerdings gegen den nervenstarken Tunze in fünf Sätzen geschlagen geben. Ahlheim setzte sich währenddessen mit 3:1 gegen Glosauer durch und wusste im abschließenden Finale gegen Tunze sogar mit 3:0 zu überzeugen: So errang Gerd Ahlheim zum zweiten Mal nach 2012 den Titel als Fürther Vereinsmeister der Kreisklasse.


Francesco Triscali/Markus Stark gewinnen 13. Peter Fink-Gedächtnisturnier

Zum mittlerweile dreizehnten Mal führten die Fürther Tischtennisspieler im Anschluss an die beiden Einzel-Turniere das „Peter Fink-Gedächtnisturnier“ als Doppel-Vereinsmeisterschaft durch; im Gedenken an ihren im Januar 1998, also vor über 20 Jahren, während eines Tischtennisspiels in Lorsch verstorbenen Kameraden Peter Fink. Bei diesem Wettbewerb werden traditionell die Doppelpartner einander zugelost; je ein nominell schwächerer Spieler einem nominell stärkeren, um insgesamt ein möglichst ausgeglichenes Teilnehmerfeld zu erreichen. Zudem werden vor allen Spielen die Schläger mit denen der jeweiligen Gegner getauscht, um Spannung und Unterhaltungswert zu erhöhen: Wer würde sich wohl besser mit dem fremden Material zurechtfinden – der Abwehrspezialist mit dem Angriffsgummi, oder nicht doch der Offensivspieler mit den langen Noppen seines Kontrahenten …?

Von den fünf sich ergebenden Paarungen standen diesmal qua Losentscheid drei von vornherein im Halbfinale, während sich das vierte Duo zunächst dafür qualifizieren musste. Dabei setzten sich Tunze/S. Schnellbächer glatt mit 3:0 gegen T. Schnellbächer/Kosbab durch. Im Halbfinale unterlagen Glosauer/Brenneis ebenfalls in drei Sätzen gegen Triscali/Stark, während Ahlheim/Wolk gegen Tunze/Schnellbächer immerhin einen Satz für sich entscheiden konnten. 

So schraubte, ganz nebenbei, Sven Schnellbächer seinen Rekord nochmals weiter in die Höhe: Denn bei dieser dreizehnten Auflage des Turniers gelang es ihm zum sage und schreibe neunten Male, bis ins Finale vorzustoßen … – und das bedingt durch den Turniermodus mit immer unterschiedlichen Partnern.

Im Endspiel wiederum spielte sich eines der größten Spektakel des Tages ab, denn Triscali/Stark gingen gegen Tunze/Schnellbächer zunächst mit 2:0 in Führung … auf dem Weg zum Titel, allem Anschein nach. Doch Tunze/Schnellbächer gelang nicht nur der Satzausgleich, sondern die beiden blieben auch im fünften Satz fokussiert und gingen mit 8:4 in Führung. Doch auf kaum mehr für möglich gehaltene Weise rissen Francesco Triscali und Markus Stark das Ruder noch einmal herum, gewannen diesen entscheidenden Satz mit 11:9 und sind damit die neuen Doppel-Vereinsmeister des SV Fürth.

Harte Zeiten fürs Fürther Tischtennis: SV I und II unterm Strich chancenlos

veröffentlicht um 16.02.2020, 12:51 von Stephan Kosbab

In der Tischtennis-Bezirksoberliga stand der SV Fürth auch in seinem Heimspiel gegen den TV Dreieichenhain II auf verlorenem Posten, und das obwohl er jeweils ein Doppel und ein Einzel kampflos für sich verbuchen konnte: Zu stark die Aufstellung dieses Mitaufstiegskandidaten insgesamt, gegen den die Gastgeber vor allem im Doppel sowie im mittleren Paarkreuz dennoch gut mithalten konnten – wobei auch hier letztlich nichts Zählbares heraussprang.

Fischer/Stark zwangen Appold/Heuter in zwei von drei Sätzen in der Verlängerung, mussten sich aber trotz aller Gegenwehr mit 0:3 geschlagen geben, und Brenneis/Wolk unterlagen Schäfer/Rauck in vier weitgehend ausgeglichenen Sätzen. Auch Fischers Einzel gegen Rauck war schön anzusehen, doch über einen Satzgewinn kam er nicht hinaus. Brenneis steigerte sich gegen Schäfer von Satz zu Satz, unterlag aber doch mit 0:3.

Im mittleren Paarkreuz zwang Abwehrspieler Stark seinen Kontrahenten Heuter nach 0:2-Rückstand dank toller Aufholjagd noch in den Entscheidungssatz, den er aber knapp verlor. T. Kosbab verlor gegen Appold beim Stand von 2:1 den roten Faden, während sein beeindruckend offensiv spielender Gegner nun scheinbar nach Belieben traf. Keine Chance hatte daraufhin Triscali beim 0:3 gegen Weil, und auch Fischer mühte sich gegen seinen zweiten Gegner in drei Schäfer vergebens um einen Satzgewinn. Da Brenneis gegen Rauck lediglich den ersten Durchgang für sich entscheiden konnte, endete die Partie mit 2:9 aus Fürther Sicht.

SV II – TTC Lampertheim III: 1:9

Keine Chance auf einen Punktgewinn hatte der SV Fürth II gegen den immerhin im vorderen Mittelfeld der Bezirksliga platzierten TTC Lampertheim III. Dabei hielten gleich zu Beginn Horwath/Renkewitz ihr Doppel gegen Blob/Karb bis zum Schluss offen, verloren nur denkbar knapp mit 9:11 im fünften Satz. S. Schnellbächer/S. Kosbab dagegen unterlagen Seiler/Luft ähnlich deutlich in drei Sätzen wie Kessler/Tunze gegen Unterseher/Hoffmann.

Im Einzel gegen Unterseher konnte Horwath lediglich den ersten Durchgang für sich entscheiden. S. Schnellbächer konnte sein Einzel gegen den noch immer beeindruckend starken Abwehrspieler Blob ab dem zweiten Satz ausgeglichen gestalten, aber doch keinen der drei Sätze für sich entscheiden. Kessler unterlag Luft wiederum in vier Sätzen, woraufhin S. Kosbab gegen Seiler nur im dritten Satz bis zum Schluss mithalten konnte-

Erst jetzt, beim Stand von 0:7 aus Fürther Sicht, gelang der Mannschaft ihr erster Sieg: Ein 3:1 von Renkewitz über Hoffmann. Doch recht bald stand fest, dass es hierbei bleiben sollte, denn Tunze unterlag Karb in drei Sätzen, und Horwath kam auch gegen Blob nicht über einen Satzgewinn hinaus, so dass der Endstand von 1:9 besiegelt war.

SV III – SV Kirschhausen IV: 6:9

In der 1. Kreisklasse unterlag der SV Fürth III zuletzt auch zu Hause dem noch um den Klassenerhalt kämpfenden SV Kirschhausen IV. Dabei waren die Fürther dank der Doppelsiege von Spratte/Spiller, Ahlheim/Weber und Tokatlian/Vetter sowie eines gewonnenen Auftakteinzels von Spratte mit 4:0 in Führung gegangen, ehe die Gäste dank einer imponierenden Serie von acht Einzelsiegen das Heft in die Hand nahmen. Zwar verkürzten Weber und Tokatlian auf 6:8, so dass zumindest ein Teilerfolg wieder realistisch erschien, doch mehr Zählbares wollte an diesem Abend nicht gelingen.

SV IV – SV Hammelbach III: 6:3

In der 3. Kreisklasse gelang dem SV Fürth IV ein 6:3-Sieg über den SV Hammelbach III. Die Basis dafür legten die Gastgeber bereits in den Doppeln, wo Tunze/Triscali ebenso im Entscheidungssatz gewannen wie T. Schnellbächer/Glosauer. So konnten die Gäste zwischenzeitlich zwar ausgleichen, doch dank der Einzelsiege von Tunze, Triscali und T. Schnellbächer (2) ließ Fürth sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Jugend: SV Fürth – TTC Groß-Rohrheim: 10:0

In der 1. Kreisklasse der Jugend ließ der SV Fürth dem TTC Groß-Rohrheim keine Chance: Lediglich einen von insgesamt 31 Sätzen in dieser Partie konnten die Gäste für sich entscheiden. Die Punkte gelangen Sauer/Butschinski im Doppel sowie Lucas Sauer (3), Ronni Butschinski (2), Paul Weber (2) und Leon Thomasberger (2) in ihren Einzeln.

Nur die Fürther Jugend siegt / Serie der „Dritten“ gerissen

veröffentlicht um 09.02.2020, 13:30 von Stephan Kosbab

Der SV Fürth stand in der Tischtennis-Bezirksoberliga beim Mitaufstiegskandidaten TSG Oberrad weitestgehend auf verlorenem Posten, auch wenn T. Kosbab/S. Schnellbächer im Doppel gegen Krämer/Glänzer nach 0:2-Rückstand noch einen 3:2-Sieg erringen konnten – und das längst nicht nur, weil zuvor sowohl M. Brenneis/Wolk als auch Fischer/Stark gegen Strieder/Höller bzw. Kaminski/Wagner jeweils glatt mit 0:3 verloren hatten.

Auch in den ersten drei Einzeln mühten sich die Fürther Brenneis, Fischer und Kosbab gegen Strieder, Kaminski und Krämer vergebens um einen Satzgewinn: Einfach zu stark die Leistungen der durchweg gut besetzten Gegnermannschaft. Immerhin konnte Fürths Abwehrspieler Stark seinen Kontrahenten Höller in den Entscheidungssatz zwingen, auch wenn er diesen verlor. Recht ähnlich erging es dem für Puschner eingesprungenen Schnellbächer gegen Wagner.

Erst Wolk gelang, im letzten Spiel des ersten Durchgangs, mit einem Viersatzsieg über Glänzer der erste Fürther Einzelsieg des Abends, womit er auf 2:7 verkürzte. Doch Fischer unterlag in drei Sätzen gegen Oberrads Spitzenspieler Strieder, der damit seine persönliche Saisonbilanz auf beeindruckende 23:2 Einzel in die Höhe schraubte, so dass Brenneis‘ 0:3 gegen Kaminski die 2:9-Niederlage aus Fürther Sicht besiegelte.

KSV Reichelsheim – SV II: 9:3

Im Kellerduell der Bezirksliga scheiterte der Versuch der zweiten Fürther Mannschaft, ihren Vorrunden-Sieg über den KSV Reichelsheim zu wiederholen. S. Schnellbächer/Tokatlian unterlagen T. Linder/Klar in drei Sätzen, während Horwath/Renkewitz ihre Kontrahenten A. und D. Linder trotz 0:2-Rückstand in den Entscheidungssatz zwangen, diesen aber knapp verloren. Ein sicherer Dreisatzsieg wiederum gelang Knapp/Spratte gegen Dingeldein/Lang.

Im ersten Einzel fang S. Schnellbächer kein Mittel gegen den in der Rückrunde allerdings auch erst ein einziges Mal geschlagenen Reichelsheimer Spitzenspieler T. Linder, während Horwath gegen A. Linder ein klarer Dreisatzsieg gelang, zum 2:3 aus Fürther Sicht. Im mittleren Paarkreuz schlugen sich Renkewitz und Knapp wacker, mussten sich gegen Klar bzw. D. Linder aber letztlich mit je einem Satzgewinn begnügen. Nach Tokatlians 0:3 gegen Dingeldein stand es bereits 2:6 aus Fürther Sicht, als Spratte sich auch im Einzel schadlos hielt und lang mit 3:2 bezwang.

Doch gegen T. Linder mühte sich auch Horwath vergebens um einen Satzgewinn: Daher musste sich die Fürther Mannschaft nach den folgenden 0:3-Niederlagen von S. Schnellbächer (gegen A. Linder) und Knapp (gegen Klar) mit einer 3:9-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise begeben.

SKG Ober-Mumbach II – SV Fürth III: 9:3

In der 1. Kreisklasse endete die jüngste Siegesserie des in der Rückrunde noch verlustpunktfreien SV Fürth III abrupt: Bei der SKG Ober-Mumbach kam die Mannschaft nicht über eine 3:9-Niederlage hinaus. Für Fürth punkteten dabei lediglich das Doppel Tunze/Triscali sowie Spratte und Tunze in ihren Einzeln.

Jugend: SSG Bensheim – SV Fürth: 1:9

In der 1. Kreisklasse der Jugend gelang dem SV Fürth ein weiterer Erfolg, in Form eines 9:1-Sieges bei der SSG Bensheim. Dabei gewannen Weber/Thomasberger ihr Doppel sowie Lucas Sauer, Ronni Butschinski, Paul Weber und Leon Thomasberger jeweils beide Einzel.

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