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Bernd

 

Hallo liebe Besucher,

ich bin Bernd Wienand, Jahrgang 1978 und gebürtiger Breitenbendener. Beruflich bin ich als Computerfuzzi unterwegs, in meiner raren Freizeit begeisterter Ski- und Motorradfahrer.

Als Ortsansässiger konnte ich miterleben, wie sich der Motorradgottesdienst entwickelte: die Anfänge, das gemeinschaftliche Miteinander, die vielen Motorräder, und und und... Ja, der MoGo hatte sich im Laufe der Zeit zu einer festen Institution in Breitenbenden entwickelt, war es hier doch möglich, Brücken zu schlagen. Von der Kirche, die von manchen als menschenfremd bezeichnet wird zu Motorradfahrern, von Dorfbewohnern zu den gefährlichen Bikern. Hier war Gemeinschaft noch spürbar.
Die Auszeit von zwei Jahren erwies sich als schmerzliche Lücke. Im Dorf selber, bei Freunden und Bekannten, und auch bei Hardy.

Bei einem Nachtreffen der Skitruppe um Hardy und folgenden Gesprächen reifte unser Entschluß, den MoGo wieder aufleben zu lassen. Der unkomplizierten Theorie stand aber die harte Praxis, die uns nicht unvorbereitet, aber doch etwas unerwartet traf, gegenüber. Organisation, Koordination, Anträge. Weit mehr, als man von außen sieht. Umso dankbarer und glücklicher waren und sind wir allen Dorfvereinen, Helfern, Freunden und Sponsoren, die unentgeltlich mitarbeiten und zupacken, viele von der ersten Stunde an.

Mittlerweile und einige Motorradgottesdienste später begegne ich der Aufgabe mit einer gewissen Ruhe und Gelassenheit. Viele Schlaglöcher, die uns in den Anfangsjahren aus der Bahn werfen wollten, haben wir ausgebügelt.
Die Zusammenarbeit mit Behörden und Polizei ist freundschaftlich, und anfängliche Skepsis ist Verlässlichkeit gewichen.
Inzwischen hat jeder seinen Platz gefunden, und diese Verlässlichkeit gibt uns Gelegenheit, während des Gottesdienstes durchzuatmen und auch zurückzublicken. Vermutlich hätte ich nie den Motorradführerschein gemacht, wenn es den MoGo nicht gäbe.
Viele Freundschaften sind entstanden. Man lernt Leute, die man vielleicht sonst nur im Vorübergehen oder –fahren trifft, kennen und schätzen.
In gewisser Weise hat der MoGo mein introvertiertes Weltbild verändert, und dafür kann ich allen, die daran und am MoGo beteiligt sind, nur eins sagen: Danke.

In diesem Sinne: die Linke zum Gruße! ;-)