Aktuelles
Aktuelles
"Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
(Wilhelm von Humboldt)
Kostenloser Eintritt im Tierpark Berlin für Personen ab 65 Jahren
Als Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und als Dankeschön an die Berliner:innen lädt der Tierpark alle Personen ab 65 Jahren im Februar 2026 zu einem kostenfreien Besuch ein.
Unterstützt wird die Aktion von der Berliner Morgenpost und 105.5 Spreeradio.
Der kostenfreie Eintritt gilt für alle Gäste ab 65 Jahren an allen Tagen im Februar 2026. Um Wartezeiten vor Ort zu vermeiden, empfiehlt der Tierpark, die kostenlosen Tickets vorab online zu buchen.
Tickets sind auch an den Kassen vor Ort erhältlich. Bei der Einlösung des Tickets ist ein Lichtbildausweis mit Altersnachweis vorzulegen.
Weitere Informationen und Ticketbuchung erhalten Sie unter folgendem Link:
www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/alle-news/artikel/tierpark-berlin-oma-und-opa-gehen-auf-uns
Begegnungen sind möglich
Gemütliches Beisammensein für Seniorinnen und Senioren aus der Nachbarschaft – mit Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen gibt es ab sofort am Fennpfuhl. Hier werden
Begegnungen ermöglicht und der Einsamkeit vorgebeugt.
Sie können einfach ohne Anmeldung vorbeigehen.
Interessierte erleben hier auch einen Einblick in die Tagespflege.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier:
Website:
hu-ma.de/news/kaffeeklatsch-am-fennpfuhl/
Social media:
www.instagram.com/p/DTiUeJJCMzY/?utm_source=ig_web_copy_link
Eine schöne Zeit 💐
Befragung pflegender Angehörige in Lichtenberg
Liebe pflegende Angehörige,
wir, die Arbeitsgruppe 'Gute Pflege in Lichtenberg' vom GGV (Geriatrisch-Gerontopsychiatrischer Verbund) Lichtenberg, sind ein Zusammenschluss von verschiedenen Institutionen aus dem Gesundheits- und Sozialsektor.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Verbesserung von Pflegeprozessen und der Zusammenarbeit aller Beteiligten – vor allem an den Übergängen zwischen der stationären und ambulanten Versorgung – zu leisten.
Nur im Dialog mit Ihnen ist es uns möglich herauszufinden, ob die vorhandenen Angebote dem Pflegealltag von pflegebedürftigen Menschen und Ihnen gerecht werden. Deshalb benötigen wir Ihre Unterstützung und bitten Sie, die 9 folgenden Fragen zu beantworten.
Wir danken Ihnen für Ihre kostbare Zeit und wünschen Ihnen alles Gute!
Ihre AG Gute Pflege in Lichtenberg
Hier finden Sie den Fragebogen: https://www.soscisurvey.de/aggutepflege/
Die Woche der pflegenden Angehörigen startet im Mai!
Vom 04. bis 10. Mai 2026 findet in Berlin die 8. Woche der pflegenden Angehörigen statt. In der ganzen Stadt sind verschiedene Veranstaltungen wie zum Beispiel Entspannungsangebote, Workshops, Infoveranstaltungen und kulturelle Angebote geplant.
Der traditionelle Höhepunkt ist die Ehrengala am 07. Mai bei der stellvertretend für die vielen pflegenden An- und Zugehörigen dieser Stadt die Berliner Pflegbären verliehen werden. Hinzu kommen die drei Sonderkategorien: Beruflich Pflegende, Ehrenamtliches Engagement und der Medienpreis.
Seien Sie dabei. Wir freuen uns auf Sie!
Das Programm wird Anfang 2026 veröffentlicht: https://www.woche-der-pflegenden-angehoerigen.de/index.html
Aktuelle Änderungen in der Pflege
Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI
Ab 2026 gilt, dass Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 bis 5, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, nur noch zweimal im Jahr den verpflichtenden Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI abrufen müssen. Für alle Pflegebedürftigen in häuslicher Pflege, auch mit Pflegegrad 1, bleibt das Recht bestehen, bis zu zweimal jährlich eine solche Beratung in Anspruch zu nehmen. Bei Pflegegrad 4 und 5 kann die Beratung auf Wunsch und bei entsprechendem Bedarf weiterhin auf bis zu vier Termine pro Jahr ausgeweitet werden.
Digitale Pflegeanwendungen (DiPA)
Die Rahmenbedingungen für die Digitalen Pflegeanwendungen (DiPA) sollen vereinfacht werden. Ab 2026 wird das Modell differenzierter gestaltet:
40 Euro monatlich sind für die digitale Anwendung gedacht,
30 Euro zusätzlich können für Unterstützungsleistungen z. B. durch einen ambulanten Dienst genutzt werden (Einrichtung, Anleitung, Begleitung).
Verhinderungspflege
Für die Verhinderungspflege gilt ab dem Jahr 2026 eine neue Frist. So können Leistungen der Verhinderungspflege nur noch für das laufende und das unmittelbar vorherige Kalenderjahr abgerechnet werden.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.aok.de/gp/news-allgemein/newsdetail/neues-beep-gesetz-soll-pflegefachkraefte-ab-2026-staerken
oder https://pflege-dschungel.de/grosse-pflegereform-2026/
Landespflegeplan 2025
Der Landespflegeplan 2025 ist veröffentlicht und gibt einen umfassenden Überblick über den Pflegebedarf und die Versorgungsstrukturen in Berlin. Er dient als zentrale Planungsgrundlage für den Ausbau einer bedarfsgerechten, zukunftsfähigen Pflegeinfrastruktur.
Ergänzt wird der Plan durch ein fortlaufendes Berichtswesen mit Projektsteckbriefen, Bezirksprofilen und Kartenmaterial zu lokalen Pflegeangeboten www.berlin.de/sen/pflege/planung-und-zusammenarbeit/landespflegeplan/
Lichtenberger Gesundheitswegweiser 2024/2025
Ab sofort ist der neue Lichtenberger Gesundheitswegweiser kostenfrei für alle Bürgerinnen und Bürger erhältlich. Neben Kontakten zum öffentlichen Gesundheitsdienst und zum Amt für Soziales enthält der Gesundheitswegweiser ein breites Spektrum an Beratungs-, Behandlungs- und Betreuungsangeboten sowie die wichtigsten Notrufnummern und Kontakte für spezielle Hilfen: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2024/pressemitteilung.1456587.php
Pflege-Bezirkskarten sollen bei der Suche nach Angeboten unterstützen
Um Hilfestellung bei der Vermittlung von pflegerischen Angeboten zu geben, aber auch um aufzuzeigen, wo Berlin mit Blick auf heutige und künftige Pflegebedarfe noch nicht ausreichend ausgerichtet ist, hat die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege Bezirkskarten mit Informationen zur räumlichen Verteilung und den Kapazitäten der pflegerischen Angebote sowie zu pflegeflankierenden Angeboten erstellt. Die Karten bilden die Bereiche Pflegeheim, Tagespflege und Kurzzeitpflege, deren räumliche Verteilung in Berlin und entsprechende Platzkapazitäten ab.
Weitere Informationen: https://www.berlin.de/sen/pflege/service/berichte-und-statistik/datengrundlagen/artikel.1477637.php
Vorbeugung von Demenz - 14 beeinflussbare Faktoren
Es gibt 14 beeinflussbare Risikofaktoren. Würden alle diese Risikofaktoren ausgeräumt, könnten bis zu 45 Prozent aller Demenzerkrankungen verhindert werden. Es ist nie zu spät, damit anzufangen, aber auch nie zu früh! Kurz gesagt gibt es folgende 10 Tipps, die helfen geistig fit zu bleiben und einer Demenz vorzubeugen: https://www.deutsche-alzheimer.de/praevention
Beziehungen pflegen
Neugierig bleiben
Pausen einlegen und für Entspannung sorgen
Auf guten und erholsamen Schlaf achten
Ein Hörgerät und eine Sehhilfe nutzen, wenn notwendig
Sich aktiv bewegen: Sport treiben, Spazieren gehen, Schwimmen…
Sich ausgewogen ernähren und Übergewicht vermeiden
Mäßig Alkohol trinken und mit dem Rauchen aufhören
Den Kopf schützen
Grunderkrankungen behandeln lassen
Behandlungsmögichkeiten bei Demenz
Es stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz zur Verfügung. Bei einem ausführlichen Beratungsgespräch mit der Hausärztin beziehungsweise dem Hausarzt oder der Fachärztin beziehungsweise dem Facharzt wird der individuelle Behandlungsplan erstellt. Durch positive Erfahrungen und Erlebnisse kann eine längere Selbstständigkeit gefördert und die Lebensqualität der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen gesteigert werden: https://www.wegweiser-demenz.de/wwd/medizinisches/behandlung/behandlungsmoeglichkeiten?fbclid=IwY2xjawNsMQJleHRuA2FlbQIxMAABHkZUc0_wln_AT0HsRi1osUze_3K3iXYPVTT9XDM4jazmqJ8swRbl9tvOJODa_aem_kxub328-UcELvHVYwNlr6A
Technische Hilfsmittel: https://www.alzheimer-forschung.de/demenz/pflege/sicherheit/technik/?pk_kwd=N2518b&pk_campaign=newsletter&fb_referer=N2518b&utm_medium=email&utm_campaign=N2518b
Depressionen und Demenz
Depressionen und Demenzen zählen zu den häufigsten Erkrankungen im Alter – und treten oft gemeinsam auf. Eine Depression kann dabei so ausgeprägt sein, dass sie wie eine Demenz wirkt. Umgekehrt zeigen viele Demenzbetroffene depressive Symptome. Eine klare Diagnose ist entscheidend für die richtige Behandlung.
Besonders bei älteren Menschen kann eine sogenannte „Pseudodemenz“ auftreten: eine scheinbare Demenz, die auf eine Depression zurückgeht und sich durch Therapie deutlich bessern kann. Auch das Risiko für eine spätere Demenz ist bei Menschen mit unbehandelter Depression erhöht.
Wie lassen sich die Erkrankungen unterscheiden? Was hilft Betroffenen – und wie können Angehörige unterstützen? Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.alzheimer-forschung.de/demenz/risikofaktoren/depressionen/?pk_kwd=N2509a&pk_campaign=newsletter&ecom=%26fb_referer%3DN2509a&utm_medium=email&utm_campaign=N2509a
Deutsche Gesellschaft für Frontotemporale Degeneration e.V.
Wer vor dem 65. Lebensjahr an Demenz erkrankt und dabei erst einmal weniger Gedächtnisstörungen, sondern vielmehr Verhaltensauffälligkeiten oder Sprachstörungen entwickelt, fällt nicht nur aus der Mitte der Gesellschaft, sondern auch durch das Raster gängiger Demenzversorgungsstrukturen.
Mit der Vision, Menschen mit frontotemporaler Demenz (FTD) und ihren Angehörigen mehr Sichtbarkeit und umfassendere Unterstützung zu bieten, haben wir die Deutsche Gesellschaft für Frontotemporale Degeneration e.V. gegründet – ein starkes Netzwerk für eine oft übersehene Herausforderung: https://www.dgftd.de/
Erste Anzeichen für einen Herzinfarkt
Bei einem Herzinfarkt ist jede Sekunde Gold wert – je schneller er erkannt und behandelt wird, desto höher sind die Chancen, keine schwerwiegenden Folgen davonzutragen oder nicht daran zu sterben. Doch viele Menschen zögern, den Notruf 112 zu wählen, und verlieren damit lebensrettende Zeit. Dabei gibt es deutliche Anzeichen für einen Herzinfarkt. Informieren Sie sich hier, wie Sie ihn schnell erkennen und was dann zu tun ist. Weitere Informationen finden Sie hier: https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzinfarkt/anzeichen
Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/herzmedizin/fuenf-risikofaktoren-verkuerzen-leben
Wie Stress das Herz in Gefahr bringt
Dauerstress, Sorgen und Ängste können dem Herzen zusetzen und ebenso wie Bluthochdruck und hohes Cholesterin Herzinfarkte begünstigen. Lesen Sie mehr: https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/psyche-und-stress/vagusnverv-stess
Herzinfarkt bei Frauen ist anders
Der Herzinfarkt gilt als typische Männerkrankheit. Deshalb erkennen Frauen, aber auch ihre behandelnden Ärzte, die Gefahr häufig deutlich später – auch deshalb, weil bei ihnen die Symptome weniger eindeutig sind als bei Männern. Lesen Sie hier, worauf Sie unbedingt achten sollten: https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzinfarkt/anzeichen/herzinfarkt-frauen-symptome
Die Deutsche Hirnstiftung hat Leitlinien zur Behandlung von neurologischen Erkrankungen zusammengestellt
Weitere Info finden Sie hier: https://hirnstiftung.org/patienten-leitlinien/
Schlaganfallbegleitung: neue Notfallseite und Lola (KI Assistentin)
Einen Schlaganfall erkennen und richtig handeln. Die Notfallseite zeigt Ihnen auf einen Blick, wie Sie mit dem BEFAST-Test einen Schlaganfall erkennen. Es wird Ihnen Schritt für Schritt erklärt, wie Sie im Notfall schnell und richtig reagieren. Sie erhalten wichtige Hinweise, die Leben retten können. Seien Sie vorbereitet - im Notfall kommt es auf Ihr Handeln an: https://schlaganfallbegleitung.de/notfall?utm_source=sab&utm_medium=newsletter&utm_campaign=2025-07
Lola: KI-Assistentin für Schlaganfall-Betroffene: Lola gibt Ihnen alltagsorientierte Tipps zu Rehabilitations-, Pflege- und Therapieoptionen - individuell auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet: https://schlaganfallbegleitung.de/lola?utm_source=sab&utm_medium=newsletter&utm_campaign=2025-07
Schlaganfall: Frauen haben oft andere Symptome
Bei ersten Anzeichen eines Schlaganfalls sollte man sofort handeln. Doch diese Warnzeichen sind nicht immer leicht zu erkennen – besonders bei Frauen. Wir zeigen, wie man vorsorgen kann. Weitere Informationen finden Sie hier: https://hirnstiftung.org/2025/05/schlaganfall-frauen-haben-oft-andere-symptome/
Sport und Hobbys nach dem Schlaganfall
Sport und Hobbys sind nach einem Schlaganfall nicht nur möglich, sondern können - richtig ausgeübt - einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten. Wichtig ist, vorab Art und Umfang der Aktivitäten mit dem Arzt/der Ärztin oder Therapeuten/Therapeutin abzustimmen und regelmäßig Rücksprache zu halten.
Kleine Anpassungen der Lieblingsbeschäftigungen können Großes bewirken: Sie helfen, Ziele zu erreichen und die Freude an der Aktivität neu zu entdecken. Wie Sie den Wiedereinstieg in Sport und Hobbys in die Tat umsetzen und worauf es jetzt ankommt, erfahren Sie hier: https://schlaganfallbegleitung.de/rehabilitation/sport-hobbys?utm_source=sab&utm_medium=newsletter&utm_campaign=2025-01
Veranstaltungen der Deutschen Hirnstiftung
Für neurologisch Erkrankte, Angehörige und Interessierte bieten wir mehrmals im Jahr kostenfreie Veranstaltungen und Vorträge mit Fachleuten an – viele davon online und zum späteren Anschauen als Mitschnitt: https://hirnstiftung.org/veranstaltungen/
Patienten-Leitlinie zu Parkinson
Die Diagnose Parkinson ist für Betroffene und deren soziales Umfeld häufig eine einschneidende Veränderung. Die neue Patienten-Leitlinie beantwortet umfangreich Fragen von Betroffenen auf verständliche Weise.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://hirnstiftung.org/2025/01/neue-patienten-leitlinie-parkinson/
Reisen: Tipps für Menschen mit neurologischen Erkrankungen
Verreisen mit einer neurologischen Erkrankung erfordert mitunter besondere Vorbereitung. Die Deutsche Hirnstiftung gibt Tipps, wie man Problemen vorbeugt, medizinische Nachweise organisiert und Medikamente richtig transportiert: https://hirnstiftung.org/2025/07/reisen-tipps-fuer-menschen-mit-neurologischen-krankheiten/
Angehörige von Menschen mit Demenz im Frühstadium gesucht - Ihre Erfahrung hilft der Forschung
Was erwartet Sie?
Ein Gespräch (ca. 45-60 Minuten)
Etwa 7 von 10 an Demenz erkrankte Personen leben zu Hause und werden daher selten in der Forschung berücksichtigt. Wir untersuchen an der IU Internationalen Hochschule, wie die Ernährung von zu Hause lebenden Menschen mit Demenz im Frühstadium gelingt und welche
Herausforderungen Angehörige erleben. Ziel ist es, daraus praxistaugliche Unterstützung für pflegende Angehörige abzuleiten. Ihre Erfahrungen fließen vertraulich und anonym in die Forschung ein.
Wer kann mitmachen?
Sie unterstützen oder pflegen eine zu Hause lebende Person mit ärztlich diagnostizierter Demenz im Anfangsstadium
Welchen Nutzen haben die Teilnehmenden?
Nach dem Interview bieten Prof. Dr. Sandra Pahr-Hosbach und Prof. Dr. Natalie Bäcker ein etwa 10-minütiges Gespräch zum Thema
„Ernährung im frühen Stadium der Demenz“ an. In diesem Gespräch haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zu stellen.
Befragung pflegebedürftiger Menschen in Berlin
Liebe pflegende Angehörige,
im Rahmen unseres Projekts Stay@Home – Treat@Home (STH) untersuchen wir, wie gut sich pflegebedürftige Menschen in Berlin versorgt fühlen.
STH ist ein Innovationsprojekt zur Verbesserung der ambulanten Versorgung älterer pflegebedürftiger Menschen. Ziel ist es, durch ein telemedizinisch unterstütztes Versorgungsnetzwerk mit einheitlicher Kommunikationsstruktur (interaktives Gesundheitstagebuch) gesundheitliche Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen und zu kommunizieren. So sollen Krankenhausaufenthalte vermieden, die Lebensqualität erhalten und medizinische Ressourcen effizient genutzt werden.
Teilnehmen können Angehörige von pflegebedürftigen Menschen ab 60 Jahren, die in Berlin wohnen und zu Hause leben.
Hier geht es zur Befragung: survey.charite.de/STH_Evaluation_KG
Wir bedanken uns bereits im Voraus für Ihre Unterstützung!
Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland
Vom 12. November 2025 bis 28. Februar 2026 führt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch: https://diskriminierung-umfrage.de
Erfahrung mit Ageismus (Altersdiskriminierung) oder anderen Arten der Diskriminierung?
Altersdiskriminierung ist eine der Hauptursachen für Alterseinsamkeit. Wie weit Ageismus in Deutschland jedoch verbreitet ist, muss weiter untersucht werden. Noch bis 28.Februar 2026 führt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch. Ziel ist es, im Jahr 2027 ein detailliertes Lagebild zu veröffentlichen, um Forderungen auszuarbeiten, wie der Diskriminierungsschutz verbessert werden kann.
Die Umfrage erfasst Diskriminierung in allen Lebensbereichen und berücksichtigt alle Diskriminierungsmerkmale. Die Teilnahme ist anonym, barrierearm und in vielen Formaten und Sprachen möglich. Mehr unter: https://diskriminierung-umfrage.de/
Vorsorge und Früherkennung - Chancen für die Gesundheit
Vorsorgeuntersuchungen und das frühzeitige Erkennen von Krankheiten sind wichtig, um gesund zu bleiben – besonders im Alter!
Ab 35 Jahren haben gesetzlich Versicherte in Deutschland alle drei Jahre Anspruch auf einen kostenlosen Gesundheits-Check. Dabei werden unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen untersucht. Auch regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen werden von den Krankenkassen übernommen. Dennoch werden die Angebote oftmals nicht genutzt. Gerade mit steigendem Alter wird es immer wichtiger Krankheiten früh zu erkennen oder gut damit umzugehen. Damit mehr Menschen Vorsorgeangebote nutzen, braucht es gute Informationen, einfache Zugänge und Unterstützung. Im Projekt „Vorsorge und Früherkennung – Chancen für die Gesundheit“ werden Informationsveranstaltungen angeboten und zielgruppenspezifisches Material erarbeitet. Es soll für das Thema sensibilisiert werden, bestehende Angebote bekannter gemacht und mögliche Hürden abgebaut werden.
Machen Sie mit bei der Umfrage zum Thema „Vorsorge und Früherkennung“! In der kurzen Umfrage geht es um die Nutzung und Nicht-Nutzung von Vorsorge Angeboten. Sie helfen durch Ihre Teilnahme, Herausforderungen zu erkennen und Lösungen zu entwickeln.
Hier finden Sie den Link zur Umfrage.
Sie können den Fragebogen bei der BAGSO Service Gesellschaft bestellen unter der Telefonnummer 0228 / 55 52 55-59, per Fax unter 0228 / 55 52 55-66 oder per E-Mail unter roehricht@bagso-service.de. Bitte senden Sie den/die ausgefüllten Fragebogen bis zum 20. Februar 2026 an: BAGSO Service Gesellschaft, Hans-Böckler-Straße 3, 53225 Bonn oder per Mail an roehricht@bagso-service.de.
Gute Materialien zum Thema Vorsorge und Früherkennung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung:
Der „Meine Vorsorgeplaner: Risiken frühzeitig erkennen“ informiert über alle Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen, die Erwachsenen zustehen.
Zum Herunterladen oder Ausdrucken | Zur Bestellung
Video zu Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen (auch mit Untertiteln)
Teilnehmende ab 68 gesucht: Neue Studie zu Online-Psychotherapie im Alter
Menschen ab 68, die depressive Symptome erleben, können sich für die Studie Vision-Age anmelden. Mit der Studie wollen die Forschenden untersuchen, wie wirksam digitale Gruppenpsychotherapie bei Älteren ist. Die Teilnehmenden nehmen 20 Wochen lang kostenfrei an Online-Gruppensitzungen teil. Außerdem führen sie digitale Einzelgespräche mit Fachpersonen aus der Psychotherapie. Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 1,2 Millionen Euro gefördert. Eva-Marie Kessler, Expertin für Gerontopsychologie aus Berlin, und Alternspsychologe Simon Forstmeier aus Siegen haben den Therapieansatz entwickelt.
Digitalisierung im öffentlichen Nahverkehr - Wen schließt sie ein, wen schließt sie aus?
Das EU-Projekt READJUST untersucht, wie digitale Werkzeuge – beispielsweise Apps für den Ticketkauf und die Routenplanung – die Nutzung des Nahverkehrs beeinflussen. Ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, mit geringem Einkommen oder mit geringen digitalen Kompetenzen sind aufgerufen, an der anonymen Umfrage teilzunehmen. Sie ist in mehreren Sprachen verfügbar und dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Die Forschenden wollen mit den Ergebnissen politische Entscheidungsträger und Verkehrsplaner über die Bedürfnisse verschiedener Gruppen informieren und aufzeigen, wo diese Unterstützung brauchen.
Teilnehmende gesucht: Delphi-Studie zu Einsamkeit in der Stadt
Ein Forschungsteam der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd sucht für seine Studie Menschen, die durch ihre eigenen Erfahrungen mit Einsamkeit zu Expertinnen und Experten für das Thema geworden sind. Das Forschungsteam will herausfinden, was Städte tun können, um Einsamkeit zu verhindern und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Es geht um eine anonyme Online-Befragung mit drei Runden (Start Februar 2026). Der gesamte Zeitaufwand beträgt rund 60 Minuten über mehrere Monate verteilt. Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 30. Januar 2026 anmelden.
Teilnehmende gesucht: Zwischen Bildung, Unterstützung und Pflege
Viele junge Menschen übernehmen neben ihrer Ausbildung oder ihrem Studium Verantwortung für die Unterstützung oder Pflege von Angehörigen, oft ohne dass dies sichtbar wird. Im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts InterCare der Goethe-Universität Frankfurt am Main sucht das Forschungsteam für ein Interview Personen, die von jungen Menschen in (Aus-)Bildung außerhalb eines formellen Pflegekontexts gepflegt oder unterstützt werden. Das Team möchte aus den Erfahrungen und der intergenerationalen Beziehung lernen und an Ideen zur besseren Unterstützung und Sichtbarkeit arbeiten.
Zu weiteren Informationen (auf Englisch)
Landesverband für körper- und mehrfach-behinderte Menschen Berlin-Brandenburg e.V.
Der LVKM Berlin-Brandenburg e.V. vertritt auf Landesebene die Interessen von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen, weitere Informationen finden Sie hier: https://lvkm-bb.de/
Auf der Bundesebene: https://bvkm.de/
Barrierefreies Leben
Auf der Homepage finden Sie verschiedene Informationen zum barrierefreies Leben sowie Beratungsstellen: https://www.online-wohn-beratung.de
Hier finden Sie Informationen zu einem barrierefreien Bad: https://www.aktion-barrierefreies-bad.de
Neues Informationsportal bietet eine Übersicht zu barrierefreien Büchern
Das Portal der Mediengemeinschaft bietet für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen (MediBuS) einen Überblick, welche Bücher es in einer barrierefreien Fassung gibt und wo sie ausgeliehen werden können. Im Katalog sind Bücher in Brailleschrift und in Großdruck, Hörbücher und barrierefreie E-Books, die in Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz kostenlos zur Verfügung stehen. Wer ein Buch vermisst, kann vorschlagen, dass es produziert und zur Ausleihe angeboten wird. Brailleschriftbücher und E-Books können auch direkt heruntergeladen werden: https://medibus.info/
Ratgeber Inklusion für Menschen mit Behinderung
Hier finden Sie weitere Informationen:
Beratung für Menschen mit Sehverlust in Lichtenberg
Zeit: erster Mittwoch im Monat von 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: DRK Familien- und Beratungszentrum Lichtenberg; Weitlingstraße 2 in 10317 Berlin
Anmeldung bei Angelika Ostrowski, Tel.: 030 895 88-350 (Beratungstelefon) oder E-Mail: lichtenberg@absv.de
Themen je nach Bedarf der Ratsuchenden: Grundlegendes zur Augenkrankheit, Sehhilfen und andere Hilfsmittel, rechtliche und finanzielle Fragen, Alltagsbewältigung und Mobilität, Bildung und berufliche Teilhabe, Kultur und Freizeit, andere Selbsthilfeangebote
weitere Informationen finden Sie hier: https://blickpunkt-auge.de/
Gemeinsam digitale Barrieren überwinden
Sich online mit Familie, Freunden und Bekannten austauschen, über aktuelle Themen informieren oder an gesellschaftlichen Diskussionen und Prozessen beteiligen: Es ist inzwischen klar, dass gesellschaftliche Teilhabe digitale Kompetenzen voraussetzt. Dies gilt insbesondere für Menschen, die mit Sinnes- und Mobilitätsbeeinträchtigungen leben: Eine sichere und souveräne Nutzung digitaler Medien und Geräte kann für eine selbstständige und selbstbestimmte Gestaltung des Lebensalltags sorgen. Um die vielfältigen Chancen der Digitalisierung für Menschen mit Beeinträchtigungen verständlich und erlebbar zu machen, bietet der Digital-Kompass vielfältige Angebote, wie Digitale Lern-Tandems in den eigenen vier Wänden und Beratung durch qualifizierte Engagierte in Treffpunkten vor Ort.
Hier finden Sie weitere Informationen: https://www.digital-kompass.de/
Barrierefrei reisen mit der Bahn und mit dem Schwerbehindertenausweis in Europa
Sie möchten barrierefrei mit der Bahn durch Europa reisen und haben Fragen wie: Wird der deutsche Schwerbehindertenausweis in anderen EU-Ländern anerkannt? Wie und wo kann man Unterstützung fürs Ein-, Aus- oder Umsteigen anmelden? Darf eine Begleitperson kostenlos mitfahren? Und ist es möglich, das Gepäck im Voraus zu versenden? Weitere Informationen: https://www.evz.de/reisen-verkehr/reiserecht/bahnreisen/barrierefrei-reisen-in-europa-laenderuebersicht-bahnreisen.html und https://www.evz.de/reisen-verkehr/reiserecht/bahnreisen/bahnfahren-mit-dem-deutschen-schwerbehindertenausweis.html
Pflegende Angehörige: Zentrale Stütze des deutschen Pflegesystems
Das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) hat zusammen mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Universität Dortmund aktuelle Pflegearrangements untersucht. Egal, ob innerhalb oder außerhalb des eigenen Haushalts: 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden von Angehörigen gepflegt, in den meisten Fällen von Frauen (64 Prozent). „Pflegende Angehörige tragen die Hauptlast des Pflegesystems. Ihre Rolle erfordert eine stärkere Berücksichtigung in der Ausgestaltung künftiger Pflegepolitik“, sagt Nadiya Kelle, Wissenschaftlerin am DZA. Die ausführlichen Ergebnisse sind im DIW-Wochenbericht veröffentlicht: https://www.diw.de/de/diw_01.c.973335.de/publikationen/wochenberichte/2025_37_1/groesster_pflegedienst_in_deutschland__millionen_menschen_pflegen_angehoerige_inner-_und_ausserhalb_ihres_haushalts.html
Deutscher Alterssurvey: Analoge Medien sind für ältere Menschen sehr wichtig
Wie Menschen in der zweiten Lebenshälfte Medien nutzen, hat das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) untersucht. Grundlage dafür sind die Daten des Deutschen Alterssurveys 2023. Unterschieden wurden drei Altersgruppen: 42 bis 60 Jahre, 61 bis 75 Jahre und 76 bis 90 Jahre. Klassische Medien spielen demnach bei den Älteren immer noch eine wichtige Rolle – sei es wegen mangelnder Zugangsvoraussetzungen oder fehlender Bereitschaft, analoge durch digitale Angebote zu ersetzen. „Eine Gesellschaft, die Ältere nicht in Teilen sozial ausschließen will, sollte sich dafür einsetzen, dass analoge Angebote neben digitalen weiter existieren“, sagt das DZA.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.dza.de/detailansicht/analoge-medien-bleiben-gerade-auch-fuer-aeltere-menschen-weiterhin-sehr-wichtig
Neunter Altersbericht der Bundesregierung veröffentlicht
Ungleichheit und Ausgrenzung verringern, Ageismus bekämpfen – Teilhabechancen verbessern: Die Bundesregierung hat heute den Neunten Altersbericht mit dem Titel „Alt werden in Deutschland – Vielfalt der Potenziale und Ungleichheit der Teilhabechancen“ veröffentlicht: https://www.neunter-altersbericht.de/
Aktuelle Studienlage: Mit wenig Bewegung Herz-Kreislauf-Erkrankungen/ Schlaganfall vorbeugen
Schon wenig Bewegung in der Freizeit kann das Risiko für einen Schlaganfall senken. Es ist wichtig, die richtige Balance zu finden, da zu viel Sport das Herz-Kreislauf-System belasten kann. Die Empfehlung liegt bei 150 Minuten moderater oder 75 Minuten intensiver Aktivität pro Woche. Informationen zur aktuellen Studienlage sind hier für Sie zusammengefasst: https://schlaganfallbegleitung.de/news/schlaganfall-vorbeugen-wenig-bewegung?utm_source=sab&utm_medium=newsletter&utm_campaign=2024-12