"Was läuft hier schief? Warum ist das Team frustriert? Was braucht der Kunde?"
Ein Projektmanager hat ein Gespür für die "Gesundheit" seines Teams und identifiziert Spannungen.
Ein Projektmanager hat Werkzeuge und Methoden um Zielanforderungen präzise zu erfassen und zu prüfen, ob und wie diese zur Erfüllung der Bedürfnisse des Auftraggebers beitragen.
Motivation ist der Antrieb für alles und das Motiv der Grund für unser Handeln.
Ein Projektmanager nimmt die verschiedenen Perspektiven aller Projektbeteiligten ein und gewinnt ein Verständnis für ihre Motivation.
Ein Projektmanager kennt die Moral seines Teams und die zentralen Faktoren, die darauf Einfluss nehmen.
Eine Bewegung stößt die nächste an...
Ein Projektmanager denkt systemisch und ermittelt Zusammenhänge, Nebeneffekte und Konsequenzen in und um sein Projekt. Hierfür hält er Kontakt mit allen Beteiligten und überwacht regelmäßig Tests.
Ein Projektmanager verfügt über ein breites Allgemeinwissen.
Erfahrung
seit 2020
Als ich 2020 als Storyteller zu lyniat.games kam, hatte ich wenig Ahnung von kommerziellen Gesellschaftsformen. Als ehem. Vereinsvorstand hatte ich verstanden, wie wichtig die intrinsische Motivation für Engagement ist und wie man diese fördert. Bei lyniat.games lernte ich mehr über wirtschaftliches Denken und begann mich zunehmend an der Projektorganisation zu beteiligen.
Als nach einem Jahr absehbar war, dass das Projekt keinen Erfolg haben würde, zog ich gemeinsam mit meinen Kollegen den Schlussstrich. Meine diagnostischen Fähigkeiten setzte ich dann bei Remonon ein, einem kl. FinTech-StartUp. Ich moderierte eine Retrospektive und half das Entwicklungsteam aufzustellen. Als Scrum Master lag mein Fokus auf der Etablierung einer entwicklungsförderlichen und wertschätzenden Arbeitskultur.
Im Herbst 2021 verschlug es mich zurück in die Spieleentwicklung. Diesmal war mein Aufgabengebiet die Planung insb. unter wirtschaftlichen Aspekten. Bei einem von mir moderierten Corporate-Identity-Workshop erkannte ich, wie hoch der Ansporn im Team war und das Verantwortungsbewusstsein von jedem für den gemeinsamen Erfolg. Auf dieser Grundlage führten wir schließlich die Soziokratie 3.0 ein.
Mit meinem Verständnis für Motivation coache ich seitdem gerne andere StartUps, fördere die Gründung der Gaming Community Regensburg und erforsche was potentielle Kund*innen von celrage antreibt.
von 2016 bis 2020
In den vier Jahren in der IT-Abteilung von Siemens Healthineers habe ich nicht nur Konzernluft geschnuppert. Da ich mit meiner ursprünglichen Arbeit, der Automatisierung und Aufbereitung von Daten in Tabellenkalkulationen (MS Excel), sehr schnell fertig war, begann ich selbstständig die internen Prozesse und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dazu zählte das Erstellen von Anleitungen, schulen meiner Kolleg*innen, Reorganisation von Lagern und viele Kleinigkeiten mehr. Ich entwickelte ein Gespür für die Reibungspunkte, wies darauf hin oder implementierte gleich selbst eine Lösung. Dankbar für meine Dienste schrieb mir mein Chef daher ein herausragendes Arbeitszeugnis.
von 2016 bis 2019
Als Tutor des Studentenwohnheims an der Erwin-Rommel-Str. in Erlangen war es mein Job, zwischen den Studierenden und dem Studentenwerk (Vermieter) zu vermitteln und für ein harmonisches Sozialleben zu sorgen. Dabei durfte ich gelegentlich Detektivarbeit leisten, um dem ein oder anderen Schelm auf die Schliche zu kommen. Ob es achtlos weggeworfener Müll, ein verschwundenes Wegschild oder eine herrenlos vor sich hin qualmender Grill waren.
Letztlich gelang es mir stets die Interessen von studierenden Bewohnern und vermietendem Studentenwerk zu einem Kompromiss zu führen... naja, bis das Studentenwerk begann, Wohnheimsverein Rommelwood e.V. seiner Aufgaben zu entheben. Aber das ist eine andere (traurige) Geschichte.
seit jeher
Meine Vorliebe für Rätselgedichte begann als Kind, als ich in einem Fantasy-Buch las, dass Drachen einem ein Rätsel stellen und man von ihrem Schatz bekommt, wenn man es löst.
Viele Rätsle habe ich gelöst. Ich wusste damals nicht, dass der Schatz nicht aus Gold und Edelsteinen bestehen würde. Der Reichtum, den ich bisher angehäuft habe, besteht größtenteils aus Wissen und Erfahrung.
Besonderes
Was macht einen guten Lehrer aus? Dass seine Schüler*innen Dinge lernen, die sie später weiterbringen.
Um Wissen zu verankern reicht es jedoch (meistens) nicht, aus einem Lehrbuch vorzulesen. Zu groß sind die Unterschiede in der Klasse, was Vorwissen, Interessensgebiete und Art der Informationsverarbeitung angeht. So liegt ein Schwerpunkt des Pädagogikstudiums darauf, die Lernenden zu verstehen. Entsprechend setzte ich mich mit den Grundlagen der Psychologie auseinander, lernte viel über Motivation und soziale Dynamiken in verschiedenen sozialen Gefügen (z.B. Dialog, Klasse, Arbeitsplatz).
Mein "Lehrerwissen" hilft mir z.B. mich mit den vielen verschiedenen Charakteren der Kreativwirtschaft zu unterhalten, gemäß ihrem Vorwissen eine Sprache für die gute Verständigung zu wählen und ihre Perspektive einzunehmen. Neugierig spüre ich dabei ihren Interessen nach, sammle neue Ideen und erfahre mehr über ihre jeweiligen Fähigkeiten und über neue Technologien und Kreativtechniken.
Auf einem Game Jam, in einer Schulklasse oder in einem Projektteam, treffen immer unterschiedliche Erwartungen, Hoffnungen und Wertvorstellungen aufeinander. Ich spüre Reibungspunkte auf und setze sie auf die Agenda, denn nur wenn sie gelöst werden, kann ein Projekt störungsfrei ablaufen.
Darum ist ein guter Projektmanager ein Investigator.