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Von Emelie Molter
Schülerzeitung: Wie heißen Sie und seit wann unterrichten Sie am SGK?
Frau Koch: Ich heiße Sonia Koch und unterrichte seit 2023 am SGK.
SZ: Welche Fächer unterrichten Sie?
Frau Koch: Ich unterrichte Musik und Englisch.
SZ: Was gefällt Ihnen am SGK und was würden Sie ändern?
Frau Koch: Mir gefällt, dass es nah an meinem Zuhause ist, dass ich mich gut im Kollegium aufgehoben fühle und dass die Räume technisch gut ausgestattet sind mit Beamer und co. Wenn ich irgendwas ändern dürfte, so würde ich mir noch einen großen Musiksaal mehr oder eine Art Aula wünschen.
SZ: Wieso sind Sie Lehrerin geworden?
Frau Koch: Weil ich schon in der Schule viel Spaß an Englisch und Musik hatte und den Kindern im Idealfall ermöglichen will, dass sie genauso viel Spaß an den Fächern haben.
SZ: Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären?
Frau Koch: Ich habe mal überlegt, Bibliothekarin zu werden.
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SZ: Würden Sie lieber einen Tag Ihr Hassfach in einer sehr guten Klasse unterrichten oder Ihr Lieblingsfach in einer lauten und unruhigen Klasse?
Frau Koch: Das ist ein bisschen schwierig… Ich habe kein Hassfach, meine beiden Fächer mag ich gleich gerne. Ich würde aber lieber ein Fach, das ich nicht so mag, in einer sehr guten Klasse unterrichten, da die Klasse mir vielleicht Freude an dem Fach bereiten könnte.
SZ: Welche Art von Schüler waren Sie früher?
Frau Koch: Ich war schon ein bisschen eine Streberin, muss man sagen. Ich habe immer viel gelernt und war sehr brav.
SZ: Was war Ihre schlechteste Note und in welchem Fach haben Sie sie bekommen?
Frau Koch: Eine 5 in Physik oder Chemie oder BK, vielleicht auch in allen diesen Fächern.
SZ: Wenn Sie wieder einen Tag Schülerin wären, aber Sie die Klassenstufe aussuchen dürften, in welcher wäre es?
Frau Koch: 5.Klasse
SZ: Was ist das lustigste Erlebnis, dass Sie als Lehrerin hatten?
Frau Koch: Also so lange bin ich ja noch nicht Lehrerin, da fällt mir spontan nichts ein.
SZ: Welche/n Lehrer/in hätten Sie gerne als Schüler?
Frau Koch: Die Frage kann ich leider nicht beantworten.
SZ: Was denken Sie, wofür Sie bei den Schülern bekannt sind?
Frau Koch: Ich denke, dass ich eher als lieb bekannt bin.
SZ: Wer ist ihr größtes Vorbild?
Frau Koch: Auch wenn es ein Klischee ist – meine Mutter.
SZ: Was ist Ihr Lebensmotto?
Frau Koch: Dass man sich selbst nicht zu ernst nehmen sollte.
SZ: Quizfrage – was wissen Sie über die Herkunft des Schulnamens?
Frau Koch: Also ich weiß noch, als ich selbst hier Schülerin war, hieß es einfach nur Gymnasium Kusel und ich glaube, als ich in der Oberstufe war, gab es dann die Diskussion über den Namen. Ich weiß, dass er eine historische Persönlichkeit ist, der für Freiheit und ähnliche Werte eingestanden hat und er war, glaube ich, auch hier in der Nähe Landrat oder so was Ähnliches. Mehr weiß ich aber nicht.
SZ: Seit wann spielen Sie Querflöte?
Frau Koch: Seit ich 9 Jahre alt bin. Und wer mich spielen hören will, sollte am 5.Oktober in die Fritz-Wunderlich-Halle kommen.
Von Rianna (9b) und Sana (10b)
Wie heißen Sie und seit wann unterrichten Sie am SGK ?
Ich heiße Nathalie Moldenhauer und unterrichte schon seit 2023.
Welche Fächer unterrichten Sie?
Ich unterrichte Deutsch und Englisch.
Was gefällt Ihnen an unserer Schule und was würden Sie gerne ändern?
Ich mag die Schüler und Schülerinnen, und wünsche mir, dass ich weniger hin- und herfahren muss zwischen Gymnasium und Rossberg.
Wieso sind Sie Lehrerin geworden und was ist das beste daran Lehrerin zu sein?
Ich wollte schon immer Lehrerin werden, um an die Tafel zu schreiben und dass jeder Tag anders ist und es gibt immer was zum Lachen.
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Welche ,,Art" von Schülerin waren Sie früher ?
Ich war eine Streberin.
Was war die schlechteste Note, die Sie jemals geschrieben haben und in welchem Fach haben Sie sie bekommen ?
Eine 6 in Mathe.
Wenn Sie wieder fur einen Tag eine Schülerin wären, aber sich die Klassenstufe aussuchen dürften, für welche würden Sie sich entscheiden ?
Ich würde mich für die 13. Klasse entscheiden.
Was ist das lustigste Erlebnis, dass Sie als Lehrerin hatten ?
Als einmal ein Mädchen in den Saal kam und sagte ,,Gar kein Bock" und verließ den Saal und ging nach Hause.
Welchen Lehrer/in hätten Sie gerne als Schülerin ?
Ich hätte gerne Frau Rockel und Herrn Steuer.
Was denken Sie, wofür Sie bei den Schtlern bekannt sind ?
Ich denke, dass ich nicht streng genug bin.
Wer ist lhr großtes Vorbild ?
Mein größtes Vorbild ist Herr Schneider.
Was ist Ihr Lebensmotto ?
Mein Lebensmotto ist "Keine Panik" und immer das Positive sehen.
Quizfrage: Was wissen Sie über die Herkunft des Schulnamens bzw. über Siebenpfeiffer ?
Herr Siebenpfeiffer war ein Verfechter der Demokratie und hatte eine große Rolle beim Hambacher Fest.
Warum unterrichten Sie Deutsch?
Deutsch war mein Lieblingsfach und Englisch kann ich gut sprechen und muss es unterrichten.
Würden Sie gerne eine anderes Fach unterrichten ?
Ich würde sehr gerne Geschichte unterrichten.
Von Rianna (9b) und Sana (10b)
Ist Herr Denzer ein Model?
Sebastian Denzer begann 2015 mit seiner anderthalbjährigen Ausbildung zum Lehrer an unserer Schule. Das sind nun schon 8 Jahre bis jetzt. Aufgrund des Lehrermangels unterrichtet er mehr Physik als Geographie.
Besonders gut gefällt Herr Denzer, dass die Schüler sich den Unterrichtsstoff einprägen und etwas mitnehmen. Jedoch wünscht er sich mehr Projekte im Unterricht. Lehrer geworden ist Herr Denzer, um seinen Schülern zu helfen und ihnen für das Leben etwas beizubringen. Am meisten freut es ihn, positives Feedback zu bekommen und das Wissen , dass jemand zu ihm kommt und sich bedankt, dafür, dass er sein Lehrer war. Zuerst wollte er Förster werden, doch wegen der geringen Berufsaussichten entschied er sich für das Lehramt, was im Rückblick doch die richtige Entscheidung war ;) Als Lehrer erlebt man nämlich viele witzige Momente.
Ein Beispiel war auf der Klassenfahrt mit den damaligen 5.-Klässlern, als sie ein Floß bauen mussten, um damit ans andere Ufer zu kommen. Herr Denzers Aufgabe war es, auf sie aufzupassen, während er mit seinem Standup-Paddle hin und her ruderte. Doch am Ende war er es, der ins Wasser fiel.
Würde er lieber ein Tag lang sein Hassfach in einer braven Klasse oder sein Lieblingsfach in einer chaotischen Klasse unterrichten? Seine Antwort war diplomatisch. Natürlich mag er beide seiner Fächer, weshalb er lieber eins von ihnen unterrichten würde. Sein Hassfach war jedoch Latein, aber nur, weil es früher an der Tafel abgefragt wurde und die Schüler ständig Angst davor hatten.
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Als Herr Denzer selbst Schüler war, wollte er gute Noten haben, doch natürlich hatte auch er seine typischen Teenagererlebnisse wie wir alle. Dazu gehören natürlich auch schlechte Noten, wie z.B. eine sechs beim Abfragen in Latein oder im Deutschdiktat.
Er fand die Schule in der Oberstufe am besten, als er 18 Jahre alt war und ein Auto hatte. Von all seinen Kollegen hätte er als liebstes Frau Seibert als Schülerin, denn für ihn wäre es interessant zu sehen, ob sie als Schülerin genauso kreativ und ideenreich wäre, wie sie es als Lehrerin ist.
Außerdem nimmt er sich Vorbilder aus seiner Familie, wie z.B. seine Eltern und sein Cousin, der auch Lehramt studiert hat.
Auf die Frage, wie viel er generell über unsere Schule weiß, konnte er uns über die Namensgebung informieren. Zum Beispiel, dass unsere vorherige Direktorin sich für den jetzigen Schulnamen eingesetzt hat.
Doch was ist es, das ihn so motiviert? „Nie aufgeben“, so lautet Herr Denzers Lebensmotto. Denn auch in schwierigen Phasen gibt es einen Ausweg, den eine ehemalige Schülerin mit seiner Hilfe gefunden hat.
Nun zur Beantwortung unserer wichtigsten Frage: Ist Herr Denzer wirklich ein Model? Sogar ein Hollister-Model? Nein. Trotz seiner Vorliebe für Hollister T-Shirts und seinen Modelhaaren hat er noch nie gemodelt. Seinem Style gibt er trotzdem eine solide 7/10.
von Mara Schäfer und Alexander Kauf
-Wer sind Sie und seit wann unterrichten Sie hier?
Also ich heiße Natalia Heß und ich arbeite hier seit Februar (2023).
-Welche Fächer unterrichten Sie?
Biologie und Erdkunde.
-Was gefällt Ihnen an unserer Schule und würden Sie irgendetwas ändern wollen?
Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Schule sehr modern ist und auch gut ausgestattet ist und es gibt sehr viele nette Schülerinnen und Schüler. Dazu was ich ändern wollte, würde ist mir bisher noch nichts eingefallen.
-Wieso sind Sie Lehrerin geworden und was ist das beste daran?
Also mein „Schlüsselmoment“ war in der Oberstufe im Leistungsfach Erdkunde, der Lehrer war da richtig gut, und ich hab da gemerkt, dass das eigentlich richtig Spaß machen kann und es in der Schule nicht unbedingt immer nur ums Lernen geht.
-Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Lehrerin geworden wären?
Ich hätte heilpädagogisches Reiten gemacht.
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-Was ist ihr „Hass-Fach“ und würden sie lieber dieses in einer sehr guten oder Ihr Lieblingsfach in einer sehr lauten und chaotischen Klasse unterrichten?
Ich würde lieber mein Lieblingsfach bei einer lauten Klasse unterrichten. Und das Fach, das ich nicht mag, ist Mathe.
-Welche „Art“ von Schüler waren Sie früher?
Sehr ruhig.
-Was war die schlechteste Note, die sie jemals geschrieben haben und in welchen Fach war das?
In Mathe war das, ich glaube, es war eine 5.
-Wenn Sie für einen Tag wieder Schüler wären, welche Klassenstufe würden Sie sich dafür aussuchen?
10. Klasse glaub ich.
-Haben Sie ein Vorbild?
Ich würde sagen mein Erdkunde-Lehrer von der Oberstufe, der, würde ich sagen, hat mich sehr inspiriert.
-Quizfrage: Was wissen Sie über Siebenpfeiffer, nach dem unsere Schule benannt wurde?
Siebenpfeiffer war jemand, der auf dem Hambacher Schloss für die Meinungsfreiheit unter anderem eingetreten ist.
Extra Fragen:
-Wenn Sie sich ein gefährliches Tier als Haustier aussuchen dürften, das auf die Größe eines Kaninchens geschrumpft wurde, welches würden Sie nehmen?
Einen Löwen, weil ich selber zwei Katzen hab, und ich mag Katzen.
-Sie dürfen jede mögliche Aktivität als olympische Disziplin wählen, worin würden Sie die Goldmedaille gewinnen?
Kochen.
-Über welches Thema könnten Sie ohne Vorbereitung ein 30-minütiges Referat halten?
Katzen.
Von Isabella Laborenz (10d)
-Wer sind Sie und seit wann unterrichten Sie hier?
Mein Name ist Jürgen Trautmann und ich unterrichte seit September 1992 hier am Gymnasium in Kusel.
-Welche Fächer unterrichten Sie?
Mathematik und Physik.
-Was gefällt Ihnen an unserer Schule so wie Sie ist, und was würden vielleicht ändern?
Im Großen und Ganzen gefällt es mir schon hier, vor allen Dingen hat sich die Schule ja in 30 Jahren doch ganz gravierend verändert. Das einzige, was mir aus der letzten Zeit nicht gefällt, ist alles, was mit Computernutzung in den Räumen zu tun hat, das war früher wesentlich einfacher und besser.
-Wieso sind sie überhaupt Lehrer geworden, und was finden sie ist das beste daran?
Es war mit Sicherheit eine Wahl, bei der es jetzt zwischen Schulzeit und dem, was man später beruflich macht, keinen Riesenbruch gibt. Und die zweite Sache ist, irgendwann hab ich mal aus dem Familien- und Bekanntenkreis bei mir gehört „Der wird bestimmt mal Lehrer“ und dann war das klar noch ne persönliche Entscheidung, aber irgendwo hat sich das doch irgendwie so abgezeichnet.
-Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Lehrer geworden wären?
Ich denke mal irgendwas im Bereich Ingenieur-Wissenschaften, Elektrotechnik, Maschinenbau. Aus heutiger Sicht wahrscheinlich irgendwas in der Automobilindustrie. Also irgendwas Technisches auf jeden Fall.
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-Würden Sie lieber Ihr „Hass-Fach“ in einer sehr guten oder Ihr Lieblingsfach in einer sehr lauten und chaotischen Klasse unterrichten?
Da tendiere ich zu dem Zweiten, weil aufgrund des normalen Unterrichts habe ich da in der Richtung mehr Erfahrung.
-Was wäre Ihr „Hass-Fach“?
Schwierig zu sagen, was ich früher nicht so mochte, ist Sport, aber so ein richtiges „Hass-Fach" hab ich eigentlich keins gehabt.
-Was für eine „Art“ von Schüler waren Sie früher?
Also ich denke mal eher brav, ziemlich ruhig und so am meisten habe ich in den Fächern mitgearbeitet, die ich jetzt auch habe.
-Was war die schlechteste Note, die Sie je geschrieben haben, und in welchem Fach haben Sie sie bekommen?
Das war mit Sicherheit auch mal ne 5, ich glaube das war in Deutsch, wahrscheinlich in einem Diktat.
-Wenn Sie für einen Tag wieder ein Schüler wären, sich aber die Klassenstufe aussuchen dürften, für welche würden Sie sich entscheiden?
Ich denke mal so 10. Klasse.
-Was war das lustigste was Sie in der Zeit, als Sie Lehrer waren erlebt haben?
Da könnte ich drei Sachen nennen. Das eine, das würde ich nicht mehr machen, da hab ich einmal am Messe-Montag in einer Oberstufen-Klasse ein Blatt so wie sonst eine HÜ ausgeteilt. Das hat in der Klasse zu heftigen Protesten geführt, und das Erstaunen war groß, als dann gemerkt wurde, dass es nur ein normales Übungsplatt war. Das zweite war noch vor der Sanierung hier in einer Art provisorischem Klassenraum, ich hatte Aufsicht bei einer Kursarbeit und hab an die Decke geschaut und da hatte sich ein Siebenschläfer in einer Art Leitung an der Decke eingenistet. Und das dritte ist noch nicht ganz so lang her, bei einer Klassenfahrt, gab es einen Abend am Lagerfeuer, und als dieses Feuer niedergebrannt ist und nur noch die Glut übrig war, hat sich einer der Schüler bevor man eingreifen konnte, die Schuhe ausgezogen und ist barfuß drüber gelaufen. Es hat aber niemand bleibende Schäden davongetragen.
-Welchen Lehrer würden Sie gerne unterrichten und von welchem würden Sie gerne unterrichtet werden?
Als Schüler hätte ich gerne den Herr Schlemmer, weil vor 26 Jahren hatte ich den schonmal im Unterricht, das wäre dann nochmal ne Wiederholung. Und unterrichtet wäre ich gerne ganz allgemein von einem unserer Sportlehrer worden, dann wäre das vielleicht bei mir auch mit dem Sportunterricht anders gelaufen.
-Was denken Sie wofür Sie bei Schülern bekannt sind?
Da fallen mir zwei Dinge ein. Für recht lange Korrektur-Zeiten, weil ich das eigentlich immer sehr aufwendig mache. Und die zweite Sache ist, womit ich schon sehr früh begonnen habe, noch lange auch vor Corona, ist Moodle-Kurse.
-Was ist Ihr Lebensmotto?
Also ein Lebensmotto für mich wäre „carpe diem“ - nutze den Tag.
-Quizfrage: Was wissen sie über Siebenpfeiffer, nach dem unsere Schule benannt wurde?
Siebenpfeiffer war eine der führenden Personen im Zusammenhang mit dem Fest im Hambacher Schloss.
von Emelie Molter und Tessa Jochum (5b)
I.
Seit wann unterrichten Sie am SGK?
- Seit dem 1. Februar. 2023
Welche Fächer unterrichten Sie?
- Musik, Biologie und Nawi
Was gefällt Ihnen an unserer Schule?
- Die familiäre Atmosphäre und die Bläserklassen.
II.
Was ist das Beste daran Lehrerin zu sein?
- die Arbeit mit Kindern
- das abwechslungsreiche Arbeiten und die Herausforderungen
Was ist das Lustigste, was Sie als Lehrerin erlebt haben?
- Es war im Referendariat.
- „Ich bin die Treppe mit meiner Tasche hochgelaufen und einer meiner
Kollegen hat mich für eine Mittelstufenschülerin gehalten und mich
rausgeworfen.“
Was hat Sie dazu gebracht die Bigband zu übernehmen?
- Wegen dem Trompetenmangel habe ich zuerst mitgespielt, da es mir so
viel Spaß gemacht hat und als ein Leiter gesucht wurde, habe ich es
übernommen.
Würden Sie lieber einen Tag lang ihr „Hass“-Fach in einer sehr guten Klasse
unterrichten oder ihr Lieblingsfach in einer unruhigen Klasse?
- Das Lieblingsfach in einer sehr unruhigen Klasse, in der Hoffnung, es so
interessant zu machen, dass sie dann doch mitmachen.
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III.
Welche Art von Schülerin waren Sie?
- Die, die in der ersten Reihe gesessen hat und immer leise war.
- Ich habe in allen Musik AGs mitgespielt.
Was war die schlechteste Note, die Sie jemals geschrieben haben?
- In Chemie eine 5, nachdem ich krank war.
Wenn Sie ein Tag lang Schülerin wären, welche Klassenstufe würden Sie sich
aussuchen?
- Die 5b, das wäre bestimmt gut.
IV.
Was ist ihr Lebensmotto?
- Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man
Schönes bauen. ->Johann Wolfgang von Goethe
- Man sollte nicht dran verzweifeln, sondern versuchen, was daraus zu
machen.
Wer ist ihr größtes Vorbild?
- Da gibt es viele.
- Ehemalige Lehrer, da die dazu beigetragen haben, dass ich Lehrerin
wurde
V.
Sommer oder Winter?
- Sommer
Süß oder herzhaft?
- beides
Berge oder Meer?
- beides
Von Isabella Laborenz (10d)
Vor etwa einem Jahr beendete der geschätzte Lehrer Herr Gesner seine Zeit an unserer
Schule, um in Rente zu gehen. Kurz davor führten wir, die Schülerzeitung, ein
abschließendes Interview mit ihm. In Erinnerung an seine beitragsreiche Zeit hier, teilen wir
dieses nun mit dem Rest der Schulgemeinschaft:
I.: Hallo, wie heißen Sie und seit wann unterrichten Sie am SGK?
G.: Mein Name ist Hendrik Gesner und ich unterrichte seit 1995 am damaligen Gymnasium
Kusel, jetzt seit einigen Jahren SGK.
I.: Welches Fach oder welche Fächer unterrichten Sie?
G.: Das sind bei mir Musik und Sozialkunde.
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I.: Wo wir gerade beim Thema Musik sind, Sie haben ja die Oberstufen Big Band jahrelang
geleitet und die Big Band Zwo 2008 sogar selbst gegründet. Was ist denn der beste Auftritt
der Big Band gewesen, ihrer Meinung nach?
G.: Das ist ganz schwierig. Wir haben ja immer gute Auftritte hingelegt. Aber was richtig
besonderes war, war ja im Jahr 2016, damals hatten wir einen Auftritt vor Flüchtlingsfamilien.
Die Leute dort haben dann zuerst einen Titel abgewartet, haben sich das angeguckt und
dann haben sie angefangen zu tanzen und mitzusingen, die sind nachher um uns herum, ich
musste gucken, dass die uns nicht zwischen die Noten fallen! Wir konnten uns ja mit denen
nicht verständigen. Wir haben zwar alles ins Englische übersetzt, aber das war ganz
schwierig. Ich glaube, viele haben gar nicht zugehört, die haben auch Englisch gar nicht
verstanden. Aber sie haben die Musik-Sprache verstanden und das ist eine Sprache, die
zum Herzen geht. Und das ist uns wiederum zu Herzen gegangen.
I.: Das kann ich mir vorstellen! Also, die Big Band klingt ja wie etwas ganz Großartiges an
unserer Schule, aber was gefällt ihnen denn noch so hier?
G.: An unserer Schule gefällt mir vieles. Über die Jahre hat mir alles, was mit Musik zu tun
hat, unglaublich gefallen. Also ich bin auch wirklich froh, dass ich hier gelandet bin, hier
waren immer ganz tolle Musikerinnen und Musiker, mit denen man die ungewöhnlichsten
Sachen ausprobieren konnte. Das schätze ich über alles. Darüber hinaus muss ich sagen,
dass ich finde, dass die Anti-Rassismus AG, die Welt-Ethos-Gruppe, LGBTQ+ Gruppe auch
ganz großartig an unserer Schule sind.
I.: Hätten Sie sich vorstellen können, etwas komplett anderes als Lehrer oder Musiker zu
werden?
G.: Naja, das sind immer so Vorstellungen von Eltern. Und meine haben dann gesagt: Oh je,
willst du das wirklich machen, so etwas Exotisches wie Musik? Die waren ganz verunsichert
und haben mich schon Straßenmusik machen sehen. Und da war immer die Frage, ob ich
einfach etwas Traditionelles, z.B. eine Ausbildung mache und in einem Büro arbeite. Zum
Glück habe ich das nicht gemacht! Da wäre ich versauert.
I.: Welche Art von Schüler waren sie denn früher?
G.: Das ist eine sehr gute Frage. Also, ich saß häufig in der 1. Reihe und habe dann auch,
glaube ich, manchmal ganz freche Bemerkungen gemacht. Ich habe auch immer schon
meine Meinung deutlich gesagt, das hat nicht immer allen gefallen und manchmal musste ich
mir dann auch auf die Zunge beißen. Ob ich bequem und angepasst war? Das glaube ich
eher nicht. Da muss ich mal meine Frau fragen. Die war in meiner Klasse.
I.: Was war die schlechteste Note, die Sie jemals geschrieben haben und in welchem Fach
haben Sie sie bekommen?
G.: Das waren leider 2 Fächer, nämlich Chemie und Französisch. Das hat bei mir gar nicht
geklappt. Also, mangelhafte Noten sind da schon mal vorgekommen.
I.: Wenn sie wieder für einen Tag ein Schüler sein dürften und sich die Klassenstufe
aussuchen dürften, für welche würden sie sich entscheiden?
G.: 10. Klasse, denn da ist noch nicht alles so festgefahren.
I.: Was ist das lustigste Erlebnis, das Sie als Lehrer hatten?
G.: Ich kann da recht viel erzählen, aber mir fällt da etwas ein, was auch so ein bisschen zur
Schülerzeitung passt. Früher hatte ich eine Rockband. Und wir hatten einen Auftritt bei
einem größeren Fest irgendwo in der Gegend geplant. Der Veranstalter, mit dem ich
telefonischen Kontakt hatte, hat mich gebeten, ihm das Programm zu schicken. Am Morgen
vor dem Auftritt kam ein Anruf vom Schlagzeuger. Der sagte, er habe eine
Magen-Darm-Infektion. Er konnte also nicht kommen und wir mussten den Auftritt absagen.
Katastrophe. Die waren natürlich alle enttäuscht. Doch jetzt kommt es: Am nächsten Montag
stand in der Zeitung ein ganz toller Bericht über uns, obwohl wir da gar nicht aufgetreten
sind. Mit Namen und allem, was wir gespielt haben!
I.: Ach, der wurde schon im Vorhinein geschrieben!
G.: Genau. Also du wärst jetzt bei der Arbeit und du hast nur die Information, dass da eine
Gruppe kommt und du hast die Titel und keine Lust dahin zu gehen. Also schreibst du
irgendeinen ganz netten Bericht. Aber es gibt noch viele andere witzige Sachen, die passiert
sind.
I.: Welchen Lehrer hätten Sie gerne als Schüler?
G.: Ah, den Torben Burkart, den finde ich richtig gut. Ja, und Julia Bayer, die beiden hätte ich
ganz gern.
I.: OK, ich habe noch die Frage: Wer ist ihr größtes Vorbild?
G.: Ja, also, was die Musik betrifft, das sind keine bekannten Menschen, sondern das war
damals mein klassischer Gitarrenlehrer. Das war ein wichtiges Vorbild für mich. Der war
menschlich, zugewandt, motivierend, korrekt und auch gerecht. Andere Vorbilder gibt es
natürlich auch eine ganze Menge. Aber die wechseln auch manchmal und es kann da zu
Enttäuschungen kommen. Deshalb bin ich in dem Bereich ehrlich gesagt etwas vorsichtiger
geworden.
I.: Meine letzte Frage ist, was ist Ihr Lebensmotto, also nach welchen Werten leben Sie?
G.: Was ist mein Lebensmotto? Ich denke, etwas, was dem Vorbild, das ich gerade erwähnt
habe, auch nahe kommt. Also zugewandt, aufgeschlossen, fair und menschlich sein, das
sind so meine Werte, mit denen ich tagtäglich ganz gut hinkomme. Und eine andere wichtige
Sache ist auch, dass man Menschen motiviert, etwas zu tun, von dem sie noch gar nicht
wissen, dass es ihnen gut tut. Das ist ja der Job eines Lehrers. Das lässt sich auf viele
Bereiche anwenden. Und das Grundprinzip ist übrigens immer das, dass man Menschen
lobt. Das ist das A und O. Natürlich soll man nicht über den grünen Klee loben, aber dass
man doch nicht sparsam damit umgeht, das ist schon ein wichtiges Lebensmotto für mich.
I.: Ok, das war's dann eigentlich. Danke für das Interview!
Von Isabella Laborenz (10d)
„Wie heißen Sie und seit wann unterrichten Sie am SGK?“
„Mein Name ist Raquel Cristobal Ramos und ich unterrichte seit Ende 2013 hier an der Schule.“
„Welches Fach unterrichten Sie?“
„Ich unterrichte das Fach Musik.“
„Was gefällt Ihnen an unserer Schule und was würden Sie gerne ändern?“
„Ich mag die schöne Atmosphäre die hier herrscht, dass die meisten Schüler so nett sind. Mir gefällt auch dass die Schule auch so gut ausgestattet ist. Als Musiklehrer hat man es durch die Coronaphase nicht leicht. Die Musik-AGs leiden heute noch darunter. Ich bin dabei das aktiv zu ändern und die Schüler*innen für Gesang zu begeistern.“
„Wieso sind Sie Lehrer geworden und was ist das Beste daran, Lehrer zu sein?“
„Ich wollte Menschen helfen deshalb bin ich Lehrer geworden. Als kleines Kind wollte ich Arzt werden, aber die Liebe für Musik viel zu stark und letztendlich bin ich Lehrerin und Musikerin geworden.“
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„Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Lehrer geworden wären?“
„Ein kleines Geheimnis: Ich habe angefangen Mathematik zu studieren. Gleichzeitig Mathematik und Musik zu studieren und letzten endlich war das zu viel und ich musste mich entscheiden. Die Musik hat gewonnen , ohne Musik konnte ich nicht leben.“
„Würden Sie lieber einen Tag lang Ihr „Hass“-Fach in einer sehr guten Klasse oder Ihr Lieblingsfach in einer extrem lauten und chaotischen Klasse unterrichten?“
„Ja natürlich das Lieblingsfach auf jeden Fall“
„Welche „Art“ von Schüler waren Sie früher?“
„Ich habe alles erlebt… Ich war die meiste Zeit die brave und ruhige Schülerin. In der Pubertät habe ich eine kurze, stürmische Zeit erlebt wo die Leistungen nicht mehr so gut waren und ich ein bisschen unruhig war. Dann ein paar erste Wörter von meinem Papa haben mich geweckt um zurück zur fleißigen Schülerin zu kommen aber nicht unbedingt so ruhig und brav, also ich habe auch viel Spaß gehabt.“
„Was war die schlechteste Note, die Sie jemals geschrieben haben und in welchem Fach haben Sie sie bekommen?“
„Ich habe als Kind ein Trauma und zwar einmal hatte ich eine fünf in BK. Ich habe so geweint, weil ich so an gute Leistungen gewöhnt war und dadurch habe ich auch gelernt mit Erfolg zu leben.“
„Wenn Sie wieder für einen Tag ein Schüler wären, aber sich die Klassenstufe aussuchen dürften, für welche würden Sie sich entscheiden?“
„Ich glaube die siebte und achte Klasse.“
„Was ist das lustigste Erlebnis, das Sie als Lehrer hatten?“
„Ich lache ständig aber jetzt kommt mir ins Gedächtnis… Einmal bei der Probierphase in der Bläserklasse, das war vor Corona sowas hat man damals gemacht. Die Kinder haben das Mundstück einfach weitergegeben, natürlich dazwischen abgerieben, statt Desinfektionsmittel nur Wasser und Seife verwendet. Einem Schüler ist eine Seifenblase durch das Trompetenmundstück rausgegangen. Das werde ich niemals vergessen.“
„Welchen Lehrer hätten Sie gerne als Schüler?“
„Das ist sehr schwer, weil meine Sichtweise ganz anders als eure ist… Ich empfinde alle Kollegen als sehr nette und angenehme Personen, aber dann höre ich von den Schülern ganz andere Geschichten. Also das kann ich wirklich nicht beantworten… Das ist sehr schwer…“
„Dann so wenn sie in nähere Betrachtung ziehen, also am ehesten…“
„Ein paar sind in Pension gegangen“
„Dann können wir auch die dazu nehmen…“
„Ich hätte gerne die Elfi Zimmer in Latein gehabt. Eine tolle Lehrerin!“
„Ist sie schon lange nicht mehr da?“
„Vielleicht zwei/drei Jahre mehr nicht. Sie hat römische Abendessen für die Schüler veranstaltet. Sie war wirklich eine sehr engagierte Lehrerin.“
„Was denken sie, wofür Sie bei den Schülern bekannt sind?“
„Höchstwahrscheinlich für meine Herkunft. Ausländische Lehrer sind eine Minderheit.“
„Wer ist Ihr größtes Vorbild?“
„Ich habe kein klares Vorbild. Das ist eine Mischung aus verschiedenen Sachen, irgendwie habe ich mir mein eigenes Vorbild in meinem Kopf hergestellt. Es ist keine bestimmte Person. Ich lerne ständig von euch. Ich höre was klappt und was nicht klappt, was ihr braucht, was ich besser im Unterricht machen könnte und daran orientiere ich mich.“
„Was ist Ihr Lebensmotto?“
„Immer das Beste daraus zu machen egal was man erlebt und wie die Situation ist. Immer optimistisch sein. Es gibt immer Gründe sich zu freuen.“
„Was wissen Sie über die Herkunft des Schulnamens bzw. über Siebenpfeiffer?“
„Ich habe etwas von der Demokratie gehört.“
„Was unterscheidet sich zwischen einem Leben hier und in Spanien?“
„Ich genieße sehr die deutsche Zuverlässigkeit zum Beispiel.“
„Gibt es sehr große Unterschiede?“
„Die Spanier sind nicht so unzuverlässig wie man denkt aber hier sind die Leute mehr pflichtbewusst und das Verantwortungsgefühl ist in Deutschland sehr viel stärker. Das mag ich sehr gerne. Am besten für mich wäre die Kombination aus dieser deutschen Eigenschaft und dann die spanische Lebensfreude und das spanische Wetter. Alles zusammen.“
„Wie kamen Sie dazu als so berühmte Musikerin in den deutschen Schuldienst zu wechseln?“
„ Schicksalssache… Durch familiäre Umstände wurde ich dazu gezwungen meine Arbeit in Spanien zu kündigen und hierher zu kommen.
„Und was genau hat Sie hier nach Kusel bzw. hier in die Gegend geführt?“
„Zufall! Hier habe ich meine erste Stelle gefunden und seitdem hier geblieben. Das war nicht gewollt. Ich wusste, dass Kusel existiert, aber ich bin hierher nicht absichtlich gekommen. Ich nehme das als Schickssalssache und sicher gibt es einen tieferen Grund, den ich nicht kenne.“