Die unsichtbare Epidemie - Mikroplastik in der Luft und Nahrung
In Deutschland werden 5 Milliarden (5 000 000 000) Plastiktüten verbraucht.
Wissenschaftler schätzen, dass in der Folge schon heute bis zu 90% aller Seevögel und 52% aller Meeresschildkröten Plastik schlucken und daran ersticken. Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens landen jährlich zwischen 4,8 Millionen und über 10 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren und zweitens verwechseln die Meerestiere, wie die Meeresschildkröte, die Quallen mit Plastik. Dadurch verfangen sie sich oder sterben an Plastikvergiftung.
Doch alleine im Jahr 2025 konnten zwischen 100 und 250 Millionen Tonnen Plastik im Meer sein, dass führt zu dem Aussterben von vielen Meerestieren.
= 70% Müll, der zum Meeresboden sinkt
= 15% Müll, der an Land gespült wird
= 15% Müll, der auf der Meeresoberfläche schwimmt
Sehr viele Menschen finden Plastik sehr nützlich, da es flexibel, langlebig, billig und leicht zu transportieren ist. Aber es vergrößert unseren CO2-Fußabdruck, tötet das Great Barrier Reef und die Korallenriffe, braucht viel Zeit zum Zersetzen (es kann mindestens 300-400 Jahren dauern), führt zu Umweltverschmutzung, gefährdet alle sieben Meeresschildkrotenarten (nämlich die Wallriffschildkröte, Lederschildkröte, Grüne Meeresschildkröte, Echte Karettschildkröte, Unechte Karettschildkröten, Oliv-Bastardschildkröte, Atlantische und der Bastardschildkröte). Schließlich gelangt Mikroplastik in die Nahrungskette (da die Tiere, die wir essen, das Plastik aus Versehen fressen).
Um Plastikverschmutzung zu vermeiden, kann man an einer Fluss-/Strandreinigung teilnehmen, kaufe Sachen ohne Plastikverpackung oder Mehrwegtüten statt Einwegtüten nutzen. Dadurch werden das Great Barrier Reef und viele andere Korallenriffe langsam sterben.
Quellen:
mdr.de
Der Plastik-Check von Checker Tobi
Plastik im Meer von Schlaumal
Eskp.de
https://www.bund.net>achtung-plastik>plastikfasten