Plastik - eine wachsende Gefahr
Plastik ist ein Teil unseres Alltags.
Es wird in vielen Bereichen verwendet, aber der hohe Verbrauch bringt große Probleme für die Umwelt und die Gesundheit mit sich.
Jedes Jahr werden weltweit Millionen Tonnen Kunststoff produziert.
Ein großer Teil davon landet als Abfall in der Natur.
Ein zentrales Problem ist, dass Plastik sich nur sehr langsam zersetzt.
Dabei entsteht Mikroplastik, das in Böden, Gewässern und in die Luft gelangt.
Diese kleinen Kunststoffteilchen kommen zum Beispiel durch Reifenabrieb, Verpackungen oder Kosmetikprodukte in die Natur und werden von Tieren gefressen.
Mikroplastik wurde schon in der Umwelt, in Lebensmitteln und im menschlichen Umfeld und Körper gefunden.
Die gesundheitlichen Folgen sind noch nicht ganz klar.
Experten warnen aber davor, dass Mikroplastik chemische Zusatzstoffe wie Weichmacher enthalten kann, die vielleicht schädlich sind.
Das Umweltbundesamt rät deshalb dazu, den Plastikverbrauch stark zu senken.
Plastik hat auch starke Folgen für die Umwelt. In Flüssen und Meeren schadet es beispielsweise den Tieren. Außerdem entstehen bei der Herstellung und Entsorgung von Plastik große Mengen an Treibhausgasen.
Studien zeigen, dass diese Belastung auf lange Sicht die Umwelt und die Gesundheit gefährden kann.
Quellen:
www.umweltbundesamt.de
www.verbraucherzentrale-hessen.de
www.wwf.de
www.welt.de
www.dw.com
(Jonas Rumpf, 5e)