Freie Schrift für Historie & Genealogie im Schneeberger Raum
"Wir gehen der Geschichte auf den Grund!"
Freie Schrift für Historie & Genealogie im Schneeberger Raum
Das Haus 184 feiert ein Jubiläum: 300 Jahre steht das Bortenreuter-Haus in Schneeberg und verbirgt so manche Geschichte. Einstmals in Auftrag gegeben von Johann Friedrich Bortenreuter dem Jüngeren erstrahlt es auch heute in seinem Glanz. Im barocken Stil errichtet, ziert ein Mittelrisalit den Eingangsbereich. Die Fassade ist reich geschmückt mit filigranen Stuckarbeiten.
Als Repräsentationsbau zeigte es den Wohlstand der darin wohnenden Familie. Heute beherbergt das denkmalgeschützte Haus ein Museum. Im letzten Jahr feierten wir 95-jähriges Bestehen, auch wenn sich das Museum noch nicht so lang in diesem Gebäude befindet, sondern erst einige Jahre später hier einzog. Schneeberg bewahrt und erschließt den Besuchern mit vielen Exponaten die Geschichte der Stadt sowie die Volkskunst und Tradition des Bergmannes. Doch das war nicht immer so. Das Haus hat eine wechselvolle Geschichte - viele verschiedene Nutzungen und Menschen prägten diese Wände. Es gab gute Zeiten und auch verheerende.
All diese Informationen haben die beiden Autoren Ina Georgi und Stefan S. Espig in mühevoller Detailarbeit ans Licht gebracht. Sie opferten dafür ihre Freizeit und ließen nicht locker. Ihnen ist es zu verdanken, dass Sie dieses Buch in den Händen halten können. Es hält spannende Enthüllungen bereit, die diese Mauern bisher verborgen haben.
ISBN 978-3-00-082218-6
Format 21x21 cm
184 Seiten
Hardcover
135g mattiertes Papier
Preis: 36,- Euro (ohne Versand)
zu erwerben:
in den bekannten Verkaufsstellen,
im Schneeberger Museum oder
Ich möchte Ihnen beiden noch einmal große Anerkennung aussprechen, dass sie unsere wunderbare Stadt in diesem Sinne nicht in Vergessenheit geraten lassen und immer neue, aufwändige Initiativen entwickeln. Großen Dank dafür! Die Seele von Schneeberg wird mich nie verlassen. Was ich mit meinem Bruder auf geologischen Gebiet untertage erkundet habe, setze ich mit Ihnen übertrage fort.
Liebe Grüße, G. C. aus Klingenthal
Ein wunderschöner Vortrag zum 300-jährigen Jubiläum des Gebäudes wo sich heut das Museum für bergmännische Volkskunst in Schneeberg befindet fand am heutigen Abend statt. Die Eröffnung hielt Bürgermeister Ingo Seifert.
Stefan S. Espig und Ina Georgi präsentierten ihr Meisterwerk zum Jubiläum. Drei Jahre haben sie geforscht und Archive durchforstet.
Eine Überraschung gab es zum Besitzer Gottlob Heinrich von Lindenau, welcher unsere Bauhütte mit begründet hat. Im Museum wurde ein Bildnis von ihm gefunden im maurerischen Gewand als er ab 1811 Meister vom Stuhl war. Unser Bruder Berndt Thomas Möckel war mit vor Ort und war begeistert vom Bildnis. Nun muss es in geeigneter einer Restaurierung unterzogen werden. Glück Auf aus Schneeberg!
Loge Archimedes zum Sächs. Bunde Schneeberg
Ich finde die Schriften eine Art regionale Geschichte zum Anfassen.
Besten Gruß, F. K. aus Chemnitz
Am Freitagabend erlebten zahlreiche geladene Gäste u. a. aus Dresden, aus dem Vogtland und aus Österreich einen spannenden, interessanten und aufschlussreichen Jubiläumsabend in unserem Museum Für Bergmännische Volkskunst unserer Bergstadt Schneeberg.
Während unser Museum 2019 sein 90-jähriges Bestehen feiern durfte, ging es zu dem Jubiläumsabend um das Bortenreuterhaus, welches unsere Museum beherbergt.
Im Internet findet man zum Bortenreuterhaus zahlreiche Superlative. So wird es auf der Hompage der Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří als „Das bedeutendste Schneeberger Barockgebäude“ beschrieben. Wikipedia setzt noch einen obendrauf und beschreibt es als: „Das bedeutendste Barockgebäude des sächsischen Erzgebirges“.
Unsere Bortenreuterhaus feierte somit sein 300-jähriges Jubiläum und das war für Ina Georgi und Stefan S. Espig vom Schneeberger Bote Anlass genug, um die Geschichte des Hauses zu erforschen und eigens dafür ein Buch mit dem Titel „184 - Das Haus des Spitzenhändlers“ zu erstellen, welches sie den Besuchern vorstellten.
Könnte das Bortenreuterhaus sprechen, hätte es sehr viel zu erzählen, denn es hatte unterschiedlichste Besitzer, ist mehrfach abgebrannt und diente auch unterschiedlichsten Zwecken. Wer mehr dazu wissen möchte, dem kann man das Buch nur wärmstens empfehlen.
Alles in allem ein wunderbarer Abend mit viel Geschichte und neuen Erkenntnissen.
Glück Auf! Ingo Seifert, Bürgermeister