Für den Anfang empfiehlt es sich, im Freundeskreis ohne Turnierwertung zu spielen. Es ist wichtig, die Spiele nach Beendigung zu diskutieren. Die gespielten Karten sollten daher nicht vermischt werden.
Die Karten werden auch bei Turnieren nicht zusammen geworfen, sondern jeder Spieler legt seine Karten, wie schon beschrieben, der Reihe nach verdeckt vor sich, die verlorenen Stiche quer. Danach werden die Karten wieder ins Board zurückgesteckt, sodass das Board von anderen Spielern genauso gespielt werden kann. Das Ergebnis wird notiert, heutzutage elektronisch.
Im Deutschen Bridgeverband und in allen Verbänden weltweit werden im Wesentlichen zwei Arten von Turnieren abgehalten.
Dabei treten eine größere Anzahl von Paaren gegeneinander an. Die Paare werden mithilfe eines Movements von Tisch zu Tisch geleitet. Am Ende darf jedes Paar jedes Board des Turnieres höchstens einmal gespielt haben, und es sollte auch gegen kein anderes Paar zweimal gespielt haben. Es ist nicht immer möglich, dass jedes Paar gegen jedes andere Paar spielt. Es ist auch nicht immer so, dass alle Boards von allen Paaren gespielt werden.
Für jedes Board wird nun die Reihenfolge der Ergebnisse festgelegt. Wenn das Board etwa 10-mal gespielt wurde, bekommt das beste Ergebnis 18 Punkte (ein Top, also 100%), das schlechteste 0 (ein Nuller, also 0%). Bei gleichen Ergebnissen teilt man die Punkte auf.
Diese Turniere bestehen aus Teamkämpfen. Jedes Team besteht aus 2 Paaren, also 4 Spielern. Es treten jeweils zwei Teams gegeneinander an.
Die Paare eines Teams nehmen an zwei verschiedenen Tischen Platz, die Paare des gegnerischen Teams setzen sich jeweils dazu. An jedem Tisch werden eine Reihe von Boards gespielt. Dann werden die Boards getauscht und am anderen Tisch erneut gespielt.
Die Ergebnisse werden nach Beendigung aller Boards verglichen, indem die Differenz berechnet wird. Nach einer Tabelle werden für die Differenzen Punkte (sogenannte MP, Match Points) vergeben.
Team und Paar müssen strategisch verschieden behandelt werden. Im Team zählt ein Überstich relativ wenig und es ist viel wichtiger, den Kontrakt sicher zu erfüllen. Der Verlust einer Prämie zählt nämlich wesentlich mehr in der Differenz. Im Paar kann ein Überstich den Unterschied von 50% zu 100% ausmachen, wenn alle anderen den Überstich nicht machen.
Dies ist eine ursprüngliche Form von Bridge, die hauptsächlich um Geld gespielt wurde. Zum Gewinn eines Rubbers benötigt man zwei Vollspiele. Nach dem ersten war man in Gefahr und es gelten die höheren Prämien und Minuspunkte für Faller.
Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass Teilkontrakte addiert werden. Man benötigt also nach einer Teilanschrift keine 100 Punkte mehr, um die Vollspielprämie zu erreichen. Dieser Unterschied zum Turnierbridge macht Rubber zum Training untauglich.
Außerdem werden im normalen Rubber-Prämien allein für den Besitz von Assen ausgeschüttet.