Wenn ich bisher mehrheitlich geschwärmt habe über Chile, zeigt sich hier und leider über eine riesige Fläche hinweg auch noch eine andere Seite von Chile - der neoliberale, kapitalistische Umgang mit der Natur. Kilometer um Kilometer wachsen nichts anderes als schnellwachsende Bäume und noch schlimmer Eukalyptus, die die knappen Wasserreserven aufsaugen - nein, nicht schön!
Folgenden Text finde ich im Internet:
In Chile wird eine bedeutende Fläche für die kommerzielle Waldwirtschaft genutzt. Etwa 20 Prozent der Landesfläche sind bewaldet, was ungefähr 15 Millionen Hektar entspricht. Davon werden etwa 70 Prozent der Holzernte aus gepflanzten Plantagen gewonnen, die hauptsächlich aus schnellwachsenden Kiefern und Eukalyptus bestehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Forstwirtschaft_in_Chile
Das sind ca. 2,5 mal die Schweiz!