Chile ist definitiv ein campingfreudiges Völkchen. Unter der Woche waren wir oft alleine, aber sobald das Wochenende in Sicht war, füllten sich die Zeltplätze, so wie hier am Lago Ranco. Hier zum Beispiel hatte jeder und jede Partei ein Plätzchen mit einem Unterstand, Bank und Feuerstelle naben dem Raum fürs Zelt.
Ein besonders eindrückliche Version von chilenisch Zelten wurde uns also hier geboten. Naja, ich habe mich nicht dafür gehalten, meine Kamera drauf zu halten.
Vom Beginn weg bis zum nächsten Morgen sind immer einige damit beschäftigt, den Grill im Betrieb zu halten und Unmengen an Fleisch werden gegrillt und verzehrt. In gleicher Quantität wird Bier zugesprochen. Das macht durchaus Sinn. Da eh nicht alle Platz im Zelt haben, sind einige zwangs- und schichtweise zum Grilldienst und zum Vertilgen des Mitgebrachten abkommandiert. Meine Ausführungen beziehen sich auf das blaue Zelt. Im Verlauf des späteren Abends sind Freunde und Kollegen zur Unterstützung dazu gestossen. Sie haben auf jeden Fall ein feuchtfröhliches Wochenende verbracht und sicherlich ihr Gewicht halten können.
Das Bild mit den ausgestreckten Rubensgöttinnen muss reichen. Den Rest beschreibe ich. Also, stell dir vor, ein Auto im Stil wie das rote fährt vor und dann steigen sieben Personen aus, wovon jede und jeder eigentlich zwei Sitze für sich beansprucht. Wie sie sich da reingequetsch haben, ist mir ein Rätsel.
Schwupps wird das Zelt gestellt. Schnüre spannen wird definitiv überbewertet und schlafen im Zelt auch. Das wirklich Wichtige findet auf dem Grill statt.