Antuco ist als solches nichts besonderes. Hingegen der Ausflug zur Laguna de la Laja war echt einmal mehr eine wahnsinniges Naturflash!
Antuco ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Bío-Bío in der Región del Biobío in Chile. Bei der Volkszählung im Jahr 2017 hatte sie etwa 4073 Einwohner. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 1884,1 km² und liegt auf einer Höhe von etwa 553 Metern.
Antuco ist bekannt für seine beeindruckende Natur, einschließlich der Laguna del Laja und des Nationalparks Laguna del Laja. In diesem Park befinden sich der Vulkan Antuco und die Sierra Velluda, der höchste Berg in der Region Bío-Bío. Der Aufstieg zum Vulkan Antuco ist besonders bei Trekking-Liebhabern beliebt, da er fast 3000 Meter hoch ist und eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge bietet.
Erzählenswert ist allerdings unsere Weiterreise von Antuco zum Camping Huequecura, das ist jedenfalls der Plan, den wir bei der Abreise haben. Dass wir dann beim Martin Pescador landen werden, ist eine andere Geschichte.
Wenn ich jetzt im Routenplaner von Google die Strecke "Antuco - Camping Huequecura" eingebe, bekomme ich diesen Vorschlag.
Der blaue = gut, der hellblaue = nicht gut
Den blauen habe ich vom Tom Tom damals auch bekommen - aber als graue Variante eben die hellblaue rechts. Nun, wieso diesen grossen Bogen machen, wenn's einen direkten Weg gibt... obschon der direkte angeblich mehr Zeit benötigen werde bei kürzerer Distanz, mmmmh...
🤔
Eine Stunde später weiss ich warum! Als wir dem Campingbetreiber Mauricio später unsere Anfahrt beschreiben, schaut der uns erst fragend an, dann erklärt er uns, dass wir möglicherweise grosses Glück gehabt haben, weil wir einen Holzerweg erwischt haben, der eigentlich nur von Lastwagen befahren wird - einspurig - aber dafür mit Affenzahn und Bleifuss.
Im Gegensatz zum Bild mit den Lastwagen ist der Wald, den wir mit deutlich erhöhtem Herzschlag durchqueren gerade so breit, dass die Seitenspiegel nicht abrasiert werden und die Spurrillen sind deutlich ausgefahrener. So gebe ich mir Mühe versetzt zu diese ausgefahrenen Spuren zu fahren, um nicht auf dem Zwischenstreifen aufzusitzen. Das ist was für Gemüt! Adrenalinkick pur!
Zwei Fotos als ich noch Zeit zum Fotografieren habe, weil der Weg "easy" zu befahren ist.
Schliesslich kommen wir bei Santa Barbara raus und bestaunen den Wohnbau Marke Pinochet - denke ich jedenfalls.
Wie ich weitere Fotos im Internet nach Volcan Antuco suche, finde ich nur solche wie oben. Hey, Skizirkus auf chilenisch. Im Sommer menschenleer und,,, eben ein Vulkan. Wie wir uns das Haus genauer anschauen, fällt uns auch hier die Mapuche-Fahne auf - Mapuche-Gebiet!