Offizielle deutschsprachige Seite zu Celestia (inkl. deutschsprachige Win32-Programmversion)
The Celestia Motherlode – Sammlung von Add-Ons verschiedener Autoren
Celestia Wikibuch (englisch)
Diese Website bietet auch ein Wikibuch, das ganz Celestia gewidmet ist. (englisch, französisch)
Celestia ist ein 3D-Astronomieprogramm für Windows, macOS, FreeBSD und Linux, entwickelt von Chris Laurel. Es ist Open Source und GPL-lizenziert. Seit dem 20. Oktober 2008 gibt es auch eine portable Version von PortableApps. Wie auch für die Standard-Version gibt es auf der deutschen Celestia-Website ein deutsches Sprachpaket für die Portable-Version. Das Programm erlaubt es Benutzern, Objekte in der Größenordnung der Internationalen Raumstation bis hin zu Galaxien wie der Milchstraße dreidimensional zu simulieren. Das Programm benutzt OpenGL als 3D-Bibliothek. Anders als normalerweise bei Planetariums-Software ist der Benutzer in der Lage, sich frei durch das Universum zu bewegen. In dieser und weiteren Eigenschaften ähnelt es dem Programm Space Engine. Die NASA und die ESA haben das Potential von Celestia erkannt und es für eigene Demonstrationszwecke benutzt (siehe hierzu unter Weblinks). Nicht mit Celestia zu verwechseln ist dabei das ESA-eigene Programm Celestia 2000. Die ESA verwendet Celestia inzwischen in einem eigenständigen Programm (Space Trajectory Analysis) zur Analyse, Simulation und Visualisierung von Flugbahnen. Das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart nutzt Celestia als Live-Visualisierung für die in Zusammenarbeit mit EADS Astrium aufgebaute Systemsimulationsinfrastruktur im Rahmen der Satellitenentwicklung. Auch die für die Lehre am Institut genutzte Systemsimulationsinfrastruktur OpenSimKit stellt die simulierte Raketenoberstufe mit Celestia dar. Ab der Version 1.3.1 wird Celestia auch als deutschsprachige Fassung angeboten. Anfang August 2016 wurde die Pflege und Wartung von Celestia von einem russischen Celestia-Enthusiasten übernommen und das Benutzerforum reaktiviert. https://de.wikipedia.org/wiki/Celestia
OpenSimKit is a free and open source system simulation software distributed under the GNU Public License. It provides the functionality to simulate systems based on their numerical properties, fully reflecting the system topology. OpenSimKit is scalable in the time as well as in the complexity domain and features a clean cut interface between simulator kernel and models. The scalability in these domains makes OpenSimKit a tool suitable for cross-phase systems engineering. This means that OpenSimKit can be used for mission design and feasibility studies as well as for hardware in the loop system integration tests, on-board software verification campaigns or operations training. By providing these capabilities in a single tool and offering a clean upgrade path it is possible to incrementally refine the system simulation as the system is developed. The OpenSimKit simulator kernel distinguishes between physical transport from model to model through ports and the so called provider-subscriber architecture. An example of the connection through ports is the exchange of material transport such as fluids or electrical signal lines. An example for the latter are forces, thermal radiation or the location and speed of an object. The OpenSimKit kernel also offers a central solver in order to integrate the left hand side of the model's differential equations, a feature that helps keeping models simple and easy to implement. OpenSimKit additionally provides connections to the visualization tool Celestia and the CPU emulator QEMU. Celestia offers realtime visualization of the space-craft attitude while QEMU offers integration of the on-board computer in the simulation and allows early software development and testing. Finally a new graphical user interface called "OpenSatDK" has been developed in order to provide an integrated systems engineering framework for space-craft development. The user interface is based on the Eclipse-RCP platform and allows developing OpenSimKit models and on-board software as well as running the simulations and analyzing the outputs. In this paper it is described how the aforementioned tools are applied to a satellite mission. First the mission architecture is defined and basic simulations of the system budgets and contact times are performed. Then the architecture of the mission is detailed and the simulations are incrementally refined, leading to a feasibility study. The mission which is used for this purpose is a mission in the "Hacker space program". The purpose of this paper is to demonstrate how to use the "OpenSatDK" in the systems engineering process. https://www.researchgate.net
Eyes on the Solar System (EotSS) ist eine Software zur Simulation und Präsentation realistischer Ansichten von Raumfahrzeugen, Planeten, Kometen und anderer Besonderheiten unseres Sonnensystems. Sie wurde vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA entwickelt, welches auch die aktuellen Daten für die Software bereitstellt und zuvor bereits das Programm Eyes on the Earth 3D entwickelte. Die Software wurde seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 2010 weiterentwickelt und basiert seit Mitte 2012 auf Java, womit sie plattformunabhängig ist. EotSS bedient sich der Unity (Spielengine). Die Software kann unter anderem mit NASA World Wind, Stellarium, Celestia verglichen werden, wobei zum Teil sehr große Unterschiede bestehen. Die Anzeige von fast allen Himmelskörpern (Sterne, Planeten, Monde, Asteroiden, Kometen etc.) und sämtlichen zivilen Raumfahrzeugen samt ihren Umlaufbahnen oder Missionen ist möglich. Zoomfunktion sowie eine interaktive Zeitleiste, an der beliebig die Konstellation des Sonnensystems für alle Zeitpunkte der Vergangenheit, Gegenwart (mit Echtzeit) und Zukunft eingestellt werden kann, ermöglichen die Steuerung in der 3D-Ansicht (welche auch stereoskopisch (3D) mittels 3D-Brille (anaglyph, Rot-Cyan) angezeigt werden kann). Die bisher höchste Nutzerzahl und somit größten Zugriff auf den Server für die Stream-Daten war während des Eintritts und der Landung des Curiosity-Rovers. Zusätzliche 739.000 Nutzer verwendeten über dieses Wochenende EotSS, und 20 Terabyte an Daten wurde über die JPL-Server übertragen. Der Zeitpunkt der Berührung des Rovers mit der Marsoberfläche war Wochen zuvor von einem Team zur Planung von Flugbahnen für Raumfahrzeug vorausgesagt worden und bis auf den Bruchteil einer Sekunde genau. Im Dezember 2011 wurde die Software von NASA-Mitarbeiter Jon Nguyen auf einer TED-Konferenz TEDx in San Diego vorgestellt. https://de.wikipedia.org/wiki/Eyes_on_the_Solar_System
Stellarium, freies GNU-Astronomieprogramm zur Simulation eines Planetariums
NASA World Wind, virtueller Globus