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Dossier Intro
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Der Herausforderer bei der globalen Pandemie ist omnipräsent und vor allem: unsichtbar. Dass das Unbekannte Entscheider in den "Sichtflug" zwingt erfordert schnelle Strategien, um zum "Instrumentenflug" zu kommen. Deswegen entstehen allen Orts "Dashboards", digitale Amaturenbretter, die Informationen wie im Cockpit kontextuell und im Überblick visualisieren. Noch nie waren es so viele wie in den letzten Wochen, die mehr oder weniger hastig programmiert und ins Internet gestellt bzw. auf die Bildschirme der Krisen-Stäbe geworfen wurden.
Die Grundlage dafür sind Daten. Deren Erhebungsmethoden, Qualität und zeitnahe Verfügbarkeit sind elementar für einen tauglichen Instrumentenflug. Und: ihre ubiquitäre Nutzung. Die Herausforderungen sind zu komplex und spezifisch, als dass Grundlagen für Evidenz und Orientierung nur den organisatorischen Verantwortungen vorbehalten bleiben können. Das gilt auch für all die weiteren komplexen Aufgaben, die vor der Menschheit liegen. Deswegen sind zuverlässige und belastbare Dateninfrastrukturen und die Nutzung von nicht personenbezogenen Daten als Open Data von öffentlichen Stellen sowie privaten Unternehmen (wenn das Gemeinwohl das Partikularinteresse überwiegt) eine kardinale Notwendigkeit für evidenzbasierte Entscheidungen (Evidence Based Policymaking) sowie datengetriebene Verwaltung bzw. Krisenmanagement.
Open Data, Open Government und die kollaborative sowie co-kreative Zusammenarbeit zwischen den Sektoren ist ein Fundament zeitgemäßer Krisenresilienz. Der Open Knowledge Foundation Deutschland ist hierzu eine sehr kompakte Handreichung gelungen, die eine Open-Government-orientierte Krisenresilienz kompakt sowie holitsisch mit der Corona-Krise kontextualisiert. Der Arbeitskreis Open Government Partnership Baden-Württemberg hatte auch schon am 16.3. einen Blogpost in diesem Kontext mit internationalen Verweisen veröffentlicht. Es ergibt sich zunehmend entlang von Corona (wie auch schon bei der Migrationswelle) ein Ensemble aus Aktivitäten und Ereignissen, die den Wert von Open Government an diesem konkreten Case ein Gesicht geben. Hierzu gehören auch der Hackathon #wirvsvirus sowie der Appell zur Digitalen Zivilgesellschaft.
Die Bundesregierung und damit Deutschland will spätestens ab 4. Mai von den pauschalen Maßnahmen der letzten Wochen zum Schutz der Bürger vor Cov-2 zu einer Strategie maßgeschneiderter Maßnahmen übergehen. Das ist Präzisionsarbeit für alle Gewerke. Um so zuverlässiger müssen die Instrumente zur Orientierung und die nötigen Daten sein. Deswegen sollen Testkapazitäten und weitere digitale Lösungen zur Erhebung von Daten und Ermittlung der aktuellen Lage sowie der Infektionsketten voran getrieben werden.
Neben Homeoffice, E-Government und Open Source CivicTech-Anwendungen, die in den letzten Wochen bei vielen Entscheidern ein nie dagewesenes Interesse geweckt haben und wozu es dabei zu etlichen Einsichten kam sollte nun das Thema Daten und Open Data ein zentrales Handlungsfeld der Regierungen bei Bund, Land und Kommunen werden.
Das Glory Covid Dashboard (siehe unten)
Um noch etwas den Appetit auf das Covid-Daten-Thema zu bereiten habe ich das Oster-Wochenende genutzt, um aus meinen Beobachtungen der letzten Wochen die interessantesten Datenprojekte und Datenvisualisierungen, die ich gefunden habe zusammenzustellen und zu kommentieren. Die gängigen Dashboards und Visualisierungen mit den (recht aussagelosen) Fall-Kurven zu bestätigten Corona-Fällen habe ich außen vor gelassen. Viele davon sind mit Open Data, mindestens aber mit frei zugänglichen Daten entstanden. Die Beispiele für die Dinge, die mit einem globalen Datenfluss enstehen können habe ich versucht entlang von Handlungsfeldern zu ordnen: Observation, Verhaltensanalyse, Stimmungslage, Kapazitäten, Maßnahmen, Modelle, Serious Games und Crowdsourcing, Evaluation sowie historische Orientierung.
Andrew J. Zahuranec and Stefaan G. Verhulst von The GovLab mit dem wir als Politics For Tomorrow immer wieder zusammenarbeiten - derzeit eben zum Thema Collective Crisis Intelligence - haben die Open-Data-Bedarfe in diesem Blog-Beitrag in 12 weitere Domänen strukturiert und Beispiele gesammelt. Das von Beth Noveck, die einstige Civic-Tech- und Open-Government-Beraterin im Weißem Haus der Obama-Administration, und Stefaan Verhulst gegründete The GovLab observiert und unterstützt seit langem u.a. auch Datenkollaborative, Netzwerke in denen themenbezogen bereits Open Data geteilt werden und zirkulieren.
Derzeit bereitet die EU Kommission eine Liste mit potenziellen High Value Data vor, die als Verordnung die Bereitstellung von den in ihr enthaltenen Datasets als Open Data über alle föderalen Ebenen der EU ab kommenden Jahr sicherstellen soll. Wir konnten als Open Government Netzwerk bereits mit der Bitte, die Indikatoren der UN-Nachhaltigkeitsziele und zuletzt das Handlungsfeld Gesundheit in den derzeitigen Assessment-Prozess der EU Kommission zur Entwicklung der Verordnung aufzunehmen wichtige Impulse einbringen.
Hilfreich ist es nun, die Task Force der EU Kommission bei der Konkretisierung von Open-Data-Bedarfen und die möglichst präzise Beschreibung der benötigten Datensätze zu unterstützen.
Zur Ermittlung von Daten-Bedarfen u. -Vorschlägen habe ich deswegen eine Datenbank mit Ein- und Ausgabe vorbereitet und nun im Zuge von Corona auf das entsprechende Themenfeld eingegrenzt:
https://www.oliverrack.eu/ogpbw/coviddata
Hier kann jeder entsprechende Eingaben machen. Die Ein-/Ausgabe ist jetzt schon auf produktiv geschaltet.
Gerne Feedback hier: https://www.linkedin.com/in/oliverrack/
English
The challenger in the global pandemic is omnipresent and above all: invisible. The fact that "the unknown" forces decision-makers into "visual flight" requires quick strategies to get to "instrument flight" mode. This is why "dashboards" that visualize information as "instrument" in context and at a glance like in the cockpit, are being created everywhere. Never before have there been as many as in recent weeks, more or less hastily programmed and put on the Internet or thrown on the screens of the crisis staffs.
The basis for this is data. Their collection methods, quality and prompt availability are elementary for a suitable instrument flight. And: their ubiquitous use. The challenges are too complex and specific to leave the basis for evidence and orientation solely to organisational responsibilities. This also applies to all the other complex tasks that lie ahead of humanity. For this reason, reliable and resilient data infrastructures and the use of non-personal data as open data from public authorities and private companies (when the common good outweighs the particular interest) are a cardinal necessity for evidence-based policymaking and data-driven administration or crisis management.
Open Data, Open Government and the collaborative and co-creative collaboration between sectors is a foundation of contemporary crisis resilience. The Open Knowledge Foundation Germany has succeeded in creating a very compact handbook that provides a compact and holistic context for open government oriented to crisis resilience in relation to the corona crisis. The working group Open Government Partnership Baden-Württemberg had already published a blog post in this context with international references on 16.3.2020. Along Corona (as was already the case with the migration wave), an ensemble of activities and events is increasingly emerging that gives a face to the value of Open Government in this specific case. This includes the german hackathon #wirvsvirus with over 40.000 participants as well as the appeal to digital civil society.
The Federal Government, and thus Germany, wants to move from the blanket measures and rules of recent weeks to protect citizens from Cov-2 to a strategy of tailor-made measures by 4 May at the latest. This is precision work for all. All the more reliable must be the instruments for orientation and the necessary data. That is why test capacities and other digital solutions for collecting data and determining the current situation and chains of infection ought to be be promoted.
In addition to home office, e-government and open source CivicTech applications, which have aroused unprecedented traction among many decision-makers in recent weeks and which have led to much more of their understanding, the topic of data and open data should now become a central field of action for governments at federal, state and local level.
The Glory Covid Dashboard
To stimulate appetite for the Covid - and Open-Data topic I used the Easter weekend to compile and comment on the most interesting data projects and data visualizations I found from my observations of the last weeks. I left out the common dashboards and visualizations with the (rather meaningless) case curves of confirmed corona cases. Many of them were created with Open Data, but at least with freely accessible data. I tried to arrange the examples for the things that can be created with a global data flow along these fields of action: Observation, Behavioral Insights, Sentiment Insights, Capacity, Models, Serious Games and Crowdsourcing, Actions, Evaluation, Historical Insights
Andrew J. Zahuranec and Stefaan G. Verhulst from The GovLab, with whom we as Politics For Tomorrow work together again and again - currently on the topic of Collective Crisis Intelligence - have structured the Open Data needs in this blog post 12 more domains and collected examples. The GovLab, founded by Beth Noveck, the former civic-tech and open-government consultant in the Obama administration's White House, and Stefaan Verhulst, has long been observing and supporting data collaborations, networks in which Open Data is already shared and circulating on a topic-related basis.
The EU Commission is currently preparing a list of potential High Value Data, which is intended as a regulation to ensure the provision of the datasets it contains as Open Data across all federal levels of the EU from next year. As an Open Government Network, we have already been able to provide important impetus by requesting that the indicators of the UN sustainability goals and, most recently, the field of action of health be included in the current assessment process of the EU Commission for the development of the regulation.
It is now helpful to support the Task Force of the EU Commission in concretizing Open Data requirements and in describing the required data sets as precisely as possible.
In order to determine data requirements and proposals, I have therefore prepared a database with input and output and have now narrowed it down to the relevant topic area in the course of Corona:
https://www.oliverrack.eu/ogpbw/coviddata
Anyone can make appropriate entries here. The input/output is already switched to productive.
Gladly feedback here: https://www.linkedin.com/in/oliverrack/
"I call on all countries, companies, and research institutions to support open data, open science, and open collaboration so all people can enjoy the benefits of science and research."
19:09 - Dr. Tedros Ghebreyesus, Director General of the World Health Organization (WHO)
Die sofortige und fortlaufende Sondierung und Observation aller Erkenntnisse sowie der Sachstände und der Aufbau (falls nicht schon bestehend) der Mechanismen hierfür - aber auch für interne und externe Kommunikation - sind das erste Handlungsfeld. Dabei sind alle Ressourcen und Effekte der Netzwerk- und Informationsgesellschaft sowie geeignete Instrumente der Recherche, Analyse und Darstellung heranzuziehen.
The immediate and continuous sounding out and observation of all findings and the status quo and the establishment (if not already existing) of the mechanisms for this - but also for internal and external communication - are the first field of action. All resources and effects of the network and information society as well as suitable instruments for research, analysis and presentation are to be used.
Eine elementare Orientierung für politische Entscheidungen und Voraussagen stellen Verhaltensanalysen dar. Grundlage sind und waren bisher Panels der sozialwissenschaftlichen Institute. Mit der zunehmenden Datenerhebung, sei es direkt oder als "Nebenprodukt" kommen zunehmend Möglichkeiten hinzu, dieses Daten als Indikatoren für das Verhalten von Individuen und Kollektiven auszuwerten. Oft kann dies bei zeitkritischen Szenarien von Vorteil gegenüber von klassischen Erhebungen sein.
Behavioural analyses are an elementary orientation for political decisions and forecasts. The basis is and has been panels of social science institutes. With the increasing collection of data, either directly or as a "by-product", there are more and more possibilities to evaluate this data as indicators for the behaviour of individuals and collectives. This can often be an advantage over traditional surveys in time-critical scenarios.
Ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist die Stimmungslage in der Bevölkerung, um die mentale Tragfähigkeit von Maßnahmen gegen andere Faktoren abzuwägen und in Entscheidungen einfließen zu lassen oder Kompromisse sowie Instrumente auszuloten, die diese Tragfähigkeit stützen bzw. sicherstellen. Zudem sollte auf entsprechende Signale mit notwendigen Maßnahmen reagiert werden, wo diese in einer Güterabwägung vertretbar sind.
Helloiuhiuhih
https://www.intensivregister.de/#/intensivregister
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Helloiuhiuhih
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Wie die Londoner Datenanalysten feststellen, ist Deutschland in Europa das sicherste und stabilste Land. Die Schweiz und Österreich landen auf den Plätzen zwei und drei. Weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen: Italien und Spanien. Auch Frankreich und Großbritannien werden im Ranking weit hinten eingestuft.
Helloiuhiuhih
Ngram Viewer (English): infection,outbreak,virus,epidemic
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ijojo