Hypnose Ausbildung in Zürich mit Jan Mion und Michael Schmidt
Nach aussen läuft es: Erfolg, Anerkennung, eine Rolle, die du sicher ausfüllst. Innen bleibt die Frage, ob du das wirklich kannst. Dieses Auseinanderfallen von aussen und innen ist der Kern des sogenannten Impostor- oder Hochstapler-Syndroms. In der Hypnotherapie geht es darum, beide Seiten wieder zusammenzubringen.
Viele kennen den Moment: Ein Feedback ist gut, ein Auftritt läuft, und trotzdem meldet sich innerlich die Frage, ob das wirklich etwas wert war. Der Erfolg wird nicht gefühlt, dafür wächst die Angst, irgendwann aufzufliegen. Oft fehlt es gar nicht an der Leistung, sondern an der Verbindung zwischen dem, was du kannst, und dem, was du innerlich von dir hältst.
Wer auf der Bühne steht, ein Team führt oder unterrichtet, nimmt eine Rolle ein. Das ist nicht falsch und nicht «fake» – die anderen sehen nun einmal nur, was du nach aussen gibst. Hilfreich ist die Haltung: Du spielst diese Rolle, und du darfst dabei ein bisschen hinter ihr stehen. Du musst nicht alle Selbstzweifel mit auf die Bühne nehmen.
Ein Bild aus dem Gespräch: Stehst du im tiefen Wasser, wissen andere nicht, wie tief es ist. Menschen mit weniger Erfahrung sehen deine Erfahrung deshalb grösser, als du sie selbst wahrnimmst. Was du täglich sagst und tust, ist für dich nichts Besonderes – für andere kann es genau das sein. Und je mehr man weiss, desto klarer wird, was man alles nicht weiss.
Dazu kommt die Verzerrung durch einzelne Stimmen: Ein kritischer Kommentar kann riesig werden, während 999 wohlwollende Rückmeldungen daneben verblassen. Das ist menschlich, aber es verzerrt das Bild. Wenn selbst eine Comicfigur wie Biene Maja ihre Kritiker hat, sagt das mehr über die Vielfalt der Menschen als über deine Leistung.
Erfolge werden kleingeredet oder dem Zufall zugeschrieben
Lob fühlt sich unangenehm an oder wird nicht geglaubt
Die Angst, entdeckt zu werden, ist ständig präsent
Vorbereitung wird zur Absicherung gegen das Gefühl, nicht genug zu sein
Andere werden als kompetenter wahrgenommen als man selbst
Schmetterlinge haben wunderschöne Flügel – und sehen sie selbst nicht. In der Hypnose arbeiten wir mit solchen Bildern: hinschauen, was schon da ist, die eigenen Flügel wahrnehmen. Dazu kommt die Arbeit mit dem Selbstbild. Viele beurteilen sich noch nach dem Stand, als sie Lehrling waren. Ein Selbstbild-Update bringt die Erfahrung zurück ins Bild: Du bist gewachsen, hast gelernt, bist stärker geworden.
Wenn die Selbstzweifel deinen Alltag stark bestimmen, ist zusätzlich eine psychotherapeutische oder ärztliche Abklärung sinnvoll.
Mehr zu dieser Folge: warum Kompetente an sich zweifeln
Wenn du den Erfolg endlich auch fühlen möchtest, frag eine Sitzung bei Jan Mion oder Michael Schmidt an. Wir schauen gemeinsam an, wo innen und aussen auseinanderlaufen.
Sitzungen sind sowohl in der Praxis in der Region Zürich als auch ortsunabhängig online per Video möglich.
Jan Mion: Praxis in Zürich & Online-Sitzungen – janmion.ch | Termin buchen
Michael Schmidt: Praxis für Hypnosetherapie & Seminare – schmidthypnose.ch
JM Hypnose Podcast: Vertiefende Episoden zu diesem und weiteren Themen im regulären Podcast von Jan Mion und Michael Schmidt.