Hypnose Ausbildung in Zürich mit Jan Mion und Michael Schmidt
Beipackzettel, Risiken, Warnhinweise: Wer «Nebenwirkungen» hört, denkt zuerst an etwas Unerwünschtes. Bei Hypnose ist das in unserer Erfahrung andersherum. Die Begleitwirkungen sind meistens positiv – und die wenigen unerwünschten Reaktionen haben fast immer mit der Art der Anwendung zu tun, nicht mit der Hypnose an sich.
Eine Nebenwirkung ist nicht die Wirkung, auf die wir hinarbeiten, sondern das, was zusätzlich passiert. In einer Hypnosesitzung arbeiten wir zum Beispiel an einem konkreten Thema: Flugangst, Schlaf, Selbstvertrauen. Und dann merken Klientinnen und Klienten, dass sich auch andere Bereiche verändern. Genau diese Ausstrahlung meinen wir, wenn wir von Nebenwirkungen sprechen.
Mehr innere Ruhe und Gelassenheit im Alltag
Mehr Zuversicht und Selbstvertrauen, auch in Situationen, die nicht Thema der Sitzung waren
Eine stabilere Stimmung
Besserer Schlaf
Ein geschickterer Umgang mit Stress
Das Gefühl, die eigenen Ressourcen besser nutzen zu können
Weil wir mit dem Unbewussten arbeiten und nicht nur ein einzelnes Symptom bearbeiten, wirkt eine Sitzung oft über das besprochene Thema hinaus. Das ist der Teil, über den wir uns als Therapeuten am meisten freuen.
Unerwünschte Reaktionen entstehen in unserer Erfahrung vor allem bei ungeschickter Anwendung. Etwa, wenn jemand mit wenig Erfahrung zu schnell und zu direkt an belastende Erinnerungen herangeht. Dann kann etwas hochkommen, das niemand auffängt. Auch bei medizinischen Themen braucht es Sorgfalt: Schmerz ist zuerst ein Warnsignal des Körpers und darf nicht einfach weggeschaltet werden.
Bei traumatischen Erlebnissen und körperlichen Beschwerden ist Erfahrung deshalb zentral. Wir arbeiten dann mit Distanz, mit Symbolen und in kleinen Schritten, damit niemand überflutet wird. Hypnose ersetzt keine ärztliche Abklärung: Bei körperlichen Beschwerden gehört zuerst eine medizinische Einschätzung dazu.
Gute Hypnose hält sich nicht an ein Skript. Sie merkt, wenn beim Gegenüber etwas anderes läuft als geplant – wenn jemand zum Beispiel beim Sprechen über eine schöne Landschaft plötzlich weint. Dann ist es Zeit, nachzufragen, das Tempo zu ändern oder die Person behutsam aus der Trance zu holen. Genau dort entscheidet sich, ob eine Sitzung sicher bleibt.
In unserer Erfahrung überwiegen die positiven Begleitwirkungen deutlich. Wir erleben Hypnose als Werkzeug, das mit derselben Kraft, mit der es Gutes bewirkt, auch Schaden anrichten kann, wenn man es falsch einsetzt.
Mehr zu dieser Folge: wie sicher Hypnosetherapie ist
Wenn du wissen möchtest, ob Hypnose zu deinem Thema passt, frag eine Sitzung bei Jan Mion oder Michael Schmidt an. Wir schauen gemeinsam an, was du brauchst und ob eine hypnosetherapeutische Begleitung sinnvoll ist.
Sitzungen sind sowohl in der Praxis in der Region Zürich als auch ortsunabhängig online per Video möglich.
Jan Mion: Praxis in Zürich & Online-Sitzungen – janmion.ch | Termin buchen
Michael Schmidt: Praxis für Hypnosetherapie & Seminare – schmidthypnose.ch
JM Hypnose Podcast: Vertiefende Episoden zu diesem und weiteren Themen im regulären Podcast von Jan Mion und Michael Schmidt.