Feierliche Zeugnisausgabe
Im Unterricht scheint sich die Zeit manchmal in die Unendlichkeit zu ziehen. Man lernt neue Themen, schreibt Tests und Klassenarbeiten und fragt sich, wann endlich wieder Ferien sind. Und doch - schneller als gedacht - steht man plötzlich vor einem Publikum und erhält das Abschlusszeugnis der Berufsreife oder Mittleren Reife. Plötzlich sind zehn Schuljahre vorbei.
Am 13.07.2024 wurde die Abschlussklasse feierlich verabschiedet und die kommenden Lebensveränderungen wurden thematisiert. Der Plauer Bürgermeister Hr. Hoffmeister sprach in seiner Rede über die Wichtigkeit, Engagement und Eigenverantwortung in der Ausbildung zu zeigen. Frau Krohn erinnerte mit ihrer Ansprache alle Anwesenden daran, was die vergangenen zehn Jahre geschehen war und wie die Jugendlichen in ihrer Schulzeit zu einem Team geworden sind. Das Motto der zehnten Klasse "Jungen gegen Mädchen" wurde zu "Jungen und Mädchen". An die Sorgen des Erwachsenwerdens erinnerten uns Emily Schütte und Sara Stojke. Sie rezitierten das Gedicht "Erwachsenwerden" von Julia Engelmann. Sulli van Kalden dankte in seiner Rede den Eltern und Lehrkräften und resümierte, wie die Schüler*innen die Schulzeit mit all ihren Krisen aber auch schönen Phasen erlebt hatten. Für sehr gute Leistungen wurde Jan Henrik Stroisch ausgezeichnet.
Das Abschlussfest fand am Abend im Lokal 103 in Ganzlin statt. Die Abschlussklasse tanzte und genoss die gemeinsame Zeit mit ihren Liebsten. An die großen Veränderungen, die nun anstehen, musste an diesem Abend erst einmal niemand denken. Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.
Und Kinder, wie die Zeit vergeht,
jetzt bin ich nicht mehr ganz so klein.
Aber Erwachsenwerden heißt ja nicht,
dass ich aufhören muss, ein Kind zu sein.
A Market in our classroom
Fremdsprachen lernen sich am besten, wenn man sie in Alltagssituationen spricht. Daher bereitete die 5a im Englischunterricht einen Markt mit sechs verschiedenen Einkaufsläden vor. Sie überlegten sich, welche Produkte sie verkaufen wollen, wie teuer diese sind und wie sie ein Verkaufsgespräch führen müssen. Anschließend mussten sie mit einer Einkaufsliste in die "Geschäfte" gehen und ihre Britischen Pfund ausgeben oder die Preise verhandeln.
Im Idealfall fühlen sich die Kinder nun für die Sommerferien vorbereitet, um im Urlaub auf Englisch ein Eis zu bestellen.
Das Dschungelbuch im Burgtheater
Mit dem sonnigen Wetter beginnt auch wieder die Zeit des Freilufttheaters. Am 05.07.2024 besuchten die Jahrgänge 5 und 6 das Burgtheater in Plau. Präsentiert wurde den Kindern ein Musical des beliebten Klassikers "Das Dschungelbuch". Lustige Dialoge, Songs mit Ohrwurm-Qualität und kreative Kostüme beeindruckten alle Zuschauenden.
Letzter Schultag der 10er
Am 11.06.2024 war es endlich soweit: nach 10 Jahren Schule feierte die Abschlussklasse ihren letzten Schultag an der Regionalen Schule. Mit einem gut geplanten Programm unter dem Motto "Jungs gegen Mädchen" ließen sie die jüngeren Schüler*innen gegeneinander antreten. Tauziehen, Ballonlauf, Lehrkraft-Raten, Stuhltanz, Känguruhüpfen und Limbo wurden als Disziplinen gespielt, bevor die 10er Tänze präsentierten und alle mit einer besonderen Version von Aschenputtel zum Lachen brachten. In einem spannenden Volleyballspiel gegen die Lehrkräfte hofften die 10er auf eine Revanche, konnten aber auch dieses Mal nicht den Sieg holen. Die Abschlussklasse bedankte sich bei ihrer Klassenlehrerin, Frau Gidde, und bei allen Lehrkräften sowie bei Frau Karmoll.
Wir wünschen allen 10ern viel Erfolg in den Abschlussprüfungen und dass die eigenen Ziele erreicht werden. Gebt euer Bestes!
Mottowoche der Abschlussklasse
Die letzte Schulwoche am Klüschenberg war für die Abschlussklasse besonders bunt und spaßig. Für jeden Tag hatten sie sich ein neues Thema gewählt und kamen in passenden Verkleidungen. Die Klassenlehrerin, Frau Gidde, beteiligte sich ebenfalls an den Mottotagen und überraschte alle mit ihren genialen Kostümen.
Montag: Kindheitshelden
Dienstag: Gruppenkostüm
Mittwoch: Zeitreise
Donnerstag: Geschlechtertausch
Freitag: Mafia
Montag: Touristen
Ausflug ins Burgmuseum
Oft lebt man jahrelang an einem Ort und trotzdem weiß man nie alles über ihn. Um ein paar Geheimnisse und Geschichten aus Plau kennenzulernen, ging die 6a am 31.05.2024 in das Burgmuseum. In Gruppen erhielten sie eine Führung durch das Museum und den Burgturm. Begeistert probierten die Kinder die alten Druckmaschinen aus, stiegen die schmalen Treppen zum Turm hoch und durften sogar auf einigen Ausstellungsstücken sitzen, was den Gästen sonst verwehrt bleibt.
Fasziniert waren die Kinder von der Dampfmaschine, dem Heidelberger Tiegel, dem Verlies im Turm und den gebastelten Modellen. Die neue Radioausstellung war für die Kinder ein besonderer Generationsschock, da sie nicht erwartet hatten, wie umständlich es früher war, wenn man unterwegs Musik hören wollte. Anders als ein kleines Smartphone war ein Kofferradio nämlich alles andere als handlich und leicht.
Wir bedanken uns bei den Mitarbeiter*innen des Museums, die uns voller Leidenschaft und Begeisterung das Wissen über die Plauer Geschichte vermittelt haben.
Sponsorenlauf 2024 - Spendensumme
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Nachdem die Schüler*innen vor einiger Zeit ihre Runden auf dem Sportplatz gelaufen waren, konnte der Schulförderverein nun die Summe aller Spenden des Sponsorenlaufs bekanntgeben. Insgesamt zahlten die Sponsoren und Sponsorinnen für die Leistung der Kinder und Jugendlichen 8239,00€ ein. An die Klassenkassen gehen 3361,90€ und der Schulförderverein bekommt 4877,10€.
Der Förderverein nutzt die Spendenzahlungen, um sowohl das Schulgelände als auch den Schulalltag zu verschönern. Daher bedanken wir uns für alle Beiträge, die den Kindern zugute kommen.
Klassenfahrt in den Harz
Vom 27.05. bis zum 31.05.2024 verbrachten die 6b und 6c zusammen mit ihren Lehrerinnen eine spannende Zeit im Harz. Dank der tollen Planung konnten die Kinder verschiedene Abenteuer erleben, die Natur erkunden und viel Neues lernen. Auf dem Baumwipfelpfad in Bad Harzburg und der Hängebrücke neben der Rappbodetalsperre mussten einige bereits zu Beginn der Woche ihre Höhenangst überwinden, um mit traumhaften Ausblicken belohnt zu werden. In Wolfsburg besuchten die Klassen die Phaeno mit über 350 interaktiven Experimentierstationen zu den Leitthemen „Leben, Sehen, Energie, Dynamik, Spürsinn und Mathe“. Hier wurde der theoretische Unterrichtsstoff praktisch erfahrbar gemacht und das Lernen passierte spielerisch nebenbei. Die Stadt Goslar erkundeten die sechsten Klassen mit der Bimmelbahn und bei einem Stadtbummel. Einige nutzten anschließend die Möglichkeit, die 1250m lange Sommerrodelbahn Bocksberg herabzufahren. Vor der Heimkehr hielt der Bus in Magdeburg, wo sowohl der Dom als auch das Hundertwasserhaus besichtigt wurden. Das Fazit der Kinder, Lehrerinnen und Betreuungspersonen war positiv und (wie eigentlich immer) verging die Klassenfahrt viel zu schnell.
Ausflug nach Berlin
Die Hauptstadt Berlin hat einiges zu bieten. Für die Klassen 8a und 8b ging es am 28.05.2024 mit dem Bus in die Spreemetropole. Dort besuchten sie das Miniaturmuseum "Little Big City" und anschließend den Dungeon. Bei letzterer Station mussten einige Schüler*innen besonders mutig sein, als ihnen von Schauspielenden die dunkle Geschichte Berlins näher gebracht wurde. Nach dem Schock konnten die Jugendlichen sich bei einem kurzen Stadtbummel erholen.
Jugend trainiert für Olympia - Leichtathletik
Wieder einmal konnten die Schüler*innen vom Klüschenberg zeigen, wie sportlich sie sind. In Sternberg stellten sie sich den Disziplinen Hochsprung, Ballwurf, Kugelstoßen, Weitsprung, Sprint und Staffel und konnten mehrere Platzierungen gewinnen.
WK IV w
Hochsprung: 2. Platz - Melia (6a) mit 1,26m
Ballwurf: 1. Platz - Leni (5a) - 33,35m
800m: 1. Platz - Judith (6a) - 3:03,5
3. Platz - Emily (5a) - 3:09,8
4x50m Staffel: 3. Platz - Judith (6a), Melia (6a),
Sophia (5a), Fiona (5a)
WK III m
Hochsprung: 2. Platz - Niklas (7a) mit 1,51m
Ballwurf: 2. Platz - Kris (9a) mit 62,2m
Kugelstoßen: 2. Platz - Leonard (9a) mit 10,97m
3. Platz - Kris (9a) mit 9,68m
WK IV m
Hochsprung: 2. Platz - Jannik (7b) mit 1,45m
Ballwurf: 2. Platz - Ben (6a) mit 43,6m
Weitsprung: 1. Platz - Fin-Pascal (6a) mit 4,25m
800m: 1. Platz - Jannik (7b) mit 2:35,9
4x50m Staffel: 2. Platz - Jannik (7b), Fin-Pascal (6a)
Oscar (6a), Toni (5b)
Sponsorenlauf 2024
Nach längerer Verzögerung konnte am 03.05.2024 bei bestem Wetter endlich der Sponsorenlauf am Klüschenberg stattfinden. Alle Schüler*innen der Schule liefen innerhalb von 45 Minuten so viele Runden wie möglich auf dem Sportplatz, um Geld für den Schulförderverein und die eigene Klassenkasse zu sammeln. Eltern, Großeltern und interessierte Zuschauende feuerten die Kids an und sogar einige Lehrkräfte beteiligten sich am Lauf. Viele Läufer*innen erreichten persönliche Bestleistungen und zeigten viel Ehrgeiz und Biss. Unglaubliche 27 Runden lief Menan aus der 7b in der gegebenen Zeit. Seine Klasse holte sich sogar den Gesamtsieg mit durchschnittlich 11,3 Runden. Auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung landete die 6b mit 10,7 Runden und auf Platz 3 die 5b mit 10,1 Runden. Bei den Mädchen teilten sich Maria aus der 6b und Thea aus der 7b den Titel für die höchste Rundenzahl (20). Wir bedanken uns für die gelungene Planung durch die Sportlehrkräfte und bei allen Sponsoren und Sponsorinnen!
Tag der offenen Tür 2024
Am 06.04.2024 öffnete die Regionale Schule am Klüschenberg ihre Türen für die derzeitigen Viertklässler*innen, um ihnen unsere Schule und die Lehrkräfte vorzustellen. Die fünften Klassen hatten unter der Leitung von Frau Gidde ein kurzes Programm mit fröhlichen Liedern, einem lustigen Sketch, einem Gedicht über Freundschaft und klassischer Musik vorbereitet. Dabei wurden sie von Fiona und Hannah aus der 6b unterstützt, die ihr Können am Klavier zeigten. Die Moderation übernahm Max aus der 5a.
Anschließend konnten die Kinder am Schnupperunterricht der Fächer Biologie, Englisch, Informatik, Geografie und Kunst teilnehmen. Einige hatten sogar die Möglichkeit, das Ganztagsangebot "Tischtennis" kennenzulernen und in spannenden Duellen gegeneinander anzutreten.
Während die Kinder von den Lehrkräften betreut wurden, schauten sich die Eltern die Schule bei einem Rundgang an und erhielten von Frau Krohn alle Informationen bezüglich der Orientierungsstufe und der Schule. Frau Schulz stellte ebenfalls die Arbeit und aktuelle Projekte des Schulfördervereins vor.
Für das leibliche Wohl sorgten an dem Samstagvormittag die Eltern der 5a, die unter anderem Salate, Kuchen und belegte Brötchen vorbereitet hatten.
Turniertage 04.04.2024
Frisch erholt kamen unsere Schüler*innen nach den Osterferien zurück an die Schule, um in spannenden Wettkämpfen und Spielen gegeneinander anzutreten. Im Wechsel mit den Gesundheitstagen finden die Turniertage alle zwei Jahre statt, um mehr Spaß an Bewegung und ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit in den Schulalltag zu integrieren. Frau Busch übernahm mit Unterstützung der Sportlehrkräfte die Planung und Organisation der diesjährigen Veranstaltung.
Teams aus den Klassen 5 und 6 traten auf dem Fußballfeld und beim Zweifelderball gegeneinander an. Die 7. - 10. Klassen stellten sich beim Basketball, Badminton und Fußball dem Wettkampf. Zusätzlich zu den Turnieren gab es auch Wahlpflichtangebote, die von den Kindern gewählt werden konnten: Tischtennis, Volleyball, Ball über die Schnur, Kicker, Gesellschaftsspiele und Malsport. Externe Unterstützung erhielten wir von Norbert Karsten (Tischtennis), Christoph Rusch (Fußball) und Karla Markhoff (Volleyball).
Aufgrund der Wetterlage musste der Sponsorenlauf vom 05.04.2024 leider verschoben werden, damit alle Läufer*innen verletzungsfrei ihre Bestleistung abliefern können.
Landesfinale - Jugend trainiert für Olympia
Die Mädchen und Jungen der 5.-7. Klasse (2011-2014) waren heute in der WK IV beim Landesfinale in Rostock. Aus 7 gemeldeten Mannschaften wurden 4, sodass die Veranstaltung nicht in Gruppen durchgeführt wurde, sondern im Spielmodus "Jeder gegen Jeden". Ebenfalls teilgenommen haben die Teams vom Sportgymnasium Schwerin, Sportgymnasium Neubrandenburg und die Regionale Schule aus Grimmen. Zumindest gegen Letztgenannte hatte man eine realistische Chance auf einen Sieg und die damit verbundene Medaille. Leider wurde dieses Spiel nach ausgeglichenen 15 Minuten hinten raus zu deutlich verloren (14:20). Gegen die Sportgymnasien aus Schwerin (6:26) konnte man sich zum Spiel in Plau zwar leicht steigern, jedoch waren die Jungs genauso chancenlos wie gegen das Sportgymnasium aus Neubrandenburg (5:21). Nächstes Jahr wird wieder neu angegriffen.
Die Mädchen wiederum haben es heute nicht geschafft, die Siege des Vorjahres zu verteidigen. Bei sieben gemeldeten Mannschaften wurde in zwei Gruppen gespielt. In einer 3er-Gruppe waren das Sportgymnasium aus Rostock und die Europaschule aus Pasewalk die Gegnerinnen. Gegen das CJD Rostock hielten die Mädchen gegen körperlich gleich starke Gegnerinnen zumindest in der ersten Halbzeit lange mit, verloren am Ende aber 17:9. Gegen die spielstärkere Truppe aus Pasewalk verloren sie akzeptabel mit 4:14. Gegen die andere Gruppe hätte es noch mehr Haue gegeben, sodass wir nicht unzufrieden wieder zurück fahren.
Klassenfahrt zum Schulbauernhof
Anfang März fuhr die 6a mit Frau Menzel und Herrn Pidinkowski zum LandWert Schulbauernhof in Stahlbrode bei Stralsund. Für die Kinder war es die erste Klassenfahrt in ihrer Schulzeit, dementsprechend war die Aufregung und Vorfreude groß.
Auf dem Schulbauernhof durften die Kinder selbst anpacken und übernahmen ebenfalls die Verantwortung für alle Mahlzeiten. Jeden Tag probierten sie in kleinen Gruppen etwas Neues aus: Brot backen, Käse und Butter herstellen, Mittag kochen, Kuchen backen, Tiere füttern, Ställe säubern, Gartenarbeit, und vieles mehr. Betreut und unterstützt wurden sie dabei von den herzlichen und geduldigen Mitarbeiter*innen und FÖJler*innen des Hofs, z.B. von Solveig, Roswitha, Wolfgang, Sylvia oder Lena.
In der Freizeit spielten die Kinder Fußball, Basketball, Volleyball oder Werwolf, sie lernten Bogenschießen, saßen am Lagerfeuer, bastelten Freundschaftsbänder, sangen und tanzten jeden Abend auf der Flurparty, lösten ein Quiz im Stralsunder Ozeaneum und sie traten in einem Beauty-Wettbewerb gegeneinander an. Langweilig wurde es auf jeden Fall nicht!
Am Ende der Woche hatten die Kinder nicht nur etwas über die Natur und Ernährung gelernt, sondern vor allem auch viel über sich selbst. Alle können stolz auf sich und die eigene Leistung sein und viele waren traurig darüber, dass es am Freitag schon wieder nach Hause ging.
Ganztagsangebot "Dit & Dat"
Alle zwei Wochen findet an unserer Schule das Ganztagsangebot Dit & Dat für die fünften und sechsten Klassen statt. Geleitet wird das Angebot von Frau Karmoll, die sich viele verschiedene kreative Aktivitäten ausdenkt, um den Kindern praktische Fähigkeiten für den Alltag beizubringen. Es wird gehandwerkelt, gebacken und gekocht.
In der Weihnachtszeit 2023 hatten sie den Bäckermeister Herrn Karmoll von der Bäckerei Lübz zu Gast. Die Bäckerei Lau sponsorte Mürbeteig und Lebkuchentaler, die am Ende von den Schüler*innen zu leckerem Kuchen verarbeitet wurden. Herr Karmoll erzählte nebenbei einiges aus dem Bäckereihandwerk und versprach, vorm Ende des Schuljahres mit dem Thema Brot vorbeizuschauen.
Aktuell steht aber Ostern vor der Tür. Passend zu diesem Anlass haben die Teilnehmenden des Kurses sehr schöne Osterschalen bepflanzt und verziert, die auf den Bildern zu sehen sind.
Der Weg zum Landesfinale -
Jugend trainiert für Olympia
Am 28.02.2024 fand in der Turnhalle am Klüschenberg das Regionalfinale Handball von Jugend trainiert für Olympia der WK IV statt. Zwei Teams unserer Schule kämpften unter der Leitung von Herrn Pidinkowski gegen das Sportgymnasium Schwerin, die Regionale Schule Marnitz und das GSZ Wittenburg.
Die Jungen und Mädchen setzten sich in mehreren Spielen durch und schafften es in die nächste Runde. Am 20.03.2024 findet das Landesfinale in Rostock statt, wo sie unsere Schule ein weiteres Mal vertreten werden.
Der reibungslose Ablauf des Tages gelang durch die Arbeit der Schiedsrichter*innen aus Klasse 8 und 10 sowie der Planung durch Herrn Schwabe.
Handballturnier der Klassen 5 und 6
Am 27.02.2024 fand endlich das verschobene Handballturnier der Klassen 5 und 6 statt. In vier Stunden traten 10 Teams der Jungen und Mädchen gegeneinander an. Die zehnte Klasse betreute die Gruppen und stellte zusammen mit Klasse 8 die Schiedsrichter*innen für die Spiele. Mit großem Ehrgeiz wollte jede Mannschaft die Duelle gewinnen. Am Ende setzte sich bei den Mädchen trotz einiger Ausfälle durch Verletzungen das Team der 6c durch. Bei den Jungen kämpfte sich die 6a auf den ersten Platz.
Galerie der Zellmodelle
„Jede Zelle entstammt einer Zelle.“ – Diese Zellen entstammen der Kreativität.
Dinge zu verstehen, die wir mit unserem bloßen Auge nicht sehen können, ist oft nicht einfach. Menschen lernen am besten, wenn sie etwas selbst erfahren oder es selbst tun. Um den Aufbau der mikroskopisch kleinen Tier- und Pflanzenzellen im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen, verbanden die Schüler*innen der sechsten Klassen ihr erlangtes Fachwissen aus dem Biounterricht mit ihren kreativen und künstlerischen Fähigkeiten.
In Gruppen stellten sich die Kinder der Herausforderung von Herrn Pidinkowski, die schönste Zelle zu basteln. Mit vielen verschiedenen Ideen und Materialien entstanden Zellmodelle aus Steinen, Papier, Wolle, Pappe, Klett, Watte oder Holz. Die fertigen Ergebnisse präsentierten die Kinder in einer Galerie im Biologieraum. Zum Klang von klassischer Musik betrachteten die Schülerinnen und Schüler die Werke der anderen und wählten am Ende eine Siegergruppe.
Gewonnen haben in der:
6a – Sophie, Lennox und Joe
6b – Maria, Michelle, Leonie, Hubertus und Felicia
6c – Lotta, Werner und Justin
Schreibwettbewerb an der Klüschenbergschule
Der Wald spielte und spielt schon immer eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Auch die Schüler der Klüschenbergschule setzen sich oft mit diesem Thema auseinander. Die meisten Fächer bieten immer wieder Anlass dazu, aber auch außerhalb des regulären Unterrichts gibt es viele Gelegenheiten.
Während der letzten Gesundheitstage im April 2023 beschäftigte sich eine Gruppe von Schülern im Rahmen einer Exkursion mit dem Plauer Stadtwald. Daraus wurde die Idee eines Schreibwettbewerbs geboren, den der Schulförderverein „Verein der Eltern und Freunde der Schule am Klüschenberg in Plau e.V.“ ins Leben rief.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 beteiligten sich daran und schrieben Gedichte, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Wald. Es entstanden z.T. sehr kreative Werke, die von einer Jury, bestehend aus Lehrern und Schülern, beurteilt wurden. Für ihre tollen Leistungen erhielten die Schülerinnen und Schüler Kelly Kasten, Nina Stolpe, Kim Böhnke, Phil Menning, Judith Brauer, Fiona Hesse, Emily Balke und Alexis Männchen (nicht im Bild) Büchergutscheine und kleine Präsente. Die Texte werden in Kürze im Plauer Stadtwald auf einer Schautafel aushängen.
Bea Schulz, KBS Plau am See
WK III m: 1. GSZ Wittenburg, 2. EGL Lübz, 3. GHG Wismar
WK III w: 1. GSG Wismar, 2. KGS Sternberg, 3. Gymnasium Neukloster
WK II m: 1. FFG Parchim, 2. GHG Wismar, 3. RS Plau, 4. GSZ Wittenburg
WK II w: 1. Gymnasium Neukloster, 2. GSZ Wittenburg, 3. EGL Lübz, 4. RS Plau
Regionalfinale Handball am 23.01.2024
„Jugend trainiert für Olympia“
Über 50 Jahre gibt es den Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ schon und Generationen von Kindern und Jugendlichen haben ihn erlebt und trotzdem sind die Wettkämpfe jedes Jahr was Besonderes. So auch in diesem Jahr, wo Plau am See, in Kooperation mit dem ortsansässigen Handballverein, gleich drei Mal Gastgeber ist.
Besonders in der Wettkampfklasse II männlich und weiblich war es ein gut besetztes Turnier mit jeweils vier Mannschaften. Neben den Jungen vom Friedrich-Franz-Gymnasium aus Parchim, die mit einem Start-Ziel-Sieg sicher das Landesfinale schafften, war es ein Kopf an Kopf Rennen von drei weiteren Schulen, die den letzten Platz ausspielten. In den direkten Duellen punktgleich, musste eine separate Tabelle über den glücklichen Sieger entscheiden, denn in diesem Ranking belegte das Gerhart-Hauptmann Gymnasium aus Wismar Platz zwei (+1), vor der einzigen Regionalen Schule aus Plau am See (+-0) und dem Gymnasialen Schulzentrum aus Wittenburg (-1). Ähnlich spannend verlief der Wettkampf bei den Mädchen derselben Altersklasse. Hier setze sich am Ende das Gymnasium Am Sonnenkamp Neukloster mit einem 10:7 Finalsieg, vor den ebenso qualifizierten Mädchen vom GSZ aus Wittenburg, durch. Das EGL Lübz und die RS Plau belegten die weiteren Plätze. In der Wettkampfklasse III siegten souverän die Mädchen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Wismar und bei den Jungen äußerst knapp das GSZ aus Wittenburg.
Ein herzlicher Dank gilt den ausgebildeten Schiedsrichtern und Zeitnehmern vom Plauer SV, die für einen reibungslosen Turnierablauf sorgten.
Neujahrsturnier - Volleyball
Am 15. Januar fand das Volleyball-Neujahrsturnier in der Sporthalle am Klüschenberg statt. Drei Teams aus Klasse 9 und 10 traten nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen ein Team der Lehrkräfte an. In spannenden Matches zeigten die Schüler*innen, wie gut sie im Sportunterricht aber auch privat trainiert hatten. Im Spiel um Platz Eins kämpften letzten Endes die 10er (10 VB) und die Lehrkräfte um den Sieg. Nachdem das Team der Zehnten immer wieder die Führung oder den Gleichstand erreichen konnte, gewannen am Ende doch knapp die Lehrerinnen und Lehrer.
Vorlesewettbewerb der Klassen 5 und 6
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb standen zwei Schülerinnen aus Klasse 5 (Mila 5a, Merle 5b) und drei Kinder aus Klasse 6 (Judith 6a, Hubertus 6b, Susanna 6c) im Finale der Schule. Sie bewiesen ihr Talent im ersten Durchgang beim Lesen eines Textes, auf den sie sich zu Hause vorbereitet hatten. Die Herausforderung bestand anschließend darin, einen ungeübten längeren Text betont und mit gut gesetzten Pausen vorzutragen.
Frau Hinzpeter wählte am Ende in Zusammenarbeit mit einer Schülerjury die Gewinnerinnen:
Klasse 5: Mila (5a)
Klasse 6: Susanna (6c).
Gemeinsam gegen einsam 💌🎄
Die Schüler*innen der sechsten Klassen schrieben in diesem Jahr Post mit Herz und Briefe gegen Einsamkeit.
In liebevoll geschriebenen Texten wünschten sie unbekannten Personen (z.B. aus Pflegeheimen) frohe Weihnachten und zeigten ihnen, dass diese nicht allein sind und an sie gedacht wird.
Überall in Deutschland spüren Menschen Einsamkeit - vor allem ältere Personen in Pflegeeinrichtungen oder Menschen auf der Straße leiden unter diesem Gefühl. Um ein Lächeln auf das Gesicht dieser Personen zu zaubern, gaben die Kinder sich viel Mühe und formulierten lustige, mitfühlende und dichterische Texte.
Unter https://www.youngcaritas.de/alter/briefe-schreiben/briefe-schreiben oder https://postmitherz.org/ findet man Möglichkeiten, einsamen Menschen den Tag zu verschönern.
Theaterfahrt der 5a und 5b
Am 07.12.2023 fuhren die Fünftklässler*innen in die Landeshauptstadt Schwerin. Passend zur Weihnachtszeit besuchten sie das Theater und sahen eine Aufführung des Stücks "Peter Pan" von James Matthew Barrie. Das Bühnenbild, der Humor und die Leistung der Schauspielenden faszinierte die Kinder. Anschließend schlenderten die Kinder um das Schweriner Schloss und über den Weihnachtsmarkt. Im Gedächtnis bleibt also nicht nur das schöne Theaterstück, sondern auch das Schneeballweitwerfen und die weihnachtliche Landeshauptstadt.
Weihnachten im Schulhaus
Am 30.11. war es nach einer längeren Pause endlich wieder soweit und unsere Schule lud alle Eltern, Kinder und Neugierigen zu Weihnachten im Schulhaus ein. Herr Zimmermann begrüßte die Gäste im Schein des bunt geschmückten Weihnachtsbaumes, während es bereits überall nach Plätzchen und Tannengrün duftete. Allen war sofort bewusst: Jetzt ist Weihnachtszeit!
Hubertus aus der 6b eröffnete und führte durch das Programm. Unter der Leitung von Frau Gidde sang der Chor aus Sechst- und Zehntklässler*innen mehrstimmig Weihnachtslieder. Yannick und Vanessa aus der 8a trugen das Gedicht „Wann fängt Weihnachten an“ vor. Judith aus der 6a zeigte ihr Können am Klavier und die Trommelgruppe von Frau Busch und den Siebtklässlerinnen sorgte mit schnellen Rhythmen für gute Stimmung. Weihnachten heißt auch Märchenzeit und daher präsentierte die Theatergruppe der 6a ein weiteres Mal ihre ganz besondere Version von „Rotkäppchen“.
Nach dem Programm zogen alle Gäste durch das Schulhaus und besuchten die Stände der einzelnen Klassen. Selbstgebastelter Weihnachtsschmuck, frischgebackene Plätzchen, Dosenwerfen, Tarot und viele andere Angebote füllten den Abend. Die neunte und zehnte Klasse sorgten für das leibliche Wohl, sodass alle glücklich und gesättigt nach Hause gehen konnten.
Wir bedanken uns bei Frau Gidde für die Planung des Programms und das geduldige Üben mit dem Chor, bei den Eltern für die tolle Unterstützung an den Ständen, bei den Schüler*innen, die für ihre Klassen an diesem Abend gearbeitet haben, und bei all den weiteren externen Unterstützer*innen, die unser Weihnachten im Schulhaus bereichert haben. Außerdem danken wir allen, die an unsere fleißigen Klüschenbergwichtel Geld für den Schulförderverein gespendet haben.
Fahrt nach Ravensbrück
Gegen das Vergessen
Traditionell besuchen die Schüler der 10. Klasse im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Mahn- und Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Ravensbrück. Auch in diesem Schuljahr fuhren die 20 Schüler der Abschlussklasse an diesen Ort. Als Reflexion hatten sie die Aufgabe, ihre Erkenntnisse, aber auch ihre Eindrücke und Gefühle zu schildern. Hier Auszüge aus den Schülerarbeiten.
„Auf der Hinfahrt machte ich mir schon Gedanken, was uns da wohl erwarte würde. Denn einige grausige Berichte habe ich schon von solchen Konzentrationslagern gehört. Aber jetzt hatte ich die Gelegenheit, mir ein eigenen Bild davon zu machen.“
„Es war ein kühler und regnerischer Tag, was gut an dem Tag gepasst hatte, da der Ort ein trauriger Ort war, wo viel Grausames geschehen war.“
„Auch wenn Geschichte nicht unbedingt in meinem Interesse liegt, habe ich mich ein wenig gefreut, etwas Neues über das Thema zu erfahren. Vor allem interessant fand ich, dass es erstmals ein reines Frauen KZ war.“
„Als wir dorthin gefahren sind, sahen wir schon einen russischen Panzer an der Straßenseite, da die Rote Armee am 30. April 1945 das Lager befreite. Mit der Befreiung war das Leid für einen Großteil der Frauen, Männer und Kinder nicht vorbei. Die Leute, die noch da waren, wurden zurück gelassen, da sie sehr krank waren und sie wurden auch nicht auf den Todesmarsch mitgenommen.“
„Doch als der Rundgang startete, war nicht nur das Wetter kalt und düster, sondern auch die Stimmung.“
„Als wir zum ersten Standort gegangen sind, war ich ein wenig irritiert, denn im Hintergrund konnte man so etwas wie Büros entdecken. Das fand ich komisch… ich finde es gehört nicht dorthin.“
„Es stehen nicht mehr alle Gebäude des ehemaligen KZ. Vieles wurde schon abgerissen, was ich nicht gut finde.“
„Wir setzten unseren Rundgang fort und gingen durch den Haupteingang, um auf den Appellplatz und so zu dem Bereich zu kommen, wo die Barackenreihen standen. Es war so gigantisch, dass man sich kaum vorstellen konnte, dass da bis zu 150 000 Menschen eingesperrt wurden.“
„Ich fand es schrecklich, daran zu denken, wie schlecht die Gefangenen dort behandelt wurden. Sie wurden mit Suppe versorgt, die hauptsächlich aus Wasser bestand und wo es sogar am besten war, hinten in der Schlange zu stehen, da die letzten Suppen weniger Wasser und mehr Dickes hatten.“
„Der Weg von der ersten Reihe bis zu den Werkstätten ist sehr lang. Ich frage mich, welche Gedanken die Frauen in dieser Zeit hatten, als sie diesen Weg gingen, um erzwungene Arbeit zu leisten. In der Werkstatt ist es sehr dunkel, und die Räume sind riesig. Ich kann mir nicht vorstellen, wieviele Frauen dort in der Dunkelheit, dicht an dicht, von morgens bis abends arbeiten mussten. Wenn sich die Frauen nicht richtig verhalten haben,kamen sie ins Gefängnis.“
„Man führte uns in ein Gefängnis, welches Platz für 70 Häftlinge hatte. In diesem Gefängnis hat es 3 Stufen von Hafteinheiten gegeben. Ich persönlich stellte an den Stufen 1 und 2 keinen Unterschied der Zellen fest. Zelle 3 hatte kein Bett mehr und dann wurde Wasser in die Zellen geschüttet, damit die Häftlinge nicht auf dem Boden, der im Winter einfriert, schlafen würden. Das ist schon sehr unter der Menschenwürde.“
„Im Museum zeigte er uns, was mit diesen Menschen gemacht wurde, als sie in diesem Lager ankamen. Zum Beispiel wurden ihnen die Haare abrasiert und der Schmuck wurde ihnen abgenommen.“
„Dort zeigte man uns einen Totenschein. Ein Totenschein ist ein Dokument, das zeigt, welche Person aus dem Konzentrationslager, wo und wann, gestorben ist. Auf so einem Dokument wurde z.B. vermerkt, dass ein Häftling an einer natürlichen Ursache gestorben sei, obwohl er in Wahrheit in einem Konzentrationslager umgebracht wurde. Grund dafür ist, dass die Außenwelt nicht erfahren sollte, was die Nazis mit den Häftlingen anstellten.“
„Weiter in dem Museum waren Gegenstände aus dieser Zeit ausgestellt. Sich vorzustellen, dass diese Sachen tatsächlich mal von Menschen getragen bzw. angezogen wurden, bereitete uns ein mulmiges Gefühl.“
„Als ich im KZ ankam, habe ich mich erstmal gefreut. Aber anstatt Freude hatte ich mit der Zeit Mitleid, Hass und irgendwie eine Angst gefühlt. Ich hatte Angst, dass es vielleicht wieder passieren wird, dass Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe und ihrer Art anders zu denken, unschuldig eingesperrt werden. Als ich diesen Rundgang gemacht habe, habe ich eine Kälte gespürt, aber es war nicht die Winterkälte. Ich habe mir vorgestellt, wie es gewesen wäre, wenn ich oder meine Familie hier gefangen, gequält und geschlagen worden wäre.“
„Am meisten schockiert hat mich, dass Frauen und Männer in einer Gasse mit einem Genickschuss ermordet wurden. Dieses Gefühl muss schlimm gewesen sein, ich frag mich ob sie dann schon gewusst haben was jetzt auf sie zukommt. Falls ja, vielleicht dachten sie, können wir irgendwie fliehen? Aber es wäre ganz egal gewesen ob geflohen oder in dieser Gasse, denn erschossen wirst du so oder so.“
„Ich empfand es als absolut krank, dass die Nazis einfach Kinder umgebracht haben.“
„Wir hatten dann noch 30 Minuten die Möglichkeit, um uns selber einmal umzugucken. Wir Jungs sind fast alle hinten zu den damaligen Arbeitswerkstätten gegangen. Dort hat man Skulpturen gesehen, die die Dreiecke an den Armen hatten, die dafür standen, wieso sie dort hingebracht wurden.“
„Der letzte Teil unserer Besichtigung führte uns an die Denkmäler der Toten. Für mich war es das Schlimmste anzusehen, das hier auch einige Kindergräber waren
„Wir alle haben eine Blume bekommen und durften sie dahin legen, wohin wir wollten. Ich habe meine an das Kindergrab gelegt.“
„Jeder hat eine weiße Blume bekommen, die er dort hinlegen durfte, wo er wollte. Das fand ich besonders schön. Meine Blume habe ich an den Gedenkstein der Schwulen und Lesben gelegt, weil ich genauso Teil der Gruppe bin, nur dass ich normal damit lebe und diese Leute damals dafür bestraft wurden.“
„Zum Schluss durften wir die Rosen an den Ort legen, wo wir wollten. Ich habe sie bei den Deutschen hingelegt, obwohl ich sie überall hingelegt hätte, denn niemandem wünscht man so etwas, was damals passiert ist.“
„Es ist ein Ort, den man nicht beschreiben kann, so viele Emotionen und so viele Fragen, die man sich stellt. Warum? Weshalb? Könnte es sowas nochmal geben? Und zugleich ist es ein Ort, wo man abschließen kann und sagen kann:Wir haben es geschafft, wir haben überlebt!“
„Während man dort über das Gelände lief, hatte man ein flaues Gefühl im Bauch, weil man wusste, was hier geschehen war. Wir müssen alle gemeinsam dafür Sorge tragen, dass so etwas nie wieder passieren wird. Es war eine sehr lehrreiche Erfahrung, diese Gedenkstätte besucht zu haben, eben weil sie zum Erinnern und Nachdenken anregte und immer noch anregt.“
„Der Ort hat einem sehr gemischte Gefühle gegeben. Ich habe Gefühle gespürt wie Angst, Trauer, war aber auch sauer, dass man das damals einfach so zugelassen hat und nichts dagegen gemacht hat. Meine Gefühle waren Achterbahnen.“
„Dieser Tag war ein weiterer, an welchem ich noch mehr verstand, wie es damals war. Ebenfalls hat er mir gezeigt, wie glücklich ich doch bin und lebe.“
„Ich fand die Exkursion sehr interessant, da ich mich allgemein sehr für die Zeit um den 2. Weltkrieg interessiere und mich sowas immer wieder auch aufschrecken lässt, was damals passiert ist. Und wie man so mit Menschen umgehen kann, da das mehr als unmenschlich war und man in keiner Art und Weise rechtfertigen kann. Ich habe viel dazugelernt, was ich vorher nicht wusste. Und dafür bin ich allen, die dazu beigetragen haben, diese Exkursion zu ermöglichen dankbar.“
„Der Tag war sehr informationsreich und einprägsam. Ich finde es gut, dass unsere Schule solche Ausflüge macht. Danke.“
Vanessa, Hannah B., Fritz, Kimberly, Nele, Sullivan, Tom, Ben, Jan, Neo, Hannah L., Tony, Julian (Schüler der Klasse 10a, Klüschenbergschule)
Landtagsbesuch der 9. und 10. Klasse
Am 08.11.2023 hatten wir die Möglichkeit den Landtag Mecklenburg-Vorpommern zu besuchen. Auf Einladung der CDU nahmen wir an einer Plenarsitzung teil. Bevor die Sitzung begann, gab es eine Schweigeminute für die Opfer der Hamas-Angriffe.
Dann ging es los. Da es der erste Tag der Sitzungszeit war, begann die Sitzung mit einer „Aktuellen Stunde“.
Auf Antrag der Fraktion der SPD ging es in der Debatte um das Sturmhochwasser Ende Oktober an unseren Küsten. Ein Vertreter jeder Partei äußerte sich zu diesem Thema. Während u.a. die SPD sehr zufrieden war, gab es von anderen Parteien auch Kritik. Einig waren sich alle, dass der Schutz der Küsten weiter eine wichtige Aufgabe bleibt.
Plenarsaal und Ablauf der Sitzung sowie die zeitlich streng eingetakteten Redebeiträge wurden von uns genau beobachtet.
Anschließend gab es ein Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten der CDU, Wolfgang Waldmüller. Er stellte sich unseren Fragen zu den Themen Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Bildung und Umwelt. Und er motivierte uns, sich Ziele zu setzen, selbstbewusst durchs Leben zu gehen und aktiv unsere Gesellschaft mitzugestalten, was schon mit dem Wahrnehmen des Wahlrechts auf kommunaler Ebene ab 16 Jahren beginnt.
Danach konnten wir uns am Buffet in dem Schlosscafé stärken. Zum Schluss besuchten wir das Schlossmuseum, wobei die Architektur am meisten beeindruckte. Eine „Blitz“-Runde um das Schloss beendete unseren Ausflug.
Klüschenberglauf
Am 02.10.2023 fand der jährliche Klüschenberglauf statt, den Frau Busch und Herr Rehbein organisiert hatten. Unterstützung bekamen sie von Frau Vienhus, dem Bundesfreiwilligendienstleistenden Tyler Ahrens und der 8a. Die Klassen 5 und 6 liefen den Crosslauf (ca. 1km Strecke) bei bestem Herbstwetter und mit höchster Motivation. Zwischen den Läufen lösten die Kinder Herbstaufgaben (Kastanienweitwurf, Laubblatt-Bestimmung, Herbstgedichte schreiben, u.v.m.), spielten Fußball, Badminton oder turnten im Laub. Zusätzlich zu den besten drei Läufer*innen aus den Jahrgängen wurden die Gewinnerklassen der Herbstspiele ausgezeichnet (5a und 6b).
Klasse 5 – Jungen:
1. Toni Abraham (5:02)
2. Clemens Berg (5:07)
3. Dmytro Zlenko (5:17)
Klasse 5 – Mädchen:
1. Josephine Thielsch (5:58)
2. Jessica Hoffmann, Joelina Sommer, Hedi Stemmwedel (6:16)
3. Emily Balke (6:24)
Klasse 6 – Jungen:
1. Tom Haase (4:41)
2. Joel Tommack (5:01)
3. Janis Schönsee (5:03)
Klasse 6 – Mädchen:
1. Maria Wittenmeier (4:58)
2. Jill-Jana Hellwig (5:37)
3. Judith Brauer (5:38)
Kinderfest
Anlässlich des Internationalen Kindertags feierten, spielten, tanzten und lachten die Schüler*innen der Grundschule und die fünften Klassen unserer Schule beim jährlichen Kinderfest auf dem Klüschenberg.
Frau Vienhus und Herr Rusch planten mit der zehnten Klasse viele Aktionen, um den Kindern einen ereignisreichen Tag zu bieten. In der Sporthalle und auf dem Sportplatz war für jedes Kind etwas dabei: Tischtennis, Kartfahren, Handball, Fußball, Wurfburg, Hüpfburgen, Parkour, Kinderschminken, Geschicklichkeitsspiele, Riesenseifenblasen, Hochzeitsfeier und vieles mehr.
Für finanzielle und organisatorische Unterstützung sowie für Essen, Aktionen und Programm bedanken wir uns bei: dem Bürgermeister Herrn Hoffmeister, der Plauer Feuerwehr, dem Kreissportbund, der CDU, dem Karower Meiler, dem PSV Tischtennis, dem Kuchenbasar der Grundschule, bei Leonie vom Schülercafé, bei Marcel Prill und DJ Perry.
Begrüßung der neuen fünften Klassen
Am 29.08.2023 betraten 58 aufgeregte Schüler*innen zum ersten Mal ihre neue Schule. Begrüßt wurden sie durch die derzeitige Schulleiterin Frau Krohn und den drei sechsten Klassen. Zusammen mit der Musiklehrerin Frau Gidde und der Deutschlehrerin Frau Menzel hatten die 6er ein Programm vorbereitet, in dem sie Lieder sangen und ein kleines Theaterstück vorführten. Felicia und Hubertus aus der 6b führten durch das Programm.
Schneller als gedacht, war es dann soweit: Eltern und Betreuende übergaben die aufgeregten 5er an Frau Bodtke und Herrn Rehbein. In der ersten Schulwoche lernten sie gemeinsam die Schule, die Lehrpersonen und einander kennen.
Wir wünschen der 5a und 5b einen tollen Start bei uns!