Bei den Bienen gibt es nichts zu tun. Im nasskalten brandenburgischen "Winter" stehen sie im Garten und warten auf das nächste Jahr. Ich als Imker habe aus dem alten Wachs Kerzen für Weihnachten gemacht und überlege mir schon mal, was man alles im nächsten Jahr so machen kann. Ich möchte im nächsten Jahr eine Schaubeute aufstellen, um so den interessierten Kindern aus Kita und Schule das Abendteuer Bienen hautnah zeigen zu können.
Im November war ich noch ein letztes Mal an den Bienen und hab den Wintersitz hergerichtet und nocheinmal mit Oxalsäure beträufelt. Die Bienenmaße hat schon abgenommen und jetzt geht es ohne Umwege Richtung Winter. Das Gewicht ist konstant und die Bienen sind aus der Brut und verbrauchen jetzt das eingelagerte Futter. Da es jetzt auch am Tag häufig naß und kalt ist, gibt es auch keinen Bienenflug mehr.
Der letzte Honig des Jahres ist verkauft und ich beginne das Material zu ordnen und in der Garage einzulagern. Auch denke ich schon an das nächste Bienenjahr und was es so für neue Projekte und Ideen gibt...
Im Oktober gibt es die ersten kalten Nächte und die Bienen fliegen nur noch wenig am Tag. Aber grade bei Sonnenschein ist doch noch ganz schön was los am Flugbrett. Ich lasse die Bienen in Ruhe, damit sie sich ungestört auf den Winter vorbereiten können. Ab und zu wiege ich sie vorsichtig. Die Völker liegen zwischen 32 und 36 kg. Ich denke das sollte reichen. Die leichten Völker werde ich besonders gut beobachten im Frühjahr. An sonnigen Tagen ist an den Astern noch richtig was los.
Da dieses Jahr der September recht warm und freundlich ist, brauche nich nicht viel zu füttern. Die Bienen fliegen gut aus und finden in den Gärten der Umgebung noch Pollen und Nektar. Die Brut geht schon deutlich zurück
Im August geht es weiter mit Kontrollen, ob sich die Völker gut entwickeln. Bisher sieht es bei meinen Völkern gut aus. Es ist noch ein ordentliches Brutnest vorhanden und in den äußeren Waben wird das Futter schon verdeckelt und für die Wintermonate eingelagert.
Zwei meiner Ableger sind in die Biogarten in Prieros umgezogen. Dort sollen sie als Anschauungsobjekte für interessierte Besucher des Biogartens dienen. Sie stehen dort inmitten einer Obstbwiese und vielen Blumen.
Anfang Juli habe ich den Lindenhonig geerntet. Es war ein schwieriges Jahr für die Bienen und deshalb ist dieses Jahr nicht so viel übrig geblieben. Einen Teil des Honigs habe ich den Bienen gelassen, damit sie sich ab jetzt auf den Herbst und Winter vorbereiten können.
Auch mit der Varroa-Behandlung habe ich begonnen. Hierzu habe ich die gesamte Brut entnommen. In der Brut sind die meisten Milben enthalten und wurden so aus dem Volk entfernt. In den nächsten Wochen wird das Volk neue Waben anlegen und deutlich gesündere Bienen aufziehen.